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Leselupe.de > Erotische Geschichten
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Eingestellt am 03. 09. 2015 23:03


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Wipfel
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Eine Duschabtrennung aus Sicherheitsglas ist sauschwer. Die kann man nicht alleine tragen, ich jedenfalls nicht. Der Kollege, der mir half, grinste so komisch.

„Waaas?“, wollte ich wissen. Wir setzten das Teil auf dem Treppenabsatz ab und schnauften.

„Das ist jetzt schon ihre dritte“, raunzte Klaus.

„Echt?“

„Innerhalb eines Jahres...!“
Zur Bestätigung zeigten Daumen und zwei Finger seiner Hand wie ein Ausrufezeichen in die Luft. Kopfschüttelnd schleppten wir weiter bis vor ihre Tür. An der Klingel stand Betty Neumann – Fotografin.

Die Tür wurde von einem Fotoapparat geöffnet. So sah es zumindest aus. Klick, klick. Klick. Dahinter versteckt - offensichtlich diese Frau Neumann. Klick, klick.

„Hallo Klaus! Und Sie? Wer sind Sie? Darf ich fotografieren? Sie haben doch nichts dagegen? Jaaaa! Das machen Sie gut, immer herein spaziert. Aber Schuhe aus! Und die Socken auch. Das riecht sonst wie im Raubtierhaus.“ Klick.

Barfuss trugen wir das Teil in ihr riesiges Bad. Oder war es das Atelier? Scheinwerfer waren aufgebaut, Fotoschirme platziert, ein Stativ stand mitten im Raum. Mein Kollege schlug mir auf die Schulter und meinte:

„Also. Die alte abbauen, aufpassen, dass die Fliesen keine Kratzer bekommen. Die neue an die gleiche Stelle. Wenn du fertig bist, rufst du an.“

„Hey, hör mal! Soll ich etwa das schwere Teil hier alleine bewegen?“

„Hebeltechnik, Junge! Wie die alten Ägypter. Du schaffst das schon. Ich bin zu alt für diesen Job.“

Ich hörte die Wohnungstür ins Schloss fallen und spürte zugleich, irgendetwas fehlte. Mein suchender Blick traf die Fotografin. Mit verschränkten Armen lehnte sie in der offenen Tür. Schlank war sie. Und groß. Das dunkle Haar streng nach hinten gebunden. Die Entschlossenheit in ihrem Blick - klasse! Ungezupfte Augenbrauen – selten so etwas. Das Auf und Ab ihrer Nasenflügel verstand ich nicht. Sie trug ein kurzes rotes Kleid, so rot wie ihre Lippen, die sie jetzt mit ihrer Zunge befeuchtete. Ich dachte, das alles steht ihr verdammt gut, das Kleid. Und ihre Lippen. Und die Ansätze ihrer Brüste. Schauen mir entgegen, als ob sie eine Einladung wären, so prall und wohl geformt. Nicht hinstarren! Doch. Und die Kamera hält sie an ihre Hüfte wie eine Waffe. Was wird das hier?





„Kein Werkzeug?“

Das war’s! Ich schlug mir die Hand wie ein Brett vor den Kopf und wollte Klaus hinterher stürzen. Sie hielt mich auf. Mit einem Finger nur. Sie winkte das Nein so bestimmend, dass ich zurückwich und nervös an meinem Zollstock spielte.
„Bleib so, genau so!“, forderte sie, hockte sich hin, klickte und klickte.

