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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Ironie des Schicksals
Eingestellt am 10. 01. 2003 00:22


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Celestine
???
Registriert: Dec 2002

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Es war einmal eine kleine Blume, sie wohnte nur von Grashalmen und Klee umgeben inmitten einer Wiese am Waldesrand. Sie war von grazilem Wuchs und hatte einen schillernden violetten BlĂŒtenkelch, welchen man schon von weitem leuchten sah. Sie reckte sich der Sonne entgegen und fĂŒhlte sich wie eine Königin, denn sie hatte alles was sie brauchte um zu gedeihen.

Eines Tages blieb der Regen aus. Es vergingen Wochen, Monate. Der Erdboden wurde trocken und spröde. Die Kraft des zarten PflĂ€nzchens begann zu schwinden, traurig ließ sie ihr Köpfchen hĂ€ngen und drohte zu verkĂŒmmern. Doch die Hoffnung auf erquickende Regentropfen, die ihr bereits leicht verwelktes BlĂŒtenkleid benetzen wĂŒrden, erhielt ihren Lebenswillen.

An einem sonnigen FrĂŒhlingstag ging ihr Wunsch in ErfĂŒllung... endlich! Dunkle Wolken zogen am Himmel auf, viele glitzernde Tröpfchen prasselten auf die Erde nieder, die Sonnenstrahlen brachen sich in ihnen und ließen einen wunderschönen Regenbogen am Horizont erscheinen. Gierig sog die siechende Blume das Wasser in sich auf, sie spĂŒrte wie neue Lebensenergie sie durchflutete und entfaltete sich in ihrer ganzen Pracht und Schönheit, doch es sollte das letzte Mal sein! Die Regentropfen verwandelten sich in schwere Hagelkörner, eines davon traf die Blume tödlich.


__________________
Freiheit ist das Recht der Seele zu atmen.

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Rainer
???
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hallo celestine,

entschuldige bitte meinen flapsiger kommentar, es kommen bestimmt noch viele schönere:
die blume wĂ€re von der reißenden flut sowieso weggerissen worden, da nach langer dĂŒrre die erde kein wasser aufnehmen kann, sondern sich an der oberflĂ€che wahre sturzbĂ€che bilden.
ansonsten: schöne bilder, schöne sprache, und eine hocherfreulich korrekte rechtschreibung (kommata außer acht gelassen) - nur der inhalt ist nichts fĂŒr mich, desewgen werde ich auch nicht bewerten.

gruß

rainer

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Celestine
???
Registriert: Dec 2002

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hallo rainer

dein kommentar ist nicht flapsig, eher ungewöhnlich und unbedingt erfreulich :-)
doch muss ich anmerken, dass von sturzbÀchen eigentlich nie die rede war, sonst hÀttest du mit deinem einwand, was die aufnahme(un)fÀhigkeit des erdbodens betrifft, durchaus recht.
noch eine frage zum schluss:
warum ist der inhalt nichts fĂŒr dich?

gruss

celestine




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Rainer
???
Registriert: Jul 2002

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hallo celestine,

die sturzbĂ€che fielen vor meinem geistigen auge, da ich das erscheinen des regenbogens und die vielen kleinen tropfen fĂŒr einen großen regenguß hielt. du hast recht - in deinem text steht explizit nichts davon.
zum inhalt: bitte entschuldige, ich mag solche gleichnisse nicht sonderlich, es liegt alles auf einem prĂ€sentierteller vor einem. oft verhalten sich auch die schreiber solcher texte ganz anders, als man es ihren werken entnehmen möchte. das war jetzt nicht auf dich gemĂŒnzt, nehmen wir einfach den großen goethe - in meinen augen ein menschliches ar...., trotz seines tollen geistes.

gruß

rainer

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