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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Klare Worte
Eingestellt am 20. 06. 2009 10:29


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MarenS
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Klare Worte

Ich muss nicht passend sein! Lege keinen Wert auf eure Schubladen. Jaja, ihr seid weltoffen und gebildet, gro├čz├╝gig und tolerant und ich passe nicht in euer Schema, denn ich funktioniere nicht, wie gew├╝nscht.
Ratschl├Ąge, die eben nur Schl├Ąge sind, mich zu treiben, passend zu machen. Nein, ich lese nicht diesen oder jenen ber├╝hmten Dichter, Schriftsteller. Nein, ich kann mit vielen eurer Aussagen nichts anfangen, da sie f├╝r mich keine sind. Verdreht, bis mir schlecht wird.
Ich bin offen aber nicht d├Ąmlich, verletzbar aber kein Spielball. Untersch├Ątzt mich nicht, denn ich habe euch eines voraus: Ich bin ehrlich auch mir selbst gegen├╝ber.

20. Juni 2009
MarenS

Version vom 20. 06. 2009 10:29

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suzah
Guest
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hallo maren,
wahre worte, die lesenswert sind und zum nachdenken anregen, wie frankk schon sagte.

hier auch f├╝r frankk:
ausnahmweise hast du diese kleinen tippfehler ├╝bersehen:

"gw├╝nscht".
"verletztbar"

frankk "dass wir selbst es sind, die wir uns in ein bestimmtes Schema pressen." dumm genug, wenn man das macht, aus karrieregr├╝nden oder um zweifelhafte anerkennung der gesellschaft zu ernten.
meinst du das ernst, dass kaum jemand ehrlich sich selbst gegen├╝ber ist? ich bezweifle das, es gibt noch selbstkritische menschen.

liebe gr├╝├če euch beiden aus berlin, suzah

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

falls es nicht ironisch gemeint gewesen sein sollte (und dann entsprechend in g├Ąnsef├╝├čchen h├Ątte gesetzt werden m├╝ssen): wer weltoffen und tolerant, gebildet und gro├čz├╝gig ist, stopft nichts in irgendwelche d├Ąmlichen schubladen - das tun nur die, deren welt aus einer popeligen schrankwand besteht und sost nichts weiter.

sich nicht mit literatur, mathematik oder religion besch├Ąftigen zu wollen, weil man in diesen ungeheuer weiten feldern nur "schubladen" sieht, halte ich f├╝r pathologisch.

mag sein, liebe @maren, dass du die mittelstufe einer lehranstalt im auge hattest und nur die selbstbezogenheit pubertierender beschreiben wolltest - ein cooler p├Ądagoge, der weltoffen und tolerant, gebildet und gro├čz├╝gig ist, macht's nicht mit der knute, sondern weckt die neugier seiner m├Ądels und jungs. mag sein, dass er nicht bei allen erfolg hat und dass manche es nicht bis zu einem wie immer gearteten "abschluss" schaffen - r├╝ckschauend bleibt diesen armen tr├Âpfen meist nur die verbitterung.

ich finde dein lamento ein klein wenig dekadent - es gibt mir zu viele menschen, die ├╝berhaupt keine chance haben, sich zu bilden. die frauen in der arabischen welt etwa, die kriegen pr├╝gel daf├╝r, dass sie sich bilden wollen. denen d├╝rftest du dein liedchen nicht vorsingen...

liebe gr├╝├če aus m├╝nchen

bluefin

p. s.: sehe gerade, dass der text unter den "tagb├╝chern" steht. sorry - falls dein text nicht literarisch gemeint gewesen sein sollte, sondern nur einer laune folgte, dann betrachte meine auslassungen als gegenstandslos...*smile*...

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MarenS
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F├╝r suzah:

Auch dir lieben Dank f├╝r deine Auseinandersetzung mit meinen Zeilen. Die Fehler sind verbessert! Ich bin manchmal beim Korrekturlesen zu nachl├Ąssig.
Selbstkritik ist etwas wichtiges, das richtige Ma├č muss man herausfinden, ich arbeite immer noch dran.
Ich denke es ist schon so, wie FrankK schrieb, dass man oftmals nicht sehr viel Raum zur Ehrlichkeit hat aber ich habe auch schon festgestellt, dass einen die Menschen mit ganz anderen Augen anschauen, wenn sie merken, dass man auch einfach mal den Mund aufmacht. Dazu muss man ja nicht ausfallend werden.

