Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92249
Momentan online:
316 Gäste und 9 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Kindheit
Eingestellt am 09. 06. 2010 13:03


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Mirko
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2007

Werke: 22
Kommentare: 29
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Mirko eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Kindheit

Ein Kind, ein Mann, die falsche Zeit,
vom Orte ganz zu schweigen.
Denn er war voller Frevelkeit
und einer von den Feigen.

Ein Kind, ein Mann, ein kleines Spiel.
Warum h├Ârt denn keiner hin?! -
Der Schrei, der in die Seele fiel,
klingt noch immer nicht nach Sinn.

Ein Kind, ein Mann, der H├Âhepunkt.
Wer erwacht im Krankenhaus?!
Das Wasser in den Augen funk┬┤t -
nur sardonischer Applaus.

Ein Kind, ein Mann, die Zeit danach.
Warum heilt nicht die Wunde?!
Das Ego liegt noch heute brach;
auch jetzt zu dieser Stunde.

Ein Kind, ein Mann, ein leeres Herz.
Liebe, sie ist nur ein Wort.
Vergraben liegt in mir der Schmerz,
Narben schm├╝cken diesen Ort.
__________________
Legt das Geschirr ab - der Wissensdurst ist nicht zu z├╝geln.

Version vom 09. 06. 2010 13:03

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Andere Dimension
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Aug 2009

Werke: 282
Kommentare: 610
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Andere Dimension eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

hallo mirko,

eine ganz gute idee wie ich meine...allerdings an manchen stellen etwas "unrund"...

Ein Kind, ein Mann, die falsche Zeit,
vom Orte ganz zu schweigen.
Denn so war er voller Frevelkeit
und einer von den Feigen.

Ein Kind, ein Mann, ein kleines Spiel.
Warum, wieso h├Ârt denn keiner hin?! -
Der Ein Schrei, der in die Seele fiel,
klingt nach viel, noch immerdoch nicht nach Sinn.


Ein Kind, ein Mann, der H├Âhepunkt.
Wer wacht auferwacht im Krankenhaus?!
Das Wasser in den Augen funk┬┤t -
nur sardonischer Applaus.

Ein Kind, ein Mann, die Zeit danach.
Warum heilt nicht die Wunde?!
Das Ego liegt noch heute brach;
auch jetzt zu dieser Stunde.

passt!

Ein Kind, ein Mann, ein leeres Stich ins Herz,
die Liebe, ist doch sie ist nur ein Wort,
so tief vergraben liegt wacht in mir der Schmerz,
Narben schm├╝cken diesen Ort
ist der Trauer Zufluchtsort.

Viele Gr├╝├če
A.D.

Bearbeiten/Löschen    


Mirko
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2007

Werke: 22
Kommentare: 29
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Mirko eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

hallo A.D.,

vielen dank f├╝r dein intensives redigieren!
die ├Ąnderung in der dritten strophe finde ich auch wesentlich besser - ich werde sie ├╝bernehmen; in der ersten soll das "denn" die begr├╝ndung f├╝r die vorherige aussage sein - auch wenn "so" besser klingt
in der zweiten strophe ├Ąnderst du die silbenanzahl von 8-7-8-7 auf durchg├Ąngig 8. wenngleich ich dir recht gebe, da├č es sich gut "anh├Ârt"...da mu├č ich dennoch mit mir einwenig diskutieren...
in der letzten strophe finde ich die letzte zeile echt genial - "ist der trauer zufluchtsort"; klingt super. nur empfinde ich, da├č dadurch der kontext irgendwie weg ist bzw. das, was ich mit aussagen wollte. es ist n├Ąmlich leider nen autobiographisches gebilde.

vielleicht f├Ąllt dir ja auch noch was alternatives ein, deine ideen haben mich auf jeden fall ├╝berzeugt und wie man so sch├Ân sagt, entz├╝ckt

vielen dank nochmal und die besten gr├╝├če
mirko
__________________
Legt das Geschirr ab - der Wissensdurst ist nicht zu z├╝geln.

Bearbeiten/Löschen    


Rhea_Gift
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Apr 2003

Werke: 325
Kommentare: 3573
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Rhea_Gift eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Aiuch f├╝r mich holperts recht stark, inhaltlich ist es gut, das Ende w├╝rde ich auch eher abwandeln - Schmerz und Narben arg verbrauchte Bilder - die m├╝ssen gut sitzen, damits noch gut wirkt...

Vorschlag:

Ein Kind, ein Mann, die falsche Zeit,
vom Orte ganz zu schweigen.
Denn er war voller Frevelkeit
und einer von den Feigen.

Ein Kind, ein Mann, ein kleines Spiel.
Warum h├Ârt denn keiner hin?! -
Der Schrei, der in die Seele fiel,
klingt nach - doch ohne Sinn.

Ein Kind, ein Mann, der H├Âhepunkt.
Doch wer erwacht im Krankenhaus?!
Das Wasser in den Augen funkt -
sardonisch der Applaus.

Ein Kind, ein Mann, die Zeit danach.
Warum heilt nicht die Wunde?!
Das Ego liegt noch heute brach;
auch jetzt zu dieser Stunde.

Ein Kind, ein Mann, ein leeres Herz
kennt Liebe nur als Wort.
Vergraben liegt in mir der Schmerz,
wie lang noch Narbenh├╝gel h├╝ten?
Selbst die wei├čen Trauerbl├╝ten
- wehen leise fort.



Was meinste?

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

Bearbeiten/Löschen    


2 ausgeblendete Kommentare sind nur f├╝r Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zur├╝ck zu:  Gereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!