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Leselupe.de > Anonymus
Koma
Eingestellt am 25. 06. 2004 13:36


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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Aufwachen war das falsche Wort f├╝r das, was mit mir passierte. Denn ich hatte ja gar nicht geschlafen. Wo ich war? Ich kann es nicht sagen. Ich habe gef├╝hlt. Ich habe gesehen. Ich habe Ger├╝che wahrgenommen, W├Ąrme, K├Ąlte, Helligkeit und Dunkelheit. Aber ich konnte nichts benennen aus der ├Ąu├čeren Welt, und nichts war greifbar. Auch konnte ich mich nicht bewegen. Es m├╝ssen die Strahlen der Sonne gewesen sein oder eine warme, weiche Stimme oder auch die Bewegungen in meinem Inneren. Aber erst einmal gab es kein Inneres, so wie es kein ├äu├čeres gab. Farben und T├Âne, hei├č oder kalt, auch Gl├╝ck oder Ungl├╝ck. Schmerz und Behagen. Ich wusste nichts und es gab kein woher oder wohin.

Anfangs gab es nur grau und etwas wie eine Wattewand, die es verhinderte, dass die T├Âne zu mir drangen. Ich wei├č nichts ├╝ber das ÔÇÜWie langeÔÇÖ dieses Zustands, es k├Ânnten Tage gewesen sein, Wochen oder auch Monate. Jahre nicht, aber das wei├č ich erst jetzt. Irgendwann wurden die Ger├Ąusche lauter, etwas drang zu mir, mir wurde wohler. Es war eine Stimme, die ich kannte, die mir vertraut war. Ich sp├╝rte Ber├╝hrung und bis jetzt wei├č ich nicht, hat mich da jemand gestreichelt oder war es mein Sohn, der mich begr├╝├čte. Im Bauch, am Kopf oder in der Phantasie. Wenn man es denn Phantasie nennen kann, was da in mir passierte. Immer wieder erlebte ich, wie ein schwarzes Etwas rasend schnell auf mich zuschoss und ich versp├╝rte einen stechenden Schmerz. Anfangs schob sich meist recht schnell die Wattewand dazwischen. Sp├Ąter sah ich dann immer wieder ein Gesicht. Es war ein Junge, vielleicht 14 und ich kannte ihn. Aber ich konnte mich nicht erinnern. Zuerst nahm ich ihn nur ganz kurz wahr. Dann wurden die Augenblicke immer l├Ąnger und die Gesichtsz├╝ge ver├Ąnderten sich. Manchmal wurde daraus das Gesicht einer jungen Frau. Sie lachte und zeigte dabei eine ganze Reihe sehr wei├čer Z├Ąhne. Wei├č und vorstehend. Dann wieder wurde der Junge in rasendem Tempo zum alten Mann. Ich sp├╝rte, dass das nicht stimmte. Er war tot, nie w├╝rde er so alt werden. Dann ein anderes M├Ąnnergesicht. Vertrautheit und Sehnsucht. Aber das erschien selten. Ein verwilderter Garten mit Pflanzen. Der Duft von Rosen. Wahrscheinlich standen diese gerade neben meinem Bett in einer Vase. Doch ich sah eine Rosenhecke, im Garten meiner Kindheit.

Mein Vater tauchte auf und ich wollte sagen: Du bist doch tot. Aber es ging nicht. Ich konnte es nicht einmal denken. Wie konnte ich wissen, dass es mein Vater war? Wieder ein brennender Schmerz in meinem Kopf. Mit der Zeit verschwand die Wattewand. Ich sah eine nackte Gestalt mit gro├čen Br├╝sten und einem m├Ąchtigen Glied auf mich zukommen. Die Gestalt schwenkte ihren Penis wie eine Waffe, verschwand dann aber sehr schnell wieder. War die auch tot? Konnte ich nur Totes sehen? Es war, als ob sich alles immer wieder in Luft aufl├Âste, ein st├Ąndiges Erscheinen und Verschwinden. Immer wieder erschienen auch Gegenst├Ąnde aus dem Krankenzimmer. Der Tropf an dem ich hing, dieser gef├╝llte Plastikbeutel. Aber ich konnte das alles nicht benennen, es st├╝rzte sich auf mich. Die wei├če Decke verschob sich und kam immer n├Ąher auf mich zu. Ich bekam Angst, zerdr├╝ckt zu werden.

