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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Ingrids Freund und seine zwei Frauen
Eingestellt am 06. 02. 2003 23:50


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Zwillingsjungfrau
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Ingrids Freund und seine zwei Frauen (Text ├╝berarbeitet)

An die regennassen Fenster klopfen triefende Zweige mit ihren schwarzen Bl├Ąttern, als wollten sie eingelassen werden, um sich zu w├Ąrmen. Novemberwind r├╝ttelt an den L├Ąden. Tote Bl├Ątter tanzen einen Reigen, wechseln zu einer Polonaise, bevor sie wie V├Âgel davonfliegen. Das Tosen vor der T├╝r kann Ingrid nicht st├Âren. Sie sitzt am K├╝chentisch, vor sich eine dampfende Tasse Kaffee, ist mit einer kniffligen Aufgabe besch├Ąftigt. Sie versucht, eine zerrissene Kette zu reparieren. Das erfordert hohe Konzentration.

Es klopft, Ingrid schaut auf das Fenster; ach ja, die Zweige.
Sie h├Ârt ihren Namen.
K├Ânnen Zweige rufen? Das Rufen kommt von der T├╝r. Herein tritt der fast aufgeweichte pitschnasse Thomas, ein langj├Ąhriger Freund. Er wirft sich aufseufzend auf den n├Ąchsten Stuhl und angelt sich mit klammen H├Ąnden die Kaffeetasse.

Ingrid schaut ihn liebevoll und besorgt an. Ihn so jammervoll zu sehen, r├╝hrt ihr Herz. Sie kennt ihn so viele Jahre und kann in seinen Gesichtsz├╝gen lesen wie in einem Buch.

Welch eine Katastrophe hat ihn aus den Angeln gehoben?

Was ist los, erz├Ąhl es mir.

Unruhig springt er auf, drei Schritte nach links, Kehrtwende, drei Schritte nach rechts. Wieder am K├╝chentisch schaut er Ingrid mit kummervollen Augen an, wendet den Blick zum Fenster, die klopfenden Zweige beobachtend.

Er setzt sich, vergr├Ąbt den Kopf in seinen H├Ąnden.

In mir sieht es genau so aus, wie es drau├čen vor der T├╝r. Ich glaube, meine Welt bricht zusammen. Ich wei├č einfach nicht weiter. Am besten erz├Ąhle ich der Reihe nach.

Seit ich mich selbst├Ąndig gemacht habe, l├Ąuft mein Tag nicht mehr im gleichbleibenden Rhythmus. Fr├╝her war nach 8 Stunden B├╝ro Feierabend. Die Zeiten sind vorbei. Manchmal w├╝nsche ich mir, mein Tag h├Ątte 36 Stunden.

Das passt Gabi gar nicht. Auch meine Sekret├Ąrin, ├╝brigens eine Perle, muss man heutzutage mit der Lupe suchen, setzt sich unerm├╝dlich f├╝r mich ein, ist was Besonderes.

Na und, fragt Ingrid, das ist doch kein Drama, das geht vielen Menschen so.

Gabi hat in meinem Anzug gegraben und einen Notizzettel von mir gefunden, den ich als Dankesch├Ân meiner Perle auf den Schreibtisch legen wollte. Jetzt ist die H├Âlle los.

Hast du etwa einen gl├╝henden Liebesbrief geschrieben?

Nein, wahrhaftig nicht, nur ein Dankesch├Ân und dass ich mich bem├╝hen werde, k├╝nftig mehr Zeit f├╝r sie und ihre W├╝nsche einzuplanen.

Das find ich nett, na und?

Stell dir vor, ich komme heute von einem Kundenbesuch zur├╝ck. Gabi sitzt heulend auf der Couch und badet mit ihren Tr├Ąnen das Telefon. All unsere Bekannten, Freunde und s├Ąmtliche Familienmitglieder hat sie angerufen, allen meine Gedanken vorgelesen und mich als den schlechtesten Menschen dieser Welt dargestellt. Sie sieht mich und f├Ąngt an, mich wie eine Furie zu beschimpfen. Dabei wedelt sie mit meinem Brief herum.

Dieser Brief an deine Sekret├Ąrin, das ist ja wohl der Gipfel. F├╝r sie willst du mehr Zeit einplanen und wo bleibe ich. Du liebst mich nicht mehr, sonst h├Ąttest du mehr Zeit f├╝r mich und nicht f├╝r diese Tussi. Mit der verbringst du mehr Stunden als mit mir.

Gabi holt Luft, ich will antworten, bin aber nicht schnell genug.

