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Leselupe.de > Anonymus
Kein Theater
Eingestellt am 20. 11. 2004 22:43


Autor
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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Kein Theater

Sie ging die Geleise entlang,
er folgte ihr.
Das GerĂ€usch der ZĂŒge die nebenan vorbei fuhren begleite sie.
Sie wackelte keck mit ihrem Hintern.
Er folgte ihr.
Gehirne zerbersten.
Grob spritzt der Auftritt.

Hebt den Dirigentenstab
und wechselt eure Noten.
Tauscht sie aus.
Stellt sie ein.
Wechselt Dirigent und Publikum.
Gegen MUSIK,
die das Theater fĂŒllt
und den Raum
der fĂŒllt die Lungen mit Luft
um auszupusten, mit nur einem einzigen Stoß
um leer zu fegen die Gehirne
die verstellt sind mit falschen Notenleitern.
Wo ist der Stab, der so dreist sie angefĂŒhrt?

Der Zug der kam von hinten.

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Uve Eichler
Festzeitungsschreiber
Registriert: Mar 2003

Werke: 80
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hallo anonymous,

wie ich gesehen habe, wurde der text schon oft gelesen und nicht bewertet.
eine bewertung ist schwer, da du zwar einen nachdenklichen bericht abegeben hast, jedoch die melodie ganz außer acht lĂ€sst.
ich kann mir vorstellen, wenn alles flĂŒssig wiedergegeben wird, werden sich auch leser zu deinen worten Ă€ußern.

viele grĂŒĂŸe


__________________
Uve
(Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin nur zurechtfinden)

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xzar
Guest
Registriert: Not Yet

hallo unbekannt,
irgendwo gefÀllt mir dein text. ich verstehe nur nicht, wie das theater und der dirigentenstab zusammen passen. in meinem kopf verbinde ich theater mit schauspielern und weniger mit musik. aber vielleicht ist das auch beabsichtigt und ich verstehe das ganze nicht (lyrik macht mir immer probleme).
nein, der satz erklÀrts:
Gegen MUSIK
die das Theater fĂŒllt

also fĂŒllt die musik das theater. hm. und zwar musik noch in großbuchstaben. fantastisch, aber ich verstehs nicht. aber du bringst mich zum denken.

achja, noch etwas: satzzeichen
beispiele:
Hebt den Dirigentenstab
und wechselt eure Noten
Tauscht sie aus

tippe mal, dass der satz nach "Noten" endet. in jedem fall fehlt am schluss ein satzzeichen.

Gegen MUSIK
die das Theater fĂŒllt

hier ein beistrich (oder darf man das in lyrik: beistriche einfach weglassen?)

liebe grĂŒĂŸe
constantin

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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Kein Theater

Hallo xzar und Uve Eichler,

Szene aus einem Film: eine asiatische Prostituierte in Europa, mit verfaulten ZĂ€hnen stellt ihren Körper einem schwarzen, krĂ€ftigen Freier, um eine Lappalie an Bezahlung zur VerfĂŒgung. Sie hat einen Orgasmus und fĂ€llt in Ohnmacht. Der Freier ohrfeigt sie mit krĂ€ftigen SchlĂ€gen um sie aus ihrer Ohnmacht zu befreien. (Unbewusst befreien) Das einzige, dass dem jungen MĂ€dchen bleibt, ist die Zuflucht in die Ohnmacht, wĂ€hrend sie den Orgasmus hat. Wie bittersĂŒĂŸ.
Diese Szene hat mich veranlasst, dieses fĂŒr mich experimentelle, Gedicht zu schreiben.
Das Leben ist kein Theater, trotzdem sind wir Regisseure.

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Uve Eichler
Festzeitungsschreiber
Registriert: Mar 2003

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Hallo Anonymous,

danke fĂŒr die klĂ€renden Worte.


__________________
Uve
(Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin nur zurechtfinden)

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xzar
Guest
Registriert: Not Yet

hallo anonymus,
ja, die klÀrenden worte. ich denk mir halt nur: was bringt das, wenn der autor mir am schluss erklÀrt, was er gemeint hat. sobald der text da ist, ist mir der autor selbst völlig egal (nicht persönlich nehmen). was nicht im text steht, steht auch nicht drinnen, wenn der autor mir es hineinliest und mir erklÀrt, was er gemeint hat. so wie jetzt eben auch. versteh mich nicht falsch: dein text gefÀllt mir nach wie vor. nur: was man als autor gerne "sagen hÀtte wollen", ist dem leser doch ziemlich wurscht, oder?

grĂŒĂŸe
constantin

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