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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Koitus abruptus
Eingestellt am 17. 03. 2008 14:26


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Hoermen
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jan 2006

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Er war f├╝rchterlich aufgeregt.
Endlich.
Endlich war es soweit.
Er hatte lange genug auf diesen Zeitpunkt gewartet. Mit wahrer Besessenheit hatte er nach Ihr gesucht. Sogar seine Arbeit litt in letzter Zeit so sehr darunter, dass er sich eine Abmahnung einhandelte.

Eine unangenehme halbe Stunde durfte er bei seinem Arbeitgeber verbringen. Im Gro├čen und Ganzen war es ja noch glimpflich abgelaufen. Sogar ein wenig Verst├Ąndnis hatte der harte Boss gezeigt. Davon gesprochen, dass bei vielen irgendwann ein Durchh├Ąnger vorkam. Das konnte einfach jedem passieren, meinte er jovial. Wichtig war aber, fuhr er danach fort, dass man sich dann am Riemen riss und wieder aufrappelte, sich mit vollem Elan wieder auf die Arbeit st├╝rzt und versucht keine gravierenden Fehler mehr zu machen.

Zu bl├Âde aber auch, dass ihm bei einer Buchung das Komma verrutscht war und so einem Mitarbeiter statt der 145 ÔéČ Fahrtkosten 145.000 ÔéČ ├╝berwiesen wurden. Noch bl├Âder aber war, dass der Fehler erst nach 14 Tagen bei Nachforschungen des Controllingchefs herauskam, als der die exorbitant gestiegenen Reisekosten unter die Lupe nahm. Zum Gl├╝ck hatte der Mitarbeiter die Fehlbuchung noch gar nicht entdeckt, so dass der Fehler leicht korrigierbar war. Aber so etwas konnte auch nur passieren, weil er mit seinen Gedanken bei Ihr war.
Endlich.
Heute war Sie gekommen.

Er verscheuchte die unangenehmen Gedanken an die Abmahnung. Diese Geschichte war gelaufen und es w├╝rde ihm nie wieder passieren. Hoffte er zumundest. Denn jetzt war er endlich am Ziel seiner W├╝nsche. Selbst w├Ąhrend der unangenehmen halben Stunde beim Chef spukte Sie in seinem Kopf herum. Unentwegt, Tag und Nacht musste er an Sie denken.
Endlich.

Wie hatte er diesen Tag herbeigesehnt. Monatelang surfte er nun schon im Internet und suchte nach Ihr. Ganze N├Ąchte hatte er sich um die Ohren geschlagen und dabei stundenlang auf den Monitor seines Computers gestarrt. Er trieb sich in Foren und omin├Âsen Chatrooms herum und tippte bis ihm Kr├Ąmpfe die Finger lahm legten.
Aber die ganze M├╝he und Suche hatte sich am Ende doch gelohnt.
Und wie hatte man ihn vor dem Internet gewarnt. Er grinste in sich hinein.
Dort w├╝rde er nie jemanden finden, der ihn gl├╝cklich macht. Nur Nepp, Viren, Trojaner, Spinner und Geldgeier w├Ąren dort unterwegs. Aber er hatte sich durch den ganzen Dreck gew├╝hlt und Sie gefunden.
Endlich.
Sie war ja endlich da.
Bei ihm.
Er hatte Ihr sofort seine kleine Wohnung gezeigt. Das stellte er so geschickt an, dass Sie am Ende nur eine Schlussfolgerung ziehen konnte. N├Ąmlich dass es eine Schlafm├Âglichkeit nur in seinem Bett gab. Eine andere Schlafstelle gab es einfach nicht. Bei dem Gedanken an seine Raffinesse musste er wiederum unwillk├╝rlich grinsen.

Aber nicht nur daf├╝r hatte er sich einen Plan zurechtgelegt. Der ganze Tag war bis ins kleinste Detail festgelegt. Das Planen, die ganzen Vorarbeiten waren es, die seine Lust langsam aber stetig, eigentlich st├╝ndlich, steigerte. Das war es, was ihm am allermeisten gefiel. Er konnte diese Spannung tagelang aushalten und genie├čen. Und er wusste, dass Sie im Grunde genauso dachte. Schlie├člich lagen sie auf einer Wellenl├Ąnge.

