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Leselupe.de > Gereimtes
In der Studentenkneipe
Eingestellt am 21. 11. 2008 10:38


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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
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In der Studentenkneipe

Ich sitze hier am Ecktisch,
die Kneipe ist eklektisch,
gem├╝tlich soll das sein.

Die Kellnerin ist hektisch
ich f├╝hl mich anorektisch,
bestell mir einen Wein.

Ich wirke recht kachektisch,
erkl├Ąrt sie dialektisch,
darf's was zu Essen sein?

Doch ├╝ber meinen Ecktisch
erkl├Ąr ich katalektisch:
danke, nein.

__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

Version vom 21. 11. 2008 10:38

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Das f├╝hlt sich bestimmt knochentrocken an, wenn das subkutane Fettgewebe vollkommen fehlt ... , umso erstaunlicher, dass dir ein solch am├╝santes Gedicht gelungen ist, noch dazu mit diesem (scheinbar) unvollst├Ąndigen Vers(leicht-)fu├č!

(Ich musste nur einmal googeln und ihr?)

Heidrun




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Vera-Lena
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Alle Achtung, J├╝rgen,

wie lange hast Du f├╝r das Puzzlespiel gebraucht? Das "katalektisch" gef├Ąllt mir nat├╝rlich am besten. Aber selbst, wenn Du diese Anspielung nicht drin h├Ąttest, ist das "danke, nein" auch schon k├Âstlich.

Ist der arme Student unterern├Ąhrt, weil die M├Ąuse nicht reichen? Oder tauscht er manchmal den Wein gegen ein Mittagessen, auch aus finanziellen Gr├╝nden. Ich hoffe nur dass, das Studium Deines Lyri nicht unter der Mangelern├Ąhrung leidet

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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JoteS
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Hallo Vera-Lena

...f├╝r Recherche und Reimen insgesamt 30-40 Minuten. F├╝r meine Verh├Ąltnisse eine halbe Ewigkeit, aber ich musste ja auch nur zwei Begriffe nachschlagen; die meiste Arbeit machte die Zusammenstellung der Begriffe.

Ein klein wenig Autobiographie ist drin, ich bin n├Ąmlich bei 1.91m nur 73kg leicht...

LG

J├╝rgen


...07.11.2014: 82kg - ich werd fett
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Christoph Sturm
Festzeitungsschreiber
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Besonders die letzte Zeile, beeindruckt mich,
was in meinem Falle viel bedeutet,
da ich normalerweise mehr oder weniger flammende Pl├Ądoyers gegen jegliches Versma├č und Reglementierung der Lyrik halte.

Dank meiner altsprachlichern Schulbildung, seit je her verhasst bei mir.

Doch scheint mir jetzt fast die Zeit zu sein, da├č ich all dies beiseite schieben und mir doch die "Basics" der Lyrik noch einmal in meinen Sch├Ądel lassen sollte.
[scheint zu stimmen, da├č mit der Bildung und dem Gedichte Lesen]

Da hast du was geschafft!!!


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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
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Hallo Christoph

Freut mich

Weisst Du, Lyrik kommt ja schliesslich von Lyra, der Leier und daher ist Lyrik im eigentlichen Wortsinn immer ein Lied und ohne Metrik, ohne Rhythmus kommt ein solches eben nicht aus. Das heisst ja nicht, dass der Rhythmus unbedingt gleichm├Ąssig oder durchgehend sein muss (-->siehe Katalexe als Schlussakkord)... Da kann man Polka, Walzer und Jazz komponieren aber nicht mal letzterer bzw. gerade der kommt ohne Rhythmus nicht aus. Ein Gedicht wie meins da oben w├Ąre mit diesen Begriffen ohne den Rhythmus nahezu unlesbar.
Ein wenig Theorie kann durchaus inspirierend sein, also los und viel Spass dabei. Spielen!

LG

J├╝rgen
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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