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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Intermezzo inkognito
Eingestellt am 21. 09. 2001 13:25


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Antaris
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Dies ist ein Ausschnitt aus einem etwas l├Ąngeren Text:

Dort sa├č der Andere im Schatten. Er trug die selbe Art von Jogginghose wie an den hei├čen Tagen zuvor, ausgetretene Halbschuhe,und das selbe ausgebleichte, zu gro├č geratene T Shirt. Seine Haare hatte der Wind gr├╝ndlich durcheinander gewirbelt. Ein ordentlicher Kurzhaarschnitt wie meiner, der war entschieden praktischer, aber vielleicht waren seine fast schulterlangen Haare nur eine alte Gewohnheit. Fr├╝her musste ereinmal dichte schwarze Locken gehabt haben, immernoch hingen kohlschwarze Schatten in dem d├╝nner gewordenen salzfarbenen Haar. Das h├Ątte mir sicher gefallen, und die feinen, geradezu vornehmen Gesichtsz├╝ge auch, aber nun war er grob gesch├Ątzt doppelt so alt wie ich und Campingplatzwachpersonal hat gef├Ąlligst nichts Aristokratisches an sich zu haben.

Sein B├╝chlein hatte er heute auch nicht, und seine Brille baumelte kaum merklich in seiner linken Hand. Irgendwo im unruhigen Himmel verloren sich seine Blicke und es war, als sei er gar nicht da.

"Warum schaust du mich an", fragte er in vollendetem Englisch.

Warum hatte ich mich nicht gleich davongemacht! Fieberhaft suchte ich nach einer manierlichen Antwort, was mir auc deswegen nicht recht gelingen wollte, weil ich nie gut in Englisch war. Stattdessen fragte ich, ob er jeden Tag hier sei.

"Ich helfe nur einem Freund wenn es notwendig ist, und zur Zeit gibt es viel zu tun", sagte er, faltete die H├Ąnde hinter seinem Kopf und lehte sich zur├╝ck. "Au├čerdem gef├Ąllt es mir hier."

Das war nicht zu ├╝bersehen. Ich wollte ihn fragen, wo er lebte, aber nicht einmal das bekam ich richtig hin. "Ich bin in der N├Ąhe von Napoli geboren", antwortete er.

Immer wieder stolperte ich ├╝ber mein holperiges Englisch was meinen Gespr├Ąchspartner ebensowenig zu st├Âren schien wie die Besucher, die ungehindert durch das Tor ein und aus gingen.
Manchmal lachte er laut wenn ich meist unbeabsichtigt etwas Komisches sagte, dann blieben immer wieder Leute stehen und schauten in unsere Richtung. Als ich ihn fragte, was ihm hier am besten gefiele antwortete allen Ernstes:"Der Wind in den Pinien. Er ist jeden Tag anders."

In irgendeinem Wohnwagen dudelte ein Radio. Er hielt kurz inne und lauschte gedankenverloren, dan zog ein geheimnisvolles L├Ącheln ├╝ber sein Gesicht. "Wei├čt du, wer ich bin", fragte er. Ich sch├╝ttelte meinen Kopf. "Gut. Ich hei├če Marco", sagte er mit einem herausfordernden Grinsen.

Also gut, Marco. Du hast es faustdick hinter den Ohren konnte ich nicht auf Englisch sagen. Das er gerne lachte verreiten seine Augen ├╝berdeutlich, auch wenn ich fand, dass etwas Unergr├╝ndliches in seinem Blick lag. Ja, wir hatten unerwartet viel Spass miteinander, und der Spass ging weiter als mein Englisch l├Ąngst zu Ende war, und zwar unter Ausschluss der ├ľffentlichkeit in dem H├Ąuschen ein paar Schritte neben dem Eingang. Das alterschwache Sofe mochte viel Freude und Leid gesehen haben, und ertrug die Gier zweier Menschen, die ├╝bereinander herfielen mit einem leisen ├ächzen. Rotes T Shirt der Dame, ausgeblichenes schwarzes T Shirt des Herren, Bikinioberteil der Dame... ASn der Vorgehensweise war nichts auszusetzen. Der Atem des Herren roch nach Pfefferminze und die K├╝sse des Herren schmeckten nach Pfefferminze. Die Dame holte sich noch einen Kuss. Es hatte alles seine Richtigkeit, oder wie konnte ich mich sonst so gro├čartig f├╝hlen w├Ąhrend ein Fremder, von dem ich seit h├Âchstens zwanzig Minuten wusste, dass er Marco hie├č, seinen Hormonstau in mir abbaute!

