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Leselupe.de > Gereimtes
Jahreszeiten
Eingestellt am 05. 06. 2005 09:18


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kalten
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2005

Werke: 3
Kommentare: 6
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ZYKLUS „DIE VIER JAHRESZEITEN“

DER FRÜHLING

Der FrĂŒhling fĂ€hrt, ich fĂŒhl es wieder,
mit voller Kraft in meine Glieder.
Mein Herz ist voll von neuem Streben,
jetzt möchtŽ ich leben, leben, leben.

Der FrĂŒhling lĂ€ĂŸt mein Herz erbeben
und lĂ€ĂŸt mich in den Himmel schweben.
Doch steh ich nur vor seiner Schwelle.
Die Liebe treibt mich in die Hölle.

Seh ich des FrĂŒhlings Blumen sprießen
am Bachesrand und auf den Wiesen,
dann zieht es mich, du mein GefÀhrte,
zur Erde hin, zur Mutter Erde.

SOMMER

Der Sommer sucht der Sonne Glut
Und glĂŒhend fließt in mir mein Blut.
Die Sterne stehn am Firmament
In London, MĂŒnchen und Taschkent.

Man sieht nicht mehr der Sterne Lauf,
die Sonne steigt am Morgen auf.
Wenn Menschen lachen, lieben, weinen,
dann wird die Sonne gerne scheinen.

Doch manchmal braucht das Land auch Regen,
die Sonne gibt dazu den Segen.
Nichts kann aus meinem Herz Dich jagen
An Sonnen- oder Regentagen.

HERBST

Bald stehen BĂ€umÂŽ und BĂŒsche kahl
Im nahen und im fernen Tal.
Vergangen ist des Sommers Pracht,
bald schleicht sich ein des Winters Nacht.

Auch unsre Herzen werden leise
und trauern leis auf ihre Weise.
Doch unser Herz, in Lieb entbrannt,
lĂ€ĂŸt gehn uns wieder Hand in Hand.

Die Liebe, die im Herzen glĂŒht,
nicht wie die Blumen uns verblĂŒht.
Im Herbst erklingen leise Töne,
so dass ich bald nach Dir mich sehne.

WINTER

Im Winter ruht sich aus das Land
von Bayern bis nach Samarkand.
Der Himmel sich vor uns versteckt.
Der Nebel Wald und Wiesen deckt.

Es ist, als ob das Leben tot.
Und unsre Herzen leiden Not.
In allen Fenstern leuchten Kerzen,
es dringt das Licht in unsre Herzen.

Die dunkle Nacht will uns nicht taugen,
wir schaun uns einfach in die Augen.
Wir treiben aus des Winters Schmerzen
aus unsren liebetrunkÂŽnen Herzen.


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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo kalten,
mir gefÀllts!
es brÀuchte nach dieser zusammenfassung
keine reinen jahreszeitengedichte mehr zu geben.
(die hoffnung stirb ja bekanntlich zuletzt)
viele grĂŒĂŸe,
denschie

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

etwas altbacken aber qualitativ ĂŒberzeugend.

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kalten
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2005

Werke: 3
Kommentare: 6
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quote:
UrsprĂŒnglich veröffentlicht von Denschie
hallo kalten,
mir gefÀllts!
es brÀuchte nach dieser zusammenfassung
keine reinen jahreszeitengedichte mehr zu geben.
(die hoffnung stirb ja bekanntlich zuletzt)
viele grĂŒĂŸe,
denschie

Liebe Denschie,
danke fĂŒr Dein Lob zu den Jahreszeiten!
Das tut gut!
LG Wilhelm K.

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