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Leselupe.de > Lange Texte
Kranas Waffe
Eingestellt am 03. 06. 2004 10:30


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Traumkriegerin
Hobbydichter
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So, dies ist nun also der erste - fertige - Teil vom "Kampf um Arboranien", der im ersten Drittel des Buches stehen soll. Die Vorgeschichte muss ich noch schreiben, was noch ein wenig dauern könnte. Aber ich hoffe, die Geschichte erklärt sich auch so.

Viel VergnĂĽgen!

Kranas Waffe

Durchdringender Lärm riss Sanija aus dem Schlaf. Mit klopfendem Herzen setzte sie sich auf und lauschte verängstigt in die Nacht. Da hörte sie es wieder; dieses fürchterliche, krachende Geräusch, als täte die Erde selbst sich auf. Sanija stöhnte verzweifelt. Dies waren unverkennbar die Schritte einer Hundertschaft von Todesbäumen, die geschlossen auf das Tal zumarschierten. Mit einem Satz sprang Sanija aus dem Bett. Nur ein Gedanke hämmerte in ihrem Kopf: ‚Die Arboranos! Sie kommen, um unser Dorf zu zerstören!’
Verzweifelte Hilferufe erklangen, als die Zaniraner die Bedrohung erkannten. Schrill schraubten sich die Stimmen ihrer Stammesbrüder in die Höhe und erfüllten die Nacht mit namenlosem Entsetzen, während die hölzernen Schritte der Baumriesen einen brutalen Rhythmus vorgaben. Sanijas Hände fuhren in die Höhe, um die Ohren vor dem Grauen zu verschließen. Doch es war vergebens. Nichts konnte die hilflosen Rufe und das allgegenwärtige Krachen übertönen. Hastig griff Sanija nach ihrer Kleidung, denn die Zeit drängte. Sie musste sich beeilen, sonst war sie bald Dünger für die „erneuerte Erde“ der Arboranos.
Sanija schüttelte sich vor Ekel, als sie daran dachte, mit welcher Grausamkeit die Todesbäume ihr Reich vergrößerten, seit Mouwka die Herrschaft übernommen hatte. Die despotische Mahagoni hatte schon ganze Landstriche verwüsten und „erneuern“ lassen – was nichts anderes bedeutete, als dass alle Häuser zerstört und abgetragen wurden, damit die reine Erde mit Menschenblut gedüngt werden konnte. Sanijas Magen rebellierte und sie dachte wütend: ‚Warum halten sie sich nicht mehr an die Friedensverträge des göttlichen Krana?’
Der Verteidiger, wie der höchste Gott ihres Volkes genannt wurde, hatte angeblich vor langer Zeit seine himmlischen Gefilde verlassen, um den Zaniranern im Kampf gegen die Arboranos beizustehen. Doch erst nach vielen Tausend Toten und noch viel mehr Verletzten auf beiden Seiten schlossen die verfeindeten Arten endlich Frieden miteinander. Seitdem lebten Menschen und Bäume über Generationen hinweg zwar nicht freundschaftlich, aber zumindest ungestört zusammen. Bis vor wenigen Sommern Mouwka an die Macht kam...
Ein gewaltiges Krachen, noch lauter als die Marschschritte der Arboranos, ließ Sanija aufschrecken. Es war das unheilvolle Donnern zerstörter Lehmziegel. Ergeben schloss sie die Augen, denn dieses Geräusch ließ keinen Zweifel: Die Arboranos hatten ihr Dorf erreicht. Bald schon würde hier kein Stein mehr auf dem anderen stehen und der Boden würde getränkt sein von dem Blut ihrer Brüder und Schwestern. Fiebrig suchte Sanija nach einem Schutz, während sie sich in ihre lindgrüne Lederhose zwängte. Unwillkürlich blieb ihr Blick auf dem messingfarbenen Brustpanzer ihres älteren Bruders Danos hängen.
Kurz zogen sich ihre meerblauen Augen vor Trauer zusammen, denn es war noch nicht lange her, dass ihr Lieblingsbruder bei einem Ausritt von einer Horde Jungbäume getötet wurde. Einfach so, aus einer blutrünstigen Laune heraus. Der Schmerz war noch frisch und wollte die Tränen in Sanijas Augen treiben. Gellende Todesschreie holten sie jäh in die Realität zurück. Die Angst verdrängte alle anderen Gedanken. Wenn sie zu lange zögerte, würde ihre Stimme sich in das schreckliche Konzert einreihen. Kurzentschlossen legte sie den Panzer an und prüfte den Sitz. Er saß ein wenig zu weit, doch es musste gehen. Derweil steigerte sich der Lärm zerstörter Häuser und gepeinigter Zaniraner zu einem nervenzerreißenden Crescendo des Terrors.
