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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Kilometer Elf
Eingestellt am 25. 05. 2005 08:22


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george
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Kilometer Elf

An der Wende schon, and the Eagles fly,
eine Stunde fast und die Vögel pfeifen,
auf der Brunnenallee im Regenspray,
nass die Haut und regelmäßig der Atem.

Puuh zwei drei vier fĂĽnf und,
she got a Mercedes Benz, oh,
puuh zwei drei vier fĂĽnf und,
she calls friends, oh.

Puuh zwei drei vier fĂĽnf und,
we haven't had that spirit here since 1969,
puuh zwei drei vier fĂĽnf und,
just to hear them say.

Take-off, and drums und die Gitarren live:
"such a lovely place, such a lovely face,
living it up at the Hotel California,
what a nice surprise, bring your alibis."

Daradam dada, daradam dada,
zwei drei und puuh, zwei drei und puuh,
links, sprint’ und lauf’, push down and live,
flieg’ und leb’ durch den Regen.

never die, never die, never die, high!
never die, never die, never die, high!
never die, never die, never die, lauf!

drum, drum; run! run!


24.5.2005
__________________
© Jürgen Locke

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fenestra
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Hi, george,

wird das ein Marathon? Oder ein halber?
Man sieht die anfeuernden Bands und Trommler an der Strecke stehen und hört die Songfetzen, die sich in den Rythmus des Läufers einflechten.

Gute Idee! Schade, dass so viel auf Englisch ist. Fehlen noch die getränkereichenden Helfer, die Stände mit Bananen und ein paar Reporter, die umgerannt werden. Aber ein paar Kilometer hast du ja noch vor dir, um die einzuarbeiten...

Viele GrĂĽĂźe
fenestra
__________________
Ideen sind wie Kinder - es genĂĽgt nicht, sie zu bekommen, man muss sie auch groĂź ziehen! (aus Frankreich)

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george
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2003

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Hallo fenestra,

es ist das Training für einen Halbmarathon und der Versuch, den Rhythmus eines Musikstücks mit dem Rhythmus des Atmens und der Schritte zu verknüpfen. Mit fetziger Musik vom MP3-Spieler läuft es sich schon besser, vor allem ab Kilometer 15 und erst recht, wenn man länger läuft als die Strecke eines Halbmarathons.

Der Text beschreibt die Life-Version von "Hotel California" von den Eagles. Wenn man das StĂĽck nicht kennt, vor allem die Melodie der Gitarren am Ende des StĂĽcks, kann man mit dem Ende des Gedichts, das sich am Rhythmus des Songs orientiert, wenig anfangen. "Never die, high" kommt im StĂĽck nicht vor, die Gitarren klingen allerdings so hell und hoch ...

Das Stück bricht am Schluss mit mit vier Schlägen des Schlagzeugers ab. Drum, drum, drum, drum.

Danke, dass du den Text gelesen hast.
GrĂĽĂźe
JĂĽrgen
__________________
© Jürgen Locke

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lapismont
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Hallo JĂĽrgen,

beim ersten Puuh, war dieser Bär in meinem Kopf, sorry.


Du hast ja schon frĂĽher Musik in Deine Texte integriert.
Rhytmisch muss man hier auch die englischen Betonungen wissen, sonst fällt man raus.

Vielleicht solltest Du Dir mal Gedanken über eine völig neue Schreibweise solcher Texte machen, die sich mehr um die Takte kümmert.

Zerschlag doch die Worte!

cu
lap

__________________
Kunst passiert.

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george
Routinierter Autor
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Hallo, lapi,

du hast einen Bären im Kopf? :-)))))))))))

Danke für die Rückmeldung. Ja, man muss wohl den Song und seinen Text kennen und im Geiste mitsingen, damit man die Vermischung der Rhythmen von Laufschritten im Sechser bzw. Viererryhtmus und Song mitkriegt, zumal "Hotel California" selbst Rhyhtmenwechsel zwischen Refrain, Gitarren und sonstigem Text enthält, was wahrscheinlich gerade den lange anhaltenden Erfolg dieses Superhits ausmacht.

Eine völlig neue Schreibweise? Nur von der Musik her bestimmt? Ist überlegenswert. Beim nächsten Laufen nehme ich mal andere Musik mit.

Worte zerschlagen und neu zusammen setzen, ist eine gute Idee. Im experimentellen Forum ist ja Platz genug fĂĽr Neues.

GrĂĽĂźe
JĂĽrgen
__________________
© Jürgen Locke

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