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Leselupe.de > Science Fiction
India
Eingestellt am 12. 02. 2003 13:30


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Cat Moon
???
Registriert: Feb 2003

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diese Geschichte hab ich mal zu dem Thema "Europa 2050" geschrieben. Die Abs├Ątze haben auch hier keine Bedeutung, da Kopie aus meiner HP

India

America sitzt vor ihrem Computer, als die Stimme ihrer Mutter durch den Lautsprecher schallt: „America, was m├Âchtest du essen, mein Schatz?“

America schaltet ihr Headset ab und antwortet in das kleine Mikrophon an ihrer Bluse: „Ich habe keinen Hunger, Mom.“

Sie sieht auf den Flachbildmonitor und seufzt. Nachdem sie sich ├╝ber das Headset von ihren Freunden aus dem Internet verabschiedet hat, kontrolliert sie ihre Mailbox. Keine neuen Nachrichten von Australia, Americas ├Ąlterer Schwester. Australia ist letztes Jahr nach Indien gegangen. Dort soll es noch St├Ądte geben, wo richtige Pflanzen au├čerhalb der H├Ąuser wachsen sollen, die Gem├╝se und Obst zum Essen liefern, dort soll es echte Erde geben, die braun und schmutzig ist, und, wie hie├č es noch? Ach ja: Feuer. Dieses Feuer soll wundersch├Ân aussehen und fr├╝her einmal zum w├Ąrmen und kochen gedient haben. Statt dessen gibt es hier nur noch Heizstrahler und Hitzeplatten...

Heute will America zu Australia fahren, nach Indien. Sowieso ist Australia Americas gro├čes Vorbild. Sie ist anders als andere Menschen aus der Stadt: Damals, als sie noch Zuhause gewohnt hat ist sie zu America ins Zimmer gekommen, wenn sie mit ihr reden wollte, sie war nicht hektisch, hatte immer Zeit und sie hat ihr aus echten, alten B├╝chern vorgelesen. Sie hat sogar lange f├╝r eine Pflanze gespart, als sie noch klein war. Mom hat sich sehr dar├╝ber aufgeregt.

„Mom?“, America spricht wieder in das kleine Mikrophon und ihre Mutter antwortet ihr.

„Mom, ich geh jetzt los, sonst verpass ich noch das Airshuttle.“

-„Und deine Schwester passt auf dich auf?“

„Klar Mom.“

-„Willst du nicht auf den Bus warten? Der Ozongehalt soll heute sehr hoch sein.“

„Nein, sonst verpass ich das Shuttle.“

-„Okay, Kleines. Viel Spa├č und gr├╝├č deine Schwester von mir!“

„Bis dann.“

America zieht sich eine Jacke an und geht raus. Sie geht durch die Stra├čen mit den grauen, hohen H├Ąusern an ihren Seiten, sieht Menschen, die ins Leere starren, in steifer Haltung hektisch durch die Stadt hetzen und die grellen Plakate mit Werbeaufschriften nicht beachten: „├äpfel f├╝r nur 10 Euro das St├╝ck“, „Pflanzen, nat├╝rlich und k├╝nstlich. Sonderangebot: Echte G├Ąnsebl├╝mchen f├╝r jeweils nur 15 Euro unter Planzenganzbillig.com“

Australia hat in ihren Mails geschrieben, dass Nahrung in Indien sehr billig sei und dass die Menschen miteinander reden, wenn sie sich auf der Stra├če begegnen. Doch America sieht nur bleiche, fremde Gesichter ohne jegliche Regung oder Anzeichen von Gedanken und Gef├╝hlen.

Die Luft ist schwer und stinkt nach Abgasen, obwohl heute Fahrzeugfreier Tag ist, und pl├Âtzlich f├Ąllt America auf, dass sie all ihre Freunde nur aus dem Internet kennt. Gedankenverloren schlendert sie zur Shuttlestation, wo noch kaum andere Leute warten. Nach kurzer Zeit kommt das Airshuttle auch schon angeflogen. Zischend ├Âffnet es seine T├╝ren und America steigt vorn beim Fahrer ein um sich eine Karte zu kaufen.

