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Leselupe.de > Kurzgeschichten
KONTROLLE
Eingestellt am 24. 02. 2005 14:08


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moehrle
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KONTROLLE

Die bisherigen Kandidaten waren wirklich das Letzte. Lecroix hatte nicht viel erwartet und war dennoch entt├Ąuscht worden. Er hatte den Eindruck, das die Leute dieses Jahr nicht nur untalentierter, sondern auch absto├čender und h├Ą├člicher waren, als die beiden Jahre zuvor. Langsam begann er seinen Adjutanten daf├╝r zu verfluchen, dass der ihn schon wieder ├╝berredet hatte, diesen kleinen Wettbewerb zu veranstalten und er ├╝berlegte ebenfalls, in welchen Schmutzbl├Ąttern er wohl diesmal die Annoncen aufgegeben hatte. Wieczorek, gro├č und hager, stand im dunklen Zweireiher neben ihm und schien seine Gedanken zu lesen.
„ Die N├Ąchsten werden besser, da bin ich mir sicher, Chef.“
Er hantierte an den im Schreibtisch eingelassenen elektronischen Anlagen und wies Lecroixs Sekret├Ąrin im Nebenzimmer ├╝ber das Ger├Ąt an, den n├Ąchsten Kandidaten hinein zu schicken.
„Und wenn ihnen keiner gef├Ąllt, dann haben sie wenigstens eine Menge Geld gespart.“
Darauf antwortete Lecroix nichts.

Die T├╝r zu seinem B├╝ro ├Âffnete sich und ein junger Mann trat ein, nicht ├Ąlter als achtzehn.
Er durchschritt skeptisch die T├╝r zu Lecroix┬┤s opulentem B├╝ro, dem nicht einmal das Panoramafenster, dass die gesamte hintere Wand schm├╝ckte, ein freundliches, helles Ambiente verleihen konnte. Er trat vor den schweren Edelholzschreibtisch an dem der Bo├č h├Âchstpers├Ânlich thronte und ihn musterte, wie Zerberus der H├Âllenhund.
Lecroixs Blick jagte dem Jungen eine G├Ąnsehaut ├╝ber den ganzen K├Ârper.
Das Gesicht des Teenagers war verschwitzt und unter diesem Film aus Fett und Schwei├č funkelten seine Pickel wie Leuchtioden. Zu allem ├ťberflu├č hatte die Natur den armen Kerl auch noch mit einer riesigen, haarigen Warze beschenkt, die mitten auf der Stirn thronte, als K├Ânigin der Pickel.
Lecroix fuhr sich mit seiner Hand fast hypnotisch ├╝ber den fein rasierten Schnurrbart und wartete noch eine Weile, bevor er das Wort ergriff.
Der Teenie war viel zu unsicher um ungefragt anzufangen zu reden, was ihm zumindest einen kleinen Pluspunkt einbrachte.
„Was kannst du ?“, fragte Lecroix, der stets mit einem leichten franz├Âsischen Akzent sprach.
„Alles, was sie wollen.“
Lecroix lie├č den Kopf in die H├Ąnde sinken und st├Âhnte.
„W├╝rde ich nun wollen, dass du deine Arme ausbreitest und durch mein B├╝ro fliegst, w├╝rdest du dass tun ?“
Sein Gegen├╝ber wippte nerv├Âs hin und her, Lecroix rechnete damit, dass er in den n├Ąchsten Sekunden sehen w├╝rde, wie ein dunkler Fleck im Schritt des Jungen auftauchen und sich rasch ausbreiten w├╝rde.
„Nein, ich...“
„Oder ich w├╝rde verlangen, dass du sofort aufh├Ârst zu Atmen und mir einen unterhaltsamen Tod bietest. W├╝rdest du ?“
„Ich...“
Jetzt erhob sich Lecroix┬┤s Stimme zu einem zornigen Dr├Âhnen.
Normalerweise achtete der feine Herr auf seinen Umgangston. Aber nur in angemessenerer Gesellschaft, zu der dieser Knabe eindeutig nicht geh├Ârte.
„Oder ich w├╝rde mir w├╝nschen, dass du dir deinen h├Ą├člichen Kopf abbei├čt und ihn dir selbst in den Hintern steckst. W├╝rdest du ?“
Er wartete einen Moment ab, dann beantwortete er seine Frage selber.
„Nein, w├╝rdest du nicht, also h├Âr auf so gro├čspurige Ank├╝ndigungen zu machen und sag mir was du kannst, oder verschwinde.“
Der Teenie schluckte hart und schwitzte inzwischen wie eine schwangere Sau auf der Schlachtbank, versuchte aber trotzdem sich wieder zu fangen.
