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Leselupe.de > Feste Formen
Kafka (Pantun)
Eingestellt am 16. 12. 2005 22:08


Autor
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tho schett
???
Registriert: Oct 2005

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Kafka

Der Dichter, der gro├če
Ein wahrhaftiger Held
Der lebt in den Briefen
Der nichts auf sich h├Ąlt

Ein wahrhaftiger Held
In den N├Ąchten von Prag
Der nichts auf sich h├Ąlt
Der treue Diener bei Tag

In den N├Ąchten von Prag
Er schreibt wie im Fieber
Der treue Diener bei Tag
In ungeahnten Tiefen

Er schreibt wie im Fieber
Der Dichter, der Gro├če
In ungeahnten Tiefen
Der lebt in den Briefen

__________________
┬ęthosche

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fenestra
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Hallo, tho schett,

ein Pantum, das liest man nicht h├Ąufig, darum habe ich auch gleich nachgeschaut!

Die Pantum-Form (die Schreibweise mit n am Ende ist mir g├Ąnzlich unbekannt) bringt durch die Wiederholungszeilen immer neue Kombinationen von Inhalten mit sich. Das sollte man im Gedicht dann bewusst nutzen. Also meiner Meinung nach sollte man eben nicht versuchen, die Wiederholungen nahtlos einzuf├╝gen, sondern vielmehr ├╝berraschende Neudeutungen zu erzeugen. Das ist dir hier allerdings nicht gelungen, es war vielleicht auch gar nicht deine Absicht.

Und warum hast du bei den letzten beiden eingeflochtenen Zeilenpaaren auf Endreime verzichtet?

Fieber reimt sich nicht auf Tiefen
Gro├če reimt sich nicht auf Briefen┬┤

Von Kafka erzeugst du jedenfalls ein stimmungsvolles Bild. Ich kann es allerdings nicht ├╝berpr├╝fen, da ich mich bisher zu wenig mit diesem Autor besch├Ąftigt habe.

Viele Gr├╝├če
fenestra
__________________
Ideen sind wie Kinder - es gen├╝gt nicht, sie zu bekommen, man muss sie auch gro├č ziehen! (aus Frankreich)

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Fitzberry
Guest
Registriert: Not Yet

Ein Pantun Berkait,

also eine Variante dieser malaiischen Gedichtform. Neben dem schon bem├Ąngelten Reim fehlt mir die charakteristische Aufteilung in "Schatten" (pembayang) und "Bedeutung" (maksud).
Trotzdem: Wenn also dein Poem nur pantunesk zu nennen ist, gef├Ąllt es mir doch erstens als dein Gedicht ├╝ber Kafka und zweitens als Ansto├č zu lehrreicher Internet-Recherche. Und das an einem Freitag Abend!

Gr├╝├če
Robert

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fenestra
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quote:
die charakteristische Aufteilung in "Schatten" (pembayang) und "Bedeutung" (maksud).

Hallo, Fitzberry,

wo hast du denn diese interessanten Angaben gefunden? Ich habe selbst mal eine Info zum Pantum zusammengestellt, (Hier klicken )aber diese Begriffe sind mir bisher noch nicht ├╝ber den Weg gelaufen!


__________________
Ideen sind wie Kinder - es gen├╝gt nicht, sie zu bekommen, man muss sie auch gro├č ziehen! (aus Frankreich)

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Fitzberry
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Fenestra,
die von dir zusammengestellten Infos stimmen nat├╝rlich, beziehen sich aber auf das "europ├Ąisierte" Pantum. Die abweichende Endung erkl├Ąrt sich wohl durch die franz├Âsische Vermittlung (-um, -un ist ja gesprochen derselbe Nasal).
Gerne reiche ich dir hiermit 2 links zu meinen Quellen der Weisheit weiter:
Hier klicken
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Sch├Ânes Wochenende
Robert

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tho schett
???
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Danke f├╝r eure Reaktionen. Wenn man sich in eine Form zwingt, l├Ąuft man nat├╝rlich Gefahr, genau an dieser Form gemessen zu werden. Einiges was ich da lese, muss ich gestehen, hab ich gar nicht gewusst. Meine Besch├Ąftigung mit dem Pantun(m)ist neu, das merkt man wohl auch. Gruss tho
__________________
┬ęthosche

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