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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Kalt erwischt
Eingestellt am 11. 10. 2006 00:09


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ScarlettMirro
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Nov 2003

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Nass zitternd stand ich vor der Stollensauna. Ein Schild. Aufguss in fĂŒnf Minuten.
Schlappen aus, Bademantel an den Haken und das Handtuch locker quer ĂŒber den Körper gehĂ€ngt, dann betrat ich schnellfĂŒĂŸig die Sauna.
Meine Augen gewöhnten sich langsamer an das rötlich diffuse Licht. Keiner da? Doch dann erkannte ich ihn. Oben auf dem Holz lag er, ganz flach, die Augen geschlossen.

Mein Puls beschleunigte. Ausgerechnet er. Mein Freund, seit ĂŒber zwölf Jahren. Ich war immer schon heimlich neugierig gewesen. Jetzt lag er da. Wieso heute? Ein Teil in mir freute sich, ein anderer setzte den Befehl durch, die FĂŒĂŸe langsam rĂŒckwĂ€rts zu bewegen.
Plötzlich öffnete er die Augen. Subito serpentem in hortum est, durchfuhr mich der der einzige lateinische Satz, den ich kannte. Plötzlich ist eine Schlange im Garten.
Er riss die Augen weit auf. Ging es ihm wie mir?
„He“, klang es verdutzt.
Bevor ich die Entscheidung „Bleiben oder Fliehen“ fĂ€llen konnte, hörten wir die TĂŒr aufgehen, kalte Luft strömte mir an die Fußfesseln.
„Aufguß“, tönte die Frau in kurzen weißen Hosen vom Personal.
Ich nickte ihm zu und legte mich schrĂ€g hinter ihm unten auf die Stufe. Die Frau erklĂ€rte ihr Vorgehen fĂŒr ein Publikum, das nicht anwesend war. Ich schloss die Augen.
Atme, dachte ich, atme. Mein Puls beruhigte sich allmÀhlich. Meine Ohren versuchten jedes GerÀusch aus seiner Richtung zu filtern, doch das einzige, was zu hören war, war das Schwirren des Handtuchs, das Zischen von Wasser und das Rauschen meines Blutes. Nichts?
Und dann spĂŒrte ich es. Ich fĂŒhlte seine Augen meine Beine von den FĂŒĂŸen langsam ansteigend abtasten. Wie seine Augen vorsichtig ĂŒber die Haut der Innenschenkel strichen, den Rundungen meiner HĂŒften entlang fuhren.
Die Hitze in mir stieg an, eine Welle aus heißer Limonenluft ĂŒberrollte meinen Körper, wĂ€hrend seine Augen meine Brust umfassten, den Hals erkundeten und mein Gesicht entdeckten. Gerötete Wangen, Begehren.
Unerreichbar drangen irgendwelche Töne an mein Ohr, die von der Frau zu kommen schienen. Die TĂŒr. Dann war ich allein mit ihm, allein mir ihm und meiner Lust.




