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Leselupe.de > Kindergeschichten
Jakob wird ein Schutzengel
Eingestellt am 24. 06. 2005 18:31


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Kejacothie
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2005

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Jakob war fĂŒnf Jahre alt als er sich entschloss, ein Schutzengel zu werden. Seine Mutter lachte darĂŒber, sein Vater ignorierte den seltsamen Wunsch, der Großvater schmunzelte. Nur die Oma, lĂ€chelte und sagte: „Aus dir wird einmal ein richtiger Schutzengel, du musst nur jeden Tag ĂŒben, sonst klappt es nicht.

Dass es Jakob mit seinem Wunsch Ernst war, merkten die Erwachsenen bald, denn rettete Leben. An diesem Tag saß schwarz und fett saß eine Spinne im Waschbecken. Lea, Jakobs Schwester, entdeckte das widerliche Tier . Sie rannte aus dem Badezimmer und schrie fĂŒrchterlich. Der Vater saß am Computer, er rannte auf um Lea zu helfen. Aus der KĂŒche kam die Mutter und aus der oberen Wohnung die Oma. Lea hörte nicht auf zu schreien. Sie zeigte auf das Badezimmer und rief: „Da, da ist sie!“

Als erster der Familie stand Jakob im Badezimmer. „Ein richtiger Schutzengel, so dachte er, muss seiner großen Schwester beistehen.“ „Weit und breit kein Untier,“ dachte er und ging wieder hinaus. Die Mutter kam, sie stoppte vor dem Waschbecken, fing an zu schreien und rannte aus dem Badezimmer. Jetzt war der Vater an der Reihe, er war seiner Frau gefolgt und sah die Spinne. Lachend verließ er das Bad. Zwischen den ZĂ€hnen murmelte er: „Hysterische Frauenzimmer.“

Nun kam die Oma: Mit barscher Stimme rief sie: „Einen Besen her, ich werde das Vieh erschlagen.“ Jakob holte vorsichtshalber einen Besen. Wo dieses böse Tier sich aufhielt, dass er es nicht gesehen hatte? Mit dem Besen bewaffnet schritt er ins Badezimmer und nun sah auch er das Untier. „Igitt, ist die eklig,“ dachte er. Ein GlĂŒck, dass niemand Gedanken lesen konnte. Ruhig stellte er den Besen beiseite, ging todesmutig zum Waschbecken, biss die ZĂ€hne fest zusammen und packte die Spinne an einem ihrer haarigen Beine. So schnell er konnte rannte er vor das Haus und warf die Spinne in den Garten. Vater, Mutter Schwester und Oma waren hinterhergelaufen staunend sahen sie Jakob bei seiner Tat zu. Lea hatte den Mund weit aufgesperrt und sah ihren Bruder bewundernd an. Die Mutter lachte, die Oma sagte: „Jakob du bist ein mutiger Junge.“ Der Vater klopfte ihm auf die Schulter und sagte: „Brav mein Junge, das hast du gut gemacht, aus dir wird einmal ein mutiger Mann.“

Jakob sah seinen Vater mit großen Augen an und sagte: „Ein mutiger Mann will ich nicht werden, aus mir wird ein Schutzengel, dass ich die Spinne im Waschbecken nicht gesehen habe, dafĂŒr kann ich nichts, ich bin noch ein wenig zu klein. Trotzdem, das war meine erste Tat."

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Ich sattle um, werde GĂ€rtnerin und begieße den großen Garten meiner Profil-Neu-Rosen

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