„Ich kann... Ich kann mir Schmerzen zuf├╝gen, wenn sie das wollen, ich hab auch jede Menge Acid dabei, wenn ich mir das einwerfe, haben sie bestimmt was zu lachen.“
Lecroix st├╝tzte wieder den Kopf auf die Handfl├Ąchen und machte einen verzweifelten Eindruck.
Wieczorek, der seine Standartposition, stehend an Lecroix┬┤s linker Seite eingenommen hatte und sonst immer sehr ernst und gefasst wirkte, mu├čte ein wenig lachen.
„Wenn, Kleiner, dann w├╝rde ich dir die Schmerzen zuf├╝gen. Ja, dass k├Ânnte mir vielleicht sogar Spa├č machen. Aber nicht heute und wenn ich taumelnde Junkies sehen will, die unzusammenh├Ąngendes Zeug brabbeln, mache ich eine Kreuzfahrt.“
Jetzt lachte Wieczorek laut und richtig.
„Ich wollte unterhalten werden, aber dass ist keine Unterhaltung.
Das ist ├╝berhaupt nichts und du bist es ebenfalls.“
Lecroix sah ihm fest ins Gesicht.
„Ich w├╝rde es ehrlich gesagt unterhaltsamer finden, wenn du diesem widerlichen, haarigen Ding auf deiner Stirn eine schicke Frisur verpassen w├╝rdest.“
Statt gekr├Ąnkt zu sein, grinste der verlotterte Junkie wie ein Idiot.
„Das kann ich machen, wenn sie wollen. Haben sie etwas Gel da ?“
Der Mann am Schreibtisch sch├╝ttelte ungl├Ąubig den Kopf.
„Nein, du verstehst es wohl nicht, oder ? Du stiehlst mir meine wertvolle Zeit. Du kannst mir nichts bieten, was man Unterhaltung nennen k├Ânnte. Ehrlich gesagt machst du kleiner Pisser mich krank. Glaubst du, du kannst hier reinspazieren, dir ein bi├čchen Acid einwerfen, deinen Kopf gegen die Wand schlagen und ich ├╝berschlage mich vor Begeisterung? Glaubst du, ich w├╝rde dir daf├╝r auch nur Applaus geben ? Ich bin doch nicht Mamas Brieftasche. Bei mir wird nur Unterhaltung bezahlt.“
Lecroix zog seine Waffe aus dem Schreibtisch und schoss ansatzlos und zielgenau auf die Stirn des Jugendlichen. Sein Kopf explodierte und mit ihm die riesige, h├Ą├čliche Warze. Die breiige Masse landete platschend auf dem ├╝beraus teuren Steinboden, der K├Ârper sackte Sekundenbruchteile sp├Ąter hinterher.
Lecroix sah zu Wieczorek auf.
„Das... Das ist Unterhaltung !“
Er dr├╝ckte einen Knopf auf seinem Schreibtisch und kurz darauf ├Âffnete sich eine Geheimt├╝r in der Wand. Zwei Sicherheitleute, die aussahen wie monstr├Âse Zwillinge, traten ein und zerrten die Leiche des Jungen nach drau├čen, eine Putzfrau k├╝mmerte sich anschlie├čend kommentarlos um die blutigen ├ťberreste.
„Was haben wir noch drau├čen ?“, fragte Lecroix seinen Berater im Plauderton.
„Oh, da h├Ątten wir noch ein Zwillingspaar, dass mit S├Ąbeln jongliert.“
Lecroix rollte ver├Ąchtlich mit den Augen.
„Einen Bauchredner, ein japanisches Sadomasop├Ąrchen, die ├╝blichen Stripperinnen und Nutten...“
„Was ist mit der Kleinen aus dem letzten Jahr ? Dieser Geigeng├Âttin ?“
Wieczorek blickte etwas besch├Ąmt auf den Boden.
„Erinnern Sie sich bitte daran, was letztes Jahr passiert ist.“
Mit unruhigen Augen ├╝berlegte Lecroix vor sich hin und in ihm schossen die Erinnerungen hoch. Er grinste diabolisch, w├Ąhrend er seinen schmal rasierten Schnurrbart streichelte.
„Oh, ein tragischer Unfall... wen haben wir noch drau├čen ?“
„Einen Typ, der behauptet einer Kugel ausweichen zu k├Ânnen, einen Gedankenleser...“
„Einen Gedankenleser ?“
Das war endlich mal was Neues.
