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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Inshallah
Eingestellt am 23. 08. 2008 12:31


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Retep
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Registriert: Jun 2008

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Hatte den Text in verschiedenen Foren eingestellt, erhielt zahlreiche Kommentare. Habe den Text verÀndert, soweit es mir passend erschien.




Inshallah


Es war schon gegen Mittag. Lange hatte Hakim nicht einschlafen können, spĂ€ter als sonst war er aufgewacht, hatte das Zimmer angesehen, als wenn er es nie vorher gesehen hĂ€tte oder niemals wieder sehen wĂŒrde.

Hakim stand langsam auf, wusch sich und zog sich so an, als wĂŒrde er zu einem Fest gehen. Als er in die KĂŒche kam, sah er seine Frau, sie bereitete das Mittagessen vor, sein Sohn spielte in einer Ecke mit einem Feuerwehrauto. Sie brachte ihm Kaffee. Wie schön sie war.
Er verabschiedete sich und umarmte seinen Sohn und seine Frau. „Zum Mittagessen bin ich wieder da“, sagte er, wollte dann noch etwas hinzufĂŒgen, ließ es aber dann.
Er stieg die schmale Treppe aus dem zweiten Stock hinunter. Die letzte Stufe mĂŒsste einmal ausgebessert werden, dachte er. Als er aus der HaustĂŒr kam, blendete ihn Licht, er konnte zunĂ€chst nur Schatten erkennen. Die alte Frau aus dem dritten Stock kam ihm entgegen, grĂŒĂŸte ihn, aber er bemerkte sie nicht; sie schĂŒttelte den Kopf und schaute ihm nach.
Er ging in Richtung Wochenmarkt. Hier war er oft zur U-Bahn gegangen, zur Arbeit gefahren. Aber heute war alles anders, er sah alles wie durch einen Nebel, alles unscharf, alles bewegte sich wie in Zeitlupe, als wenn sich die Zeit gedehnt hÀtte.
Leute schauten ihn an, und Hakim sah in ihren Gesichtern, was sie dachten. FĂŒr ihn, der Araber war und auch wie ein Araber aussah, war das Leben hier schwieriger geworden.
Patienten wunderten sich manchmal, einen Arzt zu sehen, der AuslĂ€nder, Araber war, sie dachten, dass die alle bei der MĂŒllabfuhr arbeiten wĂŒrden.
Sie schauten ihn misstrauisch an.
Typisch deutsche Vorstellungen, alle Schwarzen sitzen im Urwald auf BĂ€umen und trommeln, alle Araber sind HĂ€ndler, betrĂŒgen oder sind Terroristen, dachte er.

Er konnte nicht verstehen, wie eine Kultur, die in der Vergangenheit die Mathematik und andere Wissenschaften weiter entwickelte, eine Schrift erfand, die die Welt ĂŒber Jahrhunderte beeinflusste und formte, in Bedeutungslosigkeit zu versinken drohte.

AnfĂ€nglich wollte Hakim sich in eine neue Kultur integrieren. Er hatte die Sprache gelernt und versucht, sich anzupassen. Dann aber war er durch die herrschende Überheblichkeit und soziale KĂ€lte abgeschreckt worden, nachdem er den Schein der sogenannten multikulturellen Gesellschaft erkannt hatte.
In abendlĂ€ndischen Medien wurden Migranten als hilfsbedĂŒrftige, defizitĂ€re und pathologische Individuen beschrieben, die von ihrer Doppellast von zwei Kulturen befreit werden mĂŒssten.

Erst als er sich immer öfter mit Landsleuten getroffen hatte, fing er an, ĂŒber seine Lage nachzudenken, hatte gemerkt, dass er nicht allein war. Er war sich allmĂ€hlich bewusst geworden, dass man etwas tun musste, wenn sich etwas verĂ€ndern sollte.

