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Leselupe.de > Horror und Psycho
Jack
Eingestellt am 27. 10. 2003 20:25


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mye
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“Ich bekomme wieder Kopfschmerzen”, sagte er noch.




Steve war schon immer ein wenig anders.
Bereits wĂ€hrend seiner Kindheit fiel seine skurrile Neigung nicht nur seinen Eltern auf. Schließlich machte er selbst auch kein großes Geheimnis daraus. Seine Interessen galten anderen Dingen, als den ĂŒblichen frĂŒhpupertĂ€ren und spĂ€ter jugendlichen Vorlieben. Er nahm es in gewisser Weise dankend hin und gab sich demnach keine MĂŒhe, dies zu verbergen. Nein, auch seine Lehrer und die MitschĂŒler, die ihn zu den aufgezwungenen Zeiten stets begleiteten, erkannten es. Man nannte ihn damals immer auffĂ€llig.

Der eigentliche Rahmen, seine Fassade wirkte zusehends schĂŒchtern, er legte keinen Wert auf neue Kleidung, das Wort “in” gehörte ebenso wenig zu seinem Wortschatz wie das Wort “Zuneigung”.

Seit dem Alter von zehn Jahren lebte Steve mit seinem gleichaltrigen Bruder und seinem Vater, der nach dem Tod seiner Frau vollends dem Alkohol verfiel, wie ein lĂŒsterner, verheirateter Mann einem hĂŒbschen MĂ€dchen. Das Geld war stets knapp und war mal kein Tropfen des oberflĂ€chlich heilenden Trankes vorhanden, so mussten andere (Not-) Lösungen gefunden werden, die annĂ€hernd dieselbe Wirkung hatten. Steve war dann ein gewĂŒnschtes Objekt, um der AggressivitĂ€t freien Lauf zu lassen. Einmal hat ihn sein Vater durch die gesamte Wohnung gehetzt, schließlich in der KĂŒche gerade so ein StĂŒck seines Pullovers zu fassen bekommen (den hatte er ein Jahr zuvor von seiner Mutter zu Weihnachten geschenkt bekommen) und in dem Schein eines wachenden Vollmondes, der durchs KĂŒchenfenster fiel mit der anderen Faust drei Mal auf seinen Kopf eingeschlagen. Noch heute muss er ehrfĂŒrchtig an seinen Vater denken, wenn ihn Kopfschmerzen plagen und er gerĂ€t dann in eine Rage, die von Angst und Zweifeln geprĂ€gt ist. In diesen Momenten wĂŒnscht er, sich den Kopf vom Hals reißen zu können, als wĂ€re es das einzige Mittel, den Erinnerungen aus dem Weg zu gehen. Als er da weinend auf den kalten KĂŒchenbodenfliesen lag und hoffte, sein Vater wĂŒrde bald von ihm ablassen, tauchte in seinem Blickfeld die blinkende Klinge eines scharfen Messers auf und verlieh ihm fĂŒr einen kurzen Augenblick das angenehme GefĂŒhl von Freiheit. Es lag aber zu weit entfernt und er kam nicht heran.

Das Erlebnis in der KĂŒche gehörte zu den ersten dieser Art und folgte ein halbes Jahr nach dem Tod seiner Mutter. Sie war eine liebevolle Frau, nach außen hin glĂŒcklich mit ihrem einfachen Leben und dankbar dafĂŒr, dass ihr Mann regelmĂ€ĂŸig Geld nach Hause brachte; möglicherweise war sie in dieser Hinsicht ein wenig zu dankbar, denn aus jener Dankbarkeit ist in nicht wenigen Situationen Blindheit geworden. Dennoch empfand Steve sie nicht als eine schlechte Mutter. Im Laufe der Jahre wurde ihm klar, dass auch sie nur Opfer war und es kam der Tag, da konnte er ihre Ă€ußerliche Zufriedenheit als eigentliche Furcht entpuppen, die stĂ€ndig in ihrer Seele hauste, wie ein ungewollter Untermieter. Ab diesem Moment der Erkenntnis starben auch die letzten zweifelhaften VorwĂŒrfe gegenĂŒber seiner Mutter und die Gedanken an sie waren seitdem ausschließlich von Bedauern und Traurigkeit umgeben. Zu diesem Zeitpunkt war Steve fĂŒnfzehn Jahre alt.

