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Leselupe.de > Kurzprosa
Kerze
Eingestellt am 28. 02. 2004 10:37


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Gedankenspiele
Hobbydichter
Registriert: Feb 2004

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Kerze oder Die Flamme des Lebens und der Liebe

In einer kleinen Stadt in einem kleinen Haus in einem kleinen Raum sitzt ein scheinbar kleines M√§dchen und denkt nach. Es hat nichts zu essen und zu trinken. Und selbst in dieser Situation denkt es √ľber die Bedeutung des Lebens und die Frage nach der Liebe nach.
In ihrem kleinen Zimmer steht eine kleine Kerze und gibt einen fast unsichtbaren Schein von sich. Doch genug um sich in dem Zimmer orientieren zu k√∂nnen und um dem M√§dchen das Gef√ľhl zu geben dass der kleine Raum nicht so kalt ist wie er scheint.
Die kleine Kerze brennt vor sich hin und der Docht scheint fast unsichtbar zu werden oder sich aufzul√∂sen mit jeder Sekunde die er brennt. Auch das Wachs zeigt Folgen des Feuers. Scheinbar gleichg√ľltig tropft es herunter oder verschwindet wie der Docht im Nichts.
Das Wachs schmilzt. Es schmilzt und wird fl√ľssig. Lischt man die Flamme so verh√§rtet es sich und wird wieder eines. Wie die Menschen, die sich durch einen Streit von einander entfernen und danach wieder zusammenwachsen.
Die Augen des kleinen M√§dchens werden gef√ľllt mit Tr√§nen und pl√∂tzlich erscheint die kleine Flamme in dem kleinen Raum pl√∂tzlich wie ein Leuchtfeuer. Der verschwommene Blick l√§sst sie komischer Weise vieles erkennen. Etwa die Bedeutung von Liebe. Man braucht Liebe um zu leben.
Menschen, die einen lieben geben Grund zu leben. Und die Bedeutung des Lebens wird plötzlich auch klarer. Denn um diese Liebe zu empfangen, muss man leben.
So erkennt das kleine Mädchen langsam den Sinn des Lebens.
Und bevor diese Fantasie wieder abgeschwächt werden kann, erlischt die Flamme. Und mit ihr das Mädchen.
Dem kleinen M√§dchen wurde nie viel Aufmerksamkeit geschenkt, doch sie hatte etwas entdeckt, f√ľr das manche noch nicht einmal bereit w√§ren zu verstehen. Und besch√§ftigt man sich n√§her mit der Frage nach Liebe und Leben so erscheint dieses kleine M√§dchen, in dem kleinen Zimmer, in dem kleinen Haus, in der kleinen Stadt pl√∂tzlich riesengro√ü.

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Wirrwarr
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Feb 2004

Werke: 4
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Hi,

gefällt mir wirklich gut. Vor allem die Vergleiche vom Docht mit den Menschen..dass sie nach einem Streit wieder eins werden.
Ein paar Fehler sind mir aufgefallen:

Doch genug um sich in dem Zimmer orientieren zu k√∂nnen und um dem M√§dchen das Gef√ľhl zu geben (Beistrich setzen) dass der kleine Raum nicht so kalt ist wie er scheint.

Die kleine Kerze brennt vor sich hin und der Docht scheint fast unsichtbar zu werden oder sich aufzulösen mit jeder Sekunde (Beistrich setzen) die er brennt.

Es schmilzt und wird fl√ľssig. Lischt man die Flamme so verh√§rtet es sich und wird wieder eines. Besser w√ľrde passen: Eins

Die Augen des kleinen M√§dchens werden gef√ľllt mit Tr√§nen und pl√∂tzlich erscheint die kleine Flamme in dem kleinen Raum pl√∂tzlich wie ein Leuchtfeuer. Wortwiederholung: pl√∂tzlich

Menschen, die einen lieben (Beistrich setzen)geben Grund zu leben.


Lg

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