„Einmal nach Indien, bitte.“

Sie legt das Geld auf die Ablage nimmt die Flugkarte von dem Roboter, der das Airshuttle steuert, entgegen. Kaum hat sich sich auf einen Platz am Fenster gesetzt und sich angeschnallt, wird sie auch schon in den Sitz gedr├╝ckt, w├Ąhrend das Shuttle vom Boden abhebt. America schaut sich um. Alles ist so steril gehalten. Nur einige wenige Flugg├Ąste sitzen noch herum, d├Âsen oder blicken starr aus dem Fenster. Nach einigen Haltestellen erkennt America etwas Gr├╝nes auf der Erde. Was das wohl sein mag? Die gewohnten grauen Wolken sind es nicht...

Langsam, nach zwei Stunden Flugzeit, fliegt das Shuttle auf den Boden zu und eine mechanische Stimme kommt aus einem Lautsprecher: „Endstation, Indien. Bitte verlassen sie das Shuttle. Vielen Dank dass sie mir AirCom geflogen sind.“

America steht auf und verlasst das Shuttle. Als sie auf die Stra├če tritt, kommt es ihr vor, als strahlte man ihr mit einem warmen Reinigungskopf ins Gesicht. Die Luft ist eigenartig... Ja, sie riecht so komisch und scheint so sauber. Als America sich wiederfindet, entdeckt sie zwischen einigen komischen Leuten ein bekanntes Gesicht: Australia! America f├Ąllt ihrer Schwester um den Hals.

„Hallo, Kleines!“ Australia nimmt sie in den Arm.

-„Australia, ich hab dich ja so vermisst!“

„Ich dich auch. Wie geht es Mom?“

-„Gut, ich soll dich von ihr gr├╝├čen.“

„Und wie war der Flug?“

-„Etwas lang.“

„Hast du gewusst, dass man fr├╝her mehr als zehn Stunden von Europa nach Indien geflogen ist?“

-„Ehrlich?“ America ist erstaunt.

„Ja, aber jetzt gehen wir erstmal nach Hause. Wie ist dein erster Eindruck?“

Zum ersten Mal blickt America sich richtig um: Alles ist so anders. Da sind ├╝berall diese Gr├╝nen Lappen, die von Holzst├Ąmmen h├Ąngen. Wahrscheinlich waren das die gr├╝nen Punkte, die ihr im Shuttle aufgefallen sind? Der Boden, auf dem sie laufen ist braun und pudrig. Sie b├╝ckt sich und bef├╝hlt ihn mit den Fingern.

„Das ist Erde“, sagt Australia.

-„Erde“, wiederholt America gl├╝cklich und l├Ąsst das Zeug durch ihre Finger rieseln.

„Ja. Sag mal, ist dir nicht zu warm in deinen Ozonklamotten?“

Jetzt bemerkt auch America, wie ihr langsam warm wird, doch die Eindr├╝cke sind zu aufregend, dass sie lange daran denken kann: Sie f├╝hlt sich beobachtet. Fl├╝chtig blickt sie sich um und bleibt an dem Blick eines M├Ądchens h├Ąngen. Sie hat eine fast schwarze Haut und tr├Ągt so etwas komisches, flatterndes um ihre Beine. Sie hat keine Schuhe an und ihre Arme sind entbl├Â├čt. Sie l├Ąchelt. America f├╝hlt sich komisch. Australia, die ihr Unbehagen bemerkt hat, beruhigt sie: „Sie will dir nichts tun. L├Ąchel sie nur an, hier sind die Menschen viel offener als in Europa.“

Z├Âgernd l├Ąchelt America das M├Ądchen an und folgt Australia auf eine kleine Seitenstra├če. Schon von weitem kann America etwas rauschen h├Âren und sieht sich nerv├Âs um.

„Was hast du?“, fragt Ihre Schwester.

-„Ich glaube, wir sollten uns beeilen, es h├Ârt sich an wie ein Atomroboter.“

Australia horcht angestrengt, dann muss sie lachen: „Ach du meinst dieses Rauschen?“

Verwundert ├╝ber die Stimmung ihrer Schwester nickt America.