"Du - alles gut?" fragte er schlie├člich auf deutsch. Ich nickte verbl├╝fft. Woher wusste er das schon wieder? Spitzb├╝bisch griff er nach den W├Ąscheetiketten meines T Shirts und Bikinis. Achzig Prozent Poliamide, zwanzig Prozent Elastan, beziehungsweise hundert Prozent Baumwolle, und alles made in Germany leuchtete mir schwarz auf wei├č entgegen. Ganz sch├Ân clever!





Er schloss seine Augen, ruhig und gleichm├Ą├čig ber├╝hrte sein Pfefferminzatem meinen Nacken. Ein Schwergewicht war dieser Marco absolut nicht, nur seine Beckenknochen waren ein wenig spitz. Entschuldigung, aber du bist noch nicht ganz fertig. Drau├čen rief eine M├Ąnnerstimme. Das Eisentor schepperte, schlug zu und mit einem Mal war er hellwach. "Stefano", fl├╝sterte er, schl├╝pfte in Rekordzeit in seine Kleidung und verteilte noch ein fl├╝chtiges Pfefferminzk├╝sschen. "Ich muss gehen, ich komme zu sp├Ąt", sprach er hastig und trat in seine Schuhe. Marco trug keine Armbanduhr. "Verflixt, gibt es keine Dusche hier", stammelte ich auf Englisch. Duschen gab es drau├čen, vielleicht hundert Meter entfernt. Die Leute standen Schlange vor den Duschr├Ąumen. Mein Pfefferminzprinz schloss das Tor auf, winkte mich mit gro├čer Geste hindurch, schloss das Tor auf, und strampelte ziemlich presto auf seinem Fahrrad davon.

Geschieht ihm recht wenn seine Frau ihm zuhause nun den Kopf zurecht r├╝ckt, diesm Marco aus Neapel, wo die ganzen Mafiosi herkommen, ├╝berlegte ich. Bestimmt sitzt er jeden Tg da um Touristinnen abzuschleppen, vom Fr├╝hling bis zum Herbst jeden Tag eine andere, und dann h├Ąlt er Winterschlaf um fit zu bleiben. Vergiss diesen Typ schleunigst, es seie denn, du hast dir heute etws geholt, riet die Vernunft, er h├Ątte dich wenigstens nach deinem Namen fragen k├Ânnen.

Wenn die Pinien reden k├Ânnten h├Ąttten sie jede Menge Tratsch zu erz├Ąhlen.

Hier h├Ątte die Geschichte zu Ende sein m├╝ssen. Ein netes kleines Abentteuer hatte ich erlebt, so wie es anderen Leuten h├Âchstens zu Karneval passiert, aber selbstverst├Ąndlich w├╝rde ich keinen┬┤Fu├č mehr auf den Campingplatz setztn. Ab morgen w├╝rde ich mich nur noch am Hotelstrand r├Ąkeln, Carsten beim Theorie pauken f├╝r den Segelschein helfen, ab morgen, und warum sollte ich nicht mitgehen in das Konzert heute abend? Nat├╝rlich w├╝rde ich keine Silbe davon erz├Ąhlen dass ich ein wenig ├╝ber die Str├Ąnge geschlagen habe. Einmal ist keinmal, das sagen M├Ąnner auch wenn Frauen ihnen auf die Schliche kommen, und dann muss es stimmen. Vielleicht biss mich deswegen mein Gewissen nicht.