„Schick ihn rein. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass er uns ├╝berzeugen wird, aber dieses Gesindel ist immer f├╝r eine ├ťberraschung gut.“
Er streichelte noch einmal kurz ├╝ber seine Smith & Wesson und lie├č sie in der Schreibtischschublade verschwinden.

Der Mann, der nun das B├╝ro betrat, sah aus, als w├Ąre er vor ein paar Stunden aus einem Erdloch gekrabbelt. Sein schulterlanges Haar hing ihm str├Ąhig im Gesicht und seine Haut war wei├č, wie die eines Totengr├Ąbers. Ohne eine Begr├╝├čungsfloskel trottete er, den Blick auf den Boden gerichtet durch das Zimmer und blieb direkt vor Lecroixs riesigen Schreibtisch stehen. Erst jetzt hob er den Kopf und sah die beiden M├Ąnner an.
„Wie hei├čen Sie und was k├Ânnen Sie ?“, fragte Lecroix.
Der junge Mann r├Ąusperte sich.
„Nennen Sie mich Miro und was ich kann, wissen Sie ganz genau.“
Die Art wie er es sagte, lie├č Lecroix innehalten. Er zeigte keinerlei Spur von Nervosit├Ąt oder Angst. Ohne zu Blinzeln erwiderte er Lecroixs starren Blick und in seinen Augen erkannte Lecroix etwas, dass er bisher nur von seinem eigenen Spiegelbild kannte. Er war gewillt ihm eine echte Chance zu geben.
„Sie behaupten, Gedanken lesen zu k├Ânnen. Beweisen sie es.“
Er ├Âffnete eine Schreibtischschublade, nahm einen Notizblock heraus und reichte ihn Wieczorek.
„Mein Berater wird nun ein Wort aufschreiben. Sie werden es erraten. Oder auch nicht...“
Wieczorek schob seine randlose Brille zurecht, ├╝berlegte kurz und schrieb etwas auf.
„Auf diesem Blatt steht: Luxusliner.“, sagte Miro mit spr├Âder und unbenutzt klingender Stimme. Verbl├╝fft ri├č Wieczorek die Augen auf und hielt seinem Chef den Notizblock hin, auf dem in Kursivschrift Luxusliner stand.
„Nicht schlecht, noch eins.“
Wieczorek setzte an, ein weiteres Wort niederzuschreiben.
„Er wird Aufsichtsratsvorsitzender schreiben.“
Lecroixs Berater sah den jungen Mann an, seine Mimik war v├Âllig aus der Fassung geraten.
„Wie zum...“
Der Gedankenleser richtete sein Wort direkt an Lecroix.
„Das kann doch jeder kleine Copperfield. Ich zeig ihnen etwas, was sie noch nie gesehen haben.“
Kaum das Miro den Satz beendet hatte, fing Wieczorek an zu zucken und den Kopf heftig hin und her zu schlagen . Er versuchte zu schreien, doch nur gutturale Laute kamen ├╝ber seine Lippen. Lecroixs Berater stakste auf Zehenspitzen durch den Raum und ruderte dabei wie ein Verr├╝ckter mit seinen Armen.
Lecroix lachte hemmungslos, sein Gegen├╝ber verzog keine Mimik.
„Das ist hervorragend, wie eine Marionette. K├Ânnen sie ihn tanzen lassen ?“
Wieczorek fing an den Monkey zu tanzen, immer schneller und schneller, dann ri├č er sich sein Sakko auf. Ein paar Kn├Âpfe sprangen ab und kullerten ├╝ber den Boden. Wieczoreks Gesicht schien wenig begeistert.
„Bekommt er mit, was geschieht ?“, fragte Lecroix.
„Nur wenn ich will.“
„Und wollen sie ?“
„Nat├╝rlich.“
Sein Tanz wurde immer wilder. Er zerri├č sein Hemd und fing an, an seinen Brustwarzen zu rubbeln.
„Reib meine Nippel ! Meine Nippel. Oh, ich bin so geil.“, st├Âhnte er dabei. Sein zerrissenes Hemd rieb er zwischen seinen Beinen entlang und schleuderte es dann in den k├╝nstlichen Kamin. Lecroix kullerten vor Lachen Tr├Ąnen ├╝ber die Wangen, zum ersten Mal in seinem Leben.
