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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Katjas Entscheidung (gelöscht)
Eingestellt am 17. 05. 2015 15:26


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Hyazinthe
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: May 2015

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DocSchneider
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Registriert: Jan 2011

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Hallo Hyazinthe, herzlich Willkommen in der Leselupe!

Schön, dass Du den Weg zu uns gefunden hast. Wir sind gespannt auf Deine weiteren Werke und freuen uns auf einen konstruktiven Austausch mit Dir.

Um Dir den Einstieg zu erleichtern, haben wir im 'Forum Lupanum' (unsere Plauderecke) einen Beitrag eingestellt, der sich in besonderem Maße an neue Mitglieder richtet. Hier klicken

Ganz besonders wollen wir Dir auch die Seite mit den häufig gestellten Fragen ans Herz legen. Hier klicken

Eine bedrückende Geschichte. Vielleicht hast Du ein bisschen zu viel hineingepackt und hättest Dich besser nur auf die Gefühle der Mutter konzentrieren können. Die Vorgeschichte ist ein bisschen lang geraten. Aber trotzdem habe ich alles gerne gelesen.


Viele Grüße von DocSchneider

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Stefan Sternau
???
Registriert: Jan 2015

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Hallo Hyazinthe,

eine berührende Geschichte, eindrucksvoll geschrieben. Ein Drama, in dem es nur Verlierer gibt. Und in dem beide Eltern Täter und Opfer sind. Sicherlich, der primäre und offensichtliche Täter ist der Vater, der seine Töchter missbraucht. Aber auch er wird in irgendeiner Weise Opfer sein, er wird Schlimmes, wahrscheinlich selbst sexuellen Missbrauch erlebt haben, was ihn dazu bringt, dieses Verbrechen an seine Kinder weiterzugeben – was seine Taten natürlich nicht entschuldigt.
Die Mutter ist erst einmal Opfer, ihr Mann hat sie gnadenlos ausgenutzt, und er hat ihren Töchtern Gewalt angetan. Aber sie wird auch zur Täterin, indem sie ihre Kinder mit in den Tod nimmt. Es hätte sicherlich auch andere Möglichkeiten gegeben, die Kinder hätten auch nach den Schreckenserfahrungen weiterleben können, aber die Mutter kann es nicht. Sie ist zu verletzt, zu gekränkt, zu traumatisiert – aber dennoch ist auch ihr Verhalten nicht entschuldbar.
Allerdings verweist dies auch auf eine Gesellschaft, die auf sexuelle Gewalttaten unsensibel und tabuisierend reagiert, oder mit lüsterner, aufdringlicher Neugier. Die Mutter hat sich vielleicht um Hilfe bemüht und keine wirkliche Unterstützung gefunden.
Nachdem die Mutter als einzige den geplanten Suizid überlebt hat, will sie den so bald möglich vollenden. Und leider muss man sagen: Das ist wohl die einzige reale Möglichkeit für sie: Wie soll sie denn weiterleben, nachdem sie ihre drei Kinder getötet hat?
Deine Geschichte ist aus dem Leben gegriffen, einfühlsam, aber nicht sentimental erzählt – es war für mich wirklich eine wichtige Leseerfahrung.

Viele Grüße Stefan

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