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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Kinder der Zeit
Eingestellt am 03. 06. 2002 13:33


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mischka
Hobbydichter
Registriert: Jun 2002

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Vom h├Âchsten Geb├Ąude der Stadt war nur die Silhouette erkennbar, denn selbst der von Regenwolken bedeckte Mond am Nachthimmel schien heller als dieser d├╝stere Wolkenkratzer.
Wie ein ins Land gerammter riesiger Stachel ragte er empor, finster in dieser Nacht, und leblos. Auch in seinem Innern war es still - bewegungslos stand Babette hinter einem Fenster in der obersten Etage, gebannt vom Ausblick ihrer neuen Wohnung. Sie blickte auf die Stadt, ihre neue Stadt, unter ihr, blinkende Autoscheinwerfer und Reklametafeln in moderner K├Ąlte. Sie blickte auf Menschen vor Diskotheken und Menschen an Tankstellen, die scheinbar ziellos umhertrotteten - winzig aus dieser H├Âhe. Als w├╝rden sie einfach nur ihre Pl├Ątze tauschen, ein Gewimmel von Menschen wie von K├Ârnern durch eine flachgelegte Sanduhr. Als das erste kalte Licht des Morgens den Himmel erhellte, begaben sie sich zu ihren Arbeitsstellen, und bildeten ein erstes Rinnsal der fr├╝h Erwachten, das sich bald ausbreitete zum Strom eines neuen Tages. Bald w├╝rde sich etwas ├Ąndern zwischen denen dort unten, dachte Babette, sie w├╝rden sich ├Ąndern, wie sich schon so vieles in Stille ge├Ąndert hatte.
An diesem neuen Tag sa├č ein junger Mann in einem Neubau mit beinahe quadratischem Grundri├č, einem der zahllosen Superm├Ąrkte der zahllosen Supermarktketten, deren Einzigartigkeit nur in der Farbe ihrer Logos und den Logos auf ihren Produkten kennbar ist.
Und an der Kasse zu sitzen entsprach nicht dem Traum, den Juri seit Jahren getr├Ąumt hatte. Lieber h├Ątte er sich in einen Anzug gekleidet an der B├Ârse versucht - dann w├╝rde er viel Geld haben - dachte er - w├╝rde lieber genie├čen -, w├╝rde, w├╝rde. Im Supermarkt war kein Platz f├╝r W├╝rde. Dort war Platz f├╝r fiepende Barcode-Leseger├Ąte, die, ├╝ber absurde Produkte gezogen, Preis und Artikelnummer erfassten. Markennaturhaarpflegesp├╝lungskonzentrat, angereichert mit Biotin, Tageszeitungen mit wenig Schrift und gro├čen Bildern, die t├Ąglich von zeitlosen Themen wie Ehebruch und Scheidung von Schlagers├Ąngern berichteten. Mit finsterem Blick fertigte er Kunden ab, nannte Betr├Ąge, die sie selbst auf der Registrierkasse h├Ątten lesen k├Ânnen, und nahm ihre flexiblen Zahlungsmittel - teils aus Plastik - entgegen. Wartete auf Unterschriften von Kunden auf ec-Kartenbelegen, und verlor sich zeitweise in Gedanken. Er starrte auf die Plastikkarte, untersuchte ihre Struktur, sie war makellos glatt. Makellos, biegsam, elastisch. Merkw├╝rdig, wie unmenschlich, obwohl von Menschen gemacht, dachte er. Elastisch, nein flexibel, das sollte er sein, ginge es nach seinen Eltern, seinen Eltern, die er satt hatte. Sie waren immer da und hatten gute Ideen, wie Juri erfolgreicher werden k├Ânnte. Du musst dich anpassen k├Ânnen, musst deine Makel verstecken, unter einer gl├Ąnzenden Oberfl├Ąche, dann hast du Erfolg, sagten sie. Er sah sie morgens, bevor er an seine Kasse ging, mit den Schulbroten, die ihm seine Mutter geschmiert hatte. Du musst selbstst├Ąndiger werden, sagte sie. Er sah sie nach seiner Arbeit, wenn er nach hause kam, und auf dem Weg zu seinem Zimmer die Wohnstube durchqueren