„Ach, Schwesterchen, das ist das Meer.“

-„Das Meer?“

„Ja, ich habe dir doch davon erz├Ąhlt.“

-„Du meinst das salzige Wasser, in dem Fische schwimmen?“

„Ja, genau das. Aber das Meer gibt es doch in Europa auch...?“

-„Wo das denn?“

„Ach ja, es hei├čt ja dort Das Moor.“

Mittlerweile sind sie am Strand angekommen und America blickt staunend auf das Wasser. Der salzige, starke Wind ist ihr neu und sie beschirmt ihre Augen mit der Hand.

-„Das Moor war einmal so wie dieses Meer?“

„Ja, das ist schon l├Ąnger her. Ich habe in Geschichtsb├╝chern davon gelesen.“

-„Was ist passiert?“

„Wir selbst, die Menschen, haben es kaputt gemacht“, knurrt Australia. „Aber lass uns nicht dar├╝ber reden. Komm schon mit ins Haus, du musst etwas essen!“

Australia zieht ihre Schwester in ein kleines H├Ąuschen.

„So, hier bin ich Zuhause.“

Amerika blickt sich um: Ein kleiner Raum, schlicht m├Âbliert mit Pflanzen ├╝berall und gro├čen, offenen Fenstern. Im Raum sind noch drei T├╝ren, aus denen das Rauschen das Meeres und ein angenehmer, k├╝hler Wind in die Stube dringt.

„Gef├Ąllt es dir?“

-„Ja, es ist so... anders.“

„Ich wei├č. Ich musste mich auch erst an alles gew├Âhnen, aber ich liebe es hier!“

-„Das M├Ądchen gerade... Was hatte sie da an?“

„Oh, das war ein Kleid. Hier ist es zu warm, sich vollkommen anzuziehen. Schlie├člich ist die Luft hier auch viel sauberer. Warte, ich hol dir was anderes zum anziehen.“

Australia verschwindet und kommt mit einem Kleid f├╝r America zur├╝ck: „Zieh das an! Es m├╝sste dir passen. Ich bin gleich wieder zur├╝ck.“

America kommt sich komisch vor, in dem Stoff, den Australia ihr bereitgelegt hat, doch es ist ein angenehmes Gef├╝hl. Als Australia zur├╝ckkommt, tr├Ągt sie ein Tablett mit Gl├Ąsern, einer Glaskaraffe mit einer bunten Fl├╝ssigkeit und runden Dingern auf einem Teller herein. Sie mustert America zufrieden. Nickend stellt sie das Tablett auf den Boden, w├Ąhrend sie sich im Schneidersitz davor setzt: „Ja, passt doch. Setz dich her zu mir, Schwesterchen!“ Sie wartet, bis America sich ihr gegen├╝ber auf den Boden gesetzt hat, bevor sie ein Glas mit der Fl├╝ssigkeit aus der Karaffe f├╝llt.

„Trink das!“, sagt sie. „Das ist Ein Fruchtsaft, der frisch gepresst ist. Und das hier“, sie zeigt auf die runden, braungelben Teile auf dem Teller, „sind Kekse. Ich habe sie selbst gemacht. Ich hoffe, sie schmecken dir.“

Vorsichtig nippt America an dem Glas. Ja, das schmeckt richtig gut. Dann probiert sie einen von den runden Dingern, die Australia Kekse genannt hat.

„Schmecken sie dir?“, fragt ihre gro├če Schwester.

America nickt mampfend und Australia muss lachen.

„Sag mal“, f├Ąngt America an, „was waren das f├╝r gr├╝ne Lappen auf den St├Ąmmen da drau├čen? Die sahen so komisch aus.“

Zuerst schaut Australia sie verst├Ąndnislos an, doch dann geht ihr ein Licht auf: „Ach, du meinst die Palmen...“

-„Palmen?“

„Ja, das sind B├Ąume... gro├če Pflanzen. Daran wachsen Fr├╝chte, die man Kokosnuss nennt. Sie liefert Getr├Ąnke und Fruchtfleisch.“

Sie gehen raus und Australia zeigt America verschiedenste, wundersch├Âne Pflanzen, eigenartige Tiere, die hier frei leben und die Menschen, die winzigen Gesch├Ąfte ganz ohne Computer oder Roboter und die Sportfelder an der freien Luft und viele mehr solcher Besonderheiten.