Als Sanija schon dachte, es könnte nicht mehr schlimmer werden, hörte sie erschüttert die Stimme ihrer Lieblingscousine Dalea. Immer schriller wurden ihre Schreie, während grausam das hohle Lachen eines Baumes erklang. Sanija glaubte, noch nie ein so schreckliches Geräusch vernommen zu haben. Tonlos klang es, trotzdem schien es lauter zu sein als ein wirbelnder Herbststurm. Dann war ein dumpfes Knacken zu hören, leise und doch durchdringend. Sofort erstarb das Geschrei.
Sanija schloss bedrückt die Augen und senkte den Kopf. Sie sah ihre Base vor sich, wie sie noch vor wenigen Tagen mit rosig glänzendem Gesicht zinnoberrote Blumen in ihr elfenbeinfarbenes Brautkleid gestickt hatte. Sie war so glücklich gewesen, so voller Freude auf die gemeinsame Zukunft mit Matinion. Doch nun war sie tot. Tränen stiegen in Sanija auf.
Ihre Mutter Dajna riss sie aus der Trauer: „Bist du noch nicht fertig?“ Ein schmerzlicher Zug legte sich auf ihr Gesicht, als sie bemerkte, wessen Rüstung ihre Tochter trug.
Hastig nahm Sanija die schwarzen Stiefel ihres Bruders und, nach kurzem Zögern, auch Danos Schwert und Axt. Schließlich verstand sie sich auf den Umgang mit Waffen beinahe ebenso gut wie ihre Brüder. Ein Umstand, den ihre Mutter zutiefst missbilligte. Schon oft hatte Dajna deswegen mit ihr geschimpft. Nachdenklich starrte Sanija auf das fein gearbeitete Schwert ihres Bruders. Konnte ihre Kampfeskunst nun vielleicht zum ersten Mal behilflich sein?
Doch sogleich schüttelte sie betrübt den Kopf, denn die Todesbäume wüteten nach Belieben. Nichts konnte sie aufhalten; weder Schwert noch Bogen, weder Axt noch Beil. Dumpf überlegte Sanija, womit sich ihr Volk in der Heiligen Schlacht gegen die gewaltigen Arboranos gewehrt haben mochte.
„Sanija, nun komm endlich. Wir werden im Matira-Gebirge Zuflucht vor den Bäumen suchen“, erklang Dajnas Stimme und schreckte sie auf. Entsetzen schwang darin mit und verlieh ihr einen schrillen Ton. Fahrig verschnürte Sanija die Stiefel, dann folgte sie ihrer Mutter, die bereits hinausgeeilt war. Ungeduldig wartete sie mit ihrer jüngsten Tochter Ninara vor dem Eingang und drehte sich sofort um, sobald sie Sanija sah.
Die hielt sie zurück: „Warte, was ist mit Vater und Xinian?“
Nini, wie Sanija ihre Schwester immer noch nannte, wimmerte laut, während Dajna lediglich den Kopf senkte. Als sie ihn wieder erhob, entdeckte Sanija die Trauer und die Angst darin. Sie kannte die Antwort, noch bevor ihre Mutter flüsterte: „Dein Vater wollte sein Volk nicht im Stich lassen. Zusammen mit Xinian versucht er, die Frauen und Kinder zu retten.“
Betroffen sah Sanija ihre Mutter an, die ihren Blick starr erwiderte. Keine von ihnen wollte es aussprechen, doch sie befürchteten beide, dass sie die Männer nie mehr wiedersehen würden. Der Gram drohte, Sanija zu lähmen, doch sie schüttelte den Kummer energisch ab. Später, wenn sie dann noch lebte, hätte sie genügend Zeit zur Trauer. Auch Dajna drängte: „Rasch, wir haben nicht mehr viel Zeit. Bald erreichen uns die Bäume und dann gnade uns Krana.“
Sanija nickte und drehte sich hastig um. Nur ihre Schwester, die nunmehr ein weinendes Bündel Elend war, stand da wie erstarrt. Ungeduldig rief Sanija: „Los, Nini, beeile dich. Du weißt, wir sind es Vater schuldig.“
Ihre Schwester blickte sie aufgelöst an. Die Tränen, die immer noch über ihr herzförmiges Gesicht flossen, trübten ihre sonst so klaren saphirgrünen Augen. Sie bot ein Bild des Jammers, als sie kläglich schluchzte: „Ich kann nicht. Sie werden sterben, ich weiß es ganz genau.“ Wieder kam ein neuer Sturzbach an Tränen und ihre schmalen Schultern bebten.
Rasch ging Sanija auf sie zu. Brutal rüttelte sie ihre Schwester und knurrte: „Wenn du weiter jammerst, dann sind wir bald alle tot. Willst du das etwa, Nini?“
Sofort versiegten die Tränen. Ninara schaute ihre Schwester ängstlich an. „Nein, natürlich nicht. Ich will leben!“
„Dann hör endlich auf zu heulen und lauf um dein Leben. Los!“ Gewaltsam schob Sanija Nini an, die fluchend nach vorne stolperte. Ein Blick auf die grimmige Mine ihrer Schwester brachte sie jedoch zum Schweigen. Hastig rannte sie davon und Sanija folgte ihr, so schnell ihre langen Beine sie trugen.