musste, in der die Eltern sa├čen, a├čen, fernsahen und gute Ideen parat hatten. In dieser Wohnstube hatten sie ihm auch einst erkl├Ąrt, es w├Ąre Zeit, sich Arbeit zu suchen, und sich dar├╝ber emp├Ârt, als er keine Stelle fand, die ihm gefiel. Dann verglichen sie seine Jugendzeit mit ihrer, sie hatten es viel schwerer sagten sie, warum strengst du dich nicht an? Streng dich an, rede anst├Ąndig, stottere nicht herum. Juri stotterte seit dem Kindergarten, und gab sich schon immer M├╝he nicht zu stottern - es wurde schlimmer und er gab es auf. Ich w-w-w├╝rde mich freuen, bei Ihnen zu arbeite-te-ten. Schlie├člich landete er im Supermarkt, mi├čtrauisch be├Ąugt, ob er durch seine Aussprache nicht Kunden vergraueln w├╝rde. Er machte dort kleine Fortschritte, konnte die Zahlungsbetr├Ąge aussprechen, ohne sich zu verhaspeln, sodass die meisten Kunden sein Handicap gar nicht erst bemerkten. W├Ąhrend der Arbeit blieb ihm auch etwas Zeit, zu tr├Ąumen, von einem anderen Leben. Er fragte sich, ob er das Abitur h├Ątte machen sollen, die Eltern hatten ihm schlie├člich dazu geraten, aber die versuchte er aus seinen Tagtr├Ąumen herauszuhalten. Er gab der Kundin ihre ec-Karte zur├╝ck, bedankte sich - m├╝hevoll und ohne Stottern - f├╝r ihren Einkauf und konzentrierte sich auf seine Funktion im Getriebe des Supermarktes. Juri g├Ąhnte. Und zu diesem Zeitpunkt am Vormittag g├Ąhnte ein betr├Ąchtlicher Teil der Menschen der Stadt.
Das M├Ądchen mit den Sommersprossen rieb sich die Augen. Sie befand sich in Juris ehemaliger Schule und war gerade zu mehr Aufmerksamkeit ermahnt worden. Sie sah etwas verquollen aus und hatte dunkle Ringe unter den Augen, die sie rieb, und in denen man kleine rote ├äderchen sah. Dies waren die Zeugen der gestrigen Nacht, in der Sie mit vielen Freunden und Tequila ihren Geburtstag gefeiert hatte. Die Lehrer hatten schon so ziemlich jeden verkatert erlebt, nach Zigarettenqualm m├╝ffelnd und unausgeschlafen. Nur Sara nicht, mit der nie jemand wirklich redete, die nie zu Parties eingeladen wurde und die auch selbst nie jemanden einlud. Und h├Ątten die Lehrer oder das M├Ądchen mit den Sommersprossen oder sonst jemand genauer hingesehen, h├Ątten sie mit ihr geredet, h├Ątten sie das Mauerbl├╝mchen aus der letzten Bankreihe vielleicht doch ganz sympathisch gefunden. Doch dieses Mauerbl├╝mchen names Sara war selten anzutreffen, sie geh├Ârte nicht zu den Menschen, die man nachmittags beim Einkaufen sieht, oder Nachts in einer Diskothek, um dann entspannt mit ihnen zu plaudern. Stattdessen blieb sie zu Hause, das war f├╝r sie das Normalverhalten, denn zu Besuch f├╝hlte Sara sich unwohl. Sie redete ungern in der ├ľffentlichkeit, err├Âtete dann schnell, fing an zu schwitzen und hatte dann Angst nach Schwei├č zu riechen. Tequila hatte sie noch nie getrunken, daf├╝r aber ihre Eltern im Whiskey-Rausch erlebt, die einander anschrien, und sich nicht scheiden lie├čen, weil sie sich einbildeten, dass Sara wert darauf legte, dass sie verheiratet blieben. Verhunzte Jugend also, nicht der Rede wert, wer kann heute schon von einer gl├╝cklichen Kindheit sprechen - dachte Sara deshalb gelegentlich. Im Fernsehen waren alle gl├╝cklich mit gl├╝cklicher Kindheit oder zumindest wichtig - Sara schlief vor Fernsehgl├╝ck jeden Abend bei einer Seifenoper ein, und ohne ging es nicht mehr. Aber da ihr Fernseher sie nicht verlassen wird - ├╝berlegte sie - falls doch kann sie sich einen neuen kaufen - war diese Sucht nichts Beunruhigendes.
