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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Inspiration zu einem Traum . . .
Eingestellt am 26. 07. 2003 11:24


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Rosentraum
???
Registriert: Nov 2001

Werke: 20
Kommentare: 145
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GetrÀumt mit Rainer Maria . . .

Mein Verlangen erweckt dich mir in meinem Traum.
Meine Begierde nach dir schlÀgt dich in die Fesseln meiner Phantasie.
Dein Haar samtig, weich fließend durch meine HĂ€nde,
Deine Lippen bebend, wild und heiß auf den Meinen,
Haut an Haut und Herz in Herz miteinander vereint.

Mir ist, als ob es fĂŒr mich tausend TrĂ€ume gĂ€be
Und hinter tausend TrĂ€umen fĂŒr uns keine Welt.
In mir lebt ein Tanz um eine begeisternde Mitte,
in der wie betĂ€ubt ein großer Wille steht.
Meine Augen geschlossen – nur hier bist du endlich mein.

Dein fliegender Atem zieht eine Spur der Hoffnung ĂŒber meine Haut.




Deine Augen widerspiegeln fĂŒr mich das warme Licht der Kerzen.
Mein Traum erwacht in sphÀrischen KlÀngen zu einer Symphonie der Lust.
Meine Arme dich wild umschlingend, bieten deiner Hoffnung halt.
Duftende RosenblĂŒten um uns herum wie der Regenbogen schön.

Und dann und wann ein liebevolles LĂ€cheln von dir.
Bilder werden in mir wach, auf allen bist immer wieder nur du.
Und dann und wann ein sehnsuchtsvolles LĂ€cheln von dir.
Ein GefĂŒhl nimmt sich Raum – mich einfach fallenlassen, hier und mit dir.
Und dann und wann ein mir alles versprechendes LĂ€cheln von dir.

Wir öffnen uns unserem Verlangen, und geben unserer Sehnsucht ihr Ziel.
Wir halten einander bei den HÀnden, schweben und beben als wÀre alles nur ein Spiel.
Vereint auf dem Gipfel der Wollust zerschmelzen deine Fesseln zur Erinnerung an eben.
Zwei glimmende Zigaretten. . . wir trinken aus dem selben Glas Wein.
Das Kopfkissen wild zerwĂŒhlt und das Laken nur nass vom Schweiß?

Rosentraum im Juli 2003


__________________
Aus der Quelle meiner Gedanken werden Worte.
Aus meinem Schreiben werden Texte.
Möge der Spaß an der Freude die Richtung des Flusses ermöglichen . . . Rosentraum

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vetiver
Guest
Registriert: Not Yet

lieber rosentraum,

erstens solltest du dein gedicht in die poesie verschieben. zweitens darfst du uns gerne verraten, aus welchen rilke-gedichten du geklaut hast (ich hab das karussell und der panther erkannt), denn dein werk kann ja nur reizvoll sein, wenn man die vorlage kennt. drittens find ich das ganze ein bissel zu langatmig. und viertens frag ich mich, ob das ende bedeuten soll, dass einer der beiden akteure bettnĂ€sser ist. fĂŒnftens trotzdem eine nette idee, aus der du vielleicht noch mehr rausholen könntest.

rilke-tipp (frei nach herbsttag):

befiehl den langen versen kurz zu sein,
gib ihnen eine spritzigere wendung.
drÀng sie mit wortwitz zur vollendung
und lass die liebe etwas derber sein.

vetiver

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Rosentraum
???
Registriert: Nov 2001

