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Leselupe.de > Horror und Psycho
Kein Vergessen
Eingestellt am 13. 03. 2013 14:53


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Head
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Mar 2013

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Ich umklammere sie. Streiche ihr das blonde Haar aus dem Gesicht. Lege ihr den Mund aufs Ohr. Meine Lippen wandern ĂŒber ihre Ohrmuschel, eine kurze, sanfte BerĂŒhrung. Ich schmecke mein eigenes Blut, weil ich mir vor Aufregung auf die Unterlippe gebissen habe.

Ich schlucke das angesammelte Blut runter. »Sei ganz ruhig. Alles ist bestens.« Ich flĂŒstere. Ich drĂŒcke ihr das Kinn mit der Hand nach oben. Halte ihr mit der anderen ein Teppichmesser an den Kehlkopf.
»Wenn du ruhig bleibst, dann geschieht dir nichts. Versprochen. Verstanden?« Ich spĂŒre, wie sie heftig zu nicken versucht, doch durch den Druck auf ihr Kinn ruckt ihr Kopf nur kurz. Ihr Atem ist flach und stoßweise. Ich kann ihren Angstschweiß riechen, die heftigen Schauder, die ihren Körper schĂŒtteln, am eigenen Leib spĂŒren.
»So ist gut. Wenn du einfach nur mitmachst, dann ist es Ruck-zuck vorbei. Versuch' einfach keine MĂ€tzchen zu machen, SĂŒĂŸe.« Ein Schlucken, wie ein elektrischer Schlag, der durch die Klinge des Teppichmessers ĂŒber meinen Arm weitergeleitet wird.

Ich lasse von ihrem Kinn ab und dann die Hand ĂŒber ihren Körper wandern. Langsam. SpĂŒre, wie wild ihr Herz schlĂ€gt, den Widerstand, den sie leistet.
Ihre festen Titten, die Konturen ihres BĂŒstenhalters. Öffne dann, in einer fließenden Bewegung, den Reißverschluss ihrer Jeans. Ein Keuchen entringt sich ihrer Kehle, ein leises Wimmern.
Die einzelnen MetallzĂ€hne reiben ĂŒber meine Finger bis zum HandrĂŒcken hoch. Der glatte Stoff ihres Höschens, die Wölbung des VenushĂŒgels. Darunter – ganz fein – die Schambehaarung. Ich versuche mir die Farbe des Höschens vorstellen. Als erstes kommt mir Rot in den Sinn. Roter Samt mit schwarzem Spitzensaum. Ich lasse zwei Finger zwischen ihre Schenkel gleiten, sie verkrampft sich, drĂŒckt sie fester aneinander. Anstatt die Beine mit Gewalt auseinander zu pressen, verharre ich nur.
»Na, na, na. So nicht, meine SĂŒĂŸe. Wie waren uns doch einig, nech?!« Sie jammert und widerstrebend lockert sie etwas ihre Beine, sodass ich meine Finger weiter gleiten lassen kann. Der Knopf ihrer Jeans gibt nach, ploppt auf. Und in der Stille – zwischen dem Knirschen meiner ZĂ€hne und ihren AtemstĂ¶ĂŸen – klingt das Klappern des Metallknopfes auf dem Linoleumboden ungewöhnlich laut. Diffuses Licht dringt durch ein KĂŒchenfenster herein, hebt die Umrisse ĂŒbereinandergestapelter Töpfe und Pfannen und der KĂŒchenarmaturen geisterhaft hervor, wie in einer vagen Erinnerung oder einem surrealen Albtraum.