Nach der Schule legte sich Sara wieder auf das Sofa in ihrem Zimmer, und sah fern. Telefonklingeln lies das sch├Âne Fernsehgl├╝ck in ihrem Gesicht wie ein Kartenhaus zusammenfallen, auf ihrer Stirn bildeten sich Sorgenfalten. Sie hasste diesen digitalen Schrei, der Menschen zwang, den H├Ârer zu nehmen und zu sprechen. Sie bekam dann Angst, man k├Ânnte das Zittern in ihrer Stimme h├Âren, und ihre Stimme begann dann zu zittern. Letztes Jahr war sie in einen Jungen aus ihrer Klasse verliebt gewesen, und sa├č - seine Telefonnummer m├╝hsam aus dem Hausaufgabenheft ihrer Banknachbarin spioniert - lange vor dem Telefon, bereit seine Nummer zu w├Ąhlen. Nun erinnerte sie sich t├Ąglich an diesen inneren Kampf zwischen Angst und Hoffnung und an ihre zitternden H├Ąnde, als sie ohne seine Stimme geh├Ârt zu haben den R├╝ckzug in ihr Zimmer antrat. Und auch Heute: der Feind, das Telefon, klingelte weiter. Sara zwang ihre H├Ąnde auf den H├Ârer, hob ab, und versuchte m├Âglichst nicht ├Ąngstlich zu klingen. Als sie die Stimme ihrer Tante Babette erkannte, war sie etwas erleichtert und versuchte eine gelassene Plauderei. Sie wurde eingeladen, zu Besuch, heute Abend. Babette wollte sie und ihre Familie einigen Freunden vorstellen, und Sara gab ihr Bestes, sich nicht vorzustellen, wie sie sich blamieren w├╝rde und man sie fragen w├╝rde, warum sie rot geworden war, wie sie nach Schwei├č stinken w├╝rde, kurz wie der Tag zum angstvollen Desaster werden w├╝rde. Ihr Hoffnungskeim war ihr Aussehen, sie w├╝rde sich zurechtmachen, versuchen ihr gutes Aussehen der Angst entgegenzustellen. W├╝rde eine Gesichtsmaske auflegen, sich die Haare waschen und zurechtk├Ąmmen, Make-up benutzen, dezent Lippenstift auftragen. Schon in Phase zwei scheiterte sie (Sie ahnte noch nicht, dass sich ihr Leben bald ├Ąndern w├╝rde) am Fehlen einer Haarpflegesp├╝lung und begab sich in den Supermarkt auf der anderen Stra├čenseite.
Dort sa├č Juri immer noch an seiner Kasse und w├╝nschte sich, er h├Ątte den Mut zu fliehen und seine Registrierkasse hinter sich zu lassen. Er w├╝rde an das Mittelmeer gehen - Spanien oder Italien - die Sprache lernen, in einer Lehmh├╝tte am Ufer leben und Fischer sein. Die Einheimischen w├╝rden ihn m├Âgen, er h├Ątte eine Frau und erntet giftige Blicke aus dem B├╝rofenster der erz├╝rnten Gesch├Ąftsf├╝hrung. Konzentration ist alles, Disziplin hei├čt der Weg zum Erfolg! Juri stornierte die Artikel der Kunden, die er vertauscht hatte, und arbeitete weiter, mit versteinertem Gesichtsausdruck, den er nur ablegte um Kunden anzul├Ącheln. Ein L├Ącheln, bei dem der Mund nur so aussah als ob; die Augen, Wangen und Mundwinkel sich aber nur soweit bewegten, wie der Mund sie schob und verzog, eben steinern.
Er sp├╝rte die Pr├Ąsenz nicht, auf keine mystische Weise. Weder kribbelte es noch bemerkte er, dass Sara den Laden betrat. Ihn vorsichtig beschritt, bem├╝ht, niemanden anzusto├čen oder Dinge versehentlich aus den Regalen zu schieben. Sie hatte vor Jahren eine Flasche Orangensaft mit Fruchtfleisch kaufen wollen, die, als sie nach ihr griff, aus dem Flaschenregal auf den Steinboden fiel und zerschellte. Das Raumpflegepersonal wurde umgehend eingeschaltet diese Unordnung aus Glasscherben und klebrigem Saft zu beseiten, ihretwegen. Diese Putzfrauen hatten sie nicht b├Âse angesehen, aber Sara hatte den Laden trotzdem auf dem schnellsten Weg verlassen und den Rest des Tages mit einem