Bis auf das unangenehme Gespr├Ąch am Morgen war der Tag bisher genau so verlaufen, wie er es gewollt hatte. Wieder sch├╝ttelte er den Gedanken an die Arbeit ab. Er wollte sich nur noch auf Sie und diesen Abend konzentrieren. Dieser Abend sollte Genuss pur werden. Der H├Âhepunkt seiner ganzen Vorarbeiten. Das hatte er Ihr und auch sich selber fest versprochen.

Der erste kleine H├Âhepunkt des Tages war ein k├Âstliches Abendessen. Seit Wochen machte er sich schon Gedanken ├╝ber das Essen. Kochb├╝cher hatte er gew├Ąlzt und auch im Internet nach ausgefallenen Men├╝s gesucht. Er kochte gerne, aber das wusste Sie ja bereits. Den ganzen Nachmittag schon erz├Ąhlte er Ihr von sich. Seinen Hobbys, seinen Tr├Ąumen und auch, wie sehr er sich nach jemanden wie Sie gesehnt hatte. Je mehr er erz├Ąhlte, umso weniger hatte er Hemmungen auch von seinen tiefen Gef├╝hlen zu berichten. Sogar von seinen Fantasien. W├Ąhrend er in seiner kleinen Wohnk├╝che gesch├Ąftig T├Âpfe und Pfannen klirren lie├č, sa├č Sie an dem kleinen Esstisch und beobachtete Ihn bei seiner T├Ątigkeit.




Sehr aufrecht sa├č Sie dort mit Ihren gro├čen, wunderbar blauen Augen. Augen die ihn verstanden. Augen die ihm alles Gl├╝ck der Welt versprachen. Seine Hormone kochten hoch, wenn er seinen Blick hinunter auf Ihren rot geschminkten Mund gleiten lie├č. Volle Lippen, die leicht ge├Âffnet die reinste Wollust versprachen.
Den Rest Ihrer ausladenden Proportionen wollte er jetzt lieber nicht betrachten. Tats├Ąchlich hatte er sogar Angst, dass er seine Beherrschung verlieren k├Ânnte. Angst, dass die dann hervorbrechende Gier den Zauber dieses Abends zerst├Âren k├Ânnte. Wie ein Tier w├╝rde er dann ├╝ber Sie herfallen. Nicht, dass er Angst hatte, Sie w├╝rde ihm solches Verhalten ├╝bel nehmen. Aber das war einfach nicht der Plan. Er h├Ątte sich dann um den Genuss dieser uns├Ąglichen Spannung gebracht, die Ihn seit Stunden beherrschte. Die er so m├╝hsam aufgebaut hatte und die er noch so lange wie m├Âglich genie├čen wollte. Zumindest bis nach dem Essen.

Er stand gerne am Herd, denn von hier konnte er sie immerzu heimlich aus den Augenwinkeln beobachten. Solang er aber auch das Kochen hinausz├Âgerte, irgendwann war der Zeitpunkt gekommen, wo das Essen fertig zubereitet war. Wenn er es nicht ganz verkochen lassen wollte, musste er seinen liebsten Beobachterposten leider verlassen und sich zu Ihr an den Tisch setzen.

Allein der Gedanke daran, Ihr frontal gegen├╝ber zu sitzen, lie├č eine Hitzewelle und eine intensive R├Âte ├╝ber sein Gesicht schwappen. ├ťberraschender Weise verlief das Essen ruhiger als er gedacht hatte. Es schmeckte ganz vorz├╝glich und da nun beide schwiegen, h├Ârte man nur das leichte Klirren der Essbestecke und der Gl├Ąser. Mit seinen Gedanken war er allerdings bereits bei dem zweiten H├Âhepunkt dieses Tages, in seinem Schlafzimmer. Die Vorfreude lie├č seine Hand leicht zittern, so dass er unn├Âtig oft mit seinem Messer klapperte und einmal fast sein Glas umstie├č. Er hoffte inbr├╝nstig, dass Ihr seine Nervosit├Ąt nicht auffiel. Und wenn doch, dass Sie diese f├╝r Leidenschaft hielt.

