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Leselupe.de > Kindergeschichten
Kindergeschichte
Eingestellt am 20. 12. 2001 11:18


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muddelschnuddel
Möchtegern-Schreiber
Registriert: Dec 2001

Werke: 3
Kommentare: 13
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Hallo,
wollte mal Nachfragen, was ihr vom Anfang meiner Kindergeschichte haltet. Bis jetzt hat sie den Arbeitstitel "Norbert der Elefant" was mir aber ĂŒberhaupt nicht gefĂ€llt. Vielleicht hat jemand eine bessere Idee???
Ansonsten wĂŒrde ich gerne eure Kommentare ĂŒber Stil, Idee, VerstĂ€ndlcihkeit etc. hören.
Danköh!

_______________

Dies ist die Geschichte von Norbert dem kleinen blauen Stoffelefanten. Er lebt in einer Spielzeugkiste in Matthias Zimmer. Aber er lebt nicht alleine dort. Elsa der Rote Hase mit nur einem Ohr, das grĂŒne Polizeiauto Brumsel, ohne Batterien und der bunte Ball Dupsi teilen sich den Platz.
Die Spielzeugkiste in der sie wohnen (mietfrei wohl gemerkt) steht unten im Regal in Matthias Zimmer. Unten links. Neben der anderen Spielzeugkiste.
Norbert ist mit Reiskörnern gefĂŒllt, was ihn meistens ziemlich schwerfĂ€llig macht. Wenn er jedoch mal in die Luft geworfen wird, ist er nicht mehr zu bremsen, denn fliegen und fallen kann er wirklich gut. Vor allem, da er dabei immer so lustige GerĂ€usche macht, wenn die Reiskörner ĂŒbereinander rascheln.
Meistens findet er das auch sehr lustig, nur wenn er mĂŒde ist, stört ihn das kribbeln im Bauch ein wenig, denn diese Reiskörner kitzeln an manchen Tagen, vorzugsweise Samstags mittags, wirklich fĂŒrchterlich.
Norbert ist ein eher schĂŒchterner Elefant. Naja, eigentlich ist es ja kein Wunder, denn er ist sehr klein und schmĂ€chtig. Kleiner noch als Elsa. Und schließlich ist Elsa nur ein Hase. Mit großer Klappe schafft sie es immer wieder Norbert einzuschĂŒchtern. Wenn sie wieder einmal von Matthias nach dem Spielen in die Spielzeugkiste zurĂŒckgeworfen wird und mit einem unsanften Plumps auf Norbert landet, traut er sich schon gar nicht mehr zu protestieren, denn auch nur das kleinste „Aua!“ lĂ€sst Elsa an die Decke gehen. Sie meckert und schimpft und tobt, dass das Regal wackelt. Also duckt sich Norbert lieber und hofft, dass sie diesmal nicht wieder auf ihn fĂ€llt mit ihrem roten, rundlichen Bauch.