Sein Bruder hieß Jack und die beiden verstanden sich im Allgemeinen sehr gut. Jack war immer der stĂ€rkere der Beiden gewesen, sowohl körperlich, als auch charakterlich, der Rebell, der sich gegen die vĂ€terliche Gewalt lehnte. Aus diesem Grund wurde er wahrscheinlich auch in Ruhe gelassen. Die Frage konnte Steve nie beantwortet werden, aber er vermutete, dass da eine Art Respekt von der Seite ihres Vaters war. Zumindest konnte er nach jeder PrĂŒgelei zu seinem Bruder kommen und dieser riet ihm dann stets Rache, Vergeltung. Er war damals das eigentliche Gegenteil von Steve, der zu diesen Zeiten lieber aushielt, als sich gegen zu lehnen.

Steve widmete sich anderen Dingen und fand darin seine persönliche Entfaltung. Horrorfilme waren seine Flucht, die Flucht aus seinem zerbrochenen Leben. Er genoss es, in der Zeitung die Todesanzeigen zu lesen, zwar verspĂŒrte er ein MitgefĂŒhl mit den Angehörigen aber dennoch kam dabei ein GefĂŒhl in ihm auf, das ihn zu beruhigen schien. In einer merkwĂŒrdigen Art fĂŒhlte sich Steve dann mit diesen Menschen verbunden, sowohl mit den Angehörigen, als auch mit den Toten. Mit den Filmen war das ein wenig anders. Er sah diese Filme und konnte sich fĂŒrchten, nahm Spannung wahr. Und da diese Empfindungen das Einzige war, das er spĂŒren konnte, nahm er es dankbar entgegen. Das GefĂŒhl fĂŒr Romantik, Liebe oder auch nur der Hauch von WĂ€rme gingen in den Jahren seiner Kindheit schnell verloren. So dauerte es nicht lange bis er sich schließlich von der Außenwelt abgekapselt hat. Er ging zwar regelmĂ€ĂŸig zur Schule, doch gedanklich war Steve immer an anderer Stelle, kommunizierte innerlich mit den Toten, von denen er am Tag zuvor in der Zeitung las, studierte insgeheim ihre Namen und beschĂ€ftigte sich mit Filmszenen, die in seiner Erinnerung verharrten. Es waren stets Szenen, in denen Menschen ums Leben kamen, auf unterschiedlichsten Art und Weisen. Wie von allein schienen sich jene Szenen in seinem GedĂ€chtnis zu speichern.

Mit siebzehn Jahren tötete Steve seinen Vater. Eines Nachts lief er versunken in seiner eigens erschaffenen Welt in die KĂŒche und griff bewusst nach dem Messer, das er vor etwa sieben Jahren auf dem KĂŒchenboden liegend erblickte. Das GefĂŒhl von Freiheit blieb diesmal aus. Entschlossen ging er in das Wohnzimmer und verharrte vor der Couch, auf der sein Vater laut schnarchend schlief. Wieder schien der helle Vollmond in das Zimmer und begleitete das Treiben. Das Radio lief noch, durchbrochen von vereinzelten empfangsstörenden SchnarrgerĂ€uschen. Die Beatles spielten Let it be, wurden jedoch von dem Schnarchen ĂŒbertönt und so leierte das Lied in schlechter QualitĂ€t im Hintergrund daher. Ohne ein Zögern stieß Steve das Messer in den Brustkorb seines schlafenden Vaters und die scharfe Klinge durchbohrte dessen Lunge. Aus dem Schnarchen wurde ein kĂ€mpfendes Röcheln, das wie Musik in Steve`s Ohren widerhallte. So blieb er noch einige Sekunden vor der Couch stehen und als er sich sicher war verließ er die Wohnung und seinen Bruder mit einem zuvor gepackten Rucksack und kam nie wieder an diesen Ort zurĂŒck.


