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Leselupe.de > Ungereimtes
Juli
Eingestellt am 03. 09. 2010 08:45


Autor
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Karinina
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Juli

Komm in den Garten,
Geliebter,
setze deinen nackten Fu├č
neben meinen betauten Leib
ins nachtk├╝hle Gras.

H├Ârst du, wie der Nachtwind
in den B├╝schen tr├Ąumt
von den gelben Feldern bei Tage,
wenn er mit seinem z├Ąrtlichen Hauch
in Wellen ├╝ber die biegsamen Halme streicht?

So streichle auch mich,
Liebster,
dort innen, wo ich
meinen geheimen Pfad
f├╝r uns ge├Âffnet habe...

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presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

Werke: 200
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Also, ich wei├č nicht, sooo prickelnd finde ich es jetzt nicht, im wahrsten Sinne des Wortes. Die letzte Strophe, ist gut, aber die ersten zwei...

In der ersten Strophe liegt das Lyri betaut, also im Grunde nackt und nass, im k├╝hlen Gras. Ich muss sagen, ich w├╝rde selbst im Juli nur ungern nachts nackt und nass im k├╝hlen Gras liegen (brrrr), und bei mir w├╝rde in so einer Situation auch keine erotische Stimmung aufkommen. Au├čerdem: Entsteht Tau nicht erst gegen Morgen? Und wie lange musste Lyri eigentlich so nackt daliegen, damit sich Tau auf der Haut bilden konnte? Und warum kommt der Geliebte erst, wenn es soweit ist? Das hei├čt, Lyri liegt erstmal eine Weile alleine (!) nackt (!) im k├╝hlen (!) Gras? Wer w├╝rde so etwas tun? Tut mir leid, wenn ich Haare spalte, aber das sind tats├Ąchlich alles Fragen, welche die erste Strophe f├╝r mich aufwirft. Und je mehr ich dar├╝ber nachdenke, desto seltsamer finde ich die Situation.

Die zweite Strophe ist leider relativ flach, da steckt nichts wirklich interessantes drin. Au├čerdem finde ich, dass wenn man Naturbilder in erotische Gedichte einbaut, diese auch passende Metaphern bilden sollten. B├╝sche und biegsame (!) Halme halte ich f├╝r weniger geeignet. Bzw., B├╝sche w├Ąren in einem deftigeren Gedicht gut, hier aber unpassend.

Ich finde das Gedicht nicht schlecht, aber auch nicht so gut, dass ich es noch zweimal (!) im Lupanum h├Ątte lesen wollen. F├╝r diese Art von Eigenwerbung ist das Lupanum eigentlich nicht gedacht...

LG, presque

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Heidrun D.
Guest
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Liebe Karinina,

in der Natur der Liebesgedichte liegt, dass sie starke Gef├╝hle beim Leser erzeugen sollen. Und - im R├╝ckblick - vielleicht bei sich selbst. Deshalb gibt es hier nur einen schmalen Grat, der gegen ├ťbertreibung oder gar Kitsch abgrenzt.

Das Gedicht zeigt einen guten Ansatz, schwelgt dann aber in einer Flut von Adjektiven, die ihn m. E. wieder zunichte machen. - Wie w├Ąre es, ├╝ber eine deutliche "Verschlichtung" des Textes nachzudenken? Also, einfach einige (├╝berfl├╝ssige) Adjektive zu streichen und die Zeichensetzung zu entfernen, bis auf das Fragezeichen (vielleicht). - Ein Text gewinnt weder durch Wie-Vergleiche, noch durch Erl├Ąuterungen im Gedicht selber ...

Wenn du das bedenkst, k├Ânnte noch ein wirklich gutes Gedicht entstehen.

Herzliche Gr├╝├če
Heidrun

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Karinina
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Liebe Heidrun, ich denke schon, dass Du recht hast, es ist ja auch so, dass "Juli" das erste von 3 Gedichten ist, die ich je geschrieben habe. Ich bin sowieso ├╝berrascht, das das so ├╝ber mich kam, weil ich nur Kurzgeschichten schreibe.
Irgend wann werd ich es vielleicht ├Ąndern, aber da brauch ich Ruhe, die ich jetzt nicht habe. Eines ist aber sicher, ja, es ist eine angesto├čene Erinnerung, die sich anders f├╝r mich nicht ausdr├╝cken lies. Und dazu geh├Ârte eben auch der Wind im Geb├╝sch und ├╝ber den Getreidefeldern. Am liebsten h├Ątte ich noch den herrlichen Sommernachtgeruch dahineingepackt.
Danke Dir. Lieben Gru├č von Karinina

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Karinina
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F├╝r presque-rien:
Ich habe Deine Zuschrift zu "Leidenschaft" gelesen, es ist sch├Ân, dass Dir das so gefallen hat, es ist auch mein eigentlicher Schreibstil. Wie ich schon zu Heidrun gesagt habe, sind Gedichte f├╝r mich neu und ich werde, wenn ich wieder mal eines verfassen will, an Deine Bemerkungen denken.
Sch├Ânen Gru├č

Und f├╝r Andere Dimension:
Ach, das macht mich gl├╝cklich. Sei bedankt. Ich gr├╝├če Dich

F├╝r Otto Lenk: Lieber Otto, wer das Gedicht in der anderen Rubrik gel├Âscht hat, wei├č ich nicht. Dabei sind Deine guten Gedamken abhanden gekommen, ich finde das auch schade und gemein.
Auch Dir liebe Gr├╝├če

Karinina

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Franka
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Routinierter Autor

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Moderation:

Liebe Karinina,

du hast das Gedicht im Lupanum eingestellt und dort hat Otto geantwortet. Seine Kommentare sind dort nat├╝rlich noch vorhanden. Bitte erst einmal richtig nachschauen, bevor du uns Gemeinheiten vorwirft.

Franka
__________________
Man probiert. Vielleicht klappt es. Wenn nicht, dann probiert man was Neues. (frei nach Antje Joel)

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