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Leselupe.de > Gereimtes
Inspirationsmangel
Eingestellt am 02. 07. 2002 18:59


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Jeanne
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2002

Werke: 9
Kommentare: 16
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Nun br├╝t ich schon seit Stunden
Geb mir ganz arg M├╝h
Hab DIE Idee gefunden
Das war nicht zu fr├╝h!

Satz um Satz, na welch ein Gl├╝ck
Schreib' ich sie froh nieder
Das ist ein ganz tolles St├╝ck
Die Muse hat mich wieder.

Nach dem Feiern komm ich heim
Will das Gedicht doch posten
Vorher zieh' ich mir's noch rein
Um den Erfolg zu kosten.

Das soll's sein, mein tolles Werk?!?
Weg damit, bevor man's sieht
Hoffe, dass es niemand merkt
Control A und dann Delete.


__________________
Jeanne

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mc poetry
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jun 2001

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hallo jeanne

nun, hat wohl nicht so ganz geklappt -
das mit dem delete
d'rum hab ich es aufgeschnappt,
weil's hier reingeriet.

viele gr├╝├če, michael

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Bruno Bansen
Guest
Registriert: Not Yet

...nicht schlecht!

Hi & guten Morgen!

Prima gelungen, den Frust zu vermitteln, wenn man will und wei├č, dass man kann, aber es kommt nicht, wie gedacht ...

Au├čerdem sehr gutes Beispiel f├╝r kleine Rythmusfehler:

"Nun br├╝t' ich schon seit Stunden
geb' mir ganz arg M├╝h'" ...

Ganz leicht k├Ânnte man's beheben, zum Beispiel

Nun br├╝te ich seit Stunden
und geb mir ganz arg M├╝h...

oder

Ich br├╝te schon seit Stunden
und geb mir arge M├╝h ...



Die erste Zeile betonst du auf der zweiten Silbe und als Leser der Sache, willst du nat├╝rlich so weiter verfahren, betonst die zweite Silbe in der zweiten Zeile - und bleibst haken, weil die n├Ąmlich auf der dritten Silbe die Hebung hat! Du, als Autor wei├čt das, aber der erstmalige Leser nicht. Viele Autoren meinen dann, da├č der Leser sich gef├Ąlligst ... oder ├Ąhnlich, aber ich meine, wenn es sich reimen soll, man also zu Beginn der Sache einen Rythmus vorgibt sollte man, wie in der Musik, selbigen beibehalten. Ausnahmen, z.B. als Stilmittel, best├Ątigen dabei nur die Regel!

Du hast aber deine Aufgabe sehr sch├Ân gel├Âst. Die Beschreibung der Schwierigkeiten vor, w├Ąhrend und nach der "Geburt" kann man herrlich nachvollziehen. Der Schlu├č mit den Fragezeichen ... wundersch├Âne Selbstironie!

...├╝brigens, dass der Rythmus eines Verses nicht sklavisch nach mathematischen Regeln verlaufen muss ist in der letzten Strophe zu finden: die erste Hebung jrweils auf der ersten Silbe, in der vierten Zeile allerdings dan auf der dritten, ohne das es auff├Ąllt!

Super hingekriegt hst du das, besser als durchschnittlich, deshalb auch meine Wertung, "├╝ber dem Durchschnitt"

Viele Gr├╝├če!

Bruno

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Jeanne
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2002

Werke: 9
Kommentare: 16
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Hallo, ihr beiden

@ mc poetry: Vielen Dank f├╝r Deine Zugabe... da muss mir wohl der Finger von der Delete-Taste abgeglitten sein...

@ Bruno Bansen: Dir danke ich herzlich f├╝r Deine konstruktive Analyse. Ich bin auf diesem Gebiet noch nicht so bewandert und dankbar f├╝r Anregungen.

Liebe Gr├╝sse an euch beide.
__________________
Jeanne

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