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Im Alter von zwanzig Jahren wies sich Steve selbst in eine Psychiatrie ein. Die Auswirkungen seiner Depressionen und die stĂ€ndig vorhandenen Ängste erwiesen sich als unertrĂ€glich und sorgten letztendlich fĂŒr diesen lösenden Schritt. Dort traf er auch nach ĂŒber drei Jahren seinen Bruder wieder.

“Wie geht es Ihnen heute, Steve?”, fragte ihn einer der dort angestellten Therapeuten.

“Ganz gut denke ich, aber sollten sie mir das nicht sagen können?”, entgegnete er ihm in gleichgĂŒltiger Manier.

“Ich habe gehofft, dass sie mir etwas ĂŒber sich erzĂ€hlen wĂŒrden. Haben sie Lust dazu, Steve?”.

“Mag sein... vielleicht auch nicht. Kommt darauf an, was sie wissen möchten, denke ich”, sagte Steve.

“Eigentlich möchte ich nichts Bestimmtes wissen. Mich wĂŒrde das interessieren, worĂŒber sie gerne sprechen wĂŒrden”, sagte er.

Steve ĂŒberlegte einen kurzen Moment. Dann kam er zu dem Schluss, nicht reden zu wollen. Es gab einfach keinen guten Grund. Was interessierte einen Fremden seine Vergangenheit. Deshalb war es ja seine Vergangenheit. Der Therapeut ließ ein langes Schweigen zwischen sie treten und unterbrach es schließlich mit den Worten:

“Jack hat Morde begangen, Steve. Wissen sie das?”

“Ja”, antwortete er gelassen.

“Hat er ihnen davon erzĂ€hlt, hat er gesagt, warum er das getan hat?”.

“Ich liebe meinen Bruder, er hat mir immer geholfen”, sagte Steve ohne seinem GegenĂŒber in die Augen zu blicken. Sein Kopf war leicht gesenkt, ĂŒberhaupt strahlte sein gesamtes Auftreten GleichgĂŒltigkeit aus, vielleicht sogar eine gewisse Langeweile.

“Das weiß ich. Aber er bleibt dennoch ein Mörder. Ist ihnen das egal?”, fragte er.

“Ja, das ist es”, beendete Steve die Unterhaltung, indem er die Augen schloss, um der durchdringenden Helligkeit des Raumes aus dem Weg zu gehen. Breite, lange Lampen hingen an der weißen Decke und verdrĂ€ngten jegliche Dunkelheit, ließen das Licht bis in die hintersten Ecken strömen. Er öffnete seine Augen erst wieder, als sie ihn zurĂŒck in seine vier WĂ€nde gebracht hatten.

Dort angelangt begann er sofort die Konversation mit seinem Bruder. “Sie haben nach dir gefragt, Jack”, sagte er.

“Was haben sie gefragt?”.

“Na, warum du das getan hast und so. Wegen den Morden”, berichtete ihm Steve.

“Und was hast du ihnen erzĂ€hlt? Du hast doch nichts von unserem Geheimnis gesagt, oder?”, fragte ihn sein Bruder.

Vor der geschlossenen TĂŒr des Raumes standen der Therapeut und ein weiterer Mann mit einem hellgrauen Anzug. Er war ebenfalls Psychiater, jedoch in einer anderen Anstalt beschĂ€ftigt und im Zuge einer Studie fĂŒr einige Tage vor Ort. Sie unterhielten sich.

“Hören sie genau zu”, sagte der Therapeut.

Der andere Mann folgte seinem Rat und trat einen Schritt nĂ€her an die TĂŒr heran. Nach einem kurzen Augenblick wandte er sich wieder dem Therapeuten zu. “Und?”, fragte er verwundert. “Er unterhĂ€lt sich mit seinem Bruder. Wie war nochmal sein Name? Jack?”.

“Hat er ihnen von Jack erzĂ€hlt?”.

