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Leselupe.de > Horror und Psycho
Kitty, Kitty, Kitty
Eingestellt am 11. 02. 2005 17:35


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frasdorf
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Kitty war das, was man durchaus als eine Ausgeburt der H├Âlle bezeichnen konnte. Es gab, zumindest f├╝r ihre Begriffe oder die ihrer Opfer, keinen ann├Ąhernd zutreffenderen Vergleich. Sie lebte in einem kleinen Dorf mit dreizehn Bauernh├Âfen und war unangefochten die Nummer Eins. Es war ein harter Kampf, dahin zu kommen, wo sie jetzt war, aber es hat sich gelohnt. Es gab nun mal kein geileres Gef├╝hl als absolute Macht.
Kitty streunte Nacht f├╝r Nacht von Hof zu Hof und liebte es, ihre Terrorherrschaft immer wieder aufs Neue unter Beweis zu stellen. Sie suchte die Herausforderung und fand sie, zugegeben immer seltener, aber daf├╝r um so dramatischer. Angefangen hat es mit ein paar Raufereien, die mitunter sogar noch freundlich und im Liebestaumel ihrer wilden Jugend ausgingen. Aber mit der Zeit entwickelte sich in ihrem Inneren ein D├Ąmon, der Besessenheit von Macht suggerierte. Sie wurde zunehmend aggressiver und in ihrem Blick spiegelte sich der erste Anflug von Mordlust. Aber noch besser war: Je brutaler sie wurde und immer wieder als Sieger hervor ging, desto immuner wurde sie f├╝r Mitgef├╝hl.
Sie verga├č nie ihren ersten Mord. Es war eine regnerische und st├╝rmische Nacht und das war gut so. Denn nur in solchen N├Ąchten trieben sich die wirklich harten Artgenossen durch die Gegend. Es war ein kurzer, aber gnadenloser Kampf. Ein Bursche, sie erfuhr seinen Namen Theodor erst Wochen sp├Ąter, hatte ihren Weg gekreuzt und das war absolut verboten. Keine Katze durfte das und alle wussten es. Diese und noch ein paar andere merkw├╝rdige Regeln spiegelten ihren Wahnsinn wieder. Aber nun: Er hat die Regel missachtet und nun durfte er ihren Zorn sp├╝ren. Eine Vorliebe hatte sie lieben gelernt: Sie war immer darauf aus, zuerst die Augen ihrer Opfer auszukratzen. Das gab dem Machtgef├╝hl noch das Sahneh├Ąubchen der absoluten ├ťberlegenheit. Aber genau so schnell, wie sie ihnen die Sicht nahm, raubte sie ihnen auch ihr Leben. Sie hatten jedes Recht darauf verwirkt.
Das war also Kittys Leben: T├Âten, um des T├Âtens Willen. Neben den Augen gab es noch weitere Kn├╝ller: Das Fell ausrei├čen, den Hals durchkratzen, damit ihre ÔÇ×FeindeÔÇť langsam verbluteten, den Schwanz abbei├čen oder auch die F├╝├če abfressen. Nicht nur vor dem Blut und Fleisch machte sie keinen Halt, sie fing auch damit an, sich an kleinere Hunde heran zu wagen.
Thomas Burrow war in diesem Ort ein eher sch├╝chterner kleiner Junge, der niemanden und nichts etwas zuleide tun konnte. Er liebte es, Blumen f├╝r seine Mutter zu pfl├╝cken und sie mit Gedichten zu ├╝berraschen. Seine Mitsch├╝ler in der dritten Klasse waren der Meinung, er sei nun wirklich das wahre Abbild eines Weicheis. Nun denn, es ergab sich an einem besonders sch├Ânen Sp├Ątsommerabend, das Thomas mit einem nur wirklich gl├╝cklichen Kindern vorbehaltenen unschuldigen L├Ącheln im Garten herumlief und von Kitty interessiert beobachtet wurde. Sie ├╝berlegte gerade, wie sie es wohl schaffen k├Ânnte, so ein Menschenkind zu erlegen, als sich ihr Blick traf. Thomas hielt inne und sein L├Ącheln schwand. Langsam ging er zur├╝ck ins Haus und bemerkte, das ihm die schwarze Katze folgte.
Kitty fiel auf, das ungew├Âhnlich viele andere Katzen ebenfalls vor Ort waren und dachte sich: ÔÇ×Na, die sind wohl darauf gespannt, ob ich den Schwanz vor so einem Kind einziehe. Ich werde sie eines Besseren belehren m├╝ssen.ÔÇť
Sie trottete dem Jungen hinterher, durch die offene Terrassent├╝r, nichtsahnend in Thomas` Falle: Ein Strick, den er an einem langen Stock um ihren Hals legte. Sie drehte schier durch und wehrte sich mit allen Mitteln, aber nach etwa einer Stunde lag sie ersch├Âpft in der Kinderzimmerecke und beobachtete mit ungl├Ąubigem Blick ihr ÔÇ×OpferÔÇť. Thomas war sich nun sicher, das die Katze keinen ├ärger mehr machen w├╝rde und l├Ąchelte sie an.
ÔÇ×Ich glaube, ich werde sp├Ąter mal TierarztÔÇť sagte er zu Kitty, w├Ąhrend er vor ihr ein T├Ąschchen ├Âffnete mit nichts weiter darin als einem etwas gr├Â├čeren K├╝chenmesser und einer verrosteten Schere. Er nahm die Schere zur Hand, schnippte ein paar Mal und ein irrer Blick legte sich auf sein Gesicht, den sie nur all zu gut kannte: Macht.
Er beugte sich zu ihr hin├╝ber, legte mit der Schere an ihrem Schwanz an und fl├╝sterte leise: ÔÇ×Kitty, Kitty, Kitty.ÔÇť
Das letzte, was Kitty sah, bevor Thomas ihre Augen bei lebendigem Leib herausoperierte, war eine ganze Ansammlung von Nachbarskatzen auf dem Fensterbrett vor Thomas Zimmer. Und ALLE hatten den gleichen Blick wie Thomas.