nerv├Âsen Zittern auf ihrem Fernsehsofa verbracht. Sehr behutsam schl├Ąngelte sie sich nun zwischen Kunden und Produkten durch die Kosmetikabteilung. Die vielen Pflegesp├╝lungen forderten von ihr sich zu entscheiden, verhasste Entscheidungen, jederzeit an jedem Ort. Sie hasste es dumm aussehend vor einem Regal zu stehen, sp├╝rte die feindseeligen herablassenden Blicke der Kunden und des Handelsfachpersonals, aufrechte Menschen, die sich ihre Meinung bildeten, ├╝ber jemanden, der Ewigkeiten ├╝berlegen musste, was er nun eigentlich kaufen wollte. Sie griff also nach der erstbesten Plastikflasche und ging z├╝gig zur Kasse, an der sie, geduldig auf Fortkommen wartend, das Ettiket studierte: Markennaturhaarpflegesp├╝lungskonzentrat, angereichert mit Biotin. Juri kassierte weiter, tr├Ąumte wieder ein wenig, schreckte nun jedoch immer nach kurzer Zeit wieder auf - sich an die Verwarnung durch die Gesch├Ąftsf├╝hrung erinnernd. Ange├Âdet vom Tag freute er sich auf den Abend: Er war mit ehemligen Mitsch├╝lern auf ein Bier in der Kneipe verabredet. Die Kneipe war zwar eine halbe Stunde Busfahrt entfernt, aber Juri traf sich nicht allzu oft mit Freunden - er vermutete sich in dieser Verabredung auch mehr als Notl├Âsung als jemand, den die anderen wirklich gern sahen. Sein Blick verlor sich auf dem Kachelboden, auf dem - ein paar Meter entfernt und au├čerhalb seines Blickfeldes - Saras F├╝├če nerv├Âs hin und her tippelten. Sie hoffte, von niemanden gesehen zu werden, der sie kannte; sie wollte nicht in der ├ľffentlichkeit reden, ihr fehlten dann die Worte und die Err├Âtungs- und Selbsterniedrigungsprozedur stand bevor. So trat sie mit gesenktem Blick an das Kassenflie├čband und stellte ihre Pflegesp├╝lung ab. Die rollte nun auf Juri zu, der sich selbst (denn im Badezimmer war er oft, dem Zufluchtsort f├╝r Alleinsein in der sonst durch die Eltern ├╝berwachten Wohnung) zweimal t├Ąglich die Haare wusch: morgens und abends. Juri tat auch jetzt nicht, was er sonst nicht tat: Er sah der Kundin Sara nicht ins Gesicht, sonst h├Ątte er sich schon jetzt unsterblich in Sara verliebt. Vielmehr konzentrierte er sich auf ihr Haarpflegeprodukt, zog es durch den Scanner, die Kasse piepte, Sara err├Âtete, Juri wollte den Betrag nennen - Zwei Mark F├╝-f├╝-f├╝-f├╝nfundneunzi-zi-zig - stotternd, haspelnd, und so trafen sich doch ihre Blicke, entschuldigend f├╝r Err├Âtung und undeutliche Aussprache. Sara blickte in Juris Gesicht, und Juri blickte in Saras Gesicht, und in ihre Augen und Sara zur├╝ck, und er suchte nach der Bedeutung. Jagte seine Gedanken, die vor ihm wegzurennen schienen, in Kreisen, immer schneller, schufen Fliehkraft, die seinen Kopf wanken machte, und er versuchte zu fangen, was durch die Finger schl├╝pfte. Erinnerungen kollidierten mit W├╝nschen - nichts davon fassbar, nur ein Name, den er nicht kannte, der des Gesichts vor ihm - verschmolzen zu Schl├╝sseln zu Entscheidungen, ein schwarzes Gef├Ą├č - anmutig und unbekannt, den Entschluss, den er fand. Sein Entschluss, unwillentlich und roboterhaft gef├Ąllt, die Frage nach Namen und Wiedersehen, Frage nach Sara. Ich will nicht stottern, dann geht sie weg, dachte Juri, und hatte noch nicht zuende gedacht, als Sara aus dem Supermarkt st├╝rmte, ihre Adresse auf dem Kassenbon gekritzelt, in Juris Hand liegen gelassen. Ich w├╝nschte, ich w├Ąre jemand anderes. Jemand mit Stolz. Der tut, was er will. Kein Feigling. Ich h├Ątte sie ansprechen sollen.