"Herrje bist du sp├Ąt", klagte Carsten am Abendbuffet. "Was hast du denn den ganzen Nachmittag gemacht?"

"Ich bin ein bisschen weiter gegangen als sonst", antwortete ich nach kurzer ├ťberlegung. "Lass mich auf unser Zimmer, ich muss duschen."

Carsten wollte lieber schnell zu Abend essen. An die Zeit zum Duschen h├Ątte ich vorher denken m├╝ssen, mahnte die Vernunft, Carstens beste Freundin, und ich gab klein bei.
Im Auto war Carsten guter Dinge. Frohgemut erz├Ąhlte er vom Segeln, vom Wind, dessen Regungen jeder sehen m├╝sse, der ein Segler werden wollte. Dabei fand ich erstaunlich, dass er an mir keine Ver├Ąnderung bemerkte und ich schaltete vorsichtshalber das Frischtluftgebl├Ąse ein, um den m├Âglicherweise immer noch an mir haftenden Hauch von fremdem Schwei├č und Pfefferminzbonbons entg├╝ltig zu vertreiben. Ich sollte mich bem├╝hen, den vergangenen Nachmittag so schnell wie m├Âglich zu vergessen. Nichts w├╝rde bleiben von dieser Geschichte.

Im wesentlichen verlief der Abens so wie Carsten ihn geplant hatte. Auf der Piazza waren ziemlich weit vorne in der Mitte noch zwei St├╝hle frei. Wir beobachteten die ├╝brigen Konzertbesucher, die nach und nach eintrafen, meist in eleganter Abendrobe. Doe Orchestermusiker nahmen ihre Pl├Ątze ein, machten ihre letzten Finger├╝bungen vor der Auff├╝hrung, und eine vornehm gekleidete Dame wandte sich mit einer Ansage an das Publikum. "Die Vorsitzende des hiesigen Kultur- und Musikvereins", fl├╝sterte Carsten. Ein netter Abend mit einem feierlichen Konzert sollte es werden, der Dirigent betrat die B├╝hne, drehte sich zum Publikum und verneigte sich.

Mich h├Ątte genausogut ein elektrischer Schlag treffen k├Ânnen.

Der Dirigent drehte sich um als sie nichts geschehen, ├Âfnnete seine Arme und gab mit einer grazilen Handbewegung den Einsatz. Eine Westernmelodie erklang.

Er muss mich gesehen haben, dachte ich, ich sitze viel zu weit vorne, oder hat der Dirigent einen Doppelg├Ąnger. Achtlos hatte ich mcih auf das Programm gesetzt. So vorsichtig wie m├Âglich zog ich den Zettel aus billigem gr├╝nen Papier hervor. Viva America war das Motto des Abends welches in sperrigen Saloonbuchstaben ├╝ber dem Text schwebte. In meinem Kopf kreisten Cowboys, Indianer, Musiker und Dirigenten wild durcheinander. Ich konnte kein Italienisch, aber meine Augen hakten sich fest in dem Text unten auf der Seite...con il direttore d'orchestra Marco Prodi...

Zumindest der Vorname stemmte also. Direttore d'orchestra Marco Prodi. Der Mann der f├╝r das Klebrige an meinen Oberschenken verantwortlich war dirigierte gerade Werke von Bernstein und Gershwin. Fassungslos beobachtete ich den R├╝cken des Pfefferminzprinzen, die Bewegungen, die sich in dem flie├čenden schwarzen Stoff fortsetzten. Das Scheinwerferlicht lie├č seine H├Ąnde unwirklich leuchten wie sehr d├╝nnes Glas, und seine Haare gl├╝hten silbern. Ich verga├č zu applaudieren als das St├╝ck zu Ende war. Da stand es noch einmal weiter oben im Programm, gleich unter dem Namen des Orchesters. Direttore: Marco Prodi. Ich steckte das Programm in meine Tasche. Er musste stramm geradelt sein um den Weg hierher rechtzeitig zu schaffen und sich vor dem Konzert umzuziehen.

