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Leselupe.de > Ungereimtes
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Eingestellt am 18. 06. 2005 12:39


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Lioba
???
Registriert: May 2005

Werke: 14
Kommentare: 17
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Wir
ĂŒberlagern
uns
wie Wellen im Licht
ab und zu
wachsen wir ĂŒber uns hinaus
ab und zu
löschen
wir
uns
aus
.
.
.
dann
höre ich
die Stille
zwischen
uns.



(c) Lioba 18/06/05


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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo lioba,
das ist ein kurzes gedicht, das ich sehr mag.
ich interpretiere es nicht unbedingt als eine
liebesgeschichte, sondern als auf "die menschen
an sich" bezogen.
wenn wir uns auslöschen, ist die gemeinsamkeit,
die basis zwischen uns erloschen. wer die
menschlichkeit des anderen mit fĂŒĂŸen tritt, verliert
den kontakt.
sehr gelungen und prÀzise formuliert!
viele grĂŒĂŸe,
denschie

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Lioba
???
Registriert: May 2005

Werke: 14
Kommentare: 17
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Hallo Denschie,

ich liebe nun mal das Leben, deshalb kann ich nicht verhindern, dass die Liebe in meinen Texten mitunter eine Rolle spielt. Ich freue mich jedenfalls, dass dieser Text verschiedene Sichtweisen zulÀsst.

Beim Schreiben hatte ich in Bezug auf das "Auslöschen" zweier Wellen eigentlich ein etwas anderes Bild vor Augen. Physikalisch gesehen löschen sich Wellen (bei annĂ€hernd gleicher Frequenz und WellenlĂ€nge) dann aus, wenn die Pasenverschiebung genau eine halbe WellenlĂ€nge betrĂ€gt. Dieses "Auslöschen" ist so gesehen nichts anderes als ein Extrem grĂ¶ĂŸtmöglicher Harmonie.
Eine Parallele aus dem Leben: Ein Tanz ist nur dann harmonisch, wenn bei annĂ€hernd gleichen KrĂ€fteverhĂ€ltnissen der eine fĂŒhrt, der andere sich fĂŒhren lĂ€sst. Ich weiß, aus emanzipatorischer Sicht hört sich das katastrophal an, aber Harmonie funktioniert (kurzfristig) manchmal nicht anders. Die Harmonie, die dann entsteht, ist (kurzfristig) perfekt - womit ich wieder bei meinem Lieblingsthema wĂ€re.

Aber du hast Recht, Stille kann manchmal auch in Zeichen von Zerstörung sein. Kommt ganz darauf an, was man unter Stille versteht.

Viele GrĂŒĂŸe - Lioba

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NJKahlen
Guest
Registriert: Not Yet

hallo lioba!
mir gefĂ€lltÂŽs ebenfalls. im besonderen die letzte strophe. die unzĂ€hligen zeilenbrĂŒche allerdings empfinde ich als lesehemmend und störend.
lieben gruß: Niko

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo lioba,
das ist ja witzig! siehst du, so schlecht sind
meine physikalischen fÀhigkeiten.
deine interpretation gefÀllt mir auch, es bleibt
fĂŒr mich inhaltlich und sprachlich ein schönes
gedicht.
die zeilenumbrĂŒche stören mich nicht. du hast
eben eine zentrierte form gewÀhlt.
viele grĂŒĂŸe,
denschie

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