Die Schreie ihrer Stammesbrüder und das donnernde Getöse der Arboranos trieben sie weiter, immer weiter. Sie blickte nicht zurück, denn sie wollte sich nicht von dem Grauen der Zerstörung lähmen lassen. Es war schon schlimm genug, die vielstimmigen Schmerzensrufe zu hören, in die sich viel zu oft das Wimmern eines Kindes mischte. Eisern verschloss sie ihr Herz vor dem Entsetzen und rannte weiter. Immer mehr Zaniraner, die meisten von ihnen Frauen und Kindern, schlossen sich ihnen an und liefen weinend um ihr Leben.
Erleichtert sah Sanija, dass nur noch wenige hundert Yeals sie von dem rauchgrauen Gebirgsmassiv trennten. Rasch blickte sie zurück und erkannte, dass die Arboranos weiterhin in dem Dorf, ihrer Heimat, wüteten. Mehr als die Hälfte der Häuser war bereits zerstört und die Zerstörungswut der Todesbäume kannte keine Grenzen. Wieder und immer wieder schlugen sie mit ihren knorrigen Ästen auf die Lehmhütten, die der Gewalt nicht lange standhalten konnten. Sie zersplitterten wie sprödes Holz.
Sanija schluckte, denn ihr Dorf glich mehr einem Schlachtfeld als ihrer friedlichen Heimat. Dankbar registrierte sie, dass die Nacht zu dunkel war, um mehr von dem Grauen preiszugeben. Doch auch so wusste sie, dass der Boden von den blutenden Körpern ihrer Stammesbrüder übersät war. Der Schmerz über ihren Verlust kam plötzlich. Eisern umklammerte er ihren Magen, bis sie nach Atem ringen musste. Doch trotz ihrer Trauer blieben Sanijas Gedanken erstaunlich klar. Verwirrt bemerkte sie, dass keiner der Bäume sich rührte, um die fliehenden Menschen zu verfolgen. Das war ungewöhnlich. Angestrengt dachte sie über die eigentümliche Nachlässigkeit der Arboranos nach, doch sie verstand es nicht.
Schrille Schreie und ein vielstimmiges, hohles Gelächter gaben ihr die Antwort. Langsam hob Sanija den Blick und schaute schreckensstarr auf eine Truppe von Kastanien- und Ahornbäumen, die drohend mit ihren knorrigen Ästen herumfuchtelten und eine unüberwindbare Mauer bildeten. Mindestens viermal so hoch wie sie selbst waren die massigen Arboranos. Verzweifelt schaute Sanija in ihre leeren, tiefschwarzen Augen, in denen nicht das geringste Anzeichen von Mitgefühl zu lesen war. Grausam verzogen die Bäume ihre klaffenden Mäuler zu einem Grinsen, als ob sie tonlos höhnten: „Versucht doch, an uns vorbeizukommen.“
Die eingekreisten Zaniraner blieben verängstigt stehen. Ein Baby begann zu schreien und drückte damit ihrer aller Furcht aus. Den Tränen nahe schaute Sanija auf die Phalanx der Bäume, bevor sie sehnsüchtig zu dem Matira-Gebirge hinübersah. Kurz spielte sie mit dem Gedanken durchzubrechen, doch dann schüttelte sie seufzend den Kopf. Sie wusste, wie schnell die Arboranos waren. Ihre langen, beweglichen Wurzeln holten jeden fliehenden Menschen binnen weniger Augenblicke ein.
Neben ihnen erkannte Sanija die geifernden Sträucher, die den großen Bäumen stets folgten. Angewidert verzog Sanija das Gesicht. Dieses feige Grünzeug! In den Kampf selbst griffen die Sträucher nur selten ein. Aber sie stritten erbittert um die wenigen Reste der blutdurchtränkten Erde, die nicht von den Arboranos besetzt wurden. Hasserfüllt starrte Sanija die Sträucher an, bevor sie verzweifelt den Kopf abwandte. Wenn jetzt kein Wunder geschah, dann waren sie alle verloren. Inbrünstig hob sie den Kopf zum Himmel und flehte still: ‚Heiliger Krana, stehe deinem Volk bei.’
