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Leselupe.de > Ungereimtes
Kapitaleinsatz
Eingestellt am 16. 10. 2009 07:12


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Woschanova
???
Registriert: Jan 2002

Werke: 56
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Es ist diese Zeit
in der Kinder kein Schulgeld bekommen
der Staat aber
Banken und Kapital stützt.

Es ist diese Zeit
in der Politik nach Vertrauen wirbt
aber die Wahlbeteiligung
des Volkes eine deutliche Sprache spricht.

Es ist diese Zeit
in der das Finanzsystem verreckt
an der eigenen Gier
nach mehr Profit.

Es ist diese Zeit
WIE DAMALS
Wiederholung der Vergangenheit
Zins, Zinseszins & Logik im Monopolystil.

-----------------------------------------------
... und hier nun die zweite Variante von Wirena
-----------------------------------------------

"Es ist die Zeit des Sparens
in der Kinder kein Schulgeld bekommen
der Staat aber
Banken und Kapital stützt.

Es ist die Zeit des Vertrauens
in der Politik nach Vertrauen wirbt
aber die Wahlbeteiligung
des Volkes eine deutliche Sprache spricht.

Es ist die Zeit des Verreckens
in der das Finanzsystem verreckt
an der eigenen Gier
nach mehr Profit.

Es ist die Zeit wie damals
wie damals...
Wiederholung der Vergangenheit
Zins, Zinseszins & Logik im Monopolystil"

Version vom 16. 10. 2009 07:12

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wirena
Autorenanwärter
Registriert: Sep 2009

Werke: 123
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Hallo Woschanova

...kurzer Tatsachenbericht, der betroffen macht - die Erdenschwere ist spürbar -
Als Variante kommt mir spontan die die Formulierung:

"es ist die Zeit ...
in der...."

in den Sinn, anstelle von: es ist diese Zeit und WIE DAMALS würde ich nicht Gross schreiben:

Variante:

"Es ist die Zeit des Sparens
in der Kinder kein Schulgeld bekommen
der Staat aber
Banken und Kapital stützt.

Es ist die Zeit des Vertrauens
in der Politik nach Vertrauen wirbt
aber die Wahlbeteiligung
des Volkes eine deutliche Sprache spricht.

Es ist die Zeit des Verreckens
in der das Finanzsystem verreckt
an der eigenen Gier
nach mehr Profit.

Es ist die Zeit wie damals
wie damals...
Wiederholung der Vergangenheit
Zins, Zinseszins & Logik im Monopolystil"
__________________
Das Innere oder Innerliche ist um so wirklicher, als ich es mir immer wieder erobern muss.
"Was ich selbst erlebt habe, ist nur dann wahr, wenn es als verwandelter Vorgang wiederkehrt. Hans Bender, geb. 01.07.1919

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revilo
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Registriert: Nov 2008

Werke: 85
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Hallo, Dein Gedicht hat m.E. nichts mit Lyrik zu tun.Du verwendest keine Bilder, verdichtetst nicht, sondern zählst nur auf. Das ist - zumindest für diese Rubrik - zu wenig!
Böse? LG revilo

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Woschanova
???
Registriert: Jan 2002

Werke: 56
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Hallo revilo, Hallo Ralf,

eure Kritik nehme ich an und gebe Euch Recht.
Armut aber mag ich lyrisch oder poetisch
nicht verschleiern oder verschönern.

Deshalb habe ich die schnöde Form
der Aufzählung gewählt.

Evtl. vielleicht kommt der geneigte Leser auf die Idee,
das das Kapital für den Menschen
und nicht der Mensch für das Kapital
zu wirtschaften hat.

Netten Gruß Wolfgang

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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

Werke: 304
Kommentare: 2919
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Aus der Hüfte geschossen:

Kapitaleinsatz

Es ist Zeit
Unser Vermögen
Reicht weiter
Als zu Zahlen
Wir sind nicht
Nur Liquides
Nur Ressourcen
In einer Wirtschaftsleere

Haben wir vergessen
Kapital
Heißt Kopf
und
Wir lassen uns
Zählen wie Schafe

Es ist Zeit
Das Vermögen ist da

lg
Ralf

__________________
RL

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Woschanova
???
Registriert: Jan 2002

Werke: 56
Kommentare: 98
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Hallo Ralf,

ein guter Schnellschuß und treffsicher ist er auch.
Schmunzel.

LG Wolfgang

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atoun
???
Registriert: Mar 2009

Werke: 21
Kommentare: 298
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Hallo Woschanova,

allein schon diese beiden Strophen machen es deutlich:

"Es ist die Zeit des Sparens
in der Kinder kein Schulgeld bekommen
der Staat aber
Banken und Kapital stützt.

Es ist die Zeit des Verreckens
in der das Finanzsystem verreckt
an der eigenen Gier
nach mehr Profit.



Gedichte mit Moral sind immer schwierig und mit Vorsicht zu betrachten.
In der ersten Strophe wird das Problem schon angesprochen:
Es ist die Zeit des Sparens
in der Kinder kein Schulgeld bekommen


Sicher bekommen Kinder kein Schulgeld und Studenten müssen Studiengebühren bezahlen etc. Diese Zeilen aber alle unter dem Deckmantel von Altruismus, der nur ein scheinbarer ist.
Erwachsene kümmern um sich Kinder - und Erwachsene beschweren sich über zu wenig Geld.
Und dann die Zeilen:
in der das Finanzsystem verreckt
an der eigenen Gier
nach mehr Profit.

So könnte man darauf schließen, dass das hauseigene Finanzsystem verreckt, weil der erwachsene Elternteil es nicht schafft, seinen Kindern genug Geld angedeihen zu lassen. Und warum? Weil er selbst gierig ist.

Natürlich ist das eine eigenwillige Interpretation, jedoch mit Absicht. Die "Argumente", welche du hervorbringst, sind in den Augen von "Beschwerdestellen" nämlich keine. 'Wer nicht auch mal gierig ist, werfe den ersten Stein.'

Politische Sachlagen nimmt man am besten mit Humor auf's Korn. Also nicht in Form einer Aufzählung, was einem alles nicht gefällt. Es bietet sich immer an, einen Protagonisten (oder ein LyrI) zu erfinden, der eine Lösung herbeischaffen will.

viele Grüße
atoun

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