Er sagte nichts. Immer noch nicht?
Ich öffnete die Augen.
„Hi, ich ĂŒberlegte gerade, ob ich dich wiederbeleben sollte?“ Klang seine Stimme wirklich rauer als sonst?
„Hallo. Ich entspanne nur.“ Ein LĂ€cheln.
„Ich brauche eine Pause. Kommst du mit?“
„Yeap.“ Kaltes Wasser. Das wird helfen. Und dann ein Drink an der Bar, höfliches Quatschen. Oder einen Kaffee. Kaltes Wasser aber zu erst.
Er ging mir voran. UnwillkĂŒrlich wandert mein Blick seine Konturen ab, bis zu den beiden PohĂ€lften. Wenn sie wenigstens hĂ€ngen wĂŒrden, nur ein bisschen. Wieso sah ich mir das an? Ich wusste auch so, dass er einen knackigen Hintern hatte.
„Kalte Dusche, oder?“, fragte er fast ratlos; sein Körper dampfte.
„Unbedingt!“ Ich schlĂŒpfte an ihm vorbei mit meinen Sachen und ließ das kalte Wasser meinen RĂŒcken entlang laufen. Anschließend noch ein Tauchbad.
Mit GÀnsehaut wollte ich das Becken verlassen, doch er stand da. Blitzte es da in seinen Augen? GetÀuscht. Er stand da, lÀchelte mich an wie immer und reichte mir hilfreich seine Hand. Dann den Bademantel.
„Komm, ich weiß eine schöne Ecke zum Ruhen.“
„Bar?“
„SpĂ€ter“, mit leichtem Druck im RĂŒcken schob er mich in die gezeigte Richtung. Eine Rotlichtinsel. Auch das noch. Kaum ein Mensch war hier ĂŒberhaupt. Wir legten uns hin. Ruhe. Keiner sprach ein Wort. Augen schließen.
Wie aus weiter Ferne hörte ich die Worte: „Massierst du mir die FĂŒĂŸe?“ Plötzlich fĂŒhlte ich seine HĂ€nde an meinen FĂŒĂŸen, die WĂ€rme schwang sich langsam durch meinen Körper. War ich das gewesen? Ja, ich hatte wohl laut gefragt. War ich fern all meiner Sinne? Mein Körper, so schien es, jedenfalls nicht. Er massierte sanft und vorsichtig meine FĂŒĂŸe, die Zehen und die Unterschenkel. Meine HĂ€rchen richteten sich auf.
Wenn ich mich nicht gleich aus dieser Situation bringe –
Der Bademantel verrutschte leicht, seine HĂ€nde ruhten an meinen Knien, dann entwichen sie wieder zu den FĂŒĂŸen.
– dann ist es zu spĂ€t.
Seine HĂ€nde bewegten sich wieder höher, ganz sanft und langsam, so als wĂŒrden sie ĂŒber meiner Haut schweben. Ein gedrungenes „a“ entfleuchte meiner Kehle, die Lippen öffneten sich.
– zu spĂ€t, zu spĂ€t, scholl in mir das Echo und verklang im Rauschen meines Blutes. Seine HĂ€nde lösten sich von den FĂŒĂŸen und eine Hand lag flach auf meinem Bauch.
Ich spĂŒrte seinen Atem leicht an meinem Hals und seine dunkle Stimme raunte leise: „Die Entscheidung war bereits gefallen, stimmt’s?“
Mein Kopf rollte langsam zur entgegengesetzten Seite und gab meinen Hals frei. Seine Lippen berĂŒhrten mich am Puls, ZĂ€hne und Lippen.
„Sag ja“, forderte er mich auf.
Schwach rĂŒckten seine Frau, mein Mann und die vergangenen Jahre in mein Bewusstsein, sie tauchten wieder ab. Schweiß perlte mir von der Stirn zum Kinn entlang.
„Sag ja“, forderte er mich auf, wĂ€hrend seine Lippen ĂŒber meinen Hals strichen.
Mein Oberkörper bog sich ihm entgegen. Als er schließlich an meinem OhrlĂ€ppchen knabberte, stieß ich schwach mein „Ja“ hervor. Unsere Lippen und unsere Zungen tauchten ein in ein atemloses Spiel zwischen Feuer und Luft. Mein Puls raste. Von mir fort bewegten sich meine HĂ€nde und suchten seine Haut. Brust, RĂŒcken, Lenden, Po.
Seine HĂ€nde hielten meinen Kopf umschlossen. Ich war entflammt.

Seine Lippen lösten sich, seine HĂ€nde hielten mich. „Heute nicht!“
„Heute nicht?“
„Noch nicht!“, schrĂ€nkte er ein.
„Wieso?“, erschrocken waren meine HĂ€nde zu mir zurĂŒckgekehrt.
Er ergriff nun beide: „lass uns Zeit.“
„Willst du auch noch, dass ich mich in dich verliebe?“
Er sah mich an, braune Augen und schwarzes Haar, die Wangen gerötet: „Nein, du sollst mich lieben!“
„Warten? Ich hab schon gewartet!“
„Du kannst noch warten.“ Seine Lippen neigten sich auf meine Fingerspitzen.
„Schon zehn Jahre. Sind die nicht genug?“
„Ich weiß.“ Er kĂŒsste mir warm und fest den Mund und zog mich hoch.
__________________
Kritik? Gern sachlich und konstruktiv, aber bitte mit Sahne!