An einem Morgen, es muss etwa drei Minuten nach zwanzig vor neun gewesen sein, schaute Norbert auf die Uhr, die ĂŒber Matthias Bett hing und erschrak.
„Er hat verschlafen!“, flĂŒsterte er Brumsel zu. Der schlief aber noch und knarrte nur mit den RĂ€dern.
Dann zupfte er Elsa an ihrem Ohr „Elsa?“, fragte er vorsichtig. Die sah ihn mĂŒde und strafend an und murmelte etwas von „bruublubmpff... schlafen!“
„Aber..“, versuchte es der kleine Elefant noch mal und wackelte ungeduldig mit seinen großen Ohren. „heute ist doch Spielzeugtag im Kindergarten!“
Sofort war Elsa hellwach „und da weckst du mich erst jetzt?“ Sie sprang auf und stieß dabei unsanft Dupsi den Ball mit ihrer Pfote an. Doch der beschwerte sich nicht. Eigentlich beschwerte er sich nie, denn da BĂ€lle keinen Mund haben, können sie verstĂ€ndlicherweise auch nicht reden. Was jedoch nicht den Eindruck erwecken soll, dass sie keine GefĂŒhle haben. Dupsi spĂŒrte den Stoß von Elsa sehr wohl und beschloss es ihr beim nĂ€chsten mal heimzuzahlen. Aber dazu kam es erst mal nicht. Was Elsa und Norbert so aufregte, war die Tatsache, dass heute Spielzeugtag war. Das heißt, dass jedes Kind sein eigenes Spielzeug mit in den Kindergarten bringen durfte (meistens zwei Teile) was sonst verboten war.
Matthias hatte gestern vor dem zu bett gehen noch mit seiner Mutter zusammen ĂŒberlegt, welche seiner Spielzeuge er mitnehmen wollte und hatte sich fĂŒr Elsa und Norbert entschieden, die sich natĂŒrlich riesig ĂŒber diese Ehre freuten.
Und jetzt? Jetzt lag Mathias um drei Minuten vor zwanzig vor neun immer noch im Bett, obwohl er doch sonst immer schon um acht Uhr aufsteht, damit er auch pĂŒnktlich um neun von seiner Mama in die Sonnengruppe gebracht werden konnte.
Aber nicht diesen Morgen. Norbert wedelte aufgeregt mit seinen Ohren, Elsa hĂŒpfte von einer Pfote zur anderen und beide warteten nur auf Matthais Mutter, die möglichst bald mit einem „Matthias, aus den Federn, wir haben verschlafen!“ hereinplatzen sollte.
Die Beiden hatten die Hoffnung schon aufgegeben, da passierte es: Um zwei Minuten vor zehn vor neun, wurde die KinderzimmertĂŒr geöffnet und Matthias Mutter kam hereingestĂŒrzt: „Matthias aufstehen, wir haben verschlafen!“
Norbert freute sich, wie ein Schneekönig, er sprang ĂŒbermĂŒtig in die Luft. Elsa warf ihm einen scharfen Blick zu „kannst du nicht mal aufhören damit? Die werden uns noch sehen, und du weißt, was passiert, wenn Menschen sehen, dass wir leben!“
Norbert war sofort still. NatĂŒrlich wusste er das. Eine alte Sage im Spielzeugland besagt, dass jedes Spielzeug, dass von einem Menschen lebendig gesehen wird, erstarren muss. (Das ist natĂŒrlich nur eine Geschichte, wie viele Sagen, aber das weiß das ganze Spielzeug ja nicht) Und bevor jemand wie Norbert oder Elsa ein Risiko eingehen, sind sie lieber mucksmĂ€uschenstill und warten in ihrer Spielzeugkiste darauf, dass Matthias sie abholt.

[...]

fortsetzung folgt

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Uschi Sieberichs
Hobbydichter
Registriert: Dec 2001

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Kindergeschichte

Liebe muddelschnuddel,

Das Thema der Geschichte ist gut, aber ich finde sie etwas
zu langatmig. Das kommt daher, weil Du dem Leser alles haarklein erklĂ€rst. Du lĂ€ĂŸt ihm keinen Platz fĂŒr Illusionen und eigene Phantasie.
Insbesondere Anmerkungen in Klammern (z.B. mietfrei wohl gemerkt) sind eigentlich unwesentlich und können gestrichen werden. Wenn Du meinst ErklÀrungen seien nötig, dann bringe sie in einem Nebensatz ein, aber bitte nicht in Klamern.
Deine Geschichte wĂ€re schöner und spritziger, wenn Sie erst mit "An einem Morgen" anfangen wĂŒrde. Dann mĂŒĂŸtest zu zwar einige ErklĂ€rungen einbauen wie z.B. Norbert, der blaue Stoffelement" bei der ersten Nennung des Namens.
Uhrzeit: Angaben wie drei Minuen vor zwanzig vor neun,
sind nicht witzig, sondern nur verwirrend. Außerdem verhindern sie ein flĂŒssiges Vorlesen. Also warum nicht direkt "um dreiundzwanzig vor neun". Zumal diese Geschichte Kindern vorgelesen werden soll. Sollen sie sich die falsche
Art und Weise der Uhrzeit aneignen ? Auf Deine Weise unterstĂŒtzt Du das.
Von seiner Mama in die Sonnengruppe gebracht .... besser fĂ€nde ich .... in den Kindergarten gebracht. Es soll doch eine Gschichte fĂŒr alle Kinder sein. Sonnengruppe ist zu verwirrend, könnte ja auch was anderes sein als Kindergarten.
Laß mich mal wissen, was Du von meinen VorschlĂ€gen hĂ€lst.