Fr├╝her hast du dir mit mir im Fernsehen sehr gern das Vorabendprogramm angesehen. Wir haben mitgelitten, wenn die Lindenstra├če, Sch├Âne Zeiten - schlechte Zeiten, Dallas, Denver Clan oder Reich und sch├Ân gesendet wurde. Vor Genuss, wettert Gabi, hast du oft die Augen geschlossen und nur gelauscht. Jetzt weigerst du dich, sagst, du hast keine Zeit. Wenn du diese so herzergreifenden Sendungen nicht mehr sehen willst, dann vernachl├Ąssigst du deine Bildung. Du bist mit den Gedanken immer woanders. Bei unserem t├Ąglichen Kaffeeklatsch erz├Ąhlen mir meine Nachbarinnen sehr ausf├╝hrlich, was deren M├Ąnnern alles einf├Ąllt und wie sie von ihren M├Ąnnern verw├Âhnt werden. Sie schildern es mir haarklein, in jeder Beziehung. Und du? Du bist immer nur m├╝de. Ist ja auch kein Wunder, wenn diese Tussi deine Kraft verbraucht.

Jetzt rei├čt mir der Geduldsfaden.

Wie k├Ânnt ihr Frauen euch nur ├╝ber so private Dinge unterhalten? Gibt es denn nichts anderes? Du studierst die Zeitung doch stundenlang von der ersten bis zur letzten Seite. Besprich mit deinen Freundinnen die Tagesthemen. Mein pausenloser Einsatz gilt doch nur dir, damit du dir alle W├╝nsche erf├╝llen kannst. Du hast bei unserer Heirat versprochen, mir beizustehen, in guten wie in schlechten Tagen. Wir haben jetzt schlechte Tage. Dir f├Ąllt nichts Besseres ein, als ├╝ber mich herzuziehen, mich herabzusetzen und schlecht zu machen. Ahnst du denn gar nicht, wie sehr du mir auch beruflich schadest? Wo bleibt deine Beteuerung und dein Einsatz, mir jetzt zu helfen?

Ingrid kennt Gabi und ihre leicht entflammbare Eifersucht. Am liebsten w├╝rde sie die Arme um Thomas legen und ihn tr├Âsten. Sanft streichelt sie seine H├Ąnde. Noch will sie schweigen, um seinen Redefluss nicht zu unterbrechen.

Wutentbrannt bin ich aus der T├╝r gest├╝rmt. Hab ordentlich damit geknallt, damit sie es auch h├Ârt. Zuerst bin ich mit dem Auto nur so durch die Gegend gefahren und hab gegr├╝belt. Ich wei├č auch nicht wieso, pl├Âtzlich war ich in der N├Ąhe des B├╝ros. Die Arbeit muss weitergehen. Im B├╝ro warten noch Berge von Unerledigtem. Wild entschlossen, die halbe Nacht durchzuarbeiten, schlie├če ich die T├╝r auf und da sitzt meine Sekret├Ąrin. Obwohl die B├╝rozeit schon lange beendet ist, tippt sie an einen Eilauftrag.

Noch immer sehr zornig, streiche ich meiner Sekret├Ąrin ├╝ber die Schulter und lobe sie f├╝r ihren Einsatz. Weil ich immer noch w├╝tend bin, klage ich ihr mein Leid.

H├Ątte meine Frau doch nur mehr Einsicht. Sie ist so eifers├╝chtig, spioniert in meinen Taschen und glaubt, ich verbringe mit Ihnen zu viel Zeit. Soll mich mehr um meine h├Ąuslichen Pflichten k├╝mmern.

Es ist nicht zu fassen. Meine Sekret├Ąrin faucht mich bitterb├Âse an.

Ich hab es schon lange bemerkt, dass Ihre Frau mich nicht mag. K├╝rzlich traf ich sie im Supermarkt. Sie sieht mich an und dreht den Kopf weg. Ich denke, Ihre Frau ist eine ÔÇ×IlsebillÔÇť. Kaum hat sie, was sie will, w├╝nscht sie sich etwas anderes. Vielleicht sollte sie mal das Grimmsche M├Ąrchen lesen, dann wei├čt sie, wohin das f├╝hrt.

