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Leselupe.de > Ungereimtes
Intro
Eingestellt am 03. 09. 2008 01:47


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R. Herder
???
Registriert: Jan 2008

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Intro


zwischen Pflasterstein und Mitternacht stehn
nahe bei den Plattenbauten Einkaufswagen
gittrige Gestelle denen ich (gleichsam verwaist)

paar St├╝ckchen meiner kalten Haut zum Schutz
vor beispielsweise leeren Plastikflaschen oder
sturem Pinkeln eines alten Hunds gereiche

ÔÇô denn unermesslich ist mein Mitgef├╝hl
(die r├Âtlich Pf├╝tze unterhalb des Solarplexus)
wenn die diesen Platz umstehenden Fenster

lichten blinzeln oder glotzen also ihre Blicke
werfen Richtung Einkaufswagenbl├Â├če sich
erg├Âtzen an bewegungsloser Angst und Starre

und ihrer Geilheit einen Namen geben um die
M├Âglichkeit der Innenschau zu leugnen und
ins fremde angezeigte Au├čen zu verfrachten

ÔÇô ├Ąhnlich mir der (schon enth├Ąutet) zwischen
Pflasterstein und Mitternacht um Aldi- Penny-
oder Lidl-Gitter sich bem├╝ht auf dass nichts

weniger als seine Seele nahe bei den platten
Bauten einmal noch sich zu erkennen gebe




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penelope
Guest
Registriert: Not Yet

hallo rene,

das ist es. ja, ich nehme alle deine ger├Ąusche, die du bisher verwertet hast und jubiliere mit ihnen: ein chor, wie bei der konferenz der tiere, f├╝r dein wort. und w├Ârter, die zum licht einer reklame hin wachsen. das licht hat es eilig, aber deine s├Ątze haben zeit. es ist ja auch ein intro: dort die plattenbauten, zwischen denen ich auch aufgewachsen bin, im m├Ąrkischen viertel, in berlin... dort kartographierst du uns eine wirklichkeit im vergangenen und im jenseits... wie ein traum, der in einer endlosschleife m├╝ndet, eine kreisbewegung, f├╝hle ich antworten auf fragen, die zu stellen schon lange vergessen wurden und ihrer Geilheit einen Namen geben um die/M├Âglichkeit der Innenschau zu leugnen und/ins fremde angezeigte Au├čen zu verfrachten... laut und ehrlich, doch auch fl├╝sternd, farben, die eine leinwand hauchzart ber├╝hren, eine liebkosung, ein wort, deins, und: weniger als seine Seele nahe bei den platten/Bauten einmal noch sich zu erkennen gebe... dein wort, das seine gesamte verwandschaft ├╝berlebt hat. du hast eine stimme, die sich einer gesehenen wahrheit entgegenfiebert, eine profane situation, die du hier darstellst, die trotzdem schmerzt, als w├╝rdest du uns deine bilder auf die stirn nageln, mit gro├čen metallenen stiften... immer wieder in einen gedanken springen, mit dir, deinen w├Ârtern, etwas sehen, obwohl man sich wie erblindet f├╝hlt... du greifst uns, nimmst uns auch an der hand, und wir oder sie: lichten blinzeln oder glotzen also ihre Blicke/werfen Richtung Einkaufswagenbl├Â├če sich/erg├Âtzen an bewegungsloser Angst und Starre... allein die nacht weckte noch in uns heimatliche gef├╝hle, w├Ąhrend du schreibst, w├Ąhrend dein schreiben immer ebensoviel vom schweigen hat wie vom sprechen...

lg penelope








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