Auf der B├╝hne wurde es eng als der Chor auftrat. Iwant to be in America, I want to be in America, forderten die Stimmen fr├Âhlich, ein S├│list aus dem Chor besang die Maria, eine Solistin schw├Ąrmte von summertime, und alles rauschte wie in einem zu wilden Traum an mir vorbei. Applaus, Verbeugung, Applaus, Zugabe, Applaus, Verbeugung, Blumen f├╝r die Solisten, noch mehr Applaus.. gleich ist alles vorbei. Zumindest f├╝r den Dirigenten war es ein gelungener Abend, er verlie├č die B├╝hne bemerkenswert leichtf├╝├čig.

"Was ist los mit dir", fragte Carsten.

"Ist nicht mein Tag heute", versuchte ich meine Befindlichkeit zu umschreiben.

Das Durcheinander der aufbrechenden Konzertbesucher versperrte den Blick in Richtung B├╝hne. Ich machte ein paar Schritte entgegen dem Strom der Konzertbesucher, dann sah ich f├╝r einen Augenblick den Obergeiger, der im Halbdunkel neben der B├╝hne seinen Dirigenten ungeniert beschimpfte. Dessen m├╝de H├Ąnde strichen schwei├čverklebte Str├Ąhnen salzfarbener Haare aus dem Gesicht. Das gen├╝gte. Ich wollte schnellstens zur├╝ck ins Hotel.

Carstens gute Laune hielt sich hartn├Ąckig, er geriet in seine typische Sonntagsstimmung. Unter der Dusche zu tr├Âdeln nutzte wenig, Ausreden brachten garnichts. Was h├Ątte ich auch sagen k├Ânnen. Mir geht es nicht gut, ich habe mir eine Pfefferminzvergiftung eingefangen? Selber schuld, freute sich die Vernunft, nun leg dich hin und denk an England, wo du deine armseligen Sprachkenntnisse auffrischen solltest.
___________________________

copyright by Antaris.

Zur Zeit sieht es so aus, als ob es mit Marco Prodi und Anna eine l├Ąngere Geschichte wird, auch wenn l├Ąngst nicht immer so fr├Âhlich gepoppt wird. Soll ich weiterschreiben?

Anregungen und konstruktive Kritik ist immer willkommen. (Tippfehler und dergleichen bitte ignorieren)

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Antaris
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Jetzt haben schon so viele Leute die Seite angeklickt, ein paar werden auch den Text gelesen haben, aber keiner sagt was. Dabei wollte ich doch nur wissen, ob der Plot mit den beiden Menschen, die offensichtlich ├╝berhaupt nicht zusammenpassen (Anna, Anfang drei├čig, brav, kleinb├╝rgerlich, und Marco, zwanzig Jahre ├Ąlter, auf dem absteigendenden Ast seiner K├╝nstlerkarriere) l├Ąnger wie zwei Seiten interessant sein kann. Ja, watt denn nu?

Antaris

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Bernd
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Liebe Antaris,

auf den ersten Blick gesehen fehlt mir etwas an der Geschichte, ohne da├č ich klar sagen k├Ânnte, was.
Es k├Ânnte interessant werden. Vieles erscheint mir zu abstrakt, das aber wohl, weil ich von der Lyrik komme.

Aufgefallen ist mir die Dusche, die eine zentrale Rolle in der Geschichte einzunehmen dr├Ąngt, immer wieder taucht sie auf.

Das unerwartete Erscheinen des Dirigenten k├Ânnte was ergeben. Knistert es noch? ist der Konflikt da?
Geht es weiter?

Viele Gr├╝├če von Bernd

Verzeih, wenn es nicht so besonders viel sagt, aber ich bin ein schlechter Kritiker.