“Nein, ich habe selbst mit Jack gesprochen. Vorhin hatte ich doch kurz die Gelegenheit”.

Der Therapeut blickte seinem GegenĂŒber mit ernsthafter Miene in die Augen:

“Es gibt keinen Jack”.


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“Nein, ich habe nichts von unserem Geheimnis erzĂ€hlt. Sie werden nie erfahren, warum du das gemacht hast”.

Im Alter von zwanzig Jahren war Steve der Ansicht, sich wegen seinen Depressionen und Ängsten selbst in eine Psychiatrie eingeliefert zu haben. Er wusste nicht, dass er derjenige war, der die Morde begangen hatte und aufgrund einer gespaltenen Persönlichkeit anstatt ins GefĂ€ngnis in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen wurde. Steve hatte nie einen Bruder namens Jack. Er lebte nach dem Tod seiner Mutter allein mit seinem Vater. Und irgendwann kam der Punkt, da verwuchsen die Erlebnisse seiner Kindheit mit den EindrĂŒcken der etlichen Todesanzeigen, mit den Szenen aus den Horrorfilmen und sein Verstand erschuf Jack. Einmal als Verkörperung seiner Gegenwehr gegen den eigenen Vater und außerdem als die Person, die seiner Psychose in Form von Morden den Freigang ermöglichte.


Noch heute muss er ehrfĂŒrchtig an seinen Vater denken, wenn ihn Kopfschmerzen plagen und er gerĂ€t dann in eine Rage, die von Angst und Zweifeln geprĂ€gt ist. In diesen Momenten wĂŒnscht er, sich den Kopf vom Hals reißen zu können, als wĂ€re es das einzige Mittel, den Erinnerungen aus dem Weg zu gehen.

In den drei Jahren zwischen seinem Weggehen und der Einlieferung in die Psychiatrie plagten ihn etliche Male unbeschreibliche Kopfschmerzen. Dann tauchten gespeicherte Szenen vor seinem geistigen Auge auf und nacheinander Namen, die er wĂ€hrend seiner Jugend mit Wohlgefallen in der Zeitung las und unbemerkt lernte. Er machte Menschen mit denselben Namen ausfindig und ĂŒbertrag die Szenen in seine RealitĂ€t. Mit jedem Mord legte er einen weiteren Teil seines Hasses ab, als hĂ€tte er ein fertiges Puzzle auseinandergebaut.


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Es vergingen noch viele Jahre, in denen sich Steve des öfteren mit seinem Bruder Jack unterhielt. Doch mit Hilfe einer regelmĂ€ĂŸigen Therapie zeigte sich schließlich eine Besserung. Er verblieb bis zum Alter von 45 Jahren in der forensischen Abteilung der geschlossenen Anstalt und wurde dann auf die psychiatrische Etage eines nicht geschlossenen Heimes verlegt.

Eines Tages kam die Schwester zu ihm ins Zimmer, um ihn zum Essen in den Gemeinschaftsraum zu holen. Steve saß still in einem Sessel, den Kopf leicht gesenkt und die Augen gen Boden gerichtet. Als die Schwester ihn aufforderte, zum Essen zu kommen, reagierte Steve nicht, sondern blieb stumm und erstarrt in dem tiefen Sessel sitzen. Als sie es aufgab und den Raum verlassen wollte hob er den Kopf, sah ihr tief in die Augen und ließ sie in den seinen den puren Hass erblicken.

“Ich bekomme wieder Kopfschmerzen”, sagte er noch.