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Mumpf Lunse
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hallo scarlett,
dein stil ist sehr eigenartig.

Nass zitternd stand ich vor der Stollensauna. - nicht eindeutig, du zitterst dich nass oder du zitterst nass (was immer das sein könnte) oder zitterst, du weil du nass bist? ich denke da fehlt das 'und'.

Ein Schild. Aufguss in fĂŒnf Minuten.
Schlappen aus, Bademantel an den Haken und das Handtuch locker quer ĂŒber den Körper gehĂ€ngt, dann betrat ich schnellfĂŒĂŸig die Sauna. - konsequent mĂŒĂŸtest du den satz mit: 'schnellfĂŒĂŸig die sauna betreten.', zu ende bringen. dann stimmen die zeiten aber nicht mehr. vielleicht wĂ€r ein punkt nach 'gehĂ€ngt' sinnvoll?

Meine Augen gewöhnten sich langsamer an das rötlich diffuse Licht. - langsamer als was oder wer?

Keiner da? Doch dann erkannte ich ihn. Oben auf dem Holz lag er, ganz flach, die Augen geschlossen.
Mein Puls beschleunigte. - ich weiß was du sagen willst, aber mir fielen sofort autos ein, die beschleunigen.

Ausgerechnet er. Mein Freund, seit ĂŒber zwölf Jahren. Ich war immer schon heimlich neugierig gewesen. Jetzt lag er da. Wieso heute? Ein Teil in mir freute sich, ein anderer setzte den Befehl durch, die FĂŒĂŸe langsam rĂŒckwĂ€rts zu bewegen.
Plötzlich öffnete er die Augen. Subito serpentem in hortum est, durchfuhr mich der der einzige lateinische Satz, den ich kannte. Plötzlich ist eine Schlange im Garten. - die schlange ist arg an den haaren (schuppen) herbeigezogen und auch etwas eigenartig wenn man bedenkt, dass sie ja ziemlich spitz auf den burschen ist (wie sich spÀter zeigt). es sei denn das soll eine anspielung auf die biblische schlange sein.

Er riss die Augen weit auf. - kann er sie auch schmal aufreißen? bzw. nur einen spalt aufreißen?

Ging es ihm wie mir? - wie gehts dir denn?

„He“, klang es verdutzt.

Bevor ich die Entscheidung „Bleiben oder Fliehen“ fĂ€llen konnte, hörten wir die TĂŒr aufgehen, kalte Luft strömte mir an die Fußfesseln. - tautologie, falls du nicht meinst das deine fĂŒĂŸe gefesselt waren. fesseln oder fĂŒĂŸe.

„Aufguß“, tönte die Frau in kurzen weißen Hosen vom Personal. - vom personal - ĂŒberflĂŒssig. ausserdem impliziert die formulierung das es nur eine frau, nĂ€mlich 'die' beim personal gibt.

Ich nickte ihm zu und legte mich schrÀg hinter ihm unten auf die Stufe. - oben sagst du er ist dein freund seit 12 jahren und dann nickst du nur ...

Die Frau erklĂ€rte ihr Vorgehen fĂŒr ein Publikum, das nicht anwesend war. - du und der 'freund', waren doch anwesend.

Ich schloss die Augen.
Atme, dachte ich, atme. Mein Puls beruhigte sich allmÀhlich. - warum schreibst du hier nicht 'bremste ab'?
beschleunigen - abbremsen. damit wĂŒrdest du wenigstens im bild bleiben. wĂ€re natĂŒrlich noch eigenartiger. spĂ€testens hier zeigt sich das 'beschleunigen' unglĂŒcklich ist.