In der Ferne grollte lauter Donner, als täte der Größte Gott seinen Unmut kund. Doch natürlich kam keine Hilfe von IHM; Sanija hatte nichts anderes erwartet. Es war naiv, auf göttlichen Beistand zu hoffen. Sie waren den Todesbäumen auf Gedeih und Verderben ausgeliefert. Verzagt ließ sie den Kopf sinken und wartete auf das Unvermeidliche. Da bemerkte sie aus den Augenwinkeln, dass Unruhe die Arboranos erfasste. Erstaunt blickte sie auf und beobachtete, dass die Bäume sich angespannt umdrehten. Wonach hielten sie nur Ausschau? Kam etwa Verstärkung? Entmutigt folgte Sanija ihren Blicken, doch dort war nichts. Nur der weite Himmel, der im diesigen Licht der tannengrünen Zwillingsmonde die Farbe von nassem Moos hatte.
Prüfend sah sie die Bäume wieder an und überlegte: ‚Worauf warten sie so gespannt?’ Da zerriss erneut lauter Donner die Nacht. Einige Arboranos zuckten zusammen und die Sträucher begannen zu jammern. Verwirrt registrierte Sanija, dass keine freudige Spannung die Bäume erfasste. Nein, die Todesbäume hatten Angst. Furcht vor den Blitzen und ihren sengenden Strahlen, wie Sanija schlagartig erkannte. Boshaft verzog sie ihre Lippen zu einem Lächeln. Also gab es doch etwas, das die Arboranos fürchteten. Die Flammen des Himmels!
Dunkel erinnerte sie sich, dass bei dem letzten schweren Gewitter Hunderte von Arboranos gestorben waren. War das Kranas Waffe gegen die Todesbäume? Neuer Mut erfasste Sanija und sie flehte still: ‚Heiliger Krana, gepriesen sei dein Name, ewig und immerdar. Schenke uns deine Gunst in unserer Not.’
Sie blickte hinüber zu den Arboranos, deren Aufruhr hitziger wurde. Lauter und immer lauter diskutierten sie miteinander, bis Sanija ihre dumpfen Stimmen hörte: „Was wollen wir noch mit diesen jämmerlichen Menschen? Wir müssen uns in Sicherheit bringen! Ich sage, wir hauen ab!“, schrie einer der Soldaten.
Einige unterstützten ihn lautstark und hieben mit ihren Ästen trommelnd auf den Boden. Immer aufgebrachter wurden sie, bis sich die Ersten in Bewegung setzten. Sanija wollte schon aufatmen, doch da löste sich ein Einzelner, ein Kastanienbaum mit gewaltigen Ausmaßen, aus der Menge.
„In Arbos Namen befehle ich euch umzukehren oder ich reiße euch jeden Ast einzeln aus!“, donnerte er mit einer Stimme, deren hohler Klang Tote hätte erwecken können. Sanija überlief ein eiskaltes Frösteln und ihr Magen zog sich krampfartig zusammen. Selbst für einen Arborano klang er gefühllos.
Die grausame Drohung verfehlte ihre Wirkung nicht, denn die Deserteure blieben augenblicklich stehen. Langsam drehten sie sich um und schritten mit hängenden Zweigen auf ihren Befehlshaber zu. Nur ein stattlicher Ahornbaum wagte, dem Befehl zu trotzen. Mutig blieb er stehen und protestierte: „Hauptmann Maroa, das Gewitter kommt rasch näher. Bald werden die ersten Blitze einschlagen. Wir sind des Todes, wenn wir nicht fliehen.“
Der zornige Anführer, dessen Stamm in tiefstem Purpur schimmerte, heftete seine tiefliegenden Augen auf den Ahornbaum. Lange starrte er ihn nur an. Dann riss er urplötzlich seine Äste nach vorne und schleuderte eine Salve von Giftblüten auf den Aufsässigen. Sanijas Augen weiteten sich ungläubig, als sie zusah, wie der Ahorn kreischend zu fliehen versuchte.
Doch die korallenfarbenen Giftblüten waren überall. Gierig sogen sie sich an seinem Stamm, seinen Zweigen und seinen lebensnotwendigen Wurzeln fest. Ihr tödliches Gift wirkte binnen weniger Augenblicke. Der burgunderrote Ahornbaum verfärbte sich unter qualvollen Schreien zu einem fahlen Rosa, bevor er krachend zu Boden fiel. Beinahe riss er andere Soldaten mit, die seinem Tod bedrückt zusahen.
Sanijas Stimmung indes hellte sich auf, denn nun kannte sie zwei Waffen, mit denen die Arboranos zu schlagen waren. ‚Aber was nützt es mir?’, dachte sie verzweifelt. ‚Ich habe keine Macht über die Blitze und das Gift der Bäume ist mir auch verwehrt.’ Sie seufzte, als ihr die Ausweglosigkeit der Situation wieder bewusst wurde. Ihr neues Wissen würde mit ihr sterben. Sanija wollte schreien vor Wut, als erneut lauter Donner grollte, begleitet von einem gleißenden Blitz. Jubelnd begrüßte sie den Strahl, der zischend in den getöteten Ahornbaum einschlug und ihn in eine lodernde Flammensäule verwandelte.
