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Leselupe.de > Ungereimtes
Inwendig
Eingestellt am 11. 06. 2008 14:51


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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Inwendig

Die Reiher sa├čen in den B├Ąumen.

Lauschend auf den Brunnen in meinem Innern,
der unentwegt das Sch├Âpfungslied sang,
mich in sein Str├Âmen zog und trunken machte,
von Glanz und F├╝lle sprach sein Rauschen,
weckte das herzweite Ahnen von seiner Tiefe,
seinem nie Endenm├╝ssen
und seinen heimlichen Verzweigungen
hinein in alles, was ist,
so war ich mit mir.

Die Reiher sa├čen in den B├Ąumen.






__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Version vom 11. 06. 2008 14:51

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Franzi
???
Registriert: Apr 2008

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Vera-Lena, auf der Titelseite hat sich ein kleiner Fl├╝chtigkeitsfehler eingeschlichen (Inwendin).
Trotzdem nehme ich an, dass die zweite Zeile wirklich hei├čt: 'ich war mir' ? Ist mir etwas ungel├Ąufig, aber macht nichts ..
LG, Franzi
__________________
"Actions speak louder than words."

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Liebe Franzi,

Danke f├╝r Deine Aufmerksamkeit bez├╝glich des Tipfehlers auf der Forenseite! Leider kann man da selbst nichts machen. Ich habe aber schon einen Moderator gebeten, das wieder auszub├╝geln.

Die zweite Zeile hei├čt in vollem Ernst:

Ich war mir.

Danke auch f├╝r Deine Bewertung!

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena






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Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Inu
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Registriert: Aug 2002

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Liebe Vera Lena

Sollte das wirklich so stehen bleiben: Ich war mir? Meinst Du: ich war eins mit mir? Oder ich war ich .... oder: ich war mein (Eigen). So was eben ...

Und warum sa├čen statt der Reiher keine Geier in den B├Ąumen. Geier klingen doch auch ganz gut. Oder Steinadler. Und sie sa├čen gleich 2X. Am Anfang und am Ende des Poems. Interessant
Aber passen die Reiher ( ich musste da gleich an reihern = sich ├╝bergeben) denken, so recht zu dem erhabenen, von Dir tiefempfundenen, religi├Âsen Text :-)

LG
Inu

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Liebe Inu,

"Ich war mir" bedeutet, dass ich in meinem Sein war. Ich war also nicht in mir oder mit mir, ich war eher ausschlie├člich mir selbst zu eigen in diesem Augenblick, was aber sprachlich so ausgedr├╝ckt auch nicht das meinen w├╝rde, was ich sagen will. "Ich war mir", das trifft es.Ich kann nicht anders, ich muss es so lassen.

Was die Reiher betrifft, so sa├čen diese dort wirklich in den B├Ąumen, was ich vorher noch nie gesehen hatte und sie wirkten mit ihren eingezogenen Beinen und ihrem riesigen K├Ârper in den B├Ąmen ganz jenseitig, wie nicht von dieser Welt oder eben wie tief in sich versunken, denn sie sa├čen dort ganz regungslos.

Ja, es war, wie es war und so habe ich es auch beschrieben.

Danke, dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hast, wie man es auch lesen k├Ânnte.

Aber momentan sehe ich keinen Anlass zu einer Änderung.

Dir ganz liebe Gr├╝├če!
Vera-Lena
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lapismont
Foren-Redakteur
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Liebe Vera-Lena,

vielleicht w├╝rde das deutlicher, wenn Du das "Ich war mir" entweder nach "hinein in alles, was ist." wiederholtest, oder ganz nach da versch├Âbest und den Satz mit Ich beg├Ąnnest.

Ansonsten bleibt f├╝r den Leser dieser nicht aufl├Âsbare Stolper.
Oder vielleicht auch "Ich war mein" oder "Mein war ich".

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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