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Leselupe.de > Gereimtes
Krebs
Eingestellt am 29. 01. 2002 03:08


Autor
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peto-berlin
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2001

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Krebs

Krebs ist Geissel der Menschheit,
der die Zellen langsam auffrisst.
Wieviel bleibt einem noch Zeit?
Wenn er Gewissheit ist.

Krebs ist harter Kampf um sein Leben,
Leidensweg, verbunden mit Schmerz.
Wie lange ist einem noch gegeben?
Bis schweigt f├╝r immer das Herz.

Krebs ist immer auch Hoffen,
davonzutragen ├╝ber ihn den Sieg.
Von Schmerzen tief betroffen.
im Innern tobt ein erbitterter Krieg.

Und wenn der Kampf wurde verloren,
Schmerz und Trauer bleiben da nur.
Wir alle werden nur einmal geboren,
mit geborgter Zeit von der Natur.

__________________
Ich nehme nicht in f├╝r mich in Anspruch perfekt zu sein. peto-berlin, anno 2002

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Silvi Degree
Hobbydichter
Registriert: Jan 2002

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T├Âdliche Gefahr

Guten Morgen,lieber peto -berlin,
du hast mein Gedicht "Abschied "gelesen ,es kommentiert und gleich dazu diesen inhaltvollen Text verfasst.
Ja,ich habe es jetzt in meiner Bekanntschaft mit erlebt und - vor vielen Jahren selbst als BETROFFENE.
Ich wei├č,welche Gef├╝hle den Menschen dabei zeichnen, kenne die ├ängste und N├Âte zu genau.
Danke,dass du dich an dieses Problem heran getastet hast.
Der Wirklichkeitsbezug gelang dir sehr gut.

Liebe Gr├╝├če
Silvi Degree

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seven
???
Registriert: Jul 2001

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peter...

wenn du endlich diese distanz zu deinen themen aufgibst und dich nicht in satzelementen verlierst, die in eine vorabendserie passen, dann wirst du sehr wahrscheinlich das finden, was du auszudr├╝cken und mitzuteilen versuchst.

sei der alkohol, der krebs, ein kranker mensch. das ist die freiheit des schreibens. und nur eine verk├Ârperung aus voller seele ├╝berzeugt das publikum.

vielleicht hilft's auch, sich von der reimerei zu l├Âsen, da es dabei immer mal wieder "holpert".

mut w├╝nscht mit einem l├Ącheln

seven.


__________________
seven gab es vom 02.07.2001_19:03
bis zum 13.05.2002_15:22

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theubner
Guest
Registriert: Not Yet

hmm...

...hallo erst mal peto...

...in den meisten Punkten kann ich mich hier seven anschlie├čen, wobei ich sagen mu├č, da├č es Dir hier schon deutlich besser gelungen ist dem Thema dezent auf den Leib zu r├╝cken als in manchen Deiner anderen Werke...

...mich beeindruckt auch vor allem Dein Mut Dich so schwierigen Themen zu n├Ąhern, da gerade hier besondere Achtsamkeit geboten sein sollte. Zugegebenerweise gelingt Dir dies nicht immer v├Âllig und es wirkt teilweise dadurch oberfl├Ąchlich und "vors├Ątzlich"...

...gr├╝├če...theubner...

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Sanne Benz
Guest
Registriert: Not Yet

lieber peter,
ist schwierig,denke ich, wenn man ├╝ber themen schreibt,die einen selbst nicht betreffen. da sollte nat├╝rlich,in anbetracht dessen es betroffene lesen, es wirklich gut formuliert sein.
zu deinem text.

Wieviel bleibt einem noch Zeit?
Wie lange ist einem noch gegeben?
(ist das nicht doppeltgemoppelt? oder einmal zu viel einfach?
die letzten vier zeilen gefallen mir garnicht. es ist bei krebs ja auch so,das nicht alle zum tode f├╝hren.Bei meiner kleinen wurde er rechtzeitig erkannt und sie ist dr├╝ber raus.
ich finde die 4zeilen sind ein anderes thema...

nur ein paar gedanken dazu.
lG
sanne

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peto-berlin
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2001

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Antwort

Vielen Dank f├╝r Eure Antworten. Diese Gedanken kamen, als ich das Gedicht von Silvi las. Ich habe sie einfach mal aufgeschrieben. Sicher ist es die Sicht eines Au├čenstehenden, der auch in der eigenen Verwandtschaft Beispiel hatte, wo er nur beobachtete. Bei einer Tante meiner Frau war es auch so, da├č sie lange Brustkrebs hatte. Das sie hoffte und k├Ąmpfte und am Ende verlor. (Trotz Amputation.)
Und ihr Mann heute noch tief trauert und seelische Schmerzen leidet
Was die Form betrifft, so gef├Ąllt es dem einen oder anderen nicht. Aber mir gef├Ąllt auch nicht alles. Betroffene, die meine Gedichte lasen, fanden es gut und meinten ja so ist es auch bei mir. Und das denke ich, ist f├╝r mich entscheident. Die Personen zum Nachdenken anregen, die damit in Resonanz gehen.
Was die Antwort von Sanne betrifft, habe ich ein paar Änderungen vorgenommen. Ja liebe Sanne, da muss ich dir recht geben, nicht alle verlieren, aber viele, zu viele.
Ich meine man sollte auch anerkennen was ist. Solange man jung ist und nicht ernthaft krank, denkt man auch nicht dar├╝ber nach. Doch wie geht man mit dem unvermeintlichen Ende um? Was ist wenn? Ich bin dem Tot ganz konkret zweimal von der Schippe gesprungen. Nur waren es beides mal Unf├Ąlle. Einer in meiner Kindheit und einer als Jugendlicher. Jetzt werde ich ├Ąlter und ├Ąlter, die Jahre fliegen dahin. Ich pers├Ânlich sehe es so, meine Zeit hat mir die Natur geborgt. Und das ist mein Trost, meine Art mit dem Gedanken umzugehen, was einmal unausweichlich sein wird, anzuerkennen was ist.
Krebs

Krebs ist Geissel der Menschheit,
der die Zellen langsam auffrisst.
Wieviel bleibt einem noch Zeit,
wenn er Gewissheit ist?

Krebs ist harter Kampf um das Leben,
Leidensweg, verbunden mit Schmerz.
Ist eine Chance gegeben
oder schweigt f├╝r immer das Herz?

Krebs ist immer auch Hoffen,
davonzutragen den Sieg.
Von Schmerzen tief betroffen,
tobt ein erbitterter Krieg.

Viele haben den Kampf verloren,
Schmerz und Trauer bleiben da nur.
Wir alle werden nun einmal geboren,
mit geborgter Zeit von der Natur.
__________________
Ich nehme nicht in f├╝r mich in Anspruch perfekt zu sein. peto-berlin, anno 2002

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