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Leselupe.de > Kurzprosa
In einer Höhle
Eingestellt am 12. 11. 2009 22:58


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Lio
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Gedanken umkreisen das kahle Haupt des Alten wie schwarze, fette Raben. Es sind Gedanken, die sich im Laufe seines Lebens angesammelt haben und die er mit niemandem teilen will. Er sitzt auf dem Erdhügel in der Nähe des Höhlenausgangs und starrt mit unbewegtem Blick nach draußen. Es dämmert und es ist kühl. Der Alte spürt, wie ihm etwas über die nackten Füße huscht.
Plötzlich, ohne dass er es verhindern kann, löst sich eine Träne und kullert ihm die Wange hinab. Sofort verdunkelt sich sein Blick, die Raben beginnen zu krächzen, stürzen sich mit spitzen Schnäbeln auf die Träne und fallen mit ihr hinab. So wie die Träne auf den felsigen Grund trifft, zerbirst sie in viele kleine Tröpfchen. Die Raben aber flattern außeinander, schwingen sich mit einigen Flügelschlägen in die Höhe und umkreisen den Kopf des starrenden Alten von neuem.


Version vom 12. 11. 2009 22:58

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Ralf Langer
Routinierter Autor
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Mehr Licht

Hi lio,
ich stehe vor einem Rätsel.
Du sagst die Gedanken sind wie Raben. Also eine Metapher.
Im nächsten Satz schon sind sie lebendig?
Also stürzen sich die Gedanken (Raben) auf etwas das seine Gedanken-nämlich die Träne- ausgelöst haben;
fressen also die metaphorischen Raben Gedanken in Form von steinernen Tränen, als Resultat der Gedanken( jetzt in echt)?
Und bleiben schlußendlich keine metaphorischen Raben sondern Echte.
Das ganze in einer Höhle. In der Dämmerung. Tag oder Nacht?
Bleibt offen.
Auslöser ein etwas, das dem Alten über die nackten Füße huscht.
Hat was von "Zarthustra in der Höhle meets Fantasy".

Hat es noch mehr?
Rätselhaft?
Magst du dich erklären?

Es grüßt Saruman
meißtens Ralf


__________________
RL

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

quote:
Gedanken umkreisen das kahle Haupt des Alten wie schwarze, fette Raben. (Es sind) Gedanken, die sich im Laufe seines Lebens angesammelt haben und die er mit niemandem teilen will. Er sitzt (auf dem Erdhügel) in der Nähe des Höhlenausgangs und starrt mit unbewegtem Blick nach draußen. Es dämmert und es ist kühl. Der Alte spürt, wie ihm etwas über die nackten Füße huscht.
(Plötzlich, ohne dass er es verhindern kann,) Eine Träne löst sich (eine Träne) und kullert besser: rinnt dem Alten besser: ihm die Wange hinab. (Sofort verdunkelt sich) sein Blick verdunkelt sich, die Raben beginnen zu krächzen(,) und stürzen sich mit spitzen Schnäbeln auf die Träne (und fallen mit ihr hinab). So wie besser: als die Träne auf den felsigen Grund trifft, zerbirst sie in viele kleine Tröpfchen besser: zu staub. Die Raben (aber) fahren besser: flattern auseinander, schwingen sich (mit einigen Flügelschlägen) in die Höhe und flattern besser: kreisen dem starrenden Alten von neuem um seinen Schädel besser: den kopf.

lieber @lio, in der schweiz würden wohlwollende kritiker deinen text "z'g'stabbig g'schriebe" bezeichnen und dir, um ihn ein wenig geschmeidiger zu machen, die gleichen einbläungen verpassen wie bluefin.

danach fände ich daran nichts mehr auszusetzen und kann mir gut vorstellen, das auch der tapferste eremit momente hat, in denen er zweifelt. aber wie bei dem deinen ist es dann in der regel zu spät, und es bleibt beim althergebrachten.

liebe grüße aus münchen

bluefin

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Lio
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Registriert: Jul 2009

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Hi Ralf,

danke für deine Antwort.
Der Text hat dich ja ganz offensichtlich nicht sehr angesprochen. Schade! Erklären will ich aber trotzdem nichts, sonst würde ich ja die Phantasie anderer Leser hemmen.


Hi Bluefin,

danke für deine Tipps und schön, dass du mehr mit dem Text anfangen konntest.
Ob die Schweizer all deine Verbesserungsvorschläge mit dir teilen, weiß ich nicht. In der Mehrzahl fand´ ich sie nicht notwendig, weil sie mir sehr subjektiv erscheinen. Falls du sie begründen willst, lasse ich mich aber gerne belehren!

Viele Grüße und ein schönes WE!!!!!!!

Lio

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