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Leselupe.de > Gereimtes
Kleine Weise
Eingestellt am 01. 12. 2011 18:27


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sesch nesut
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Kleine Weise

Eine leise feine Weise
raunt seit Anbeginn der Zeit
vom Versterben und Verderben
fl├╝stert sie Verg├Ąnglichkeit.

Als die Nacht f├Ąllt ├╝berm Schlachtfeld
Blut versickert, Mensch vergeht,
erklingen wieder Heldenlieder -
Held ist, wer am End noch steht.

Eine leise feine Weise
raunt seit Anbeginn der Zeit
vom Versterben und Verderben
und von Narrenmenschlichkeit.


Version vom 01. 12. 2011 18:27

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sesch nesut
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Lieber Helmut,

mein Ansinnen war es eigentlich, das T├Âten durch das versetzte Metrum herauszuheben. Das ist scheinbar missgl├╝ckt. Ich habe die 2. Strophe nun dem Rest angepasst.
Meinst du, es ist in Ordnung so?

Eine leise feine Weise
raunt seit Anbeginn der Zeit
vom Versterben und Verderben
fl├╝stert sie Verg├Ąnglichkeit

Als die Nacht f├Ąllt ├╝berm Schlachtfeld
Blut versickert, Mensch vergeht
klingen wieder Heldenlieder
Und ein Held ist, wer noch steht

Eine leise feine Weise
raunt seit Anbeginn der Zeit
vom Versterben und Verderben
und von Narrenmenschlichkeit


Vielen Dank f├╝r deinen Hinweis!

Viele Gr├╝├če
Chajan

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AchterZwerg
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Chajan,
eine feine Betrachtung zum Wahnsinn des Krieges, die durch das Stilmittel der Wiederholung an Eindringlichkeit gewinnt. Du kommst ohne spektakul├Ąre Blutstr├Âme aus, was ich positiv empfinde.
Zwei W├Ârter w├╝rde ich dir gerne stehlen und einen Punkt gegen einen Gedankenstrich austauschen, n├Ąmlich:

quote:
Kleine Weise

Eine leise feine Weise
raunt seit Anbeginn der Zeit
vom Versterben und Verderben
fl├╝stert sie Verg├Ąnglichkeit.

Als die Nacht f├Ąllt ├╝berm Schlachtfeld
wo Blut versickert, Mensch vergeht,
erklingen wieder Heldenlieder -
Ein Held ist, wer am End noch steht.

Eine leise feine Weise
raunt seit Anbeginn der Zeit
vom Versterben und Verderben
und von Narrenmenschlichkeit.
Ansonsten schmiegt sich der Klang deines Gedichts angenehm ins Ohr.
Freundliche Gr├╝├če
der 8.


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helmut ganze
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s.o.

Lieber Chajan,

ich finde deinen Text, so wie du ihn in deiner Antwort an mich niedergeschrieben hast,vollkommen in Ordnung. Das Versma├č stimmt jetzt durchgehend, eine gute Leistung von dir.
Danke f├╝r deine Antwort.

Liebe Gr├╝├če

Helmut

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Walther
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Registriert: Sep 2004

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Lb. Helmut, lb. sesch nesut,

Helmuts Sicht der Dinge mu├č ich leider widersprechen, da S2V3 immer noch der Jambus tanzt und nicht der Troch├Ąus stampft. Im ├ťbrigen mu├č ich mich JoteS anschlie├čen. Die ganze dritte Strophe rei├čt das an und f├╝r sich ordentliche Gedicht runter.

Wiederholungen sind nur dann akzeptabel, wenn sie als Kunstgriff erforderlich sind. Hier ist S3 nichts anderes als erneutes Reinh├Ąmmern von bereits Gesagtem. Das ist eben nun einmal das glatte Gegenteil von Verdichtung.

Das Wort Narrenmenschlichkeit ist kropf├╝berfl├╝ssig und bringt einen Spin in den Text, der durch nichts begr├╝ndet und herbeigef├╝hrt wird. Kurz: Das Werk bedarf einer nachhaltigem ├ťberarbeitung.

LG W.


__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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