Befriedigt verfolgte Sanija, wie die anderen Bäume kreischend wegsprangen. Nachdenklich blickte sie auf den brennenden Ahornbaum. Dort flackerte es, das rettende Feuer, als ob Krana selbst es ihnen geschenkt hätte. ‚Ob ich die Todesbäume mit den Flammen vertreiben kann?’, fragte sie sich erregt. Denn ihr war mittlerweile klar, dass der Hauptmann Maroa sich von den Blitzen nicht aufhalten ließ. Lieber würde er seine eigenen Wurzeln verspeisen, als auch nur einen einzigen Menschen entkommen zu lassen.
Hass auf den tyrannischen Anführer überkam sie. Sie wollte ihn töten, auslöschen, vernichten! Kämpferisch schaute sie auf das Feuer und dann auf die gewaltigen Arboranos. Die Furcht vor ihren Todfeinden kehrte zurück. Wie sollte sie nahe genug an die Arboranos herankommen, ohne von ihren Giftblüten getroffen zu werden? Und selbst wenn es ihr gelang: Es würde viel zu lange dauern, bis sie in Flammen aufgingen. Ihre Stämme waren zu dick. Entmutigt schüttelte den Kopf.
Da fiel ihr Blick auf die Sträucher. Abschätzend musterte sie ihre dürren Zweige und grinste boshaft. Ja, das feige Grünzeug würde brennen wie Zunder! Sollte sie es wagen? Nervös schaute Sanija auf die Bäume und biss sich auf die Lippen. Sie fühlte sich hin- und hergerissen, denn wie jeder Zaniraner hatte sie unendliche Angst vor den Arboranos. Von klein auf impften die Eltern ihnen ein, die Todesbäume zu fürchten und ihnen keinesfalls zu trotzen. Für ihr Volk galt es als unumstößliche Tatsache, dass die Bäume unbesiegbar waren. Aber was, wenn dies nicht stimmte? Wenn die Bäume doch verletzlich waren?
Plötzlich kam Bewegung in die Truppen. Dumpf erklang die Stimme des blutrünstigen Hauptmanns: „Auf zum Angriff! Lasst uns diese erbärmlichen Wesen töten, damit wir endlich weg kommen von den Blitzen.“ Herrisch hob er seine Äste und sofort marschierten die Bäume mit einem gierigen Funkeln in den leeren Augen auf die Zaniraner zu.
Schrill quietschte Ninara vor Angst und griff impulsiv nach ihrer Hand. Sanija blickte sanft auf ihre Schwester, deren zarte Schönheit schon jetzt offenkundig war. Lange, honigblonde Locken umrahmten ihr ausdrucksvolles Gesicht und betonten ihre hohen Wangenknochen noch. In ihrem weißen Kleid sah sie so jung und verletzlich aus, dass Sanija nicht anders konnte, als sich verantwortlich für sie zu fühlen.
Das Krachen, das die Schritte der Arboranos verursachte, kam näher. Bald schon würden die Todesbäume ihre wenigen überlebenden Stammesbrüder erreichen und dann war alles zu spät. Kampfgeist breitete sich aus in Sanija. Sie konnte bei diesem Massaker nicht untätig zusehen. Lieber starb sie bei dem Versuch, ihre Brüder und Schwestern zu retten. Sanft drückte sie Nini an sich und flüsterte: „Pass auf Mutter auf, hörst du?“
Ihre Schwester sah sie verständnislos an. Erst als Sanija sich aus der Umarmung löste, schien sie zu begreifen. Sie keuchte entsetzt auf und rief: „Nein, das darfst du nicht. Du wirst sterben, genau wie Vater und Xinian.“
Tränen traten in ihre Augen und sie wollte verzweifelt nach ihrer Schwester greifen. Doch Sanija konnte nicht mehr zurück. Sie musste handeln, sonst waren sie alle tot. Mit dem Mut der Verzweiflung rannte sie auf den brennenden Ahornbaum zu.
Die Arboranos beobachteten sie aus ihren leeren Augenhöhlen und übergossen sie mit Hohn und Spott. Maroa rief dröhnend aus: „Nun, kleines Menschenweib, willst du mit dem Feuer spielen? Warte nur ab, bald schon spielen wir mit dir.“
Widerhallendes Gelächter begleitete seine Worte, doch Sanija lächelte nur kalt. Solange die Arboranos sie nicht ernst nahmen, hatte sie vielleicht eine Chance. Hastig griff sie nach den brennenden Zweigen. Die Flammen loderten hungrig auf, als wüssten sie, dass sie neue Nahrung bekommen sollten. Düster dachte Sanija, dass ihre Gewalt ebenso unbarmherzig war wie die Todesbäume. Doch sie verdrängte den Gedanken und schritt mutig auf die Bäume zu, die sie höhnisch erwarteten.
