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Leselupe.de > Gereimtes
Irrtum
Eingestellt am 15. 09. 2008 14:29


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jon
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Irrtum

Dort, wo sich die Welten finden,
im Geschehen mittendrin,
wo sich Träume neu entzünden
bĂĽndelt sich des Lebens Sinn.

Darum folg ich euerm Tosen,
komme heim ins Rampenlicht.
Meine Lieder, meine Posen
schenk ich euch.
      Mich kriegt ihr nicht.

__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

Version vom 15. 09. 2008 14:29
Version vom 01. 10. 2008 13:12
Version vom 05. 04. 2009 12:16

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jon
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Danke für die Hinweise – ist wohl doch noch zu unausgegoren.

Ist Zeile drei mit "ergibt alles plötzlich Sinn" runder?
Ist "Dort, wo sich die Welten finden" besser?
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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HerbertH
???
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Rein technisch betrachtet:

quote:
Ist Zeile drei mit "ergibt alles plötzlich Sinn" runder?

Die Zeile sollte metrisch wie die ersten drei sein.

Möglichkeiten wären zum Beispiel

Plötzlich gibt das alles Sinn


oder

Alles gibt dort plötzlich Sinn

quote:
Ist "Dort, wo sich die Welten finden" besser?
Etwas. Finden-zĂĽnden ist auch noch nicht der optimale Reim.


LG

Herbert
__________________
© herberth - all rights reserved

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jon
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Danke fĂĽr die MĂĽhe.

Da die Phrase allerdings "es ergibt Sinn" heißt und ich semantisch korrekt bleiben möchte, muss ich doch noch mal weitersuchen. "Dort eröffnet sich der Sinn"

"Dort, wo Welten sich verbünden" – ne, das ist ein anderer Inhalt ...
Ich meine diesen „Ort" (räumlich und zeitlich), wo alles durch einen Punkt fließt,
wo die inneren Welten (Erinnerungen, Gedanken, Gefühle, Fantasien, Träume, Ängste), die ja immer irgendwo hin streben, sich verdichten, konzentrieren und in einer Art "Fokus zusammenströmen, um jenseits davon in die äußere Welt zu strahlen und den Moment zu einer „Erfahrung von Sinnhaftigkeit" zusammenzuschweißen. Ein Gedicht, vor dem man mit offenem Mund steht, weil es grandios und "abgrundtief wahr" ist, ist sowas. Ein Theaterstück, Musik ... Ich meine mit dieser Zeile nicht den Beobachter, der diese Erfahrung macht, sondern tatsächlich diesen "Ort" – das Gedicht, die Darbietung des Liedes/Stückes. Das LyrIch als Fokus dieses Welt-Überganges.



Irrtum

Wo die Welten sich verbinden,
im Geschehen mittendrin,
wo sich Leben neu entzĂĽnden,
dort eröffnet sich der Sinn.

Und ich tret hinaus ins Tosen,
komme heim ins Rampenlicht.
Meine Lieder, meine Posen
schenk ich euch.
         Mich kriegt ihr nicht.
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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quote:
Ich meine diesen „Ort" (räumlich und zeitlich), wo alles durch einen Punkt fließt,
wo die inneren Welten (Erinnerungen, Gedanken, Gefühle, Fantasien, Träume, Ängste), die ja immer irgendwo hin streben, sich verdichten, konzentrieren und in einer Art "Fokus zusammenströmen, um jenseits davon in die äußere Welt zu strahlen und den Moment zu einer „Erfahrung von Sinnhaftigkeit" zusammenzuschweißen. Ein Gedicht, vor dem man mit offenem Mund steht, weil es grandios und "abgrundtief wahr" ist, ist sowas. Ein Theaterstück, Musik ... Ich meine mit dieser Zeile nicht den Beobachter, der diese Erfahrung macht, sondern tatsächlich diesen "Ort" – das Gedicht, die Darbietung des Liedes/Stückes. Das LyrIch als Fokus dieses Welt-Überganges.

Die Idee ist grandios, aber den bisherigen Versionen des Gedichts kommt das fĂĽr mich so noch nicht 'rĂĽber.

LG

Herbert

__________________
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Balu
???
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da ich von den handwerklichen Regeln sehr wenig verstehe und mir wichtiger ist, ob ein Text, egal ob Lyrik oder Prosa, eine Melodie mitbringt, die dem Inhalt gerecht wird, finde ich Dieses ein sehr Gelungenes.

das Zentrum, wo Raum und Zeit durch ein Nadelöhr führen ist für mich sehr beeindruckend herausgestellt

und der Schluss ist meine Textmarkerstelle

Grüße vom Bären und Hobbydichter
Knut

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