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Ch. Ertl

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MarleneGeselle
???
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Nomen est Omen

quote:
Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von frasdorf

Hallo Frasdorf,

da bin ich schon wieder. Eines muss man dir lassen, Ideen hast du. Sprachlich habe ich nichts zu meckern, bis auf ein paar kleine ├ťbertreibungen kommt alles gut und lebendig r├╝ber. Beim Horror - meine ich zumindest - sollte man manchmal ein bisschen untertreiben, damit mehr Platz f├╝r die Phantasie des Lesers bleibt. Dann wirkt das Grauen um so st├Ąrker.

F├╝r den "D├Ąmon" w├╝rde ich unbedingt einen anderen Namen w├Ąhlen. Mit "Kitty" wird schon beim ersten Wort verraten, um welche Art von Teufelsbraten es sich handelt.
Den Jungen w├╝rde ich nicht als "Mamas Liebling" vorstellen. Da wei├č man ja gleich - es lebe das Klischee - wen man vor sich hat. Ein Normalo w├Ąre da ein bisschen gruseliger.

Ein paar Kleinigkeiten habe ich gleich unter die entsprechende Stelle geschrieben.

Gr├╝├če
Marlene



Kitty war das, was man durchaus als eine Ausgeburt der H├Âlle bezeichnen konnte.
Die Sache mit dem Namen.

Es gab, zumindest f├╝r ihre Begriffe oder die ihrer Opfer, keinen ann├Ąhernd zutreffenderen Vergleich. Sie lebte in einem kleinen Dorf mit dreizehn Bauernh├Âfen und war unangefochten die Nummer Eins. Es war ein harter Kampf, dahin zu kommen, wo sie jetzt war, aber es hat sich gelohnt. Es gab nun mal kein geileres Gef├╝hl als absolute Macht.
Ein "tolleres Gef├╝hl" und einfach nur Macht w├╝rden mir reichen.

Kitty streunte Nacht f├╝r Nacht von Hof zu Hof und liebte es, ihre Terrorherrschaft immer wieder aufs Neue unter Beweis zu stellen.
Hier: einfach nur Herrschaft.

