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Leselupe.de > Ungereimtes
Kinderaugen
Eingestellt am 12. 12. 2006 23:14


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schio
Wird mal Schriftsteller
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Kinderaugen

Ob Licht oder Schatten
Groß oder klein
Stein Blume Tier
Menschen aller Farben
alles sehen sie
Sehen es als Eins

Allem wenden sie sich zu
umarmen den Baum so
wie ihr Schwesterchen
Fröhlich und lieb
necken und schupsen sie
Großvater und Hund

All das so lange sie tun
bis Erziehung
es ihnen nimmt
den Glanz von
ihren Augen wischt

Einsam sehen sie
nun ohne ihn
die Kluft zwischen
sich und trister Welt
Müssen lernen
Liebe zu dosieren
und Unterschiede sehen

Doch im weisen Alter
wenn das Auge schwach
und schon fast bricht
verschmilzt Alles
wieder zu dem Einen

Kindisch nenn man sie
und so klingt auch ihr Lachen
Und in die müden Augen
kehren zurück die
in ferner Kindheit
verloren geglaubten Sterne

© schio – 03.11.04

__________________
Ich komme nicht dahinter, wo ich aufhöre und die Anderen anfangen. (William Blake)

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HFleiss
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Kinderaugen

Das ist schon richtig, Schio, aber doch eine alte Erkenntnis. Je älter man wird, um so weniger Illusionen macht man sich und desto mehr Konventionen müssen beachtet werden. Übrigens, nicht alle Alten kommen ins Alter des Kindischseins (siehe Goethe). Was sich so ausgesprochen herzerweichend ausdrückt, ist meist unerkannte Demenz.

Ganz ordentlich finde ich den ersten Vers. Bei den folgenden stören mich der stolpernde Rhythmus (auch die freien Rhythmen haben einen "Rhythmus") und das verniedlichende Vereinfachen. Versuch doch mal folgendes: Schreib fünf Verse, die fünf Lebensalter: Kindheit, Jugend, Erwachsensein, Reife, Greisenalter. Das Typische jedes Alters.

Gruß
Hanna

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schio
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Dec 2006

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Danke, für deine Führsorge
Leider kann ich auf deine Dinge nicht näher eingehen, da ich an einigen deiner Bemerkungen erkennen, dass du das Gedicht nicht verstanden hast
Wenn mir das häufig passieren würde, hätte ich es geändert.
Doch selbst Profischriftstellern war es so verständlich.
Vielleicht solltest du dich beim lesen um mehr Naivität bemühen.
Sonnst kannst du alles immer nur durch die Brille deiner Erwartungshaltung sehen
Wie heißt es so schön: Das Bild entsteht im Auge des Betrachters.
So ist es auch mit den Bildern, die Sprache hervorbringt.
nur ein Beispiel zu deinem Lesen: ich habe nicht geschrieben, dass sie kindisch sind, sondern, dass man sie so nennt. Das ist schon ein Unterschied.
Ich bin in dem Alter, von dem hier die Rede ist, und kann sehr wohl unterscheiden zwischen Demenz und Altersweisheit
Und auch der Rhythmus ist individuell, denn man spricht nicht jede Silbe, es gibt durchaus vokalische Auflösungen. Es würde sonst in einigen Fällen zu einer sehr manierierten Sprache führen.

lg schio


__________________
Ich komme nicht dahinter, wo ich aufhöre und die Anderen anfangen. (William Blake)

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