__________________
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Bernd
Foren-Redakteur
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PS:

Ob sie wohl zusammenpassen? Die Frage k├Ânnte es interessant machen.


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Antaris
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Passt?

Lieber Bernd,

ob sie wohl zusammen passen, zumindest vor├╝bergehend? Genau das war die Frage, die ich mir gestellt hatte ehe ich den Textauszug ins Netz gegeben hatte. Ich hatte ganz arge Zweifel zumal meine erste Reaktion auf die Idee zu diesem Plot war, ganz leise 'b├Ąh' zu mir zu sagen. Als ich den Krimi angefangen hatte war Marco Prodi das Mordopfer. Weil auch ein Mordopfer eine Biographie braucht, war mir mir der Kerle dann zum Kehle-Duchschneiden doch zu schade. Warum soll eine Figur, die den Leser anziehen und vor der ihm gleichzeitig grausen kann sich nicht ein bisschen lebendiger durch die Zeilen bewegen?

Zuest habe ich versucht, die Geschichte im Personal zu erz├Ąhlen. Das war schnell misslungen.

Das mit der Dusche ist gut beobachtet! ├ťber drei├čig Jahre war Anna ein kleinb├╝gerlicher, sehr ordentlicher Mensch. Sie sollte zwar eine Hauptrolle in einer Liebesgeschichte ├╝bernehmen, aber urspr├╝nglich war der nette junge Chef vom Campingplatz eingeplant.

Wenn Du jetzt noch formulieren kannst, was an der Geschichte fehtl bin ich Dir ganz, ganz dankbar!

Einen Textauszug vorzustellen ist meistens problematisch, und hier ist er auch ganz klar fehlplatziert, aber ich wollte niemanden vor den Kopf sto├čen als ich noch relativ neu hier war. Wenn die Erz├Ąhlung fertig ist, werde ich sie unter Erz├Ąhlungen oder Sonstiges ins Netz stellen. Momentan komme ich aber so gut wie garnicht privat zum Schreiben, auch die Drachengeschichten m├╝ssen warten.

Vielen Dank nochmals

Mit feurigen Gr├╝├čen

Antaris

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ingridmaus
Hobbydichter
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Hi Antaris,

Dein Geschichte ist fluessig geschrieben, die Dusche gibt dem ganzen einen gewissen Kick (vielleicht solltest Du in einer Ueberarbeitung Annas Fixierung auf die Dusche noch mehr strapazieren?), aber ich habe ein Problem damit:
Ich finde Marco Prodi ab-so-lut un-anziehend! Vielleicht kommt es daher, dass ich bei dem Namen an Marcus Brody aus Indiana Jones denken muss (der sich in seinem eigenen Museum verlaeuft) und der ist ungefaehr das unerotischste, was man sich vorstellen kann. Aber auch alles andere: Er ist verschwitzt, richt nach Pfefferminz - baeh. Ich kann nicht nachvollziehen, warum Anna ihm tatsaechlich nachhaengen sollte, warum also die Geschichte weitergehen sollte. Du koenntest der Nachfolgestory eher einen kriminalisitischen Touch geben, Marco Prodi ist ein kleiner Gangster (passt besser zu ihm als feuriger Liebhaber ), der Anna jetzt erpressen will oder aehnliches. Oder Du wirfst einen Blick auf die Beziehung mit Carsten, die ja auch nicht gerade das gelbe vom Ei zu sein scheint. Oder Anna entwickelt einen Vaterkomplex.
Was ich sagen will: Ich denke, das Abenteuer koennte Einfluss auf Annas weiteres Leben haben - Du deutest es ja schon an, als Anna so betont, dass sie die Geschichte ganz bestimmt, jaja, vergessen wird. Aber Marco und Anna wuerde ich nicht noch laenger zusammenstecken, dass wird glaube ich recht oede, ausser Du veraenderst die Charaktere grundlegend.
Gruss
Ingrid
__________________
Never wake a sleeping dragon!

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