Dann war ich noch einmal in einer anderen Welt. Es war wie ein Traum und doch denke ich noch heute, dass diese Welt existiert, nicht nur in meinem Kopf. Diesmal war es eindeutig ein nackter Mann, der mir gegen├╝berstand. So nah, dass ich ihn gerade nicht mehr anfassen konnte. Aber anschauen, immer wieder. Unaufh├Ârlich redete er wie beschw├Ârend auf mich ein. Er ver├Ąnderte sich in rasender Geschwindigkeit. Mal war er blond, mal dunkelhaarig. Die Gr├Â├če ├Ąnderte sich, die Stimme und die Figur. Anfangs konnte ich zusehen, wie er dicker oder d├╝nner wurde, wie das Gesicht immer neue Formen annahm ebenso wie der Schwanz. Die Nase wurde k├╝rzer, der Schwanz dicker, l├Ąnger und kr├╝mmte sich. Die Haare wurden heller und voller, dann dunkel und kraus. Irgendwann ver├Ąnderte sich alles immer schneller, und es war, als beobachtete ich eine Diashow. Bilder, Bilder und immer mehr Bilder, die sich in rasender Folge abwechselten. Es h├Ârte ├╝berhaupt nicht mehr auf. Schwindel ergriff mich und mir wurde schlecht wie bei einer Achterbahnfahrt. Schlie├člich verlangsamte sich alles wieder, die Haut des Mannes nahm einen goldenen Ton an, seine Ohrl├Ąppchen wurden lang, das Gesicht rund und faltig. Jetzt glich er einer Buddhafigur, die bei Leo im Regal stand. Nur, dass ich eine solche Buddhafigur noch nie stehend gesehen hatte. Das hintergr├╝ndige L├Ącheln beruhigte mich. Ich schien mit ihm zu verschmelzen, jetzt war er ich und ich war er. Sehr bald ergriff mich Panik und mein Herz pochte wild. Ein Geruch von altem Schwei├č lag in der Luft. Gef├╝hle von Scham und Ekel wechselten ab mit einem merkw├╝rdigen Stolz, zwei zu sein und alt und jung gleichzeitig, aufzugehen im Universum.

Dann schl├╝pfte ich aus ihm heraus wie eine Larve, entschwand leise und unbemerkt. Ich hatte ihm die Seele gestohlen. Wieder stellte ich mich auf den Platz ihm gegen├╝ber und schaute ihm direkt ins Gesicht. Er zerfiel zu Staub. Eine Handvoll Goldstaub auf dem Boden, die ich triumphierend mit den H├Ąnden zusammenkehrte. Immer wieder hob ich etwas davon auf und verteilte ihn zuerst auf meinen Br├╝sten, dann auf dem Bauch und schlie├člich auf dem ganzen K├Ârper. Meine Haut nahm ihn auf wie eine w├Ąrmende Creme und w├Ąhrend ich ihn einrieb, durchstr├Âmte mich ein Gl├╝cksgef├╝hl. Ein grauer, verhangener Himmel tauchte auf, durch den ein Jumbo-Jet flog.

Dann schien ich fast zu ersticken. Ich sah nur noch wei├č vor mir und ein blendendes Licht. Vor Schmerz schrie ich laut auf und meine Stimme schien sich in meinem Inneren zu vervielfachen. Ich st├╝rzte in einen engen Schacht, in rasender Geschwindigkeit fiel und fiel ich, meine Haut schruppte an den Schachtw├Ąnden entlang und wurde wie mit Sandpapier abgerieben. Ich fiel in eine andere Welt, die nur Schmerz war, ein dunkles, eisiges Loch und eine glei├čend helle, unendlich weite W├╝ste, in der ich versank, von dr├Âhnendem L├Ąrm und einer erstickenden Stille gleichzeitig umgeben. Meine Haut brannte wie Feuer.

In der wirklichen Welt waren meine Schreie nicht zu h├Âren. Aber es muss der Zeitpunkt gewesen sein, als mein Kreislauf zusammen brach. Als ich aus diesem Zustand zur├╝ckkam, konnte ich zum ersten Mal meinen K├Ârper wieder als etwas anderes, so etwas wie einen Gegenstand oder ein Instrument sp├╝ren. Ich konnte sp├╝ren, dass es da einen Luftzug vom Fenster gab. Ich konnte auch fast schon wieder denken: dies ist ein Luftzug, da gibt es ein Fenster. Das da oben an der Decke ist eine Lampe. Ich kehrte in die Welt mit den Gegenst├Ąnden zur├╝ck. Noch nicht in die mit den Menschen, daf├╝r war es noch zu fr├╝h.

