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Leselupe.de > Gereimtes
Inmitten
Eingestellt am 08. 08. 2009 16:07


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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Inmitten

Die Luft blieb stehen, wo sie grade war,
ein Gluthauch gab ihr strenge dies Gebot.
Nun s├Ąuselt nichts, kein Ton ist wahrnehmbar,
die Amsel starr, die Spinne stellt sich tot.

Doch hinter diesem angehaltnen Atem
versteckt sich stumm der St├╝rme Aufgebot.
Bald seufzt ein Regenschauer durch die Saaten,
ein kurzer Hagel bringt das Korn in Not.

So wechselt das, wovon wir stets umgeben.
Wir suchen tief in uns den Ruheort,
die Harmonien, die ins Licht verweben
Gedanken, Hoffen, Traum und Liebeswort.






__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Version vom 08. 08. 2009 16:07

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MarenS
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Feb 2005

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Wow! Vera-Lena!
*verbeugt sich grazil vor diesem Gedicht!
Es trifft die gestrige Wetterlage ebenso wie meine gestrige Gem├╝tslage und das ist bei weitem nicht alles, oder besser gesagt nur der kleinere Teil des zu Lobenden.
Es ist stimmig, es klingt wundersch├Ân.

Das einzige, das ich ver├Ąndern w├╝rde findet man in der letzten Zeile:
Gedanken, Hoffen, Traum und Liebeswort.

Es spricht sich besser mit dem "n" und st├Ârt den Sinn meines Erachtens gar nicht.

Fein!

Dir sch├Âne Sonntagsgr├╝├če von Maren

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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

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Liebe Vera-Lena,

sehr erlebbar entf├╝hrst Du uns ins Auge des Sturms, stellst hinein in die wechselhaften Verh├Ąltnisse der Wetter des Lebens in gekonnter Doppeldeutigkeit; stellst heraus unser stetiges Streben nach dem Ruhepunkt der eigenen Mitte, die uns einbettet inmitten des gro├čen Ganzen.
Das Gedicht strahlt selbst von dieser Ruhe aus, so sicher ist es verfasst in einem ganz bescheiden daherkommenden Erz├Ąhlstil.

Liebe Gr├╝├če,

Elke


__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Liebe Maren,

danke f├╝r Deine begeisterten Worte!

Es freut mich, dass Du den Text als stimmig und klangvoll empfindest.

Mit dem fehlenden "n" hatte ich meine M├╝he, bis ich gemerkt habe, dass der "Gedanke" ja hier im Akkusativ stehen muss. Jetzt wird er wahrscheinlich im Plural gelesen, also "die Gedanken", was ich eigentlich vermeiden wollte, denn es dient ja nicht jeder Gedanke der inneren Harmonie, aber ich glaube, das wei├č man ja sowieso. Auf jeden Fall geh├Ârt das "n" da hin und ich habe es nun auch eingef├╝gt.

Nochmals meinen Dank!

Auch Dir liebe Sonntagsgr├╝├če
Vera-Lena


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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Liebe Elke,

da hast Du ja alles herausgelesen, was ich in diesen Text hineintun wollte, einschlie├člich des Titels.

Dass der Text selbst durch die Schlichtheit der Worte das ausstrahlt, was er auch aussagt, darin war ich mir nicht sicher, umso mehr freue ich mich, dass er so auf Dich wirkt.

Danke f├╝r Deinen Kommentar, der mir dieses Gedicht noch lieber macht als zuvor.

Liebe Gr├╝├če
Vera-Lena


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