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Leselupe.de > Gereimtes
Katzengold
Eingestellt am 02. 09. 2009 22:01


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viktor
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2007

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Katzengold

Wenn Dichterinnenherzen blutend weinen,
weil immer noch kein Frosch zum Prinz mutiert,
der sie ernährt, umhegt und zart massiert
und sie den Drang nach Wirklichkeit verneinen,
dann wird ein weiches Kätzlein engagiert.

Ein putzig elegantes weiches Wesen,
das Mäuse mit Genuss zu Tode quält
(zum Fressen aber Aldifutter wählt),
die vor der T√ľr verfallen und verwesen
und Vögel lustvoll aus den Federn schält.

Doch in den honiggelben Raubtieraugen
sp√ľrt die Poetin Weisheit und Magie,
als könnte man dort tiefe Wahrheit saugen,
als w√ľrden diese zum Orakel taugen!
Als wärn sie Träger der Ontologie.

Was solls - sie sind dem Katzenvieh verfallen.
Die Tierchen nehmens ihnen gar nicht krumm,
weil diese Egoisten Eins nur schnallen:
der Fraß kommt in bequemen Intervallen,
denn eigentlich sind Katzen ziemlich dumm.


Version vom 02. 09. 2009 22:01

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