Ich habe keine Lust mehr, f├╝r Sie zu arbeiten. Sie erledigen Ihre Arbeit nur noch im Dauerlauf. Ich w├╝nsche mir, dass wir einzelne Vorg├Ąnge besprechen, ich m├Âchte informiert sein. Wenn ich falsche Ausk├╝nfte gebe, schade ich Ihnen. So kann das nicht weitergehen. Die Arbeit ist unbefriedigend. Suchen Sie sich eine neue Kraft, ich k├╝ndige. Der n├Ąchste Erste ist f├╝r mich der Letzte. Das muss ich mir wahrhaftig nicht bieten lassen. Wenn Ihrer Frau meine Nasenspitze nicht passt, soll sie doch f├╝r Sie t├Ątig sein. Diesen Schreibtisch kann sie gerne ├╝bernehmen.

Sie schnappt sich ihren Mantel und Tasche und rauscht aus dem B├╝ro.

Glaub mir, Ingrid, ich bin fassungslos und tief geschockt. Wie soll es nur weitergehen ohne meine Perle, die mitdenkend hilft, meine Existenz zu sichern. Wie bringe ich Gabi zur Vernunft, ihre Eifersucht macht mich rasend. Es ist alles so sinnlos.

Es entsteht eine l├Ąngere Pause. Es ist still im Raum, nur der Sturm setzt zu einem neuen Crescendo ein.

Ingrid denkt nach, soll sie oder l├Ąsst sie es?

Ingrid, du kennst mich, beginnt Thomas erneut. Ich sch├Ątze selbstbewusste Frauen wie dich, die ihr Leben allein meistern. Du hast Verstand und Herz. Wenn ich an Gabi denke, dann w├╝nsche ich mir wahrhaftig Gro├čvaters Zeiten zur├╝ck. Bei meinen Gro├čeltern, selbst bei meinen Eltern war alles klar geregelt, das Rollenverhalten festgelegt. Der Mann ern├Ąhrte die Familie und wurde daf├╝r verw├Âhnt, verh├Ątschelt, alles wurde getan, damit es ihm gut geht. Doch Gabi? Sie fordert. Ich soll sie ern├Ąhren damit sie, wie sie sagt, in Luxus leben kann, soll ihren B├╝gelkorb abarbeiten, wenn sie ihren Freiraum braucht, muss einkaufen, wenn sie was vergessen hat und koche das Essen, wenn sie wegen des Kaffeeklatsches dazu keine Zeit hatte.

Thomas streckt Ingrid die Tasse mit bittenden Augen entgegen. Seine Blicke flehen Ingrid an, sie soll ihm raten.

Ingrid steht auf, tritt hinter seinen Stuhl. Ihre Finger streichen durch seine Locken. Sie umarmt ihn sacht. Mit ihren Lippen, ganz nah an seinem Ohr, bl├Ąst sie ihm zart ihren Atem in die Nackenhaare und spricht leise aus, was sie lange durchdacht hat:

ÔÇ×Ich kann dir beide ersetzen. Nimm mich!ÔÇť

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Verantwortlich ist man nicht nur f├╝r das, was man tut, sondern auch f├╝r das, was man nicht tut.
Laotse

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kuschelmuschel
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Hallo Zwillingsjungfrau,

die Idee ist gut, und du k├Ânntest einiges draus machen, aber so ist es nur ein Monolog geworden und Monologe sind nicht besonders spannend.
Bis auf den letzten Satz, ist es absolut hervorsehbar. Man kann es einfach ├╝berfliegen, da man wei├č, was als n├Ąchstes kommt. Wie gesagt die einzigste ├ťberraschung ist der letzte Satz. Mein Vorschlag w├Ąre, du l├Ą├čt ihn das nicht einfach alles erz├Ąhlen, sondern zeigst uns die Situationen. Zeige, wie er sich mit seiner Frau unterh├Ąlt. Zeige uns eine Szene auf der Arbeit, wenn seine Sekret├Ąrin ihm mit K├╝ndigung droht. Dann kann man sich in die Situation hineinversetzen. Man kann dann Mitleid mit deinem Protagonisten haben, so jammert er nur allgemeines Zeug vor sich hin.

Noch eine Frage zu Ingrid, wenn sie ihm beide ersetzen will. Also auch als f├Ąhige Sekret├Ąrin f├╝r ihn arbeiten will, m├╝sste sie da nicht ein Problem damit haben, dass er Frauen rationales Denken abspricht und alten Rollenkliesches anh├Ąngt?

W├╝rde die dann einfach so sagen: "Nimm mich."

Meiner Meinung nach, ist die Geschichte mehr eine Idee in die man jetzt Arbeit investieren muss, um sie richtig heraus zuarbeiten. Dann kann man daraus eine richtig gute Geschichte machen.

Ich hoffe du kannst damit was Anfangen.

