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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Irgend von Karl-Heinz Schreiber
Eingestellt am 31. 07. 2002 13:51


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Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2002

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IRGEND von Karl-Heinz Schreiber,
Edition Thaleia, ISBN 3-924944-49-0

Karl-Heinz Schreiber, der 1949 geborene und in Goldbach lebende Schriftsteller, der durch seine Lesungen und den Hang zu verschachtelten Abkürzungen und legendären Performance-Auftritten (auch unter dem Namen ALI Schrybyr) bekannt sein dürfte, stellt uns hier seine „letzte Lyrik des Jahrtausends“ vor.
Seine Lyrik – denn „wenn es hier noch zu Zuckungen von letzer Jahrtausendpoesie kommt, dann mag dies auch nur noch wie ein trotziges Ritual erscheinen“, wie Ali Schreiber auf dem Buchrücken anmerkt.
Und um mehr als um letzte Zuckungen handelt es sich wahrlich nicht – um Todeszuckungen! Reflexe. Schwarz und schwer kommen die Gedichte daher, Desillusion prägt die Seiten des Bandes. Krieg, Liebe, Beziehung und nicht zuletzt das Schreiben selbst, dies alles wird angeprangert, „schwarz“ gesehen.
Der Poet bietet dabei aber keine Lösungen an, es wird angeklagt, in dem zivilisierten Sumpf der Lethargie gewühlt. Es wird aufgeweckt!
Vielleicht gerade deshalb ein wichtiges, ein wirkliches Buch, wenn auch schwer lesbar; keine einfache, klare Sprache wie etwa bei Jörg Fauser oder Charles Bukowski; ich würde die Gedichte eher in der Sparte Gottfried Benn oder Charles Baudelaire ansiedeln.
Ergo: Schwerer Stoff, nichts für laue Sommerabende oder mal für zwischendurch. Und Leuten, die in einer Lebenskrise stecken, oder gar suizidgefährdeten Mitmenschen sei von dieser Lektüre dringlichst abgeraten!

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