„Du dummes Menschenweib, was willst du denn mit dem kleinen Flämmlein?“, lachten die Arboranos sie aus. „Nicht einmal einem Jungbaum kannst du damit Angst machen!“ Die Sträucher, die wie Hunde neben ihren Herren kauerten, stimmten mit ihren hohen, dünnen Stimmen in das Gelächter mit ein.
Finster verzog Sanija ihr Gesicht und ging entschlossen weiter, obwohl ihr Mut beim Anblick der fürchterlichen Todesbäume sank. Mit pochendem Herzen – Würden die Bäume auf ihren Trick hereinfallen? – machte sie noch einen Schritt auf sie zu, bevor sie ihre Richtung änderte. Plötzlich rannte Sanija auf die kichernden Sträucher zu und warf die Fackel direkt in ihre Mitte. So schnell reagierte sie, dass die überrumpelten Grünlinge viel zu spät bemerkten, dass nicht die mächtigen Bäume das Ziel waren, sondern sie selbst.
Kreischend liefen sie durcheinander, als die knisternden Flammen hungrig an ihren Zweigen fraßen. Verzweifelt versuchten sie zu fliehen, doch das Feuer breitete sich mit rasender Schnelligkeit aus. Sanija lächelte triumphierend und genoss den Jubel ihrer Stammesbrüder, der sogar die grellen Todesschreie der Sträucher übertönte. Die Arboranos standen bei dem plötzlichen Angriff da wie versteinert und sahen regungslos zu, wie ihre Freunde in einer Flammensäule starben.
Erst Maroas donnernde Stimme riss seine Soldaten aus der Untätigkeit: „Rache!“, schrie er aufgebracht. „Zerschmettert diese unwürdigen Kreaturen. Tränkt die Erde mit ihrem Blut.“
Heulend setzten sich die Arboranos in Bewegung, als ein weiterer Blitz einschlug und auf sie übergriff. Aufgelöst versuchten die Bäume, die Flammen zu löschen, doch vergebens. Die unerwartete Feuersbrunst stürzte die Soldaten in tiefe Verwirrung. Wie Ameisen liefen die hölzernen Riesen umher und schrieen und kreischten vor Furcht.
Das war ihre Chance. ‚Jetzt oder nie’, dachte Sanija. Befehlend schrie sie: „Bringt euch in Sicherheit.“
Doch die Zaniraner zögerten. Sanija ergriff Verzweiflung. Anfeuernd rief sie: „Na los, rennt schon!“ und wedelte entschlossen mit den Armen. Wenn sie jetzt nicht flohen, würden sich die Bäume brutal für den Mord an ihren Helfershelfern rächen. Auffordernd schaute sie zu ihrer Mutter und Nini. Warum liefen sie nicht los? Noch immer standen ihre Stammesbrüder regungslos da; zu ängstlich, um zu reagieren. Sanija wollte weinen vor Enttäuschung. Doch da setzte sich der Erste in Bewegung und rannte an den tobenden Arboranos vorbei.
Die Bäume, die nun von zwei Seiten gegen das Feuer ankämpfen mussten, wechselten ratlose Blick zwischen den Flammen und dem Fliehenden; unsicher, was sie unternehmen sollten. Schon war der Zaniraner hindurch. Tränen der Freude rannen über Sanijas Wangen, als er den Anderen aufmunternd zuwinkte. Wie ein Mann liefen sie los, geradewegs auf die todbringenden Arboranos zu. Sanija entdeckte ihre zarte Schwester mit ihrem weißen Kleidchen unter den Fliehenden.
Der Atem stockte ihr und sie fragte sich bang: ‚Werden sie sich retten können oder habe ich sie ins Verderben geschickt?’ Doch ihre Stammesbrüder und mit ihnen Nini liefen unbehelligt an den Todesbäumen vorbei, zu verwirrt waren die Arboranos. Sanija atmete erleichtert auf.
Ein gellender Befehl Maroas brachte die Soldaten zur Räson. Wütend herrschte er: „Zermalmt diesen Abschaum Arboraniens oder ich werde euch zerstückeln.“
Kurz zögerten die Arboranos, aber ein rascher Blick auf ihren tobenden Anführer belehrte sie eines Besseren. Selbst die Flammen schienen ihnen nicht so viel Angst einzujagen wie der brutale Hauptmann. Schon liefen sie auf die Flüchtigen zu und hieben wütend nach ihnen. Gequälte Schreie erklangen, die Sanijas Herz mit Trauer erfüllten, aber gleichzeitig eine unbändige Wut entfachten.
