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Leselupe.de > Gereimtes
Klagelied der Eunuchen
Eingestellt am 17. 03. 2004 20:03


Autor
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Willibald
???
Registriert: Jul 2002

Werke: 25
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quote:
Wie war das? Ah ja: Mancher Forumspoet erinnert mich mehr ... Ähem ...an einen Eunuchen als an einen Liebhaber der Poesie.

Werner Seligenhain

Responsio:

Die Klage der Eunuchen

oder

O Apoll, Du Gott der Dichtkunst,
wir klagen hier mit aller Inbrunst.


Wir täten gern in Deinen Hallen,
Apoll, mit selgen Scharen wallen.
Und mit Werner und Elia
singen froh das Halleluja.
Wie sehr erfreut es doch die Deinen,
sich mit Schönem zu vereinen.

Wie Menschen-Herzen dort beglückt sind,
wo Reim samt Rhythmus seinen Weg findt!
O Gott! Dem Poesie-Eunuch,
fehlt die Potenz, es ist ein Fluch.
Ach, wenig, nichts sich wirklich fügt:
Poet´sches Feld, bleibst ungepflügt.

Die Sonne überstrahlt den Mond.
Und der Mond der Sternen Herd´.
Auf hohen Höhn der Werner wohnt,
in seinem Hof scharrt Dichters Pferd.
Lest nur sein Werk. Und staunet dann.
Ist halt so: Wer kann, der kann.


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sekers
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Registriert: Feb 2003

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KV522?

Verzeih, ich kann nicht hohe Worte machen,
Und wenn mich auch der ganze Kreis verhöhnt;
Mein Pathos brächte dich gewiss zum Lachen,
Hättst du dir nicht das Lachen abgewöhnt.

Johann Wolfgang von G.
sich nachdenklich an den riesigen Eiern kratzend

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Willibald
???
Registriert: Jul 2002

Werke: 25
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Naja,

der liebe Herr bei Goethe hat schon ziemlich Humor, und dieser Mephisto is auf jeden Fall ein mächtger Hedonist.
Und mit den himmlischen Knaben und ihrem glockenhellen Sang hatters am Schluss schon auch.

Gruetzi an den wackeren sekers

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