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hi mye,

also der Spruch, den du an den Anfang und das Ende gesetzt hast, der ist wirklich große Klasse. Mit dem wĂŒrde ich viel stĂ€rker arbeiten. Die Geschichte an sich hat nicht viel zu bieten. Weißt du, was ich denke, woran das liegt?
Weil du eine Vergangenheitshandlung beschreibst, die eigentlich nur ein Nebenschauplatz des eigentlich Interessanten ist. Wie kann ich das am Besten beschreiben?
Du hast doch Fightclub gesehen, oder? In dem Film wird auch nur kurz die Vergangenheit der gespaltenen Person beschrieben. Warum? Einmal, um nicht zu viel zu verraten, zweitens, weil diese Vergangenheit den Zuschauer auf Dauer gelangweilt hÀtte.
Ich wĂŒrde versuchen, die Dialoge von Therapeut und Steve in den Vordergrund zu rĂŒcken. Tja, und dem ganzen eine Jetzt-handlung beimischen, auf die sich die Vergangenheitshandlung nur bezieht.

Vielleicht ist Steve schon auf dem Weg der Besserung, plötzlich aber geschieht etwas auf der Station. Du hast diese Sache ans Ende gesetzt: Er bekommt wieder Kopfschmerzen. Aber warum? Hier wĂŒrde ich mir irgendwas ausdenken. Vielleicht gehst du den einfachsten Weg: Es geschehen Morde auf der Station, gleichzeitig beschreibst du diese und die GesprĂ€che mit dem Therapeuten. Der Therapeuth funktioniert dann wie der Dedektiv, der versucht, heraus zu bekommen, wer die Morde begeht. Es gibt, therapeutisch gesehen sehr schöne Psychospielchen, die er anwenden könnte, um den Mörder zu finden.
Wenn du das glaubhaft rĂŒberbringst, kannst du auch anfangen, ein wenig von dem Klischee des missbrauchten Kindes wegzugehen und ein stĂ€rkeres Motiv zu suchen -oder aber- dein Motiv, der Missbrauch durch den Vater, so zu ballen, zu verstĂ€rken, daß es dem Leser relativ leicht fĂ€llt, sich in die Situation von Steve hinein zu versetzen.

Das ist nĂ€mlich immer der Knackpunkt bei diesen Missbrauchte-Kinder-werden-zu-Psychopathen-Geschichten. Sie sind schwer glaubhaft zu schreiben, weil den Menschen nunmal die RealitĂ€t langweilt - deshalb gibt es BĂŒcher, Geschichten, Barbara Salesch und auch Horrorgeschichten.

Also, ich wĂŒrde ganz stark an deiner Idee feilen, weil sie nicht stark genug ist.

Gruss Marcus

PS: Vielleicht, ganz einfach, lass viel mehr Jack zu Wort kommen - Steve ist so ein weinerlicher, kleiner Junge - den musst du dosieren.
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danke fĂŒr deinen beitrag und die etlichen vorschlĂ€ge. wahrscheinlich sollte ich mir generell mehr gedanken im vorfeld machen. meistens fange ich einfach an zu schreiben und die sache entwickelt sich dann schon irgendwie. ob das ein fehler ist? sollte man immer ein strenges konzept haben, an dem man sich orientiert? das ist jetzt keine rhetorische frage, ich hab einfach noch nicht die nötige erfahrung, denke ich. bis bald.

gruß
mye
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Das kommt darauf an, was du schreiben willst,
mye,
meine Wurmgeschichte hab ich z.b. auch an einem Abend runtergeschrieben. Man darf dann allerdings nicht allzuviel von diesen Geschichten erwarten. Sie können dann höchstens unterhalten, einen selbst und vielleicht andere. Zu etwas Besonderem wird es dadurch nicht.
Man sollte solche Geschichten dann immer als GedankenfÀnger sehen. Man hat eine Idee, schreibt sie auf und schaut, wie sie sich entwickelt. Man kriegt dann ziemlich schnell heraus, ob es sich lohnt, an der Idee weiter zu arbeiten.
Wenn man das dann will, dann sollte man sich schon die Zeit nehmen und sowas wie einen Handlungsaufbau konzipieren und die Idee in verschiedenen Varianten durchspielen.

In jedem Fall heißt es schreiben, schreiben, schreiben. Aus zehn mittelmĂ€ĂŸigen Geschichten wird irgendwann eine gute, weil der Verstand dann anfĂ€ngt, bei sich selbst zu klauen.

Gruss, Marcus
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