Auf dem Markt grĂŒĂŸte ihn ein Arbeitskollege, scheißfreundlich, falsch, ein richtiger Arschkriecher. Schöne Ferien hatte man ihm gestern gewĂŒnscht.
Das GedrĂ€nge wurde immer grĂ¶ĂŸer, ĂŒberall Menschen, die verkauften und kauften, Blumen, Obst und GemĂŒse, GewĂŒrze, Töpfe aus Ton.
Er dachte an seine Eltern und Geschwister. Sie lebten nicht mehr; irrtĂŒmlich war ihr Haus von einer Bombe getroffen worden, wie man ihm gesagt hatte.
Sein Vater war Bauer gewesen, er und seine Mutter hatten sich abgerackert, auf dem Land hatten sie bescheiden gelebt. Was in den StÀdten passierte, davon hatten sie kaum etwas mitbekommen.
Ein paar Schafe und Ziegen hatten sie gehabt, OlivenbÀume und einen kleinen Hund.
Aber plötzlich waren Flugzeuge ĂŒber sie geflogen, zum ersten Mal hatte er Panzer vorbeifahren gesehen, MĂ€nner in Uniform aus anderen LĂ€ndern waren gekommen und geblieben, zuerst Russen, dann Amerikaner, auch andere Nationen und auch Deutsche.

Hakim drÀngte sich durch die Menschenmassen. Er war jetzt etwa in der Mitte des Marktes. Zwei Polizisten kamen ihm entgegen, sahen ihn kurz an, gingen weiter.
Ihm wurde immer heißer, er griff unter seinen Mantel und fasste die Schnur an. Ihm wurde erst jetzt richtig bewusst, was er da machen wollte; seine Sicherheit verlor sich ein wenig, er versuchte sich zu beruhigen.
FĂŒr seine Familie wĂŒrde gesorgt werden, sie wĂŒrde Deutschland verlassen. Er war jetzt und hier im Einsatz, im Dschihad, im Einsatz fĂŒr die Sache Gottes.
Ihm waren in der letzten Nacht nicht die beiden Grabesengel erschienen, hatten ihn nicht ĂŒber seinen Glauben befragt; er wĂŒrde direkt ins Paradies eingehen.
Er tauschte dieses diesseitige Leben fĂŒr ein jenseitiges ein, damit die nach ihm kamen, sich nicht mehr fĂŒrchten , nicht mehr trauern mĂŒssten.

Alles begann sich um ihn herum zu drehen, zu kreisen. Er hörte GerÀusche, VerkehrslÀrm, Stimmen, als hÀtte er Wasser in den Ohren.
Er schaute sich noch einmal um und zog an der Schnur, alles wĂŒrde zu Ende sein.
Und dann sah er seine Frau und seinen Sohn, sie liefen ihm winkend entgegen. Jetzt waren sie schon fast bei ihm.

„Allah baha“, flĂŒsterte er.








Version vom 23. 08. 2008 12:31
Version vom 23. 08. 2008 14:13
Version vom 23. 04. 2009 19:22

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Kasper Grimm
Guest
Registriert: Not Yet

Ein betroffen machender Text, der besonders durch den ĂŒberraschenden Schluß eine ĂŒber sich hinausweisende Botschaft bekommt, wird damit doch deutlich, daß jedes wie auch immer geartete Attentat eine Ungeheuerlichkeit ist - manchem erst bewußt, wenn eigene Angehörige davon betroffen sind. Das geht auch in die umgekehrte Richtung: was wissen satte EuropĂ€er und Amerikaner, die die Politiker gewĂ€hlt haben, die anderswo Soldaten in EinsĂ€tze schicken, wie den dortigen Einwohnern zumute ist, wenn dort bombardiert wird?
Eigentlich mĂŒĂŸte jeder viel mehr versuchen, sich in den anderen hineinzuversetzen und sich auch fĂŒr die Gegenseite zu sensibilisieren. Das Gut-Böse-Schema ist vielleicht das grĂ¶ĂŸte unheilbringende Übel - auf jeder Seite!
BedrĂŒckend, daß auch und besonders sogar Intellektuelle wie Ärzte oder sonstige Studierte sich fĂŒr welche Steinzeitideologie auch immer einspannen lassen.

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Thys
Guest
Registriert: Not Yet

Guter Text,

ein kleines Fehlerchen ist mir aufgefallen.

