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Leselupe.de > Gereimtes
Kritiker
Eingestellt am 27. 06. 2009 19:42


Autor
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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1536
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Kritiker


Ich kenne meine Kritiker.
Sie halten sich f├╝r schnittiger:
Ihre Verse seien griffiger,
Ihre Witze so viel pfiffiger.

Ich m├Âcht sie an Kreuze nageln,
Ihre Arroganz verhageln:
Ich kenne meine Kritiker!

Ich halte mich f├╝r g├╝tiger.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

quote:
Ich halte mich f├╝r g├╝tiger.
Na, na Walther ...

Dein Gedicht gef├Ąllt mir aber, spritzig, w├╝tend und ironisch.

Liebe Gr├╝├če
Heidrun

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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

Registriert: Nov 2005

Werke: 209
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Hallo in die Runde,

fair w├Ąre, das Gedicht zu lesen als Wehklage des kritisierten Prototyps schlechthin. Es steht zwar Walther drunter, muss aber nicht "Walther" drin sein.
Fragen wir also: f├╝hlt sich ein frisch Kritisierter wie hier beschrieben? Kommt wohl doch darauf an. Zum Einen bedeutet Kritik nicht zwangsl├Ąufig negative R├╝ckmeldung sondern eher Auseinandersetzung mit dem Dargebotenen. Zum Anderen ist der selbstbewusste K├╝nstler zwar durchaus auch empfindlich aber gern auch mal umstritten.
Zuletzt gef├Ąllt mir pers├Ânlich die Schlussfolgerung nicht, dass der sich ungerecht behandelt f├╝hlende Protagonist den Anspruch erhebt, selbst der g├╝tigere Kritiker zu sein. Wovon eigentlich? Im Allgemeinen oder auf die eigenen Werke bezogen?

Bring Licht ins dunkle Leserhirn, Walther.

Herzlich gr├╝├čend,

Elke
__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Hallo Ihr Lieben,

an diesem Werk ist nichts "ernst", weder die Kritikerschelte noch das Selbstlob des LyrIchs. Wer durch vernichtende Kritik nicht betroffen ist, selbst wenn sie noch so treffend ist im wahrsten Sinne dieses Worts, der trete hervor. Ich bin der Erste, der ihn zum Friedensnobelpreis vorschl├Ągt.

Ich meine, man sollte Autoren und LyrIchs, die ja nicht identisch sein m├╝ssen, zum Einen Selbsterkenntnis und zum Anderen Selbstironie zutrauen. Nur letztere macht den scharfen Diskutanten ├╝berhaupt ertr├Ąglich. Weil sie im entscheidenden Moment das voraussetzt, was zur Selbsterkenntis notwendig ist: Distanz zu sich selbst. Und: Sich bei weitem nicht so wichtig nehmen, wie es manchmal den Anschein haben mag.

Also schmunzelt, Ihr lieben Leser, und gerne mal auf des LyrIchs Kosten. Ob dieses in dem hier vorliegenden Fall vielleicht der Autor selbst ist? Diese Frage bleibt, wie manches Geheimnis in der Kunst, offen. Wer m├Âchte denn zuviel von sich preisgeben in der Welt der Avatare, Tarn- und Narrenkappen, aufgef├╝hrt vor dem staunenden Publikum auf der gr├╝nen B├╝hne des Weltweitweb.

Vielen Dank und lieber Gru├č

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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