Sie suchte die Herausforderung und fand sie, zugegeben immer seltener, aber daf├╝r um so dramatischer.
Nach "fand sie" w├╝rde ich Schluss machen. Klingt sonst zu ├╝bertrieben.

Angefangen hat es mit ein paar Raufereien, die mitunter sogar noch freundlich und im Liebestaumel ihrer wilden Jugend ausgingen. Aber mit der Zeit entwickelte sich in ihrem Inneren ein D├Ąmon, der Besessenheit von Macht suggerierte.
Hier reicht mir "ein Gef├╝hl unbesiegbarer St├Ąrke".

Sie wurde zunehmend aggressiver und in ihrem Blick spiegelte sich der erste Anflug von Mordlust. Aber noch besser war: Je brutaler sie wurde und immer wieder als Sieger hervor ging, desto immuner wurde sie f├╝r Mitgef├╝hl.
Mitgef├╝hl hat das Biest m. W. nie gehabt. Bekommt sie einfach nur Lust auf mehr?

Sie verga├č nie ihren ersten Mord. Es war eine regnerische und st├╝rmische Nacht und das war gut so. Denn nur in solchen N├Ąchten trieben sich die wirklich harten Artgenossen durch die Gegend. Es war ein kurzer, aber gnadenloser Kampf.
... trieben sich die ebenb├╝rtigen Artgenossen herum. Es war ein kurzer, harter Kampf.

Ein Bursche, sie erfuhr seinen Namen Theodor erst Wochen sp├Ąter, hatte ihren Weg gekreuzt und das war absolut verboten. Keine Katze durfte das und alle wussten es.
... hatte sich ihr in den Weg gestellt ...

Diese und noch ein paar andere merkw├╝rdige Regeln spiegelten ihren Wahnsinn wieder.
K├Ânnte man fortlassen.

Aber nun: Er hat die Regel missachtet und nun durfte er ihren Zorn sp├╝ren. Eine Vorliebe hatte sie lieben gelernt:
Der letzte Satz ist doppelt gemoppelt. Man hat eine Vorliebe.

Sie war immer darauf aus, zuerst die Augen ihrer Opfer auszukratzen. Das gab dem Machtgef├╝hl noch das Sahneh├Ąubchen der absoluten ├ťberlegenheit.
Vielleicht ein wenig straffen.

Aber genau so schnell, wie sie ihnen die Sicht nahm, raubte sie ihnen auch ihr Leben. Sie hatten jedes Recht darauf verwirkt.
Das Biest nahm seinen Opfern das Augenlicht, nicht die Sicht, und t├Âtete danach gewisserma├čen als kr├Ânenden Abschluss.

Das war also Kittys Leben: T├Âten, um des T├Âtens Willen. Neben den Augen gab es noch weitere Kn├╝ller: Das Fell ausrei├čen, den Hals durchkratzen, damit ihre "Feinde" langsam verbluteten, den Schwanz abbei├čen oder auch die F├╝├če abfressen.
Nicht nur vor dem Blut und Fleisch machte sie keinen Halt,sie fing auch damit an, sich an kleinere Hunde heran zu wagen.
Den letzten Satz w├╝rde ich fortlassen.

Thomas Burrow war in diesem Ort ein eher sch├╝chterner kleiner Junge, der niemanden und nichts etwas zuleide tun konnte. Er liebte es, Blumen f├╝r seine Mutter zu pfl├╝cken und sie mit Gedichten zu ├╝berraschen. Seine Mitsch├╝ler in der dritten Klasse waren der Meinung, er sei nun wirklich das wahre Abbild eines Weicheis.
s. o. Ein Normalo k├Ąme m. E. besser r├╝ber.

Nun denn, es ergab sich an einem besonders sch├Ânen Sp├Ątsommerabend, das Thomas mit einem nur wirklich gl├╝cklichen Kindern vorbehaltenen unschuldigen L├Ącheln im Garten herumlief und von Kitty interessiert beobachtet wurde.
Hier m├╝sstest du alles an einen Normalo mit gro├čer Neugier anpassen.