Zwei Polizisten liefen an ihm vorbei,

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Alo Isius
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jan 2008

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Lieber Retep,
zu meinem GlĂŒck kann ich mich 'nur' meinen Vorrednern anschließen - hab die 'Bewertung' ein wenig korrigiert: "ausgezeichneter Text".
Schon eine gute Tat heute - find ich - also, ein schöner Tag heute. Werde aber trotzdem, vorsichtshalber, nicht auf den Markt gehen: Denn manchmal bin auch ich ziemlich geladen und irgendwo - an mir, in mir - hĂ€ngt auch so eine verdammte Reißleine herum, die mich im Handumdrehen zum 'bösen' Terroristen machen könnte, angesichts all der Vorurteile, die einem dort alltĂ€glich begegnen...
Da bleib ich lieber bei meinem Leisten und einfach oida Grantler, der sich auch grobe und gröbste Worte selbst vom Allerhöchsten nicht verbieten ließ... ein gefallener, aber nicht Hinz und Kunz gefĂ€lliger, Maulheld wie mein Ururgroßvater.

Und manchmal - lujasogi - sing ich sogar böse Texte zu hĂŒbschen alten Malodien.

Z.B
♫ ... da streiten sich die Leut herum ...


Da streiten sich die Priester rum
Und machen’s Volk schön dumm.
Das schreit dann Zeder und Mordio
ZĂŒndet andern s GotteshĂ€userl oh.

Aloisius flucht dann „Kruzifix,
Versteht Ihr noch immer nix?“
Dann haut er sich in sei Kissen nei
Und trĂ€umt: Morgen wĂ€r’s vorbei.

Am andern Tag dasselbe Spiel,
Weil’s die Priesterschaft so will.
Fort raufen Moslem, Jud und Christ,
Weil’s halt so ĂŒblich ist:

Zu glauben seiner Obrigkeit
Sei fromm zu jeder Zeit
Zu glauben seiner Obrigkeit
Sei fromm zu jeder Zeit.




__________________
Alo Isius ist ein Urenkel, des Engels Aloisius, der 1911 vom Allerhöchhsten zum Zusteller göttlichster RatschlÀge befördert wurde.

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Walther
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Werke: 1537
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Hi retep,

ganz klar der bisher stÀrkste Text, den ich von Dir gelesen habe. So bist Du auf einem guten Weg angelangt. Viel Erfolg dabei.

Einzig bei den Gedanken ĂŒber sich und die Welt erscheint die Formulierung und die Denkungsart sehr akademisch und ein wenig in den Mund gelegt, hier könnten die GefĂŒhle noch etwas schĂ€rfer herausgearbeitet werden. Ebenso die Entwicklung zur radikalen Lösung der immerwĂ€hrenden ZurĂŒcksetzung.

Aber insgesamt sehr gelungen. Ich freue mich auf weitere Geschichten von Dir!

Gruß W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Mumpf Lunse
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hallo retep,

quote:
Er hatte nie verstanden, wie eine Kultur, in der die Schrift, die Mathematik entstanden war, ...

es fÀngt schon mit falschen behauptungen an. wie kommst du darauf? mohamed wurde 570 n.ch. geboren. gab es vorher keine schrift, keine mathematik?

der ganze text besteht aus klischees und hanhnebĂŒchenen phantasien. wunschdenken, wĂŒrde ich sagen.

mir ist auch nicht klar geworden ob sich der protagonist nun wegen der beruflichen zurĂŒcksetzung, des auslĂ€nderfeindlichen klimas, einer spĂ€ten besinnung auf seine bĂ€uerliche herkunft oder religiöser berufung entschliest, ein paar marktbesucher in die luft zu sprengen.

was mich besonders stört ist die verschiebung von schuld.
ein tĂ€ter ist fĂŒr seine taten verantwortlich. da hilft ihm keine berufung auf "die anderen".

ich frag mich auch, was einen autor dazu treibt die handlungen eines mörders zu rechtfertigen.

der text spiegelt keinerlei realitÀt. er ist nur ausdruck einer reichlich verschrobenen denkweise des autors.
eines autors, der sich nicht mal die mĂŒhe gemacht hat sich mit dem thema auseinander zu setzen.
einfach mal die eigene befindlichkeit transportieren mag ja legitim sein.
mördern eine moralische grundlage fĂŒr ihre handlungen zu basteln ĂŒberschreitet aus meiner sicht aber eine grenze.

was sagen wohl israelische eltern dazu, deren kinder von einem religiösen psychopathen mit ihrem schulbus zerfetz wurden?
oder englische oder deutsche oder irakische oder afghanische, pakistanische usw. ?

dein protagonist hat frau und kind und einen guten job. trotzdem ist er so unglĂŒcklich mit seinem dasein, dass er aus frust ein paar marktweiber und einige passanten killen will?