Viele Gr├╝├če

Michael

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Zwillingsjungfrau
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Ingrids Freund und seine zwei Frauen

Lieber Michael,
werde deine Anregungen mit Begeisterung aufnehmen, f├╝rchte nur, dann wird es f├╝r eine Kurzgeschichte zu lang. Au├čerdem wei├č ich nicht, wie ich einen Text aufpolieren und dann neu einstellen kann. Leselupe macht echt Spa├č, erweitert all meine Sinne, sauge mich voll wie ein Schwamm. Kritik (bin lernf├Ąhig) und Lob (unterst├╝tzt mich, weiterzumachen) ist mir sehr hilfreich. Kann beim Lesen Raum und Zeit vergessen.

Zu Ingrids Vorschlag, "nimm mich!" f├Ąllt mir ein Ausspruch von Francoise Mauriac ein: "Jemanden lieben hei├čt, als einziger ein f├╝r die anderen unsichtbares Wunder sehen."

Hasse Verallgemeinerungen, lege meine Worte bitte nur auf eine ungeeichte Waagschale, doch wenn Frauen mit dem Herzen sehen, sind die Augen blind [ist von mir ;-)) ].

Gr├╝├če dich dankbaren Herzens
Ingrid




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Zefira
???
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Liebe Zwillingsjungfrau,

wenn Du einen Text bearbeitest, gibt es drei M├Âglichkeiten, die Neufassung zu pr├Ąsentieren:

Du kannst den neuen Text hier in diesen Ordner wie einen Kommentar druntersetzen; in diesem Fall werden alle, die sich bisher damit befa├čt haben, per Mail automatisch benachrichtigt.

Du kannst einen neuen Ordner aufmachen, etwa mit dem Titel "Ingrid etc. - ├ťberarbeitung". In diesem Fall wird allerdings der alte Ordner gel├Âscht.

Oder Du arbeitest den Text hier im Ordner um. Dazu kannst Du unter der Geschichte (Achtung: unter der Geschichte, nicht unter einem Kommentar!) das K├Ąstchen "edit/delete" anklicken. Dann erscheint der Beitrag in einem neuen Fenster und Du kannst korrigieren und ├Ąndern.
Wenn Du dann noch als Kommentar in den Ordner schreibst "ich habe den Text jetzt ├╝berarbeitet", bekommen alle, die in dem Ordner sind, eine Mail - siehe oben. Wenn Du sehr viel ├Ąndern willst, w├╝rde ich allerdings eher empfehlen, einen neuen Ordner aufzumachen.

Ich freue mich immer, wenn auf Kommentare hin nachgearbeitet und verbessert wird. Das zeigt, da├č es hier einen fruchtbaren Austausch gibt.

lG, Zefira




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Zwillingsjungfrau
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Ingrids Freund und seine zwei Frauen

Hallo, Kuschelmuschel,
hallo Zefira,

nach meiner (unma├čgeblichen) Ansicht gibt es zwei Arten von Kritik, die vernichtende und die f├Ârdernde. Eure Anregungen sind absolut f├Ârdern und spornen mich an, an der Kurzgeschichte und an mir und meinen Einf├Ąllen zu arbeiten. Meine kleine Kurzgeschichte werde ich ganz umschreiben und neu einstellen. Doch das dauert ein wenig. Lassen wir es also vorerst so stehen, vielleicht kommen noch mehr hilfreiche Ratschl├Ąge.

Ich melde mich wieder
Ingrid
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Laotse

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kuschelmuschel
Guest
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Hallo Zwillingsjungfrau,

ich w├╝rde mir vorher nicht so viele Gedanken dar├╝ber machen, ob die Geschichte zu lang wird oder nicht. Schreib sie erst einmal und dann suche alles raus, was nicht unbedingt n├Âtig ist, und schmei├č es wieder raus.

/doch wenn Frauen mit dem Herzen sehen, sind die Augen blind/
Wenn du es so siehst, gib es dagegen nichts einzuwenden, nur zeige es dem Leser auch. Ich zumindest sehe nur eine Ingrid, die sich v├Âllig unbeteiligt alles anh├Ârt. Ich sehe keine Emotionen die, dem Leser andeuten, dass sie mehr f├╝r ihn empfindet. Versteh mich nicht falsch, ich meine nicht, das du das Ende schon vorab verraten sollst, aber eine leichte Andeutung, w├╝rde helfen. Einmal erzeugst du damit Spannung und au├čerdem machst du die Reaktion von Gabi nachvollziehbar.

Viel Spa├č beim Ausarbeiten.

Michael

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