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Leselupe.de > Ungereimtes
Innehalten
Eingestellt am 07. 06. 2011 16:17


Autor
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anbas
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Innehalten

Einen Moment
schweigen
lauschen

Kollegengespräche
Telefone schrillen
Autolärm

Vogelstimmen
immer schon da
jetzt entdeckt
Ruhe kehrt ein
Gedanken schweben
durch zwitscherndes Geäst
in tiefdunkles Blau

Leben sp√ľren
eins sein
innehalten

das Leben sp√ľren
und eins mit sich sein

__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

Version vom 07. 06. 2011 16:17

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Ralf Langer
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Moment Mal!

Hallo anbas,

Mir gefällt die erste Strophe,
da möchte ich gerne etwas verweilen.

Dieses "innehalten" ist semantisch eine Zusammensetzung
aus "inne" und "halten", bekäme also, in zwei Worte geschrieben
etwas die Bedeutung von:

" Das innere halten"

da gerate ich in gedanken ;

ist nicht der Moment, das un-auf-haltbare?
Ist er nicht im steten Flu√ü vom Vergangenen zum Zuk√ľnftigen?

Zudem zusammengesetzt, läse es sich dann so:

Innehalten

Einen Moment
das innere halten

oder, frei interpretiert

dem Moment
das Innere halten...

Was ist es wohl das den Moment im innersten zusammenhält,
wenn nicht unser Lauschen, unser Schweigen.


lg Ralf
__________________
RL

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Perry
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Registriert: Aug 2004

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Hallo Andreas,

es steckt etwas Meditatives in deinen Zeilen.
In der Anfangs- und Schlusssequenz steckt f√ľr mich noch Reduktionspotential, weil nur der Titel weiter ausgef√ľhrt wird.

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Bernd Patczowsky
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Registriert: May 2005

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Ja, ich denke auch, dass so manches zu reduzieren möglich wäre. Aber das ist Ansichtssache - weißt du ja selbst!
Ich habe die Idee:

Autolärm
Kollegengespräche
Telefone

Vogelstimmen
immer schon
und doch neu
Wahrnehmung im Wandel
Ruhe
Gedanken
an zwitscherndem Geäst
in tiefdunkles Blau

Einen Moment
schweigen
lauschen
das Leben sp√ľren
eins mit sich sein
innehalten.


Ist so eine Idee von mir. Hab sie einfach mal aufgeschrieben.

Liebe Gr√ľ√üe

Bernd
__________________
Der Sinn des Lebens besteht darin, gl√ľcklich zu werden - das hei√üt Interesse zu finden. (Alexander S. Neill)

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Fettauge
Guest
Registriert: Not Yet

Innehalten

Hallo anbas,

das w√ľnscht man sich an manch anstrengendem Tage: einfach still sein, in sich hineinhorchen, um einen neuen Anlauf nehmen zu k√∂nnen. Du hast diesen Gedanken aufgenommen und zu einem kleinen Gedicht verarbeitet. Meiner Ansicht nach k√∂nnte man das Gedicht noch viel weiter verdichten auf noch weniger Verszeilen, die deshalb aber um so eindringlicher werden. Jetzt, finde ich jedenfalls, sind noch zu viele Verszeilen darin, die F√ľllsel-Funktion haben und die Wirkung nehmen.
Ralf hat ja schon Vorschläge gemacht, ich will dir damit nicht auch noch auf den Nerv gehen, aber sieh mal selbst, du findest bestimmt was.

lg Fettauge

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