Viel Erfolg weiterhin

Gruß
Uschi
__________________
Uschi Sieberichs

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muddelschnuddel
Möchtegern-Schreiber
Registriert: Dec 2001

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nix thema :-)

Also, was ich von deiner Kritik halte: erst mal vielen Dank, jetzt hab ich was, womit ich mich auseinandersetzen kann.
ich Teil die ganze Sache mal in Punkte auf, damit ich nicht durcheinander komme

1) Langatmige Schreibweise lĂ€sst keinen Raum fĂŒr Fantasie: Ich finde gerade die Beschreibung von Norbert sehr wichtig, dass er mit Reiskörnern gefĂŒllt ist etc. Ich habe nĂ€mlich die Erfahrung gemacht, dass Kinder sich viel Besser etwas vorstellen können, wenn es am Anfang detailliert beschrieben ist. SpĂ€ter haben sie dann die Möglichkeit die Fantasie besser spielen zu lassen. Jedenfalls hatte ich immer den Eindruck, dass sie danach in der Geschichte besser mitgehen. Oder was meintest du genau mit langatmig?

2) das mit den Klammern werde ich Àndern, da hast du recht

3) schöner und spritziger wĂ€re die Geschichte sicherlich, wenn sie "an einem Morgen" erst anfangen wĂŒrde, aber bei Kindern (vor allem bei so kleinen) finde ich es immer besser, wenn sie erst in die Geschichte "eingefĂŒhrt" werden, sie können mit so spontanen SprĂŒngen nicht so gut umgehen, deshalb wollte ich ihnen erst Norbert und seine "gang" beschreiben und dann in die Geschichte eintauchen, damit sie dann voll dabei sind und nicht noch von der Beschreibung Norberts unterbrochen werden

4) Uhrzeit... joar... *kicher* irgendwie hast du recht, finde ich. Aber ich finde die Uhrzeitangabe so lustig und als ich den Anfang meiner 3 JĂ€hrigen Nachbarin vorgelesen habe hat sie sogar gelacht. Ich denke schon, dass sie verstanden hat, dass es diese Art von Uhrzeit nicht gibt und ich fand es auch recht ulkig Norbert die Uhr ein wenig "seltsam" lesen zu lassen... eigentlich wollte ich es so stehen lassen, oder sollte ich vielleicht noch einfĂŒgen, dass Norbert nicht so wirklich die Uhr lesen kann und es in Wirklichkeit "23 vor 9" ist?
Was meinst du?

5) Sonnengruppe = Kindergarten... lÀsst sich bestimmt Àndern. Ist wirklich etwas verwirrend

... und? Was meinst du jetzt?

Gruß
Muddel

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

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hallo,

ich finde den anfang auch ein wenig langatmig. bin aber sehr gespannt, wie es weitergeht. und das mit der uhrzeit habe ich so gelernt: nach 12 uhr mittags kommt 13 uhr oder 1 uhr nachmittags und so weiter. das halte ich fĂŒr allgemein verstĂ€ndlich. wenn man nur 1 sagt, weiß man doch nicht gleich, ob nachts oder tags, da muß ein erklĂ€render satz folgen. ganz lieb grĂŒĂŸt
__________________
Old Icke

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