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Leselupe.de > Kurzprosa
Klagelied des verlorenen Dichters
Eingestellt am 06. 07. 2001 13:50


Autor
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Antilope
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Registriert: May 2001

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Was soll ich nur schreiben?
Es f├Ąllt mir nichts ein.
Zwar la├č' ich meine Gedanken treiben
Bekomm' sie doch nicht in Verse hinein.

Ich lese Gedichte von Rittern und Rosen,
Von Traurigkeit, Schicksal und Gl├╝ck
Von Orchideen, Fr├╝hling und Herbstzeitlosen
Doch nichts kommt in neuer Reimform zur├╝ck.

Gedichte, Balladen, egal welcher Sorte
Von Freude, vom Winter, von Liebe und Schmerz -
Der Dichter packt alles in wenige Worte
Und r├╝hrt damit manchem Leser ans Herz.

Ach, ich mag mich nicht plagen, noch m├╝hen
werd doch kein bedeutender Schreiberling sein.
Hinaus auf die Wiese, wo Blumen bl├╝hen!
Dort lieg ich, trink Sonne in mich hinein.

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Sohn des Rhein
Guest
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Hallo Antilope,

Die ersten beiden Zeilen stehen rhythmisch etwas verloren da, die k├Ânnte man vielleicht so auff├╝llen, dass sie rhythmisch passen. Der Rest des Gedichtes ist allerdings sehr gut. Sch├Ân dargestellt, die m├╝hsame Arbeit, Sch├Ânes zu schaffen, und dann das unmittelbare Erleben, Empfinden der Sch├Ânheit- Sehr guter Gedanke, sehr gut umgesetzt! Erinnert mich ein wenig an Whitman, der erst dem gelehrten Astronomen zuh├Ârte, und danach direkt die Sch├Ânheit der Sterne betrachtete.

Viele Gr├╝sse,
Sohn des Rhein

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mc poetry
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hi,

ich muss dem sohn des rheines widersprechen:

die ersten beiden zeilen sind reduktionistisch,
von klassischer schlichtheit, erinnert mich an
irgendwas bekanntes, nur faellt's mir nicht ein.
daraus entwickelt sich dann das gedicht.

ich habe zu dem thema mal folgendes
gedichtet:

Metagedicht

Dichten um des Dichtens willen,
damit will ich nun beginnen,
aufzuschreiben, was ich weiss:
kochen macht das Wasser heiss!

Worte um der Worte wegen,
keinen Zweck dabei bestreben,
fragt Ihr was ich sagen mag?
Der Sinn mir auf der Zunge lag!

ciao und viel spass in der sonne,
michael (geht jetz auch heim oder
raus)

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Antilope
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Hallo, mc poetry: da mu├č ICH dir wiedersprechen.Da├č die ersten Zeilen holpern, war mir auch schon aufgefallen. . .
Ist nicht zu ├╝bersehen.Da hat der Sohn des Rhein v├Âllig recht.
Ich wollts ├╝berarbeiten, aber es gibt ja ne Neuerung. . .grr

Jedenfalls sollte die erste Strophe dann so hei├čen:

Was soll ich nur schreiben?
Es f├Ąllt mir nichts ein.
Zwar la├č ich mich in Gedanken treiben
Bekomm' sie doch nicht in Verse hinein.

Ich wei├č,eine supi-geniale ├änderung ist es auch nicht,aber. . .

├ťbrigens, falls hier irgendwem was nicht gef├Ąllt: Seid immer ehrlich.Ich bin offen f├╝r Kritik.


Gru├č, Antilope

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mc poetry
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hallo antilope,

wie waere es denn mit:

Was soll ich nur schreiben?
Mir f├Ąllt ja nichts ein.
Lasse zwar meine Gedanken treiben,
bringe sie aber in Verse nicht rein.


hier wird die harmonie in den
versen zwar erkauft durch das
umgangssprachliche "rein", aber
umgangssprache ist allemal angebracht ob
der lusigkeit des themas.

ciao und viele gruesse von
michael

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Chrissie
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lusigkeit des themas

lusig das thema
loosig das thema
thema geloost?

So komme ich ├╝ber einen Tippfehler zur Quintessenz.
Form ist wichtig, Thema auch.
Es gibt rein formalistische Lyrik, nicht aber hier. Inhaltlich wird nichts r├╝bergebracht.

M.E. ein Anf├Ąnger-├ťbungsgedicht.
Es stellt sich die Frage nach dem warum, wenn ich 1. kein Thema und 2. keinen Plan (keine Form) habe.

Sorry f├╝r meine harten Worte, dies ist meine subjektive Meinung und ich hoffe, dass als positiver ein Lerneffekt f├╝r Dich dabei 'r├╝berkommt.

Liebe Gr├╝├če
Chrissie
__________________
Pseudonym? Nein Danke!
Christine Mell von Mellenheim

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