Sein sonst sehr reservierter Berater h├╝pfte wie wild durch den Raum, streckte sein Hinterteil raus und schlug wie besinnungslos darauf ein. Seine Brille rutschte von der Nase und zerschlug auf dem Boden zu unz├Ąhligen kleinen Splittern. In seinem Gesicht war Entsetzen, Tr├Ąnen der Scham in seinen Augen.
„Steck ihn rein ! Steck ihn rein ! Ich will einen Schwanz in meinem Arschloch sp├╝ren !“
Miro machte eine abf├Ąllige Handbewegung und Wieczorek sackte wie eine ├╝bergro├če Marionette zusammen.
Lecroix war begeistert, dieser Junge war ein Rohdiamant. W├Ąhrend er sich die Tr├Ąnen wegwischte ├╝berlegte er, wie er aus seinem Talent Geld machen k├Ânnte.
„Vergessen sie das ganz schnell, Lecroix. Ich bin nicht k├Ąuflich.“, sagte Miro ohne Lecroix dabei anzusehen, der pl├Âtzlich w├╝tend aufsprang und dabei fast seinen Sessel umstie├č.
„H├Âren sie auf damit, verschwinden sie aus meinem Kopf !“, schrie er schrill und riss die oberste Schublade des Schreibtisches auf. Er griff seine Waffe und richtete auf den jungen Mann.
Er wollte abdr├╝cken, konnte es aber nicht.
„Ich kann verstehen, dass sie nicht m├Âchten, dass ich in ihrem Kopf herumgeistere.“, sagte der Langhaarige ruhig.
„Aber sie verstehen bestimmt auch, dass ich nicht zulassen darf, dass sie mich erschie├čen.“
Er grinste.
„Sie haben wirklich schlimme Dinge getan, Lecroix. Besonders in jungen Jahren.“
Angst und Schrecken schossen in Lecroixs ansonsten stets selbstsicheres Gesicht.
„Was meinen Sie ?“
Miro machte eine Geste mit den Fingern, die etwas Langes darstellen sollte, dann deutete er an, es sich zwischen die Beine zu rammen.
„Es w├Ąre ein M├Ądchen geworden. Ihnen war jedoch ihr Ansehen wichtiger, als das ungeborene Leben der Kleinen und das ihrer Mutter.“
„H├Âren Sie sofort auf damit, verschwinden Sie, bevor ich Sie erschie├čen lasse. Wieczorek !“
Miro l├Ąchelte d├╝nn.
Erst jetzt bemerkte Lecroix, dass sein Berater immer noch bewegungslos an der Stelle lag, an der Miro ihn fallengelassen hatte.
„Was ist mit ihm, haben Sie ihn get├Âtet ? Was sind Sie f├╝r ein Monster ?“
Seinen franz├Âsischen Akzent, den er sich m├╝hsam antrainiert hatte, hatte Lecroix mittlerweile v├Âllig verloren.
„Er tr├Ąumt. Ich wei├č, Sie m├Âchten nicht wissen was er tr├Ąumt, aber es ist ein v├Âllig typischer Traum f├╝r M├Ąnner wie ihn.“
Lecroix dr├╝ckte panisch die Kn├Âpfe an seinem Schreibtisch.
„Es wird ihnen niemand helfen.“
Die Geheimt├╝r in der Wand ├Âffnete sich zischend und zwei M├Ąnner vom Wachdienst traten ein. Ihre Uniformen hatte Lecroix nach dem Vorbild amerikanischer Cops entwerfen lassen.
„Erschie├čt ihn !“, kreischte er.
„Sofort ! Erschie├čt ihn.“
Die beiden Wachen sahen ihn aus leeren Augen an. Einem von ihnen hing ein langer Sabberfaden am Kinn.
„Was haben sie mit ihnen gemacht ?“, fragte Lecroix.
„Sie tr├Ąumen von ihren sch├Ânen Momenten. Von Dingen, die sie nie hatten.“
Die Wachen zogen ihre Waffen, richteten sie auf Miro, schienen es sich dann anders zu ├╝berlegen und richteten sie aufeinander.
Zwei Sch├╝sse verschmolzen zu einem und beide sackten leblos zu Boden.
Lecroixs Gesicht war eine wilde Maske.
„Was soll dass, was wollen sie ? Geld ?“
Miro ├╝berlegte.
„Ich glaube, zuerst einmal, m├Âchte ich, dass sie f├╝r mich tanzen.“

ENDE

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knychen
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klingt ein wenig wie eine dem thc geschuldete rachevision anl├Ą├člich eines verpatzten vorstellungsgespr├Ąches.
aber klingt gut.
gru├č knychen.
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