Fieberhaft überlegte sie, wie sie die Todesbäume in die Flucht schlagen konnte. So viel Feuer loderte schon, lange konnten sich die hölzernen Riesen nicht mehr dagegen behaupten. ‚Wenn ich ihnen den Weg zum Gebirge mit Flammen versperre, dann sind wir in Sicherheit’, durchzuckte sie eine Eingebung. Doch dazu musste sie eine Fackel in ihre Mitte werfen. Furchtsam blickte Sanija auf die tobenden Arboranos. Noch einmal würden sie sich nicht austricksen lassen. Die Angst hielt sie im Klammergriff und lähmte sie, als ein weiterer gellender Schrei erklang. Entsetzt erkannte sie die Stimme ihre Mutter Dajna.
Der Hass verlieh Sanija neuen Mut. Sie hob entschlossen brennende Zweige auf und lief wie von Furien gehetzt auf die Todesbäume zu. Hungrig leckte das Feuer an ihrer Hand und verbrannte die Haut. Schmerz durchzuckte Sanija, so wild und ungestüm, dass sie beinahe ihre Fackel losgelassen hätte. Doch sie biss energisch die Zähne zusammen und rannte noch schneller. Mit wilder Genugtuung erkannte sie die Angst, die in den leeren Augen der Arboranos stand.
‚Ja, fürchtet mich, ihr Bestien’, dachte sie grimmig. ‚Ich werde euch lehren, unschuldige Frauen und Kinder zu ermorden.’ Wie ein Racheengel kam sie heran; ihre kupferroten Haare loderten im Schein des Feuers wie lebende Flammen.
Verwirrt wichen die Arboranos zurück. Einige Soldaten wollten fliehen, doch Maroa schrie wütend: „Es ist nur ein einzelnes Menschenkind, ihr Narren. Wollt ihr vor diesem Winzling davonlaufen wie feige Sträucher?“
Brüllend stellte er sich Sanija entgegen und schleuderte seine Giftblüten auf sie. Vor Angst hielt Sanija den Atem an; darauf gefasst, den schmerzhaften Tod des rebellierenden Ahornbaumes zu sterben. Doch die gefährlichen Waffen verglühten harmlos im Feuer. Sanija lächelte triumphierend und lief weiter. Gierig streckte Maroa seine knorrigen Äste nach ihr aus, doch die Flammen zischten warnend. Ein zorniges Brüllen erklang, als der Hauptmann begriff, dass diese Schlacht bereits verloren war. Hasserfüllt starrte Maroa sie an.
Sanija erwiderte den Blick eiskalt und knurrte: „Stirb, du hölzerner Blutsauger. Schmor in der Hölle.“
Mit einem lauten Schrei warf sie die brennenden Zweige nach ihm, aber der Hauptmann konnte sich in Sicherheit bringen. Andere Bäume reagierten jedoch zu spät und gingen unter gellenden Schreien in Flammensäulen auf. Verstört blickten sich die sonst so überlegenen Bäume um: Von drei Seiten war ihnen den Weg versperrt. Nur noch in eine Richtung konnten sie sich wenden und das war diejenige, die von den Zaniranern wegführte. Die Ersten rannten bereits schreiend davon. Sanija sah mit grimmiger Genugtuung zu, wie sich die Truppen auflösten.
Maroa funkelte sie zornig an. Wild funkelten seine nachtschwarzen Augen und sein grausamer Schlund bebte vor Hass. Lautstark knirschten die hölzernen Lippen aufeinander, als er donnerte: „Das wirst du noch bereuen, Menschenweib.“ Dann warf auch er sich herum und gab den Befehl zum Rückzug.
Hochrufe brandeten auf bei den Zaniranern. Begeistert brüllten sie: „Es lebe Sanija, unsere Retterin!“ und winkten ihr, ihnen in das Matira-Gebirge zu folgen. Doch sie schüttelte nur stumm den Kopf, denn die Erinnerung an ihre zerschmetterte Mutter verdrängte das Glücksgefühl.
Mit schnellen Schritten rannte sie zu der Stelle, wo sie Dajna zuletzt gesehen hatte und schaute sich suchend um. Schon bald erkannte sie das leuchtende Weiß, das ihre Schwester trug. Von Tränen geschüttelt kauerte sie am Boden und umklammerte einen leblosen Körper. Ninis Schluchzen zerriss ihr das Herz: „Verlasse nicht auch du uns. Bleibe bei deinen Töchtern.“
Langsam schaute Sanija zu Boden und erkannte den geschundenen Körper ihrer Mutter, der verdreht am Boden lag. Übelkeit überfiel Sanija und sie blieb keuchend stehen. Ihr Magen krampfte sich so schmerzlich zusammen, dass er zur Größe einer Walnuss zu schrumpfen schien. Doch sie unterdrückte mühsam ihre Trauer ebenso wie die Tränen. Sie musste stark sein, schon alleine wegen Nini.
