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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Klassentreffen (3)
Eingestellt am 06. 07. 2013 11:02


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DocSchneider
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„Ich brauche deine Hilfe“, flüsterte Monika, „komm her!“ Arno näherte sich dem Raum und sagte misstrauisch: „Was ist denn los? Was machst du eigentlich hier?“ und spähte durch die angelehnte Tür. Monika sagte beschwörend: „Versprich mir, dass du nichts sagst, du hast doch Schweigepflicht! Es gab einen kleinen....“ sie hüstelte, „...Unfall. Sally ist gestürzt. Schau sie dir bitte an, sie ist verletzt!“ Sie gab den Weg frei und Arno schüttelte den Kopf, weil er sich keinen Reim auf das Gesagte machen konnte. Dann erblickte er Sally in der Blutlache liegend, die sich inzwischen weiter vergrößert hatte. „Mein Gott, was ist denn hier passiert?“, rief er entsetzt aus, hockte sich neben Sally auf den Boden und tastete fachmännisch nach ihrer Halsschlagader. „Ihr Puls ist gut, also kann es nicht so schlimm sein, sicher nur eine Platzwunde“, meinte er. „Komm, hilf mir, sie umzudrehen!“ Monika ging ebenfalls in die Hocke und vorsichtig bugsierten sie Sally auf den Rücken.

Ihr Gesicht war blass, die Augen geschlossen, ein leises Stöhnen entwich ihrem Mund, als Arno behutsam die Wunde untersuchte. „Naja, das müsste genäht werden“, befand er, „und sie hat sicherlich auch einen Schock! Aber kannst du mir bitte mal erklären, was hier vorgefallen ist?! Weshalb seid ihr überhaupt in diesem Raum? Ihr durftet doch gar nicht hier herein! Nüchtern bist du jedenfalls nicht!“, konstatierte er leicht angewidert, da er bereits Monikas Alkoholatem gerochen hatte. Diese schwieg und wand sich vor Verlegenheit. „Tja, was soll ich dir sagen, wir.....“, sie brach ab und wusste einfach nicht mehr weiter. Ihr Gehirn suchte verzweifelt nach einer glaubhaften Ausrede. Arno zog die Augenbrauen hoch. „Also ich raff das nicht, auf jeden Fall müssen wir jetzt einen Krankenwagen rufen, auch wenn es nicht lebensbedrohlich ist“, er warf einen Blick auf Sally, deren Kopfwunde nun zu bluten aufgehört hatte. „Hm, eigentlich mochte ich Sally schon immer gern, sie war so schön kratzbürstig, hat mich ständig abblitzen lassen, so eine richtige kleine Furie! Wie nett, sie jetzt so hilflos zu sehen!“, schloss er und fuhr sachte mit dem rechten Zeigefinger über Sallys linkes Jochbein. „Sie sieht immer noch scharf aus, selbst verletzt, und im Grunde könnte ich doch jetzt mal.....“, er ließ den Satz in der Luft hängen und begann, Sallys Bluse zu öffnen.

Monikas Augen weiteten sich ungläubig. Dieser Schuft, was hatte DER denn jetzt vor? Sich an der wehrlosen Sally zu vergehen? Der war wirklich vollkommen gestört! Und das als Arzt! Sie sagte leise. „Müssen wir nicht lieber den Krankenwagen rufen?“ und hätte am liebsten Arnos Hände gepackt, die inzwischen sämtliche Knöpfe geöffnet hatten. „Jetzt mach mal kein Theater, meine Süße“, antwortete Arno, „Sallys Verletzung sieht schlimmer aus als sie ist, sie blutet nicht mehr und immerhin sagst du mir nicht, was ihr beiden hier getrieben habt, ich buche das jetzt unter die ärztliche Schweigepflicht, dass ich euch nicht verraten werde, obwohl mir das Ganze sehr komisch vorkommt. Und du hältst die Klappe darüber, was ich hier mit Sally anstellen werde“, mit diesen Worten schob er Sallys Bluse beiseite und betrachtete verzückt ihren wohlgeformten Busen, welcher von einem champagnerfarbenen Spitzen-BH umschlossen wurde.

Monika konnte nicht mehr klar denken. Sie musste diesem Albtraum hier ein Ende bereiten! Sally halb ausgezogen, die Stirn blutverschmiert, der lüsterne Arno davor kniend. Seine Hände schoben sich nun unter Sallys Rücken und machten sich am Verschluss zu schaffen, nach einer gefühlten Ewigkeit konnte er ihn öffnen und kurz darauf starrte Arno auf Sallys nackte Brüste. „Sehr schön“, murmelte er, „SO habe ich sie mir immer vorgestellt“ und als er sich zu ihnen herunter beugen wollte, öffnete Sally die Augen.

„Was ist los?“, murmelte sie, „wo bin ich?“ und gleich darauf schlossen sich ihre Augen wieder halb. „Das ist gut“, sagte Arno leise, „so bekommt sie auch etwas mit“, und machte Anstalten, Sally zu küssen. Endlich kam Leben in Monika. „Lass sie in Ruhe, du Schuft“, rief sie, „ich bring dich um, wenn sie du anrührst“ und sie ergriff den erstbesten Gegenstand in Reichweite. Es war ein gläserner Maßkrug.

Arno drehte sich um, ein amüsiertes Grinsen lag auf seinem Gesicht. „Ach komm, du spinnst ja, du kannst doch sogar mitmachen! Stell das Glas hin und...“ weiter kam er nicht. Mit voller Wucht ließ Monika den Bierkrug auf seinen Kopf niedersausen.

(Fortsetzung folgt)

Version vom 06. 07. 2013 11:02

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