Liebe Gr├╝├če von Maren

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MarenS
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F├╝r bluefin:

Es war ironisch gemeint, h├Ątte ich das unbedingt in G├Ąnsef├╝├čchen setzen m├╝ssen? Wie doof. Ohne f├Ąnde ich es besser aber sag mir bitte ob ich das definitiv tun MUSS, dann hole ich es nach.
Ich meinte es so: Diese Menschen sch├Ątzen sich selber so ein, sie wollen es eigentlich auch sein, bemerken aber gar nicht, dass sie weit davon entfernt sind. Ich nehme mich da nicht einmal generell von aus, denn auch ich habe an mir schon (zu meinem gro├čen Entsetzen) ein solches Gebaren bemerkt.

Nein, ich hatte keine Mittelstufe einer h├Âheren Lehranstalt im Sinne.

Es ging mir auch nicht darum, mich nicht mit interessanten Dingen wie Bildung auseinandersetzen zu wollen, ich lerne gerne, habe aber festgestellt, dass ganz einafch nicht alles in meinen Kopf passt. Manche Dinge verstehe ich einfach nicht, selbst wenn ich mich bem├╝he es zu erfassen. Daf├╝r habe ich wohl andere F├Ąhigkeiten, deshalb empfinde ich das nicht als dramatisch. Z.B. "sehe" ich Musik, das ist traumhaft und das kann eben so mancher andere nicht.

Alles in allem f├╝rchte ich, du hast mich so verstanden, als ob ich mich beklagen wollte, lernen zu sollen. Oups. Lernen d├╝rfen, Bildung ist etwas ganz wichtiges, nur sollten wir die soziale Bildung dabei nicht au├čer acht lassen.

Liebe Gr├╝├če nach M├╝nchen

Maren, die noch immer ncht dort war, um mit bluefin ein Bier zu trinken

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ENachtigall
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Liebe Maren,

mich st├Ârt ein wenig diese polarisierend verallgemeinernde Ihr gegen mich-Perspektive. Die Gnade der individuellen Betrachtung geb├╝hrt jedem Wesen, es sei denn, es "funktioniert" als Teil einer "Masse-Einheit", wie z.B. der Soldat im milit├Ąrischen Einsatz, der Polizist oder Richter als Arm des Gesetzes, etc.

Es handelt sich m.E. bei dem unguten Gef├╝hl, per Ratschlag passend gemacht zu werden, um das Hadern mit dem eigenen Drang/Zwang sich zu rechtfertigen. Eine Rechtfertigung wird immer mit dem Zugest├Ąndnis der eigen Unterlegenheit gleichgesetzt, auch von uns selbst so empfunden.

Bedenke: auch die Ehrlichkeit uns selbst gegen├╝ber kann gnadenlos werden. Die T├╝r zu kleinen Notl├╝gen darf immer angelehnt bleiben ...

meint mit lieben Gr├╝├čen,

Elke
__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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MarenS
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Liebe Elke,

vielen Dank f├╝r deinen Kommentar. Mein "Ihr" meint nicht alle au├čer mir, vielleicht kommt das so falsch r├╝ber. Ja, ich haderte und ├Ąrgerte mich ├╝ber eine bestimmte Spezies Mensch, eine bestimmte Art andere einzutaxieren. ...und ja, ich haderte mit mir, weil ich nicht verstand...

Es gibt Notl├╝gen, die ich als absolut legitim betrachte. Vor Geburtstagen und vor Weihnachten kann ich l├╝gen, dass sich die Balken biegen. Das sind f├╝r mich Mittel zum positiven Zweck. ;-)
Mich selbst m├Âchte ich m├Âglichst nicht mehr bel├╝gen. Wie gesagt, ich arbeite dran.

Liebe Gr├╝├če von Maren

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