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Leselupe.de > Gereimtes
Jenseits
Eingestellt am 03. 08. 2001 10:26


Autor
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Eagon Wellington
Autorenanwärter
Registriert: Dec 2000

Werke: 51
Kommentare: 41
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Ich versinke
in einem Strudel
aus Sehnsucht,
aus Schmerz.

Ringend
nach dem
einen,
kleinen
Wort.

Ertrinkend
in meiner
eignen,
tiefen,
Einsamkeit.

Fast lautlos
entweicht
der letzte
sanfte
Seufzer.

Der mich befreit,
tötet,
und zurückläßt.

Emotionslos,
kalt,
ohne Hoffnung,

doch frei von Schmerz.

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Saphier
Möchtegern-Schreiber
Registriert: Nov 2000

Werke: 10
Kommentare: 12
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Hallo Eagon,

dein Gedicht hat mich total berührt. Ist es doch gerade diese Kälte, die man sich oft wünscht, wenn der Schmerz zu tief sitzt und einen zur Verzweiflung bringt. Der Preis für die Schmerzlosigkeit ist Emotionslosigkeit. Zum Glück ist dieser Zustand aber bei den meisten Menschen nur vorübergehend, da er doch auch die schönen Gefühle verhindert. Auf jeden Fall sehr nachdenkenswert.

Saphier

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Eagon Wellington
Autorenanwärter
Registriert: Dec 2000

Werke: 51
Kommentare: 41
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Danke für deinen Kommentar.
Du scheinst den Text sehr, sehr gut begriffen zu haben. Denn genau darum geht es, diesen Grenzzustand, wenn der Schmerz so groß wird, dass man ihn am liebsten verdrängen will. Doch der Preis ist hoch, da man dadurch vielleicht die Fähigkeit zu Fühlen verlieren könnte.

Ich habe selbst mal an diesem Punkt gestanden.
Doch die Angst, die Fähigkeit zu Lieben zu verlieren, war wohl immer größer als der Schmerz.
Tja, schätze machmal hat man halt mehr Glück als Verstand.

Dir alles Liebe,
Eagon.

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