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Leselupe.de > Ungereimtes
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Eingestellt am 09. 11. 2002 17:49


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jaywalker
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Registriert: Oct 2002

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Die wilden Tiere sind gezähmt.
Alle miteinander, so furchtbar zahm.
Ein Jammer, wie sie an meiner
fünfköpfigen Hand hängen
und nach Verrücktheit betteln
nach ein bisschen Schrei.

Dabei habe ich die letzte Idiotie
lange aus dem Weg geräumt.
Wie schon die kleinen
zerbrechlichen Kristallglasprinzen
mit ihren Lanzen und Dornenketten
die tatsächlich meine Verweigerung
abknüpfen wollten.

Zu spät, ihr Narren.
Ich schüttle mir den Bann selbst
und regne meine Bilder
im Wahnsinn ab.
Zerfallen das Gemäuer,
welches Mensch, Vernunft nennt.




__________________
Ein einziges Wort verrät uns manchmal die Tiefe eines Gemüts, die Gewalt eines Geistes.
(M.v.Ebner-Eschenbach)

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Nachtigall
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Hallo jaywalker,
mich wundert, daß es hierzu keinen Kommentar gegeben hat.
Dein Gedicht ist faszinierend in der Wortwahl und Gedankenstruktur.
Beeindruckt
Alma Marie

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jaywalker
Autorenanwärter
Registriert: Oct 2002

Werke: 7
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hi nachtigall,

mich wundert es nicht. manche gedankenstruktur ist wie ein fremdkörper. besser nicht anfassen, könnte sich ja eine ansteckende tödliche krankheit dahinter verbergen.

danke für deinen netten kommentar!

lyrische grüße
virginie




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Ein einziges Wort verrät uns manchmal die Tiefe eines Gemüts, die Gewalt eines Geistes.
(M.v.Ebner-Eschenbach)

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