Sie ├╝berlegte gerade, wie sie es wohl schaffen k├Ânnte, so ein Menschenkind zu erlegen, als sich ihr Blick traf. Thomas hielt inne und sein L├Ącheln schwand. Langsam ging er zur├╝ck ins Haus und bemerkte, das ihm die schwarze Katze folgte.
"Kameraschwenk" zum Jungen. Hier k├Ânntest du unterbringen, wie der Junge f├╝hlt, dass er sich auf etwas ganz Besonderes freut. - Wird ja wohl wissen, wen er da vor sich hat.

Kitty fiel auf, das ungew├Âhnlich viele andere Katzen ebenfalls vor Ort waren und dachte sich: "Na, die sind wohl darauf gespannt, ob ich den Schwanz vor so einem Kind einziehe. Ich werde sie eines Besseren belehren m├╝ssen."
W├╝rde ich fortlassen. Katzen sehen hervorragend. Kitty m├╝sste sofort merken, was Sache ist. Au├čerdem sind diese anderen Viecher schon seit einiger Zeit von der Bildfl├Ąche verschwunden. Die m├╝sste sie eigentlich vermisst haben. Waren doch nicht ihre Opfer.

Sie trottete dem Jungen hinterher, durch die offene Terrassent├╝r, nichtsahnend in Thomas` Falle: Ein Strick, den er an einem langen Stock um ihren Hals legte. Sie drehte schier durch und wehrte sich mit allen Mitteln, aber nach etwa einer Stunde lag sie ersch├Âpft in der Kinderzimmerecke und beobachtete mit ungl├Ąubigem Blick ihr ?Opfer?. Thomas war sich nun sicher, das die Katze keinen ├ärger mehr machen w├╝rde und l├Ąchelte sie an.
Sehr gut!

"Ich glaube, ich werde sp├Ąter mal Tierarzt" sagte er zu Kitty, w├Ąhrend er vor ihr ein T├Ąschchen ├Âffnete mit nichts weiter darin als einem etwas gr├Â├čeren K├╝chenmesser und einer verrosteten Schere. Er nahm die Schere zur Hand, schnippte ein paar Mal und ein irrer Blick legte sich auf sein Gesicht, den sie nur all zu gut kannte: Macht.
Hier w├╝rde ein kalter Blick reichen. Brutalit├Ąt hat nicht unbedingt was mit Geisteskrankheit zu tun. Klingt auch ein wenig ├╝bertrieben.

Er beugte sich zu ihr hin├╝ber, legte mit der Schere an ihrem Schwanz an und fl├╝sterte leise: "Kitty, Kitty, Kitty."
Hier w├╝rde ich Schluss machen und den grausigen Rest der Phantasie des Lesers ├╝berlassen.

Das letzte, was Kitty sah, bevor Thomas ihre Augen bei lebendigem Leib herausoperierte, war eine ganze Ansammlung von Nachbarskatzen auf dem Fensterbrett vor Thomas Zimmer. Und ALLE hatten den gleichen Blick wie Thomas.

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frasdorf
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Whoa

Also, ich bin wirklich ├╝berrascht und schwer beidruckt. Ich h├Ątte nie erwartet, dass sich jemand soo intensiv mit meinen Texten auseinandersetzt. Woanders muss man f├╝r sowas bestimmt ne Menge Geld hinbl├Ąttern. Auf jeden Fall, vielen, vielen Dank, Marlene.

Momentan arbeite ich an einigen Texten und ich versuche, in jedem neuen Text die Anregungen der Leser mit einfliessen zu lassen. Also insbesondere zum Beispiel die Wortwahl. Du bist mir dabei eine enorme Hilfe. Auch eine ├ťberarbeitung der vorhandenen Texte ist nicht ausgeschlossen. Ich werde dabei auf jeden Fall auf deine Ideen zur├╝ckgreifen.

