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Leselupe.de > Ungereimtes
Kostbarkeit
Eingestellt am 22. 11. 2004 22:52


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joyce
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Kostbarkeit


wenn alles GerÀusch
mich allein lÀsst
und flieht
die Bilder des Draußen
entschwinden
im Nichts
wenn Farben wie tanzende TĂŒcher sich wiegen
das Schaffen
der HĂ€nde
im Streicheln
versiegt

~

dann steigt aus der Stille
ein Leises
empor
es flĂŒstert das Harte
in mir
samtig weich
dann rollt es sich aus wie ein Teppich aus Seide
enthĂŒllt mich
in mir
und lÀsst mich
nur Sein


© by Joyce 11 - 04

__________________
Du musst das Leben nicht verstehen,dann wird es werden wie ein Fest.Und lass dir jeden Tag geschehen so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen sich viele BlĂŒten schenken lĂ€sst. (Rainer Maria Rilke)

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Sandra
Guest
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Liebe joyce,

es gibt hier einige sehr schöne, samtweiche Formulierungen, die ich sehr gerne gelesen habe.
Hier rĂ€t mir mein GefĂŒhl allerdings zu einer anderen Formulierung:

wenn alles GerÀusch
mich allein lÀsst
und flieht
die Bilder des Draußen
entschwinden
ins Nichts

(kann sein, dass ich einen Denkfehler habe, aber kann man entschwinden "im" etwas? Jedoch nur eine Kleinigkeit)


das Schaffen
der HĂ€nde
im Streicheln
versiegt

... Farben wie tanzende TĂŒcher, ist eine wunderschöne Formulierung. Mit der oben getĂ€tigten Aussage habe ich meine Probleme.
"Schaffen" ist fĂŒr mich mit "Arbeit" verbunden.
HĂ€nde, die zuvor gearbeitet oder geschaffen haben, streicheln nun - werden somit ruhiger, wechseln ins Harmonische. Soweit verstĂ€ndlich. Aber das Streicheln versiegt, endet somit. Hm, hm. Schwierig fĂŒr mich, da ich zuvor den Wechsel von laut zu leise lesen konnte oder von grau zu bunt. Hier erlese ich nun keinen Wechsel. Etwas endet und versiegt dann erneut.

Dies alles nur als Denkanstoß. Dein Gedicht ist mir eine satte 8 wert. Die zweite Strophe erinnert mich ein wenig an Rilke, jedoch nicht als Plagiat, sondern als ein Gedicht, dessen Autor gelungene Wortformulierungen seiner Art heraufbeschwören kann.

Sehr schön

LG
Sandra

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joyce
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Liebe Sandra,

ich freu mich, dass dir die Zeilen gefallen und dank dir fĂŒrs Lesen und deine Anmerkungen.


die Bilder des Draußen
entschwinden
ins Nichts

..genauso hatte ich es beim ersten Schreiben und noch immer weiß ich nicht genau warum mir "im Nichts" nĂ€her an dem ist was es sein soll. Doch darĂŒber werd ich noch denken und dann gerne korrigieren ;-)

quote:
"Schaffen" ist fĂŒr mich mit "Arbeit" verbunden.
HÀnde, die zuvor gearbeitet oder geschaffen haben, streicheln nun - werden somit ruhiger, wechseln ins Harmonische. Soweit verstÀndlich. Aber das Streicheln versiegt, endet somit.

Nicht das Streicheln versiegt, es endet das Schaffen der HÀnde im Streicheln......durch das Streicheln endet das Schaffen......es endet nicht plötzlich, es"versiegt" langsam in der Bewegung des Streichelns......
so zumindest mein Gedanke ;-)

Danke dir und sei gegrĂŒĂŸt

Joyce
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