H├Ątte mit ihr gehen sollen - schei├č auf den Laden. Jetzt ist es vorbei. Ich werde nicht zu ihr gehen und mich blamieren. Nach hause kann ich nicht - er stand auf, verlie├č die Kasse, wusste, dass er nie mehr sein w├╝rde, nicht hier, und dachte an den freien Fall.
Den Fall, zu dem mehr geh├Ârte - oder weniger - als Juri zu bieten hatte, hier auf dem Dach des Wolkenkratzers von Babette, auf dem er zusammengekauert, mit seinen H├Ąnden die Arme haltend, in einer Ecke sa├č, nicht dicht am Abgrund genug f├╝r jemanden, der es ernst meinte, dann die H├Ąnde vor den Augen, unm├Ąnnlich weinend. Juri, das elende B├╝ndel, bald darauf getr├Âstet von Sara, auch auf dem Dach, mit gleichem Ziel und ├Ąhnlichem Problem. Zwei sch├╝chterne Verliebte - das hat sich ge├Ąndert - mit den F├╝├čen zu Babette, die nichtsahnend Teller nach einer unwichtigen Party sp├╝lte, trauten sich nicht und schliefen miteinander ein.



__________________
mischka@lebenslande.de
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anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

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Eine Dreiecksgeschichte oder was?

versteh ich das richtig? Er zieht mit Babette zusammen.
Sarah ist aus dem Rennen oder war nie eine Frage?

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flammarion
Foren-Redakteur
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zu

erst einmal herzlich willkommen auf der lupe. deine kleine alltagsgeschichte ist nett geschrieben, aber viel zu lang und etwas verzwickt. ├╝berarbeiten w├╝rde sich lohnen. lg
__________________
Old Icke

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Zefira
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 14
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Ich finde die Geschichte nicht eigentlich zu lang (aber in dieser Hinsicht bin ich nicht ma├čgebend, denn ich habe eine Schw├Ąche f├╝r langsames Erz├Ąhlen). Einige S├Ątze sind zu lang und verwickelt, z.B. im letzten Absatz, als die beiden auf dem Dach sitzen: "Den Fall, zu dem mehr geh├Ârte - oder weniger - als Juri zu bieten hatte..." usw.

Irgendwie sind mir aber die Motive der Personen nicht klar. Bis zu der Begegnung an der Kasse stimmt alles, ist auch sehr gut vorbereitet, obwohl mir Juris Eltern etwas zu plakativ sind, aber das nur nebenbei. Dann aber: sie schreibt ihm ihre Adresse auf, weil er stottert? Und die ganze Zeit, w├Ąhrend sie schreibt (und eine Adresse aufzuschreiben, dauert schon einen Moment, und alle anderen Kunden gucken zu...?) sitzt er da und bringt keinen Ton heraus? Diese Szene kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
Und dann der Schlu├č: wenn sich die beiden "gesucht und gefunden" haben, zwei verliebte Loser, warum sitzen sie dann auf dem Dach? Juri wollte hinunterspringen, weil er sich nicht traute, Sara anzusprechen bzw. zu Hause aufzusuchen, und zuf├Ąllig wollte sie am gleichen Abend auch gerade dort hinunterspringen, und so begegneten sie sich? Nicht sehr glaubw├╝rdig. Ich finde die Selbstmordgedanken am Ende ├╝berhaupt nicht so gegl├╝ckt, sie tun der Vers├Âhnlichkeit der Geschichte ein wenig Abbruch, auch wenn es letztlich "gut" ausgeht. W├╝rde ich noch mal ├╝berdenken...
lG, Zefira

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