Ich stoße zwei Finger – nur durch den samtenen Stoff ihres Höschens getrennt – in ihre Fotze rein. Ein Keuchen, ein gestammeltes Flehen. Sie jammert und zittert, und fĂŒr einen Moment habe ich das GefĂŒhl, dass ihre Beine nachzugeben drohen, doch sie kann sich gerade noch so aufrecht halten. Die Klinge ĂŒbertrĂ€gt das hektische Zucken ihres Kehlkopfes und dabei schabt die Haut hörbar unter der scharfen Schneide.
Ich drĂŒcke meine Erektion gegen sie und spĂŒre die verfĂŒhrerische Wölbung ihres Hinterns.
»Bitte...«, ihre Stimme ist nur ein kehliges KrÀchzen.
»Bitte, bitte, ich flehe sie an, töten sie mich nicht...ich tu auch alles, nur...«, der Rest geht in heftigem Schlucken unter.
»Wenn du tust, was ich sage, geschieht dir nichts.«, ich nehme meine Hand aus ihrer Jeans, gehe einen Schritt von ihr weg. Ich halte ihr das Messer von der Seite an die Halsschlagader.
»Los, zieh deine Hose aus! Aber schön langsam, ich möchte was zu sehen bekommen. Und keine Tricks, sonst stirbst du hier in der ScheißkĂŒche!«
»Ich... bitte... tun sie mir nicht weh.«, heftige Schluchzer verwandeln die Worte in unartikulierte Laute.
»Ausziehen, sag ich!«, ich drĂŒcke ihr die Klinge an die pochende Stelle an ihrem Hals. Sie zieht sich ungeschickt die Jeans runter und entblĂ¶ĂŸt ihren Arsch, der rote Samt-Tanga ist dabei leicht verrutscht. Ihre Haut hat die Farbe von Elfenbein und fĂŒhlt sich unglaublich glatt an, als ich drĂŒber streiche. Ein makelloses StĂŒck Fleisch. FĂŒhle, wie sich meine Erregung ins Unermessliche steigert.

»Mach ja keine MĂ€tzchen oder ich schlitz' dich auf, verstanden?« Sie nickt heftig, steht da wie erstarrt mit trĂ€nennassem Gesicht, das zu einer Grimasse aus Schrecken und Pein verzerrt ist. Ich gehe in die Knie, betrachte ihren Arsch, den Tanga, der zwischen ihren Backen verlĂ€uft. Mit der Klinge durchtrenne ich den Saum – sie zuckt zusammen – und dann hĂ€ngen die Enden auch schon schlaff herab. Mit dem Zeigefinger gleite ich zwischen ihre Arschbacken, spĂŒre die einzelnen HĂ€rchen, das Verkrampfen ihrer Muskeln, den Schweiß, der sich zwischen ihren Schenkeln angesammelt und sich mit ihrem Saft vermischt hat. Sie fĂ€ngt an zu wimmern. Ich fĂŒhre ihr brutal zwei Finger in die Möse ein, sie ist feucht und eng und immer wieder wird ihr Körper von heftigen Schaudern geschĂŒttelt, so als wĂ€re sie mit einer Hochspannungsleitung in BerĂŒhrung gekommen. Sie windet sich und jammert und fleht mich an, aufzuhören, wĂ€hrend ich die Finger in ihr bewege. Oh ja, sie möchte es so, sie alle möchten es so. Und die Klinge des Messers gleitet wĂ€hrenddessen ĂŒber ihren HĂŒftknochen und dann fĂŒge ich ihr einen Schnitt zu, nicht sehr tief, aber sofort sammelt sich Blut in der Wunde. Und gleich daneben setze ich nochmal an und diesmal ĂŒbe mehr Druck aus. Die Wunde klafft auf wie ein obszöner, verlangender rot bemalter Mund, und ein dĂŒnnes Rinnsal Blut lĂ€uft ĂŒber ihren Oberschenkel. Ich fĂŒhre die Klinge in dieses öbzöne, blutende LĂ€cheln ein, möchte es noch mehr verletzen, noch mehr Schmerzen zufĂŒgen.
Ein erstickter Schrei wird jÀh durch lautes Jammern abgelöst.
»Das gefĂ€llt dir, was, SĂŒĂŸe! Ja, ich merk doch, wie es dir gefĂ€llt, du kleine Schlampe! Ich weiß doch, dass ihr kleinen Schlampen es mögt, wenn man es euch so richtig besorgt! Ja, ja! Ihr seid doch alle gleich. Macht einen auf schĂŒchternes HĂ€schen und in Wirklichkeit wollt ihr es so richtig besorgt bekommen, stimmt's? Habe ich recht?!«, brĂŒlle ich sie an und sie zuckt, wie vom Schlag getroffen, zusammen. Ich bewege das Messer ein wenig in der Wunde und sofort schreit sie laut auf. Dann ziehe ich es mit einem Ruck heraus. Immer mehr Blut lĂ€uft ĂŒber ihre Haut.