Ich betrachtete alles, als w├Ąre es das erste Mal und eine Heiterkeit ├╝berkam mich. Die Wahrnehmungen entz├╝ckten mich. Ich berauschte mich an der Form der Deckenlampe, am Wei├č des Heizk├Ârpers, an dem glitzernden Chrom des Tropfes, an dem ich hing. Das samtene Gelb der Rosen sog ich in mich ein, im Glanz des Wasserglases ertrank ich. Sehen war wunderbar. Aber es gab auch eine Verlorenheit und Sehnsucht. Sehnsucht nach dem Buddha? Oder Sehnsucht nach dem Goldstaub? Oder war das alles das gleiche?
Ich sp├╝rte die W├Ąrme seiner Hand auf meinem Bauch. Zum ersten Mal hatte ich das Gef├╝hl, dass es ein Zur├╝ck geben k├Ânnte. Er roch so vertraut und er war da, ganz bei mir. Ich konnte zur├╝ck, langsam sah ich immer ├Âfter die Br├╝cke. Aber lange fl├╝chtete ich immer wieder vor der K├Ąlte, die ich im Au├čen sp├╝rte zur├╝ck in meinen warmen Kokon von Sehen, Empfindungen und Phantasien.

Doch dann war ich wieder in dieser Welt, die man die reale nennt. Obwohl mich ab und zu etwas entf├╝hrte, zur├╝ck in diesen anderen Zustand. Das wurde aber immer seltener und k├╝rzer. Das Wahrnehmen von Menschen und Bewegung fiel mir anfangs noch schwer. Auch hatte ich das Gef├╝hl, dass meine Haut noch so verletzlich war wie meine Seele.

........

Ein paar Wochen war alles gut, aber dann glitt ich wieder in die andere Welt hin├╝ber. Noch konnte ich das alles nicht aushalten. Noch einmal ├╝berfielen mich die Phantasien und die Wahrnehmungen, distanzlos, diesmal sch├╝ttelte es mich durch ohne die M├Âglichkeit der Flucht. Dabei h├Ątte ich so gern Stille um mich herum gehabt. Ich st├╝rzte in einen Tunnel. An dessen Ende schien ein glei├čend helles Licht auf. Sehen schmerzte pl├Âtzlich. Am Ende des Tunnels tauchte ich in die Helligkeit, ich h├Ątte schreien k├Ânnen.

Wieder wurde alles anders. Ich befand mich auf dem Dach eines Hochhauses und schaute herunter. 20 Stockwerke, der Sog in die Tiefe, ich w├╝rde mich fallen lassen. Ich w├╝rde am Boden zerschellen, aber vorher w├╝rde ich fliegen. Ich trat n├Ąher an den Rand und da war sie pl├Âtzlich, die Wand aus Glas. Undurchdringlich, und Verzweiflung packte mich. Ich versuchte es nach allen vier Seiten, aber es war nichts zu machen. Und pl├Âtzlich wusste ich, dass ich gar nicht auf einem Hochhausdach stand sondern dass ich in einen Spiegel schaute. Die Weite und Tiefe, das war alles in mir. Eine tiefe Mutlosigkeit ├╝berfiel mich und die Spiegelw├Ąnde r├╝ckten immer n├Ąher. Grell waren die Farben jetzt, die Schlucht ein schmutziges Braun, das Blau des Himmels so pastellig wie ein Cadillac aus den 50ern. Vor dem blaugrauen d├╝steren Wolkenband schwebte eine Barbiepuppe mit einem k├╝nstlichen L├Ącheln auf den hellrot geschminkten Lippen. Ein Gewitter stand kurz bevor.

Ken und Barbie dachte ich, immer nur Ken und Barbie. War das alles, was sich je zeigen w├╝rde? Eine m├Ąchtige entwurzelte Eiche schwebte durch die Luft in rasendem Tempo auf Barbie zu. Sie glitt durch deren K├Ârper hindurch ohne dass es zu einem Zusammensto├č kam. Plastik und Holz, unterschiedliche Zeiten, unterschiedliche Stoffe. In den ├ästen der alten Eiche hingen benutzte Kondome, von denen sich einzelne immer wieder nach au├čen st├╝lpten und entleerten. Das Sperma lief ├╝ber die Spiegel und bildete Rinnsaale auf dem Boden. Schon nach kurzer Zeit stand ich bis zu den Kn├Âcheln in Sperma. Mich ergriff die Panik. Hier w├╝rde ich keinen Schritt mehr machen k├Ânnen, ohne auszugleiten.

