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Leselupe.de > Ungereimtes
Ist das noch Leben?
Eingestellt am 18. 08. 2003 20:48


Autor
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Individuelle
Festzeitungsschreiber
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Ist das noch Leben2

Nackt!

Fesseln,
aufgescheuerte Handgelenke.
Blicke an der Decke haftend.
Blicke die nichts sehen.
Verschwommene Wahrnehmung durch die Salbe die das Austrocknen der Netzhaut verhindert.
Ein ewiges W├╝rgen,
der Schlauch...
>Fremdk├Ârper in Nase und Rachen.

Schleim in den Lungenfl├╝geln.
Angst vor dem qualvollen Tod des Erstickens.
Bald wird es vorbei sein.
Ein letztes Aufb├Ąumen.
Das ├ťbel wird weggesaugt.
Welch Ironie, es h├Ątte endlich enden k├Ânnen.

Die fahle, alte Haut von Nadeln durchbohrt.
M├Ąnner waschen den Intimbereich.
Rei├čen Witze auf Ihre Kosten.
F├Ąkalien reizen das Ges├Ą├č.
Unsanft weggewischt.

Ausgeliefert!

Sie sp├╝rt es, Sie h├Ârt es.

Jeden Tag.

Manchmal kommt Besuch,
┬┤Wann geht es endlich zu Ende?┬┤
aus dem Munde Ihrer Tochter.

Und wieder dieser Schleim...
__________________
Tr├Ąume sind die letzten freien Abenteuer in einer Welt der vorgeschriebenen Phantasien

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Traum
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Unendliche Hilflosigkeit

sp├╝re ich aus Deinem Gedicht. Dieses Ausgeliefert sein mit allem "Drum und Dran", ein St├╝ck Etwas, aber keiner Sinne beraubt. Und doch die Hoffnung, da├č all dieser Unbill letztendlich f├╝r ein Gutes ist, ein Mittel zum Zweck, zur Heilung!
Ich w├╝nsche Dir was
Viele Gr├╝├če
Traum
__________________
Den anderen nehmen wie er ist. Kritik ist fruchtbar, darf aber nicht zerst├Âren.

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Individuelle
Festzeitungsschreiber
Registriert: May 2003

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Hilflos

und doch versucht man zu helfen.
Gedanken die in einem Moment der Ruhe durch meinen Kopf wirren, bis Routine und Stress die Oberhand nehmen.

Danke f├╝r den Beitrag

Liebe Gr├╝├če

Indi
__________________
Tr├Ąume sind die letzten freien Abenteuer in einer Welt der vorgeschriebenen Phantasien

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Mirko Kussin
Foren-Redakteur
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hallo individuelle...
was macht f├╝r dich einen text zu einem gedicht??
die thematik ist nicht schlecht und bietet ne menge stoff, nur leider kann ich in diesem text nichts poetisches, lyrisches oder dichterisches erkennen.
es ist mehr oder weniger eine eins zu eins beschreibung der situation von schwerstkranken... weit und breit nichts zu sehen, vom spiel mit der sprache.
also wenn ├╝berhaupt h├Ątte er vielleicht in die rubrik "Prosalyrik" gepasst, in der rubrik betroffenheitsPOESIE ist er etwas fehl am platz.
es sind supersch├Âne ans├Ątze drin, so zum beispiel, das weggesaugte ├╝bel, oder die salbe, die alles verschwommen macht, da w├╝rde ich ansetzen und versuchen, den ganzen text bildhafter zu gestalten, oder aber ganz wie gottfried benn, ihn noch k├╝hler, distanzierter und "h├Ąrter" zu machen. so wie er da steht, ist er nichts halbes und nichts ganzes.
ich wei├č nicht, ob das jetzt klar genug r├╝bergekommen ist, also entweder den ganzen text so steril wie m├Âglich gestalten (evtl mit medizinischen fachbegriffen), oder aber anfangen mit der sprache zu spielen...
und wie immer nach meinen kritiken... bitte nicht b├Âse sein, aber nur kritik bringt einen weiter
gru├č mirko

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Buffy
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2003

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Ist das noch Leben

Hi Mirko,
auch ich bin der Ansicht, dass du die Thematik nicht einfach ad acta legen solltest.
Der Text ist ├╝berarbeitungsbed├╝rftig, das Thema ein kostbares Fundament.
Gru├č Buffy
__________________
Bin nie falsche Wege gegangenDie Umwege haben mich gepr├Ągtc.by KW

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Mirko Kussin
Foren-Redakteur
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Registriert: Jun 2002

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klar w├╝rd ich machen buffy, wenn der text denn von mir w├Ąre :-))))
meine texte kommentiert ja nie einer *beschwerundmitdemzaunpfahlwinkend*
gru├č vom mirko

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