Lange unterhalten sich America und Australia ├╝ber dieses wunderbare Land und seine Sehensw├╝rdigkeiten. America ist verwundert, wieviel Australia wei├č und sie lernt, ihre Liebe f├╝r dieses Land zu teilen. Vor allem die Planzen mit den bunten Bl├Ąttern, die Australia Blumen genannt hat, die es in unendlich vielen verschiedenen Farben und Formen gibt und die so herrlich duften, haben es America angetan. Schade, dass man nichts mit nach Europa mitnehmen kann. Das ist verboten, denn Krankheiten k├Ânnten eingeschleppt werden. America wei├č nicht, welche Krankheiten so etwas sch├Ânes schon mit sich bringen k├Ânnte, doch so ist nun einmal das Europ├Ąische Gesetz.

Viel zu schnell geht die Sonne unter.

Es ist wundersch├Ân, den Untergang am Meer zu beobachten und America w├╝rde am liebsten alles in ihrem Kopf festhalten, doch der Sonnenuntergang bedeutet auch Abschied. Kurz gehen die Schwestern noch in Australias Haus, damit America sich umziehen kann, dann gehen sie langsam zur Airshuttlestation.

Das Shuttle ist schon da.

Traurig umarmt America ihre Schwester: „Es war so sch├Ân! Ich w├╝nschte, ich k├Ânnte bleiben.“

-„Ach, das w├Ąre sch├Ân. Aber Mom braucht dich. Ich w├╝rde mich freuen, wenn du mich mal wieder besuchst.“

„Ganz bestimmt.“

Das Shuttle macht sich zum Flug bereit.

-„Sag Mom meine liebsten Gr├╝├če!“

„Das werde ich.“ Widerwillig besteigt America das Shuttle, betritt die sterile Welt, in der sie lebt. Sie setzt sich ans Fenster und sieht Australia winken. Kurz bevor das Shuttle abhebt sieht sie eine alte Frau, mit ebenso dunkler Haut wie fast alle hier, die sie anschaut. Winkend l├Ąchelt America sie an und sie l├Ąchelt mit ihrem faltigen Gesicht zur├╝ck.

Das Shuttle fliegt los und America erscheint es, als h├Ątte sie das alles nur getr├Ąumt. Als sie am Ziel ist, steigt sie aus. Die Luft liegt schwer auf ihrer Brust und der Gestank ist unausstehlich. Sie blickt auf: Da kommt eine junge Frau auf sie zu. America l├Ąchelt sie an, doch die Frau beachtet sie nicht einmal.

Wie sch├Ân war dieses Indien doch, warum kann es nicht hier auch so sein?

America steckt ihre H├Ąnde tief in die Tasche, blickt stur auf die Stra├če und geht auf direktem Wege nach Hause, den Fahrstuhl hoch bis in den siebzehnten Stock, in die sterile, kalte Wohnung, in der sie mit ihrer Mutter wohnt und das H├Ąuschen von Australia als eine eigene kleine Welt erscheinen l├Ąsst.

America setzt sich an den Computer und denkt an Indien. Sie durchsucht das Internet nach Seiten ├╝ber dieses Land, doch was sie findet sind nur Touristenst├Ątte, die sich von Europa kaum unterscheiden. Gibt es dort wirklich auch Orte, die sich von diesem kaum unterscheiden? America kann es kaum glauben.

Pl├Âtzlich bebt es in Americas Zimmer und das Licht geht aus. Alles ist dunkel und unheimlich still. America springt auf und tappt blind durch ihr Zimmer zur T├╝r.

„Mom?“

-„Ja, mein Schatz?“

Es ist das erstemal seit langer Zeit, dass America nicht ├╝ber das Mikro mit ihrer Mutter spricht.

„Mom, was ist los?“

-„Ich wei├č nicht, Schatz. Das muss ein Erdbeben gewesen sein und der Strom ist ausgefallen.“

„Wie kann so etwas denn passieren?“

-„Keine Ahnung. Los, lass uns raus gehen!“

Langsam und vorsichtig tastet America sich zur Wohnungst├╝r vor, als sie die Hand ihrer Mutter im R├╝cken sp├╝rt. Sie ergreift sie und Hand in Hand stolpern sie in den Hausflur. Zielstrebig gehen sie zum Fahrstuhl und treffen auf andere Menschen.