Meine Ohren versuchten jedes GerÀusch aus seiner Richtung zu filtern, - versuchten sie (die Ohren) nicht eher jedes gerÀusch aufzufangen? (filtern ist das gegenteil), hier könnte man noch fragen ob DU auch interesse an den gerÀuschen hattest.- doch das einzige, was zu hören war, war das Schwirren des Handtuchs, - das schwirren des handtuchs? du siehst mich ratlos - das Zischen von Wasser und das Rauschen meines Blutes. Nichts?
Und dann spĂŒrte ich es. Ich fĂŒhlte seine Augen meine Beine von den FĂŒĂŸen langsam ansteigend abtasten. Wie seine Augen vorsichtig ĂŒber die Haut der Innenschenkel strichen(... seiner oder deiner?), den - nicht eher 'die'? - Rundungen meiner HĂŒften entlang fuhren.
Die Hitze in mir stieg an, eine Welle aus heißer Limonenluft ĂŒberrollte meinen Körper, wĂ€hrend seine Augen meine Brust umfassten, den Hals erkundeten und mein Gesicht entdeckten. (ja, ja so sind die kerle, die brauchen eine ewigkeit bis sie bemerken, dass die muschi auch ein gesicht hat. - ich will sagen: das 'entdecken' ist etwas unglĂŒcklich formuliert. ausserdem liegst du schrĂ€g hinter ihm, unten.
zu oft augen augen augen ...


Gerötete Wangen, Begehren. - wieder: er oder du?

Unerreichbar - unerreichbar fĂŒr wen? - drangen irgendwelche Töne an mein Ohr, die von der Frau zu kommen schienen. Die TĂŒr. Dann war ich allein mit ihm, allein mir (mit?) ihm und meiner Lust.
Er sagte nichts. Immer noch nicht? - wenn ich meinen freund (seit 12 jahren!), nichtmal eines wortes zur begrĂŒĂŸung wĂŒrdige, ist es etwas 'schrĂ€g', zu erwarten das er jetzt aber endlich mal was sagen sollte.
Ich öffnete die Augen.
„Hi, ich ĂŒberlegte gerade, ob ich dich wiederbeleben sollte?“ - 'hi'? ich dachte er hat dich schon begrĂŒĂŸt. oder war das 'he' oben nur seine ĂŒbliche art auf auftauchende frauen zu reagieren? - Klang seine Stimme wirklich rauer als sonst? - du kennst seine stimme, du kennst ihn seit zwölf jahren, aber du begrĂŒĂŸt ihn, bis dahin, nicht mal?
du kannst dich nicht entscheiden, denke ich. sie kennen sich oder sie kennen sich nicht. das bestimmt der plot. und das bestimmt wie sie miteinander agieren, kommunizieren. du lÀsst sie reden und handeln als trÀfen sie sich das erste mal, aber du willst auch gleichzeitig eine 'tausendmal gesehn ...' storie haben.

„Hallo. Ich entspanne nur.“ Ein LĂ€cheln. - wieder: er oder du?
„Ich brauche eine Pause. Kommst du mit?“
„Yeap.“ Kaltes Wasser. Das wird helfen. Und dann ein Drink an der Bar, höfliches Quatschen. Oder einen Kaffee. Kaltes Wasser aber zu erst.
Er ging mir voran. UnwillkĂŒrlich wandert mein Blick seine Konturen ab, bis zu den beiden PohĂ€lften. - der po ist der po, wie der bh der bh ist. du sagst ja auch nicht: die beiden bh hĂ€lften, (mal abgesehen davon, dass hĂ€lften immer zwei sind.) du sagst die körbchen, da meinst du aber nicht den bh sondern etwas spezifischeres, weswegen du es auch extra benennst. beim po, sofern du nicht den po als solchen meinst, nennt man das backen. - Wenn sie wenigstens hĂ€ngen wĂŒrden, nur ein bisschen. Wieso sah ich mir das an? Ich wusste auch so, dass er einen knackigen Hintern hatte. - man sieht es sich eben gern an. tausendmal gesehn - immer wieder schön.
„Kalte Dusche, oder?“, fragte er fast ratlos; - warum ist er denn ratlos? - sein Körper dampfte.
„Unbedingt!“ Ich schlĂŒpfte an ihm vorbei mit meinen Sachen und ließ das kalte Wasser meinen RĂŒcken entlang laufen. - mit sachen? - Anschließend noch ein Tauchbad.
Mit GÀnsehaut wollte ich das Becken verlassen, doch er stand da. - und deswegen konntest du das becken nicht verlassen? -Blitzte es da in seinen Augen? GetÀuscht. Er stand da, lÀchelte mich an wie immer - da ist sie wieder, die lanjÀhrige bekanntschaft, freundschaft - und reichte mir hilfreich seine Hand. - reichte hilfreich ... - Dann den Bademantel.
„Komm, ich weiß eine schöne Ecke zum Ruhen.“
„Bar?“

so, hier hör ich auf. das soll nur eine anregung sein, manche passagen vielleicht zu ĂŒberdenken.

ach, fast hÀtt ich die sahne vergessen.