Nochmal: Danke, danke, danke *freu*

MfG
Christian Ertl
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Ch. Ertl

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mye
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hallo,

lass mich raten, welche geshcichte von stephen king hier inspiration war... cujo ;-), erinnert mich stark an den roman.

ja, ich bleibe -auf die sprache bezogen- bei der ansicht, die ich auch bei deinem ersten text vertreten habe: sie ist mir zu einfach (wenn das die richtige formulierung ist). hier einige beispiele zum verst├Ąndnis (erster absatz):

Kitty war das, was man durchaus als (streichen) eine Ausgeburt der H├Âlle bezeichnen konnte. Es gab, zumindest f├╝r ihre Begriffe oder die ihrer Opfer (w├╝rde ich klammern setzen), keinen ann├Ąhernd (streichen) zutreffenderen Vergleich. Sie lebte in einem kleinen Dorf mit dreizehn Bauernh├Âfen und war unangefochten die (andersherum: die unangefochtene .../ wobei ich "Nummer Eins" nicht sehr gelungen finde) Nummer Eins. Es war ein harter Kampf, dahin zu kommen, wo sie jetzt war, aber es hat sich gelohnt (besser: Der Weg dorthin war hart, aber es hat sich gelohnt/ wenn die s├Ątze zu verschachtelt sind, macht es dem leser schnell keinen spa├č mehr, manchmal v├Âllig in ordnung -mach ich auch- aber eben nicht zu h├Ąufig). Es gab nun mal kein geileres (statt "geileres" vielleicht "besseres") Gef├╝hl als absolute (streichen) Macht.

du siehst, ich finde im grunde satz f├╝r satz kleinigkeiten, die -und an dieser stelle muss ich nat├╝rlich betonen, dass es sich nur um meine meinung handelt- mich st├Âren. vielleicht siehst du manches ebenso, dann hilft dir m├Âglicherweise mein vorschlag.

gru├č

mye
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frasdorf
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Adverbien

Hallo, Mye...

...um gleich mal auf dieser Stephen-King-Schiene zu bleiben: Die meisten W├Ârter, die du angestrichen hast, sind sogenannte Adverbien. King schreibt in "├ťber das Leben und Schreiben", wie sehr er solche W├Ârter hasst und es geradezu liebt, diese klein zu treten. Ich muss mich bei dir bedanken, denn ich habe mir zwar vorgenommen, solche Fehler zu verhindern, aber schau: Ich mache sie zuhauf. Und weiter mit Stephen-King: Inspiration (das bleibt jetzt aber unter uns) war nicht "Cujo", sondern eine etwas unbekannte Kurzgeschichte aus dem Jahre 1960 von King (!!!) mit dem Titel "The thing at the bottom of the well". Aber von dieser Geschichte auf "Kitty, Kitty, Kitty" ist es ein groooooo├čer Umweg. :-)))

Auf jeden Fall werde ich versuchen, in Zukunft auch ein paar Adverbien klein zu treten. Mach weiter so, Mye!!

MfG
Christian Ertl
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Ch. Ertl

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mye
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ja

du hast recht. auch ich habe diese -wie ich finde brillante- biographie von king gelesen und muss mich manchmal auch noch sehr dazu zwingen, wegzulassen. das ist wirklich nicht einfach. aber gehst du den text am ende nochmal richtig durch, das ist keine rethorische frage, denn ich kenne das ph├Ąnomen (gerade wenn man erst enf├Ąngt, was du ja schon einige male gesagt hast), dass der stolz und die freue dar├╝ber, eine geschichte zu ende gebracht zu haben, dazu verleitet, sie sozusagen kompromislos einzustellen. wenn du dir die geshcichte nochmal durchliest und genau auf diesen einen punkt achtest, dann findest du auch solche ├╝berfl├╝ssigen w├Ârter und killst sie einfach. du darfst nur kein schlechtes gewissen haben, betrachte sie nicht als etwas, dass dir am herzen liegt... sie sind viren, die deinen text vergiften... :-)

bis dann,

mye
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frasdorf
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Ja (lach), da hast du vollkommen recht. Anfangs ist man wirklich so von sich selbst ├╝berzeugt, da├č es einem wirklich, wirklich schwer f├Ąllt, auch nur ein einziges Wort zu streichen. Zwischenzeitlich achte ich aber nun verst├Ąrkt auch bei den Sachen, die ich lese (momentan "Formula" von Preston/Child) auf diese W├Ârter, die ja dann nicht da sein sollten. (:-)

Das ist es, was ich erreichen wollte: Lernen, lernen, lernen und Tipps, Tipps, Tipps *JUHU*

Bis demn├Ąchst, Mye

MfG
Christian Ertl

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