Langsam trat sie an ihre Schwester heran und legte ihr die Hand auf die Schulter. Ninara sah zu ihr hoch, das Gesicht von Tränen und Schmutz ganz verschmiert. Sanija konnte ihren Anblick nicht ertragen und schaute hastig weg. Da löste sich Matinion, Daleas Verlobter, aus der Menge und ging langsam auf die Schwestern zu. Sanft nahm der muskulöse Krieger Sanija und Nini in den Arm und flüsterte rau: „Es tut mir so leid.“
Sanija nickte; unfähig, auch nur ein Wort zu sagen. Schwach ließ sie sich auf den Boden sinken und umfasste Dajnas schmale Hand. Verwundert bemerkte sie, dass noch Leben in ihr war. Aufgeregt stieß sie Matinion und Nini an. Da öffnete ihre Mutter die Augen und blickte gequält auf. Blut lief aus ihrem Mund. Sanija senkte verzweifelt den Blick, denn sie wusste, was das bedeutete. Zu oft hatte sie diese Verletzungen schon gesehen. Nichts konnte ihre Mutter retten. Sie hatte zu spät gehandelt!
Leise hauchte jedoch Dajna: „Meine Töchter, seid nicht traurig. Denn ich sterbe zufrieden. Du, Sanija, hast unserem Volk endlich neuen Mut eingehaucht. Führe es zu Ende.“
Drängend schaute sie Sanija in die Augen, doch sie zögerte. War es richtig gewesen, sich gegen die Bäume zu wehren? Würden sich die Arboranos nicht blutig für die Revolte rächen? Doch als sie den Stolz in den Augen ihrer Mutter sah, kannte sie die Antwort. Fest drückte sie ihre kalte Hand und erklärte feierlich: „Ich, Sanija, schwöre, dass ich mein Leben dafür einsetzen werde, um die Blutherrschaft der Arboranos zu beenden.“
Dajnas Blick fiel auf den trauernden Krieger, der beinahe zur Familie gehört hatte. Leise flüsterte sie: „Sanija braucht einen Kampfgefährten. Wirst du ihr die Treue schwören?“
Matinion seufzte schwer, doch er senkte den Kopf und nickte. Schrill rief Nini aus: „Und was ist mit mir? Ich brauche dich doch, du darfst mich nicht verlassen!“
Dajna sah ihre Jüngste gütig an und lächelte schwach. „Weine nicht, meine Tochter. Du bist nicht alleine. Sanija wird sich gut um dich kümmern, das weiß ich.“
Ein befreites Lächeln glitt über Dajnas Gesicht, bevor ihr Körper von Hustenkrämpfen geschüttelt wurde. Dann lag sie ganz still da. Sanija senkte verzweifelt den Kopf, während Nini ungehemmt weinte. Wie sehr beneidete Sanija in diesem Moment ihre Schwester, die dem Kummer freien Lauf lassen konnte. Die Tränen in Sanijas Augen brannten heiß, doch sie konnte sich nicht gehen lassen. Zu sehr war sie Kriegerin, auch wenn der brennende Schmerz ihr Herz versengte.
Da drängte Matinion: „Dies ist nicht die Zeit für Trauer. Wir müssen fliehen, bevor die Todesbäume wiederkehren.“
Ernst sah Sanija zuerst auf ihn und dann auf ihre Mutter. Das Gesicht sah im Tod seltsam entspannt aus, sodass ihre Trauer ein wenig gemildert wurde. Sanijas Blick blieb auf Ninara hängen, deren Verzweiflung sich in den weit aufgerissenen Augen spiegelte. Ja, sie würde sich um ihre Schwester kümmern und darauf achten, dass ihr kein Leid geschah. Fest nahm sie Nini in den Arm, bevor sie mit einer sanften Geste Dajnas Augen schloss. Noch einen letzten Blick warf sie auf ihre tote Mutter, dann richtete sie sich energisch auf. Sie musste leben, um mit dem Kampf weiterzumachen, den sie heute begonnen hatte.

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Greenlia
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Ailtta Traumkriegerin!

Ich musste mich etwas überwinden deinen Text anzufangen, da er doch ziemlich lang ist für einen einzelnen Beitrag. Kleinere Häppchen sind glaub ich jedem lieber.
Aber: Es hat sich gelohnt. Deine Story beginnt spannend und endet mit Lust auf mehr.
Vor allem der Aspekt der bösen Bäume, die die Erde mit BLUT tränken, hat mir gefallen. Jetzt nach den Herr-der-Ringe-ENTS, die so gutmütig sind, kommt so etwas ganz gut.
Aber eine Sache hätt ich noch anzumerken: Als der gellende Schrei Dajnas ertönt,... das hab ich glatt überlesen, da schon so viele gellende Schreie diesem voran gegangen waren. Solltest etwas besser ausführen, dass sie TÖDLICH verletzt ist.
Wie auch immer, ich bin neugierig auf die Fortsetzung, sofern sie schon geschrieben ist. (Aber diesmal kĂĽrzere Texte am StĂĽck, bitte. Kann man auch besser bewerten.)

Schick dir ne Muse,
~AILEEN~

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