»Schatz, Schatz, ist alles in Ordnung? Ich habe Stimmen gehört.«, die Stimme eines Mannes, durch die TĂŒr zur KĂŒche gedĂ€mpft, sie klingt besorgt. Ich fahre erschrocken herum und mit einem Mal ist alle Erregung wie weggeblasen - ich erstarre. Mein Atem geht schwer.
»Du, Schatz, ich hatte gar nicht mitbe...Ach...so«, die Stimme bricht jĂ€h ab. Sein Gesicht ist im ersten Moment aschfahl, sein Mund ein erstauntes O, dann schnauft er hörbar, senkt anschließend seinen Kopf. Ich stehe da und kann mich nicht rĂŒhren und fĂŒr einen Moment schauen wir uns einfach nur an.
Dieser Moment dauert vielleicht nur wenige Sekunden, doch sie kommen mir wie eine Ewigkeit vor.
Im nĂ€chsten Moment entspannen sich die GesichtszĂŒge meines Mannes wieder und er wirkt völlig resigniert, fast schon traurig, so wie die letzten beiden Male auch. Er hat seine HĂ€nde zu FĂ€uste geballt und starrt einfach nur vor sich auf den Boden, wagt es nicht, mich anzusehen. Ich komme mir schĂ€big vor und ich werde von einer heftigen Traurigkeit gepackt. Ich spĂŒre, dass er etwas sagen möchte, dass er seine Trauer zu bekĂ€mfen sucht.

Er trĂ€gt seinen blau-weiß karierten Schlafanzug, sein dunkles volles Haar ist zerwĂŒhlt. Ich schaue auf das Teppichmesser in meiner Hand, auf die Jeans zu meinen FĂŒĂŸen und dann wieder zu meinem Mann. Seine ZĂŒge sind angespannt und sein Blick klagend.

Ich möchte etwas sagen, aber ich kann nicht, stattdessen lege ich das Messer auf die ArbeitsflĂ€che, wĂ€hrend mir weitere TrĂ€nen ĂŒber die Wangen laufen. »Schatz, kommst du, nachdem du die Wunden versorgt hast, bitte wieder ins Bett? Es ist schon sehr spĂ€t.«, seine Stimme klingt fremd und fern.

Wieder sagt mir sein Gesicht, und die Art, wie er da steht, dass ich dringend Hilfe nötig habe. Und dass er diesen nÀchtlichen Terror nicht mehr lange mitmacht, sollte ich mich weiterhin weigern, mir professionellen Rat einzuholen.
»Warte, ich hole dir etwas, damit du dir die Wunden verbinden kannst. Ich bin gleich wieder zurĂŒck.«, er dreht sich um.
Ich steige aus Jeans und Tanga, klaube die Sachen zusammen, drĂŒcke beides in Trauer an mich und wiege es in den Armen wie einen SĂ€ugling. Die Wunde an meiner HĂŒfte pocht, als schlĂŒge dort ein zweites Herz. Er hat die KĂŒche wieder verlassen, ohne ein weiteres Wort, ohne mich in den Arm zu nehmen, ohne mich zu Trösten, mir Zuneigung zu schenken, so wie frĂŒher, so wie beim ersten Mal, als dieser Fremde unser Leben zur Hölle machte. FĂŒr einige Zeit stehe ich einfach nur da und weine, weil mir plötzlich klar wird, dass es nie wieder wie beim ersten Mal sein wĂŒrde. Ich warte, bis er wieder zurĂŒckkommt.

Version vom 13. 03. 2013 14:53
Version vom 14. 03. 2013 10:18

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lapismont
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Hallo Head,

ein großes Problem des Textes ist seine Fixierung auf die sexuelle Fantasie. Das eigentlich Interessante ist ja die Story hinter dieser Szene. Das aber reißt Du nur an.
In Verbindung mit der eher pornografischen Sprache bringst du Dich so in den Verdacht, dass es Dir hier nur um den Sex ging.
Eine Geschichte muss daraus erst werden.

cu
lap
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Kunst passiert.

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