du schreibst: Er hatte nie verstanden, wie eine Kultur, in der die Schrift, die Mathematik entstanden war, die die Welt ĂŒber Jahrhunderte beeinflusst und geformt hatte, in Bedeutungslosigkeit versunken war.

da deckt sich deine geschichte mit dem, was ich weiter unten zitiere.

aber dann: AnfĂ€nglich hatte er sich in eine neue Kultur integrieren wollen, hatte die Sprache gelernt, versucht, sich anzupassen, war dann aber durch die herrschende Überheblichkeit und soziale KĂ€lte abgeschreckt worden, hatte den Schein der sogenannten multikulturellen Gesellschaft erkannt.
In abendlĂ€ndischen Medien wurden Migranten als hilfsbedĂŒrftige, defizitĂ€re und pathologische Individuen beschrieben, die von ihrer Doppellast von zwei Kulturen befreit werden mĂŒssten.

welche abendlÀnischen medien konsumierst du?

spannend ist der text auch nicht. ich ahnte es bereits bei der ĂŒberschrift und wusste nach dem zweiten absatz was kommt.
ich hoffte allerdings, etwas anderes als billige klischees zu lesen.

ein kleines zitat zum thema: Hier klicken
quote:
Das Selbstmordattentat ist nie spontan, es ist immer das Glied einer langen Kette. Wer diese Attentate bekĂ€mpfen will, muss nicht den AttentĂ€ter suchen, sondern seine (oder ihre) HintermĂ€nner, die ihn indoktriniert haben, die eine AtmosphĂ€re geschaffen haben, in der es als selbstverstĂ€ndlich gilt, sich zu opfern. ... Obwohl Ideologie eine wichtige Rolle spielt, (gibt) es auch eine psychische PrĂ€disposition, und die Struktur der Persönlichkeit des Todeskandidaten (ist) mindestens ebenso wichtig. Gerade diesen Aspekte hat man in der Vergangenheit kaum untersucht. ... Abwegig ist die These, dass es bei den meisten TĂ€tern einen Hang zum Selbstmord gebe. Dagegen ist bei fast allen eine gewisse SchwĂ€che der Persönlichkeit festzustellen. Es handelt sich also um junge Menschen, die leicht bereit sind, charismatischen FĂŒhrern und Heilsbotschaften zu folgen, deren kritischer Sinn unterentwickelt ist, die besonders begeisterungsfĂ€hig sind, und mehr als durchschnittlich naiv, die nicht fragen wollen, sondern glauben.

auch in diesem sinn ist der protagonist "an den haaren herbeigezogen". wunschdenken des autors.

und noch ein zitat (Prof. Dr. Dawud Gholamasad) Hier klicken
quote:
Das eher Phantasie gesĂ€ttigte Wir-Bild und Wir-Ideal der islamisch geprĂ€gten SelbstmordattentĂ€ter ist daher ein schlagendes Beispiel fĂŒr einen Effekt, der sich in höherem oder geringerem Maß regelmĂ€ĂŸig bei Mitgliedern ehemals mĂ€chtiger Völker einstellt, die ihren Vorrang im VerhĂ€ltnis zu anderen Völkern eingebĂŒĂŸt haben. Ihre Mitglieder haben jahrhundertelang unter dieser Situation gelitten, weil das gruppencharismatische Wir-Ideal, das ausgerichtet ist an einem idealisierten Bild ihrer selbst in der Zeit ihrer GrĂ¶ĂŸe, noch weiterlebt – als ein verpflichtendes Modell, dem sie nicht mehr gerecht zu werden vermögen. Der Glanz ihres kollektiven Lebens als islamisch geprĂ€gte Völker ist dahin, ihre MachtĂŒberlegenheit, die fĂŒr ihr GefĂŒhl ein Zeichen ihrer menschlichen Höherwertigkeit im Vergleich zu dem geringeren Wert anderer Gruppen gewesen war, unwiederbringlich verloren. Und doch wurde ihr Traum von einem besonderen Charisma auf vielfache Weise lebendig erhalten.

die höherwertigkeit der eigenen gruppe (rasse/kultur) ... klingelt es da?

das unrefelktierte, betroffenen abnicken der bisherigen kommentatoren empfinde ich als ebenso Àrgerlich wie den text selbst.

mumpf
__________________
© by Mumpf Lunse
Schreiben ist etwas ĂŒberraschendes

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