„Ich muss dich fotografieren. Geh ein Schritt zurück, ja so!“

„Aber ich soll doch Ihre Duschabtrennung…!“

„Ohne Werkzeug? Die neue kannst du dann als die alte mitnehmen. Sie ist baugleich, keiner wird es merken, einverstanden?“

„Ja und ich soll jetzt was?“

„Den Overall etwas öffnen. Am Besten du ziehst das T-Shirt darunter aus.“

„Moment mal. Geht das nicht etwas zu weit?“

„Was? Ich denke das Thema Unterwäsche wird heutzutage überbewertet. Ich selbst trage nie welche.“

Wie zum Beweis drehte sie sich um und bückte sich nach dem Stecker eines Scheinwerfers. Tatsächlich.
Und schon wieder klickte es unaufhörlich. Ich zog das Shirt aus, der Overall rutschte etwas herunter und sie rief hinter ihrem Apparat:

„Ausziehen!“
„Hab ich doch schon.“

Doch noch ehe ich meinen Anzug wieder hochziehen konnte, kam sie auf mich zu und tippte mit ihrem Finger zielsicher auf meine Shorts:

„Die auch noch. Du machst das toll. Genau wie ich es brauche. Los jetzt! Wann hast du eigentlich das letzte mal?“

„Geduscht?“

Betty legte sich auf die Fliesen, lachte und ließ es unaufhörlich Klicken.

„Und jetzt den Overall wieder anziehen, ja genau! Schieb dein Ding auf die rechte Seite. Ja so. Und lass ihn wachsen, ich brauche ihn ganz groß. Das muss in deiner Hose zum Platzen aussehen. Schieb deine Hand da etwas rein. Spiel mit ihm. Klasse, das machst du gut!“

Sie lag noch immer auf dem Boden, zog ihr Kleid etwas hoch und fing an sich zu streicheln. Der emporsteigende Duft ihres SchoĂźes machte mich wahnsinnig.

„Hohl ihn raus! Jetzt…! Bleib so stehen und zeig mir was du kannst!“

Ich tat, was sie verlangte. Alles. Wirklich alles und immer wieder. Die kleine Raupe Nimmersatt spielte an mir und klickte. Meinte, die Bilder vom dritten mal wären sehr selten und in der Branche hoch bezahlt. Und erst die vom vierten und vom fünften. Irgendwann kroch ich nach Hause und beschloss: das nächste Mal mach ich den Klaus.



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Version vom 08. 09. 2015 20:46
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Susi M. Paul
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Sehr schöne kleine Geschichte, bei der sozusagen jede Zeile und jedes - fast jedes- Wort gewogen wurde. Gut, dass du die Idee nicht breiter ausgewalzt hast.

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Dominik Klama
Guest
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quote:
Sie trug ein kurzes rotes Kleid, so rot wie ihre Lippen, die sie jetzt mit ihrer Zunge befeuchtete. Ich dachte, das alles steht ihr verdammt gut, das Kleid. Und ihre Lippen. Und die Ansätze ihrer Brüste. Schauen mir entgegen, als ob sie eine Einladung wären, so prall und wohl geformt.
Kein Wunder, dass du säuerlich wirst, wenn ich die übliche Laienhalbpornostory diverser Internetforen verjuxe.
Vergib mir: Aber ich muss diese Art zu schreiben, "peinlich" nennen.

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Wipfel
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Ich las die Geschichte neulich in einem Altersheim. Eine alte Dame meinte hinterher: "Streichen sie den Porno in der Geschichte, den haben Sie doch gar nicht nötig."

Also gestrichen. Hat sie recht?

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DocSchneider
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Nein, hat sie nicht. Jetzt ist die Story langweilig und nur noch fĂĽr das Lesen im Altersheim angemessen.

LG
DS
__________________
Manchmal denke ich, der Himmel besteht aus ununterbrochenem, niemals ermĂĽdendem Lesen. (Virgina Woolf)

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aligaga
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Jetzt ist die Story langweilig und nur noch fĂĽr das Lesen im Altersheim angemessen.
Das war sie doch vorher auch schon. Er sei denn, man sähe im dürren Hinweis auf eine Erektion spannungsgeladene Prosa.

@ali hält derlei G'schichterln für klebrige Altherren- oder schwüle Schülerfantasien. Erotische Literatur sollte ein bisschen anders.

AmĂĽsierter GruĂź

aligaga

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