Nachdem auch die Nachspeise, der Dessertwein und auch der abschlie├čende eisgek├╝hlte Aquavit geleert waren, f├╝hrte er Sie mit weichen Knien in das vorbereitete Schlafzimmer. Er hatte f├╝r ged├Ąmmtes, rotes Licht gesorgt, das die Schatten um das Bett besonders tief machten. Der Duft, der in der Luft lag, erinnerte schwach an Orient, Bl├╝ten und besonders, wie er selber meinte, an Frauengem├Ącher. Allein die Suche nach diesem Duft, das viele Ausprobieren, hatte ihn wochenlang besch├Ąftigt. Aber das Ergebnis lie├č ihn diesen Stress vergessen. Er sah an Ihren Augen, dass Ihr der Duft wirklich gut gefiel. Auch die leise, einschmeichelnde Musik war von ihm mit Bedacht ausgew├Ąhlt worden. Er kannte Ihren Musikgeschmack nicht und hatte sich deshalb ganz danach orientiert, was ihn in Stimmung brachte. Und das war ganz eindeutig die sonore Stimme von Barry White. Es war ihm egal, dass es f├╝r die meisten Menschen schon zu durchgenudelt klang. Ihm gefiel es und vor allem, es brachte ihn genau in die richtige Stimmung. Die rote Seidenbettw├Ąsche strahlte eine unwahrscheinliche Sinnlichkeit aus. K├╝hl, aber doch extrem erotisch. Die gro├čen Chinesischen Symbole darauf versprachen unbekanntes, das es zu erforschen galt. Man hatte ihm zwar schon ├Âfters gesagt, dass sein Geschmack eher zu einem pubertierenden Teenager passte, aber auch das war ihm v├Âllig egal. Erlaubt war, was ihn und seine Gespielin in Stimmung brachte. Auf die Meinungen seiner Mitmenschen legte er schon seit Jahren keinen gesteigerten Wert mehr.

Er dreht sich um, sah Ihr tief in die Augen und begann sich langsam im Takt der Musik mit Ihr zu bewegen. Mit fasziniertem Blick und fast willenlos wiegte Sie sich mit. Mit langsamen und bed├Ąchtigen Bewegungen begann er Sie zu entkleiden. W├Ąschest├╝ck um W├Ąschest├╝ck fiel zu Boden. Hin und wieder fiel auch eines vom Ihm. Hose und Pantoffeln konnte sich er sogar ohne zu Hilfenahme der H├Ąnde entledigen. Er zog einfach seinen immensen Bauch ein und der G├╝rtel samt Hose fiel ├╝ber den ├äquator seines Bauchnabels. Mit einem kurzen Schlenkern der F├╝├če flogen die Pantoffeln rechts und links in die Ecken.

Als er nach einer weiteren kleinen Drehung die richtige Position eingenommen hatte, gab er Ihr einen kleinen Schubs und lie├č Sie sanft auf sein Bett gleiten. Sie lag dort wie ein Engel und strahlte ihn woll├╝stig an. Die langen Haare umrahmten Ihr h├╝bsches Gesicht wie ein kleiner, dunkler See. Er k├╝sste Sie sanft und glitt dabei gleichzeitig leicht schnaufend ebenfalls auf das Bett. Es bereitete ihm keine M├╝he Sie dabei ein wenig zur Seite zu heben.
Er war stark wie ein Stier.
Er war der Gr├Â├čte.
Er war bereit.

Ohne in seinem Kuss innezuhalten, fing er sanft an Sie zu streicheln. Nur auf Ihrer Brust wurde sein Griff um einiges fester. Ganz leicht kniff er Ihr dabei in die Knospen. Langsam aber stetig n├Ąherte er sich der Grenze seiner Beherrschtheit. Seine M├Ąnnlichkeit hatte inzwischen bedrohliche Ausma├če angenommen. Zumindest hatte er genau dieses Gef├╝hl. Es fehlte nicht mehr viel, bis er zu explodieren drohte oder in v├Âllige Raserei verfiel. Seine Beherrschung br├Âckelte mit jeder Sekunde, sein Atem wurde flach und sein Griff immer fester.