Pl├Âtzlich stand meine Mutter neben mir und lachte. ÔÇ×Es ist wie bei dem Marquis de Sade, alles so schl├╝pfrigÔÇť sagte sie. Ich schrie sie an: ÔÇ×Du bist schuld an allem, was willst Du jetzt hier?ÔÇť ÔÇ×Halt Dich an mir fest, irgendwie musst Du doch hier rauskommenÔÇť. Dann nahm sie mich huckepack und watete sicher durch die Spermafluten. Sie trug schwarze Gummistiefel, die ihr bis ├╝ber die Knie reichten. ÔÇ×So viele Kinder sind das hier, so viele KinderÔÇť sagte sie immer wieder. Ohne M├╝he glitten wir durch die Spiegelwand und befanden uns in einem dunklen, trockenen Flur, der durch eine Reihe von Kandelabern an den W├Ąnden erleuchtet wurde. ÔÇ×Gleich geb ich Dich bei Deinem Vater ab.ÔÇť Sie schien das ungeheuer lustig zu finden, denn sie kicherte unentwegt vor sich hin. Unbemerkt glitt ich von ihrem R├╝cken. Kichernd lief sie immer weiter den Flur entlang.

Als ich jetzt wieder zur├╝ckfand in die sogenannte Realit├Ąt, war alles anders. Ich wusste, jetzt w├╝rde es gehen, ich w├╝rde es schaffen. Eine seltsame Ruhe und Gelassenheit erf├╝llten mich.

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anemone
Schriftsteller-Lehrling
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gut zu wissen,

wie man sich in solch einer Situation f├╝hlt. Waren Drogen mit daran Schuld? Ein Mittel im Tropf?

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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Vielen Dank f├╝r Deine R├╝ckmeldung, Anemone!

Nein, Drogen waren nicht im Spiel. Dies ist ein Ausschnitt aus einem l├Ąngeren Text, die Protagonistin f├Ąllt nach einem Schock ins Koma, der durch einen Unfall ausgel├Âst wurde. Ich habe bei verschiedenen Koma-Patienten recherchiert und m├Âchte jetzt im Grunde wissen, ob sich der Ausschnitt glaubw├╝rdig liest und ob es konsistent ist oder eher absurd wirkt.

A.

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Inu
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Registriert: Aug 2002

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Hallo anonymous

F├╝r mich wirkt der Text sehr glaubw├╝rdig, so k├Ânnen Menschen im Koma es bestimmt erleben. Du hast alle Einzelheiten gut beschrieben, vielleicht etwas zu ausf├╝hrlich.

Diese inneren Erlebnisse w├Ąhrend des Komas, auf der Schwelle zum Jenseits, wie Du sie hier schilderst, tun aber meines Erachtens eines nicht: Sie bringen den Patienten geistig und erkenntnism├Ą├čig f├╝rs wieder auf ihn zukommende Alltagsleben nicht wirklich weiter, wie du am Schluss der Geschichte suggerieren willst.

Die Barbiepuppen, die kichernde Mutter, das Sperma...und und und... erinnert einfach an wirre, zuf├Ąllige Tr├Ąume. Eine Botschaft, eine Erkenntnis seh ich da keine.

Liebe Gr├╝├če
Inu

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strolch
???
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denke

haste gut getroffen
ganz lieben gru├č brigitte
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"Ich will nicht, da├č Frauen Macht ├╝ber die M├Ąnner, sondern ├╝ber sich selbst erlangen."(Mary Wollstonecraft)

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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Liebe Brigitte,

vielen Dank f├╝r die R├╝ckmeldung, es freut mich, zu h├Âren, dass der Text scheinbar stimmig r├╝berkommt.

Liebe Inu,

auch Dir vielen Dank f├╝rs Lesen und die positive R├╝ckmeldung. Und Du hast recht,das mit der 'Entwicklung' ist so ein Problem. Obwohl ich es von einigen Seiten geh├Ârt habe, dass Menschen im Koma das teilweise so wahrnehmen, dass es f├╝r sie eine Entwicklung ist, die ihnen da auch wider herasugeholfen hat.

Nur: wie das im Text umsetzen, ohne dass es platt und gewollt wirkt? Ich werde dar├╝ber nachdenken.

A.

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