„Der Fahrstuhl funktioniert doch ohne Strom nicht“, sagt ein Mann.

Schlie├člich dr├Ąngen sich alle zum Treppenhaus, steigen die vielen Stufen hinunter und str├Âmen ins Freie. Es ist fast hell hier drau├čen, obwohl schon Nacht ist. Ein kaltes Licht am Himmel erhellt die Gesichter der Menschen. Sie alle haben ihre Starre verloren, die sie noch diesen Nachmittag wie eine Mauer um sich gebaut hatten, und ihre Gesichter strahlen nun Angst und ├ťberraschung aus. Sie reden miteinander, umarmen sich gegenseitig und sprechen sich Mut zu.

America sieht zum Himmel auf und erkennt, dass dieses Licht, das die Dunkelheit durchschneidet, der Mond sein muss, von dem Australia oft schreibt. Er hat viele kleine Lichter, Sterne, um sich versammelt und sieht in der dunkelblauen Unendlichkeit wundersch├Ân aus. Warum hat sie ihn nie zuvor bemerkt?

Dann sp├╝rt America den Druck der Hand ihrer Mutter und sieht ihr in die Augen: „Mom?“

-„Ja, mein Schatz?“

Die Hektik ist aus den Menschen gewichen und America ist sich sicher, dass die Stadt in diesem Augenblick diesem zauberhaften Indien etwas ├Ąhnlicher geworden sein muss. Australia w├╝rde es bestimmt gefallen.

„Mom, ich hab dich lieb.“

Und pl├Âtzlich umarmt sie ihre Mutter. Seit vielen Jahren f├╝hlt sie sich wieder geborgen und hofft, dass der Strom niemals wiederkommt.

Dina













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Andrea
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Registriert: Aug 2000

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Eine Geschichte, die sich sehr gut liest. Der Gegensatz des sterilen Europa und des lebendigen Indiens ist sehr gut herausgearbeitet, auch wenn mich die Namen der beiden M├Ądchen zu Beginn leicht irritierten ÔÇô ich dachte tats├Ąchlich bei der ersten Erw├Ąhnung von Europa ÔÇ×Wieso, die kommt doch aus Amerika..ÔÇť Aber man gew├Âhnt sich rasch dran.
Das Ende hat mich dann aber entt├Ąuscht. Nach der sch├Ânen Gegen├╝berstellung kommt die platte Lehre daher: macht den Strom aus, dann wirdÔÇÖs idyllisch. Hm. Es h├Ątte mir wohl besser gefallen, wenn der Ausflug etwas ausf├╝hrlicher beschrieben w├Ąre und die Geschichte mit Americas R├╝ckkehr enden w├╝rde. Au├čerdem gibt es da noch einen winzigen logischen Haken: Wieso f├Ąhrt ein Standardshuttle so mir nichts, dir nichts nach Indien, ausgerechnet in das Kaff von Australia? Und wieso ist es nicht pickepackevoll mit Touristen oder Leuten, die den Abend dort genie├čen wollen? Stimmiger w├Ąre es, wenn America mehrfach umsteigen und durch irgendeine Zollkontrolle m├╝├čte. Die Nicht-Einfuhr der Pflanzen will ja schlie├člich kontrolliert sein! (B├╝rokraten sterben n├Ąmlich niemals aus...)

__________________
Andrea Rohmert

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Cat Moon
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Registriert: Feb 2003

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Hallo Andrea,

vielen Dank f├╝r die Bewertung.
Also ich habe die Geschichte damals f├╝r einen Wettbewerb geschrieben (sie ist leider nicht angenommen worden, da ich das Mindestalter, also 18, um mitzumachen noch nicht erreicht hatte) und die L├Ąnge war daher beschr├Ąnkt auf eine bestimmte Seitenzahl. Daher konnte ich nicht alles so ausschm├╝cken.

Aber du hast recht und ich glaube, ich werde mich beizeiten mal an eine ├ťberarbeitung des Ganzen setzen.

Gru├č,
Cat


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