Sein Kopf wurde nur noch von einem Gedanken beherrscht. Und der galt der Fortpflanzung um jeden Preis. Wenn er nicht bald in Sie eindringen konnte, w├╝rde er vermutlich einen Herzinfarkt oder zumindest einen Samenstau bekommen. Als er seine Hand auf Ihre Beine legte, lie├čen sich diese wie von selbst federleicht auseinander schieben. Sie war so bereit, wie es nur ging.

Als seine Finger jedoch den wirklichen Grad Ihrer Bereitschaft erkundeten, stutze er. Das konnte unangenehm f├╝r beide werden, bei sowenig Gleitf├Ąhigkeit. Nur ganz kurz fluchte er in sich hinein und verlor dabei ein wenig an Konzentration. Aber wirklich aus dem Rhythmus konnte ihn dieses kleine Malheur nicht bringen. Schlie├člich hatte er f├╝r alle Eventualit├Ąten vorgesorgt. Blind griff er hinter sich und zog die Lade seines Nachttisches auf. Kurz tauchte er einen Finger in den bereits ge├Âffneten Tiegel Vaseline und genoss die angenehme K├╝hle. Ohne sich weiter um die Schublade zu k├╝mmern, sorgte er mit sensiblen Fingern f├╝r eine angemessene Glitschigkeit.

Dann brach ein weiterer Damm in seinem Kopf und mit einem St├Âhnen, das tief aus seiner Kehle drang, schwang er sich auf Sie und drang mit einer einzigen geschickten Bewegung in Sie ein.
Danach verlor er vollends seine Beherrschung. Wie eine menschliche Dampframme stie├č er sein Becken nach unten. Seine untrainierten Arme konnten dabei seinen gro├čen K├Ârper nicht st├╝tzen, so dass er mit seinem vollen Gewicht auf Ihr lag und Sie in die Kissen presste.

Als seine breite H├╝fte zum dritten Mal mit Urgewalt zustie├č, gab es einen ohrenbet├Ąubenden Knall. Kleinere Gummiteile segelten aus dem Bett und verteilten sich grazi├Âs im Schlafzimmer. Sein dicker K├Ârper sackte um einiges tiefer in die Kissen und seine M├Ąnnlichkeit hatte sich vor Schreck ganz zur├╝ckgezogen.
ÔÇ×VerdammtÔÇť murmelte er geschockt. ÔÇ×Entweder ich nehme 80 kg ab oder ich verzichte doch auf die teuren Edelpuppen. Die halten echt nichts aus. Muss ich mir doch das Model aus Gummi kaufen. Verdammter Mist.ÔÇť

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Schusterjunge
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Endlich.
Sie war ja endlich da.
Bei ihm.

Bei der Stelle hatte ich einen Verdacht,

Den ganzen Nachmittag schon erz├Ąhlte er Ihr von sich. Seinen Hobbys, seinen Tr├Ąumen und auch,
und bei dem Satz kannte ich den Schluss.

Sorry, wenn ich dir dir Freude verderbe. Aber f├╝r ein M├Ądel aus Fleisch und Blut agiert und reagiert sie zu wenig.
... meint der Schusti.
Ich glaube, wenn er sich an ihrer Reaktion freut, seinerseits mehr auf sie eingehen w├╝rde, k├Ânnte die neue Geliebte eindrucksvoller werden.
Hm. Wie erkl├Ąre ich das am Besten?
Vielleicht Einsch├╝be wie:
"Nein, Liebes, bleib sitzen! Ich koche f├╝r dich, du sollst doch jetzt keine Kartoffeln sch├Ąlen. Lass dich einfach verw├Âhnen."
Nun, w├Ârtliche Rede passt nicht in die Geschichte, soll nur verdeutlichen, was ich meine.
Ich denke, der Leser kapiert schon, dass es nur seine Phantasien sind.

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Hoermen
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Hallo Schusterjunge
vielen Dank f├╝r Deine Meinung. Genau das war immer meine gr├Â├čte Angst. Das man den Schlu├č zu fr├╝h herauslesen kann. Ich werde nochmals daran arbeiten.
lg
H├Ârmen

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