SAHNE

einen schönen tag
mumpf


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Schreiben ist etwas ĂŒberraschendes

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gareth
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Ich mag es ja irgendwie, ScarlettMirro,

wenn auf solch liebenswert schlichte Weise erotische Situationen beschworen werden. Nur hat es die Erotik so an sich, dass sie sich nur sehr unwillig beschwören lĂ€sst und wenn, dann verlangt sie GlaubwĂŒrdigkeit und eine Form der WirklichkeitsnĂ€he, die es dem Leser ermöglicht, sich in die Situation hinein zu versetzen.

Mumpf Lunse hat schon sehr viel zum Handwerklichen gesagt. Ich möchte das meiste davon noch einmal bekrĂ€ftigen und Dir insbesondere grĂ¶ĂŸere Genauigkeit empfehlen.

Ich möchte hier nichts wiederholen und nur kurz am Beispiel des Wortes "Freund" klar machen, was ich meine:
[Mein Puls beschleunigte. Ausgerechnet er. Mein Freund, seit ĂŒber zwölf Jahren].
Unter "Freund" habe ich mir als Leser sofort den Mann vorgestellt, mit dem die Protagonistin eben seit 12 Jahren mehr oder weniger eng zusammen ist. Das hat fĂŒr mich ein intimes Zusammensein automatisch eingeschlossen (so sind die Zeiten :o)). Im Sinne Deiner ErzĂ€hlung ist der Begriff Freund aber offenbar ganz anders zu verstehen. Freund als Abgrenzung zum Geliebten vielleicht. Eine guter Bekannter möglicher Weise oder ein Freund aus Kindheitstagen oder ein freundlicher Herr aus dem beruflichen Umfeld. Jedenfalls offenbar ein Mann, mit dem eine körperliche Beziehung zunĂ€chst eigentlich, warum auch immer, nicht in Betracht kommt.
Ich glaube, dass die Verwendung des Wortes "Freund" in der vorliegenden Weise das VerstÀndnis der ganzen folgenden Handlung erschwert. Nicht weil es falsch ist, sondern weil es zu ungenau ist.

Soviel fĂŒr den Moment :o)

GrĂŒĂŸe
gareth








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Wie hÀsslich ist ein schrÀges Treiben,
da lob ich mir mein trÀges Schreiben.

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ScarlettMirro
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Ja, ich denke auch, dass gerade in Punkto "Erotik" die Empfindungen gÀnzlich auseinder gehen.

Hi Gareth,

danke fĂŒr deine Kritik. Die Anregungen zu dem Begriff Freund sind natĂŒrlich vernĂŒnftig. Selbst bin ich verheiratet, und grenze nur noch Freund und Bekannte ab davon ...
Werde mir darĂŒber noch mal Gedanken machen ...


@Mumpf Lunse ... so genau weiß ich mit deiner Kritik nichts anzufangen ... die angemerkten stellen werde ich mir mal ansehen. Aber was du nun fĂŒr ne Meinung hast ??? Du hast einen eigenartigen Rezensionsstil ...

Gruss
Scarlett


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Mumpf Lunse
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hallo scarlett,
ich hab ziemlich ausgiebig erklÀrt, was ich jeweils meine.
was kann ich noch tun?

was ich fĂŒr ne meinung hab? ich hab die meinung das vieles einfach falsch oder zumindest nicht eindeutig ist.
auf dieser basis inhaltlich stellung zu beziehen, hielte ich fĂŒr unfair. der text ist (aus meiner sicht!) bestenfalls eine erste rohversion.
versuch dich nicht zu Àrgern. meine anmerkungen sind konstruktiv gemeint. ich hab absichtlich keine 'vorschlÀge' gemacht. ich nehme auch nicht in anspruch recht zu haben.
wie gesagt, eine anregung - mehr nicht.

lg
mumpf


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