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Danke, Vitiver

Vielleicht war es so, dass ich ĂŒber dem Lesen eingeschlafen war . . . vielleicht waren es sogar Rilkegedichte die mich in den Schlaf begleiteten?
Poesie? mir schien es mehr lyrisch . . .
langatmig? weißt du, ich spreche nicht von einem Quicky. FĂŒr den, der dieses GefĂŒhl nie empfunden, kann es schon langatmig und fast langweilig wirken.
FĂŒr einen, der dieses GefĂŒhl nicht kennt, könnte der Schluss auch bedeuten, das ĂŒber ihm ein Wasserrohr gebrochen . . . oder es reingeregnet hat.
Und nun auf Wunsch eines einzelnen Rilkekenners die zwei Rilkequellen meiner Inspiration:
*
Der Panther
*
Sein Blick ist vom VorĂŒgergehn der StĂ€be
So mĂŒd geworden, dass er nichts mehr hĂ€lt.
Ihm ist, als ob es tausend StÀbe gÀbe
Und hinter tausend StÀben keine Welt.
*
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betĂ€ubt ein großer Wille steht.
*
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
Sich lautlos auf -, Darin geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.
*
Rainer Maria Rilke
**
Das Karussel
*
Mit einem Dach und seinem Schatten dreht
sich eine kleine Weile der Bestand
von bunten Pferden, alle aus dem Land,
das lange zögert, eh es untergeht.
Zwar manche sind an Wagen angespannt,
doch alle haben Mut in ihren Minen;
ein böser roter löwe geht mit ihnen
und dann und wann ein weißer Elefant.
*
Sogar ein Hirsch ist da, ganz wie im Wald,
nur dass er einen Sattel trĂ€gt und drĂŒber
ein kleines blaues MĂ€dchen aufgeschnallt.
*
Und auf dem Löwen reitet weiß ein Junge
und hĂ€lt sich mit der heißen Hand,
dieweil der Löwe ZÀhne zeigt und Zunge.
*
Und dann und wann ein weißer Elefant.
*
Und auf den Pferden kommen sie vorĂŒber,
auch MĂ€dchen, helle, diesem Pferdesprunge
fast schon entwachsen; mitten in dem Schwunge
schauen sie auf, irgendwohin, herĂŒber -
Und dann und wann ein weißer Elefant.
*
Und das geht hin und eilt sich, dass es endet,
und kreist und dreht sich nur und hat kein Ziel.
Ein Rot, ein GrĂŒn, ein Grau vorbeigesendet,
ein kleines, kaum begonnenes Profil -.
*
und manchesmal ein LĂ€cheln, hergewendet,
ein seliges, das blendet und verschwendet
an dieses atemlose blinde Spiel . . .
*
Rainer Maria Rilke
***
Meinst du, ich hĂ€tte wirklich bei Rilke geklaut? Nun, ich wĂŒrde sagen, dass ich mich habe inspirieren lassen . . .
Danke aber noch einmal fĂŒr dein aktives Interesse an meinen Gedanken . . .
__________________
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Aceta
???
Registriert: Apr 2002

Werke: 122
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ehrlicher Titel ...

der Titel weckt keinen Zweifel: wer es verstehen will, muß Vorlagen erkunden. Das ist fair!!
Noch fairer in der LL:
Gib einfach die Hier klicken auf die Orgiginale an!
das entkrÀftet all solche Kritik!
Ich mache mich neugierig auf die Suche ...

*lÀchel*

Aceta

__________________
mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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Rosentraum
???
Registriert: Nov 2001

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Dankeschön, Aceta

Zuerst einmal ein herzliches Dankeschön fĂŒr dein Interesse an meinen vertrĂ€umten Gedanken.
Um den Beitrag Rainer Marias an diesem Traum zu verstehen, ist es vielleicht besser von ihm gelesen zu haben. Stimmt
Aber eigentlich, so habe ich mir sagen lassen, ist das besondere an diesem Traum nicht die Anlehnung an seine beiden Gedichte. . .
mit einem leisen servus - der Rosentraum
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Aceta
???
Registriert: Apr 2002

Werke: 122
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Er sagte:
"Aber eigentlich, so habe ich mir sagen lassen, ist das besondere an diesem Traum nicht die Anlehnung an seine beiden Gedichte. . ."

Hi - wie denn dann trÀumen ??

der Dichter war niemals "online"
Hatte niemals die Chancen,
wie wir ...

welche Wirklichkeit denn ??

*lÀchel*
Aceta
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mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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